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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Zwiesel - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112109124118745 / 644018-2022
Veröffentlicht :
21.11.2022
Angebotsabgabe bis :
18.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Zwiesel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2022/S 224/2022 644018

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Arberlandkliniken / Anstalt des öffentlichen
Rechts
Postanschrift: Arberlandstraße 1
Ort: Zwiesel
NUTS-Code: DE229 Regen
Postleitzahl: 94227
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): HITZLER INGENIEURE Vergabemanagement
E-Mail: [6]vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.arberlandkliniken.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1bde6f
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1bde6f
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunalunternehmen / Anstalt des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau/Ersatzbau oder Sanierung/Erweiterung Arberlandklinik Zwiesel
(ALK-ZWI) Technische Ausrüstung / Anlagengruppe 7 (hier: medizin- und
labortechnische Anlagen), Lph. 19 gemäß §§ 53 ff. HOAI
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Arberlandkliniken sind ein selbstständiges Kommunalunternehmen mit
den beiden Klinikstandorten Zwiesel und Viechtach. Sie stellen die
Grund-, Regel- und Notfallversorgung für die Bevölkerung im Landkreis
Regen und das Umland sicher.

Seitens der Arberlandkliniken ist der Neubau der Klinik an der
Arberlandstraße 1 in Zwiesel geplant. Hierzu ist beabsichtigt, mit
dieser Ausschreibung folgende Leistungen (bauabschnitts- und
stufenweise) zu beauftragen:

Technische Ausrüstung / Anlagengruppe 7 (hier: medizin- und
labortechnische Anlagen), Lph. 19 gemäß §§ 53 ff. HOAI

AUSDRÜCKLICHER HINWEIS: Arberlandkliniken und Fördermittelgeber
befinden gegenwärtig im Abstimmungsprozess zur Bewertung der Varianten
13, die unter Ziffer II.2.4) näher beschrieben sind.

Der Auftraggeber bedient sich eines Verfahrensbetreuers zur
operativ-technischen Durchführung des Vergabeverfahrens:

HITZLER INGENIEURE Hitzler Ingenieur e.K., Weimarer Straße 32, 80807
München
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE229 Regen
Hauptort der Ausführung:

Arberlandstraße 1

94227 Zwiesel
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Aufgabenstellung

Seitens des Kommunalunternehmens Arberlandkliniken ist der Neubau der
Klinik an der Arberlandstraße 1 in Zwiesel geplant. Aufgrund der
komplexen Situation der Verbindung des heterogenen Baubestandes mit
der anspruchsvollen Topographie wurde im Rahmen der erarbeiteten
Zielplanung eine Variantenprüfung mit unterschiedlichen Lösungsansätzen
vorgenommen. Das Ergebnis der Zielplanung ist, dass eine weitere
Nutzung des Bestandes aus wirtschaftlicher und funktionaler Sicht nicht
zu empfehlen ist. Eine in jeglicher Hinsicht nachhaltige Lösung könne
nur mit einem vollständigen Ersatzbau erreicht werden. Dabei sei sowohl
der Ersatzneubau des Klinikums in einem Zug (Variante 1), als auch die
Aufteilung in Bauabschnitte (Variante 2) in Verbindung mit der
derzeitigen Bestandssituation realisierbar.

Zum jetzigen Zeitpunkt steht jedoch noch nicht fest, ob der
Fördermittelgeber diese Einschätzung teilt. Vor diesem Hintergrund muss
aktuell als Variante 3 die Möglichkeit der Kliniksanierung im Bestand
offen bleiben. Für diesen Fall sind vorerst Kosten und Termine von
Variante 2 (siehe unten) anzunehmen, ohne dass diese bislang vertieft
betrachtet worden wären. Der Auftraggeber wirkt nachdrücklich darauf
hin, dass zumindest mit Aufforderung zur Angebotsabgabe
behördlicherseits eine Entscheidung über die Sanierungsoption gefallen
ist. Die Eignungskriterien im Teilnahmewettbewerb sind dementsprechend
offen gestaltet.

