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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Helgoland - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017101309135782300 / 405193-2017
Veröffentlicht :
13.10.2017
Angebotsabgabe bis :
13.11.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71322000 - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
71356400 - Technische Planungsleistungen
DE-Helgoland: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 197/2017 405193

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stiftung Nordseemuseum Helgoland
Kurpromenade 1430
Helgoland
27498
Deutschland
Kontaktstelle(n): Jörg Andres
E-Mail: [1]andres@museum-helgoland.de
NUTS-Code: DEF09

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.museum-helgoland.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YMGYBV5%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Dammtorstraße 12
Hamburg
20354
Deutschland
Kontaktstelle(n): Kersten Wagner-Cardenal
Telefon: +49 40500360480
E-Mail: [4]kwagner-cardenal@goerg.de
Fax: +49 40500360444
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.goerg.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YMGYBV5%22
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stiftung bürgerlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gerneralplanung Erweiterung Museum Helgoland.
Referenznummer der Bekanntmachung: Verg 11/2017
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Museum auf der Insel Helgoland soll in 2 Teilprojekten baulich
erweitert werden. Der ausgeschriebene Auftrag betrifft die stufenweise
abzurufende Generalplanung für die beiden Teilprojekte

(1) Errichtung eines separaten Bunkermuseums mit Dokumentationszentrum
in Teilen der vorhandenen Bunkeranlage im Fels (Teilprojekt drunter)
und

(2) Erweiterung des Museum Helgoland an der Kurpromenade um einen ca.
300 m² großen, unterkellerten Anbau (Teilprojekt drüber).

Gegenstand des Auftrags sind die vollständige Objektplanung, die
Tragwerksplanung und die Planung der Technischen Ausrüstung (TGA) zur
Umsetzung einer bereits erstellten Machbarkeitsstudie.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000
71322000
71356400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF09
Hauptort der Ausführung:

Museum Helgoland; Kurpromenade 1430; 27498; Helgoland.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.
Aufgabe der Stiftung ist es, alle Helgoländer Sammlungen aus den
Bereichen bildliche Darstellung, Kulturgeschichte, Geologie, Biologie
und Geschichte zusammenzutragen, aufzubewahren und zu pflegen mit dem
Ziel, diese in Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Um eine dauerhafte und sachgerechte Präsentation der umfangreichen
Sammlungen zu ermöglichen ist geplant, das Museum auf der Insel
Helgoland umfangreich zu erweitern.

Gegenstand des Auftrags ist die Generalplanung der baulichen
Erweiterung des Museum Helgoland durch die beiden Teilprojekte
drunter und drüber.

1. Teilprojekt drunter: Neubau eines Zugangsgebäudes zur Erschließung
von ca. 150 m bisher ungenutzter Bunkergänge und eines zeitgemäßen
Dokumentationszentrums (Bunkermuseum) in unmittelbarer Nähe des
Fahrstuhlzugangs im Unterland.

2. Teilprojekt drüber: Architektonische Neugestaltung des Innen- und
Außenraums des Museum Helgoland u. a. zur Vergrößerung der
Ausstellungsflächen.

Eine Machbarkeitsstudie im Umfang der LP 1 und 2 nach Anlage 10 und
besonderer Leistungen der HOAI liegt bereits vor. Diese steht auf der
eVergabeplattform dtvp zum Download zur Verfügung.

Es soll ein Generalplaner beauftragt werden, der auch für die Planung
der Freianlagen, der Tragwerke, der technischen Ausrüstung (TGA) und
ggfs. der Ingenieurbauwerke (Erschließung, Leitungsarbeiten etc.)
zuständig und verantwortlich ist. Gegenstand dieser Ausschreibung sind
zwar alle notwendigen Leistungen für das Gesamtprojekt, zum Abruf kommt
zunächst allerdings nur die Erstellung einer Entwurfsplanung und einer
Kostenberechnung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Maßgeblich für die Bewertung der Eignung sind die Leistungsfähigkeit
(wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und die Fachkunde
(technische und berufliche Leistungsfähigkeit). Die vorstehenden
Kriterien werden anhand der gemäß Abschnitt III.1) dieser
Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen bewertet.

Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde stehen im Verhältnis 30 %
(Leistungsfähigkeit) zu 70 % (Fachkunde). Für die Bewertung der
Leistungsfähigkeit werden die unter Ziffer III.1.2) (WL1 bis WL2)
genannten Angaben und Nachweise herangezogen. Zur Beurteilung der
Fachkunde werden die unter Ziffer III.1.3) (TL1 bis TL2) genannten
Angaben und Nachweise berücksichtigt. Die Bewertung der
Leistungsfähigkeit und Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich
der Bewerber miteinander auf der Grundlage der nachfolgenden
(Punkte)Skala/Notenstufen.