Die anstehenden Entscheidungsprozesse können es erforderlich machen,
während des Vergabeverfahrens auf die jeweilige Situation zu reagieren,
sowohl was die Konkretisierung des Inhalts als auch den zeitlichen
Ablauf des Vergabeverfahrens anbelangt. Denkbar ist aber auch, dass
eine finale Entscheidung über die zu realisierende Variante erst nach
Zuschlagserteilung fallen kann. In diesem Fall sind die Varianten als
Optionen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB zu verstehen.

Variante 1 und 2 gestalten sich wie folgt:

Variante 1

Bauabschnitt 1: Neubau Parkhaus und Neubau Klinikum

Bauabschnitt 2: Neubau Praxen/Kita/Appartements und Sanierung Bestand

Variante 2

Bauabschnitt 1: Neubau Parkhaus und Neubau Klinikum (Funktionen)

Bauabschnitt 2: Neubau Klinikum (Pflege)

Bauabschnitt 3: Neubau Praxen/Kita/Appartements und Sanierung Bestand

Nutzfläche und Kosten

Die im Rahmen der Zielplanung ermittelte Nutzfläche beträgt:

Variante 1: 13.604,40 m²

Variante 2: 13.751,60 m²

Die Gesamtkosten (Kgr. 200-700) wurden über die KFA-Methode (inkl.
Berücksichtigung einer Baupreissteigerung) geschätzt:

Variante 1: 238,1 Mio. EUR brutto

Variante 2: 284,6 Mio. EUR brutto

Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind der Zielplanung zu
entnehmen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird.

Terminziele

Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen aktuell vor, wobei
die terminliche Fertigstellung stark von der Aufnahme ins
Jahreskrankenhausbauprogramm abhängt:

Leistungsbeginn: Mai 2023

Fertigstellung Variante 1: Ende 2032

Fertigstellung Variante 2: Ende 2035

angestrebte Auftragsvergabe

Es ist beabsichtigt, mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen
bauabschnitts- und stufenweise zu beauftragen:

Technische Ausrüstung / Anlagengruppe 7 (hier: medizin- und
labortechnische Anlagen), Lph. 19 gemäß §§ 53 ff. HOAI.

Die Leistungen werden bauabschnitts- und stufenweise beauftragt.
Zunächst werden nach baulogistischer Abfolge der Bauabschnitte in der
Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung
und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Beauftragung weiterer
Leistungsphasen je Bauabschnitt ist optional möglich (vgl. Ziffer
II.2.11). Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsphasen
bzw. Beauftragungsstufen besteht nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektleiter:in / Gewichtung: 10 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Stellvertretende:r Projektleiter:in /
Gewichtung: 10 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Objektüberwacher:in / Gewichtung: 10 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Projektbearbeiter (Mitarbeiter für die
einzelnen Teilaufgaben) einschließlich des BIM-Ansprechpartners /
Gewichtung: 5 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Kurzfristige Verfügbarkeit sowie
Vor-Ort-Präsenz in der Planungs- und Ausführungsphase / Gewichtung: 5
Prozent
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Ablauforganisation im
Projektteam und mit den Planungsbeteiligten / Qualitätssicherung /
Kostensicherung und -optimierung / Terminsicherung / Gewichtung: 5
Prozent
Qualitätskriterium - Name: Gestalterische und funktionale Umsetzung /
Gewichtung: 5 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Nachhaltigkeit / Gewichtung: 5 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Analyse der Projektaufgabe / Gewichtung: 15
Prozent
Qualitätskriterium - Name: Einsatz der BIM-Methode im Projekt /
Gewichtung: 5 Prozent
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck des Konzepts / Gewichtung: 5
Prozent
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 20 Prozent
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/05/2023
Ende: 31/12/2035
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die bei Vollständigkeit der vorzulegenden
Erklärungen und Nachweise zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden
(§ 51 Abs. 1 S. 1 VgV), anhand folgender Kriterien:

1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten
drei Geschäftsjahren von 2019 bis 2021 (in Anlehnung an § 45 Abs. 1 Nr.
1 VgV)

Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt abgestuft:

Jahresmittel 700.000 EUR/a (5 Punkte)

Jahresmittel < 700.000 EUR/a und 600.000 EUR/a (4 Punkte)

Jahresmittel < 600.000 EUR/a und 500.000 EUR/a (3 Punkte)

Jahresmittel < 500.000 EUR/a und 400.000 EUR/a (2 Punkte)

Jahresmittel < 400.000 EUR/a und 300.000 EUR/a (1 Punkt)

Jahresmittel < 300.000 EUR/a (0 Punkte)

2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2019 bis 2021
für das gesamte Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete
Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)

Die zu vergebenden Punkte für technische Mitarbeitende
(Ingenieure/Architekten, staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.)
werden wie folgt abgestuft:

durchschnittlich 7 technische Mitarbeitende (5 Punkte)

durchschnittlich < 7 und 5 technische Mitarbeitende (3 Punkte)

durchschnittlich < 5 und 3 technische Mitarbeitende (1 Punkte)

durchschnittlich < 3 technische Mitarbeitende (0 Punkte)

3. Darstellung von maximal drei Referenzprojekten aus den letzten zehn
Jahren ab 1. Januar 2012 und dem Zeitpunkt des Schlusstermins für den
Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2), aus der die Erfahrung des
Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (in
Anlehnung an § 75 Abs. 5 VgV i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
DEUTLICHER HINWEIS: Referenzprojekte, die vor 2012 in Betrieb genommen
wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Beachten Sie auch
die weiteren Mindestanforderungen, die kumulativ zu erfüllen sind!
Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird das jeweilige
Referenzprojekt nicht gewertet.

Für die Maximalpunktzahl hat jedes der geforderten Referenzprojekte
folgende Anforderungen zu erfüllen:

Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Krankenhaus- oder
Klinikmaßnahme, deren Bearbeitung die Funktionsstellen Notaufnahme und
Operation des Funktionsbereichs Diagnostik und Therapie nach DIN
13080-2016 umfasst.

| Mindestanforderung

Das Referenzprojekt weist mindestens 120 Planbetten im
Funktionsbereich Pflege aus.

| Mindestanforderung

Das Referenzprojekt wurde nicht vor dem 01.01.2012 in Betrieb
genommen.

| Mindestanforderung

Das Referenzprojekt umfasst in der Bearbeitung neben den
Funktionsstellen Notaufnahme und Operation zumindest weitere
Funktionsstellen des Funktionsbereichs Diagnostik und Therapie nach
DIN 13080-2016. Referenzprojekt 1: vier weitere Funktionsstellen,
Referenzprojekte 2 + 3: je zwei weitere Funktionsstellen

| Referenzprojekt 1: max. 20 Punkte anteilig, Referenzprojekte 2 + 3:
je max. 10 Punkte anteilig

Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 474
+ 611 + 612 10 Mio. EUR brutto.

| max. 10 Punkte interpoliert

Durch den Bewerber wurde mindestens die Anlagengruppe 7 (hier:
medizin- und labortechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI erbracht.

| ja: 10 Punkte, nein: 0 Punkte

Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 28 gemäß §
55 HOAI erbracht.

| max. 10 Punkte anteilig

Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens
Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.

| ja: 10 Punkte, nein: 0 Punkte

Die maximal zu erzielende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs
beträgt 170 Punkte:

max. 5 Punkte für Gesamtumsatz

max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl

max. 60 Punkte für Referenzprojekt 1, je max. 50 Punkte für
Referenzprojekte 2 + 3

Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum
Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Die
Details zur Wertungssystematik sind dem Kriterienkatalog zu entnehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Jeder Bauabschnitt setzt sich aus vier Beauftragungsstufen zusammen,
die bauabschnitts- und stufenweise abzurufen sind:

Beauftragungsstufe 1: Leistungsphase 1 + 2 gemäß § 55 HOAI

Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 3 + 4 gemäß § 55 HOAI

Beauftragungsstufe 3: Leistungsphase 57 gemäß § 55 HOAI

Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8 + 9 gemäß § 55 HOAI

ggf. Besondere Leistungen gemäß Anlage 15 HOAI

Die Beauftragung der vorgenannten Leistungsphasen bzw.
Beauftragungsstufen und/oder Besonderen Leistungen ist je Bauabschnitt
optional möglich, ohne dass ein Rechtsanspruch darauf besteht.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert
ausschließlich elektronisch, vorrangig über die unter 1.3) genannte
Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des
Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der
Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz,
Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. soweit zutreffend zu den an der
Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz,
Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil)

2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der
Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und
Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis
der Vertretungsmacht auf Anforderung.