Pro Eignungskriterium (Leistungsfähigkeit und Fachkunde) werden bis zu
10 Bewertungspunkte vergeben:

10 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und
-ausstattung sowie seiner Erfahrung hervorragend geeignet;

8 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und
-ausstattung sowie seiner Erfahrung gut geeignet;

6 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und
-ausstattung sowie seiner Erfahrung hinreichend geeignet;

4 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und
-ausstattung sowie seiner Erfahrung ausreichend geeignet;

2 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und
-ausstattung sowie seiner Erfahrung lediglich hinsichtlich einzelner
Aspekte geeignet.

Im Bereich zwischen 2 und 10 Punkten können zur Berücksichtigung einer
Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (3
P., 5 P., 7 P., 9 P.), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der
darunter liegenden geraden Punktezahl zugeordnet werden. Eine Bewertung
eines Eignungskriteriums mit 0 Punkten würde einer völligen
Nichterfüllung des jeweiligen Eignungskriteriums entsprechen, was den
Ausschluss des Teilnahmeantrages zur Folge hat. Die Gesamtbewertung
erfolgt pro Teilnahmeantrag, indem die Punktzahl pro Eignungskriterium
mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor multipliziert und dann addiert
wird. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um die
Zuschlagskriterien.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionen sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von
Optionen bleibt vorbehalten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: ITI Westküste Helgoland Atlantis 4.0.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu II.2.10) Varianten/ Alternativangebote sind Gegenstand des
Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Varianten/
Alternativangeboten bleibt vorbehalten.

Bewerber-/ Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung
abzugeben. Ein Vordruck ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem
Teilnahmewettbewerb gemäß § 74 VgV durchgeführt. Soweit unter Ziffer
III.1.1) bis III.1.3) lediglich Erklärungen gefordert werden, behält
sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch
nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder
Nachweise nachzufordern oder ergänzende Auskünfte zu verlangen.

Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können auf der in
Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung
der Bewerbungsunterlagen ist verbindlich.

Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an
die Aktualität gestellt werden, bezieht sich der Zeitpunkt auf den Tag
der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5)). Mit
ihrem Teilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw.
Unterlagen vorzulegen:

PL1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123,
124 GWB) gemäß § 48 VgV. Ein Formblatt ist in den Bewerbungsunterlagen
enthalten.

PL2. Eigenerklärung mit Angaben zur Firma, Rechtsform, Sitz,
Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (z.
B. Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit, Niederlassungen-
Organigramm), mit Darstellung der Gesellschafts- und
Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie ggf. zur zuständigen
Niederlassung.

PL3. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes und von einer
Krankenkasse (diejenige, bei der die meisten Mitarbeiter des Bewerbers
versichert sind), dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß
beigekommen ist (Nachweise; Kopien sind ausreichend, auch wenn die
Gültigkeit der Bescheinigung auf das Original beschränkt ist; das
Ausstellungsdatum darf nicht älter als 6 Monate sein), ggf.
Bescheinigung für das beherrschende Unternehmen.

PL4. Nachweis über eine Haftpflichtversicherung mit einer
Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Versicherungsjahr in Höhe
von 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für sonstige
Schäden. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das
Zweifache der Versicherungssumme betragen. Sofern Bewerber über keine
entsprechende Versicherungspolice verfügen, ist mit dem Teilnahmeantrag
verbindlich zu erklären, dass der Bewerber im Fall der
Auftragserteilung eine entsprechende Versicherungspolice abschließen
wird.

Im Fall von Bietergemeinschaften gelten die hier aufgeführten
Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der
Bietergemeinschaft.

Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten
Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch
Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege
nachweisen.

Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält
sich der Auftraggeber für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte
Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf
gesondertes Verlangen vor.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

WL1. Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre
existiert, sind entsprechende Umsatzangaben für den Zeitraum des
Bestehens anzugeben.

WL2. Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers für mit
den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen (Planung von
öffentlichen Bauwerken und/oder Sonderbauwerken) in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre
existiert, sind entsprechende Umsatzangaben für den Zeitraum des
Bestehens anzugeben.

Im Fall von Bietergemeinschaften gelten die hier aufgeführten
Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der
Bietergemeinschaft.

Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten
Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch
Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege
nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und
Bescheinigungen behält sich der Auftraggeber für am Ende des
Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit
der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.

Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den
Bewerber einzuholen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

TL1. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten für den
maßgeblichen Bereich bzw. Geschäftsbereich (Aufschlüsselung
kaufmännisch, technisch, planerisch sonstiges) in den letzten 3 Jahren.
Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende
Angaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben.