3.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Planverfassers, die
Berufsbezeichnung Ingenieur, staatlich geprüfter Techniker oder Meister
zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2
VgV)

4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen

5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123
GWB

6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB

7.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19
Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c
Abs. 1 Aufenthaltsgesetz und § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz

8.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte
5.) bis 7.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach
den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten
gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.

9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft
sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden
Unternehmen

10.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an
andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei
der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen
bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend
anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV
freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf
Anforderung nachzureichen.

11.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit
die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen
(Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie
mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber
muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er
eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem
Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam
für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende
Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe
von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige
Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die
gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des
Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung
für die Zuschlagserteilung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.) Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV

Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren von 2017
bis 2021 erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des
Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die
Angabe des Rechnungswerts (= Kosten der Kgr. 474 + 611 + 612, DIN 276,
brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten
Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet
werden Bewerber eingestuft, wenn sie anhand der zu erstellenden Liste
nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.

2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder
privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen
Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen
Qualitätsmanagementsystems (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist u. a. natürlichen Personen
vorbehalten, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden
Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu
tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung
der Berufsanerkennungsrichtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren
satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist,
der Planungsaufgabe entsprich und sie für die Durchführung der Aufgabe
einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden
Anforderungen erfüllt.

Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV in
Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Unabhängig von der Entscheidung über Variante 1, 2 oder 3 näher
beschrieben unter Ziffer II.2.4) wird das Projekt unter Einsatz der
Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) umgesetzt. Hierzu
definieren die Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) in
verbindlicher Weise organisatorische Strukturen und
Verantwortlichkeiten sowie wesentliche Prozesse, Qualitätskontrollen,
Softwarelösungen und Formate.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/12/2022
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die unter Ziffer II.2.7 benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags
beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die
geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende) in Bezug auf
Variante 2. Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und
Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen
Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der
Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstellung eines
Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der
kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt
angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und
müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch
dazugerechnet werden.

Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum
Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere
Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener
Bietergemeinschaften.

Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in
Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich
mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die unter Ziffer
I.3) dieser Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Der
Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines
Teilnahmeantrags/Angebots. Zusätzliche bzw. ergänzende
Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser
Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online zum Download zur
Verfügung.

Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind vorrangig über die
Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung
genannten Vergabeplattform bis spätestens zehn Kalendertage vor Ablauf
der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist zu richten. Verbindliche
Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder
Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis sechs
Kalendertage vor Ablauf der jeweiligen Frist veröffentlicht. Nach
Fristablauf eingegangene Fragen bzw. Anmerkungen werden nur noch
beantwortet, wenn sie Defizite oder Unklarheiten der Vergabeunterlagen
aufdecken und insoweit eine sachliche Klarstellung bzw. Korrektur
herbeizuführen ist. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis zum Ablauf
der jeweiligen Frist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung
genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen,
Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben
haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die
Notwendigkeit ergeben kann, die jeweilige Frist auch noch innerhalb der
vorgenannten sechs Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall
wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser
Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.

Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter
Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die
Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die
verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und
Anmerkungen per E-Mail informiert.

Bei Bewerbergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer
III.1.1) auch die weiteren gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu
erbringen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde
gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die
Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch
Los zu treffen.

Auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw.
des Bieters / der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 14 GWB
wird hingewiesen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von
Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80583
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Internet-Adresse: [11]http://www.regierung-oberbayern.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund
der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/11/2022

References

6. mailto:vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de?subject=TED
7. https://www.arberlandkliniken.de/
8. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av1bde6f
9. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av1bde6f
10. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
11. http://www.regierung-oberbayern.de/

 
 
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