TL2. Angaben über die Ausführung von vergleichbaren Leistungen in den
letzten maximal 5 Jahren (Eigenerklärungen). Vergleichbar sind
insbesondere Referenzen betreffend die Planung von Museen, sonstigen
Kulturbauten, Bauten in Küstenregionen und auf Inseln, Bauwerken in
Felsformationen sowie Generalplaner-Projekte bzgl. öffentlicher
Gebäude. Die Referenzen sind gemäß Formblatt aus den
Bewerbungsunterlagen mit den dort genannten Angaben einzureichen. Bitte
reichen Sie möglichst nicht mehr als 5 Referenzen ein und sortieren Sie
diese nach ihrer Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit mit dem
Ausschreibungsgegenstand. Die Referenzprojekte müssen bereits mit der
Leistungsphase 8 abgeschlossen sein. Im Fall von Bietergemeinschaften
können entsprechende Angaben für die Bietergemeinschaft insgesamt
abgegeben werden. Der Auftraggeber kann in Einzelfällen die Vorlage von
Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigung gemäß § 65 Landesbauordnung für das Land
Schleswig-Holstein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Die am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter bzw. alle
Mitglieder einer Bietergemeinschaft haben im Laufe des
Verhandlungsverfahrens eine Eigenerklärung zur Tariftreue und zur
Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz
Schleswig-Holstein (TTG-SH) abzugeben. Das in den später ausgehändigten
Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt ist zwingend zu verwenden.

2. Es wird darauf hingewiesen, dass sich diese Eigenerklärung
hinsichtlich der Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohns nicht auf
Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im
EU-Ausland tätig sind und die Leistung ausschließlich im EU-Ausland
erbringen.

3. Auf die Bestimmungen des TTG-SH bei der evtl. Einbindung von
Nachunternehmern wird hingewiesen.

4. In den Vergabeunterlagen, insbesondere dem Vertragswerk, sind
Vertragsanpassungsklauseln vorgesehen. Einzelheiten ergeben sich aus
den Vergabeunterlagen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/11/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) sowie eine
Machbarkeitsstudie können unter der in Ziffer I.3) genannten
Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der
Bewerbungsunterlagen ist verbindlich. Sofern im Laufe des
Vergabeverfahrens weitere Informationen oder Präzisierungen seitens des
Auftraggebers erforderlich werden sollten, werden diese
Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort genannten Internetadresse
veröffentlicht. Die Bewerber müssen daher regelmäßig prüfen, ob unter
der dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht
wurden. Eine Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den
Zugang und die Information zu den Bewerberinformationen.

2. Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den
Bewerbungsunterlagen sollen umgehend, jedoch spätestens bis zum
1.11.2017 an die folgenden E-Mail-Adressen gerichtet werden:
[7]kwagner-cardenal@goerg.de sowie gleichzeitig [8]ojauch@goerg.de. Der
Auftraggeber behält sich vor, später eingehende Fragen nicht zu
beantworten.

3. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein
dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine
Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen.
Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben
vorbehalten.

4. Teilnahmeanträge sind elektronisch an die in Ziffer I.3) benannte
Stelle über die Vergabeplattform zu übermitteln. Bis zum Ablauf der
Angebotsfrist sind die Angebote verschlüsselt, so dass der Auftraggeber
keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei, sein
Angebot bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen.

5. Fremdsprachige Bescheinigungen oder Erklärungen sind in der Regel
nur zu berücksichtigen, wenn sie mit Übersetzung in die deutsche
Sprache vorgelegt worden sind. Die Vergabestelle kann Ausnahmen
zulassen.

6. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige oder fehlende
Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Die Bewerber können
jedoch nicht auf das Nachfordern vertrauen.

7. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen
Gründen aufzuheben. Ersatzansprüche der Bewerber und Bieter sind
soweit rechtlich zulässig ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der
Bewerbungsunterlagen stimmt der Bewerber dem zu.

8. Vergabeunterlagen einschließlich des Vertragswerks sowie der
Zuschlagskriterien werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
ausgegeben.

9. Zu Ziffer IV.2.3: Nach Eingang der Teilnahmeanträge und deren
Auswertung erhalten die ausgewählten Bewerber voraussichtlich bereits
am 17.11.2017 die Vergabeunterlagen mit einer Einladung zu den
Verhandlungsgesprächen zugesandt. Die Verhandlungsgespräche sind in der
50. KW 2017 vorgesehen.

10. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der
Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs.
11 VgV).

11. Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der
Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln
und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im
Hinblick auf das jeweilige Angebot. Der Auftraggeber seinerseits wird
Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMGYBV5.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit, Verkehr und Technologie
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
E-Mail: [9]vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 4319884702
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 134 Abs. 2 GWB Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf
erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 134 Abs. 1
GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg
oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und
Bewerber kommt es nicht an.

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das
Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§ 155 ff. GWB). Gemäß §
160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der
vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der
Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1
Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/10/2017

References

1. mailto:andres@museum-helgoland.de?subject=TED
2. http://www.museum-helgoland.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YMGYBV5%22
4. mailto:kwagner-cardenal@goerg.de?subject=TED
5. http://www.goerg.de/
6. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YMGYBV5%22
7. mailto:kwagner-cardenal@goerg.de?subject=TED
8. mailto:ojauch@goerg.de?subject=TED
9. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED

 
 
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