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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Göttingen - Röntgengeräte
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112209293322984 / 648076-2022
Veröffentlicht :
22.11.2022
Angebotsabgabe bis :
10.01.2023
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
33111000 - Röntgengeräte
DE-Göttingen: Röntgengeräte

2022/S 225/2022 648076

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: UMG Universitätsmedizin Göttingen, Stiftung
Öffentlichen Rechts
Postanschrift: Robert-Koch-Str. 40
Ort: Göttingen
NUTS-Code: DE91C Göttingen
Postleitzahl: 37075
Land: Deutschland
E-Mail: [6]Lydia.Draber@med.uni-goettingen.de
Telefon: +49 5513965262
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.umg.eu
Adresse des Beschafferprofils: [8]www.vergabe.rib.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/3/tenderId/118654
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://my.vergabe.rib.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Notfallröntgen - Röntgenarbeitsplatz - Digitaler Buckytisch mit
Rasterwandstativ
Referenznummer der Bekanntmachung: L22_077
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
33111000 Röntgengeräte
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die zentrale Notaufnahme benötigt die Ersatzbeschaffung eines
Röntgenarbeitsplatzes.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE91C Göttingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zentrale Notaufnahme benötigt die Ersatzbeschaffung eines
Röntgenarbeitsplatzes. Das 2010 in Betrieb genommene digitale
Röntgengerät in der interdisziplinären Notaufnahme

ist das einzige vollwertige Röntgen-System in der räumlich 3 Stockwerke
von der Hauptebene der Radiologie getrennten interdisziplinären
Notaufnahme der UMG.

Aufgrund des hohen mechanischen Verschleißes im 24/7 Dauereinsatz in
der Notaufnahme ist mit einem Ausfall des Systems in naher Zukunft zu
rechnen.

Das Gerät weißt mit ca. 42.000 Aufnahmen pro Jahr eine Auslastung aus,
die der Summe der vorhandenen Systeme in der 2. Ebene des UBFT für
Kinder, stationäre und

Ambulanzpatienten entspricht. Vom Hersteller ist End-of-Service für
12/2022 angekündigt.

Ein zeitnaher Ersatz ist daher zwingend notwendig, um eine nachhaltige
Gefährdung der Krankenversorgung in der interdisziplinären Notaufnahme
zu vermeiden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/02/2023
Ende: 31/07/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

- Die Bieter haben ihrem Angebot gemäß §44 VGV einen aktuellen Auszug
aus dem Berufs- oder Handelsregister beizufügen (bei Bietern aus einem
anderen Mitgliedsstaat eine gleichwertige aktuelle Bescheinigung des
Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bieters mit Übersetzung ins
Deutsche.

- Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine
formlose Erklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht
besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind.
Hierfür ausreichend ist eine Eigenerklärung.

- Eigenerklärung zu Art. 5k Abs. 1 der VO (EU) 2022/576 v. 08.04.2022
(5. EU-Sanktionspaket)

- Angaben zu Auftragsanteilen, welche der Bewerber/Bieter als
Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.

- Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer(s).

Die nicht rechtzeitige Vorlage der in Ziffer III.1.1) III.1.3)
genannten Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der
Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und
Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die
auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen
nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht
jedoch nicht.

Im Rahmen der Gleichbehandlung kann die Vergabestelle entscheiden, von
keinem Bieter fehlende Unterlagen nachzufordern.

Die Vergabestelle behält sich vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen
vor Vergabe des Auftrags entsprechende Bescheinigungen der zuständigen
behördlichen Stellen zu verlangen.

Die von den Bewerbern einzureichenden Unterlagen ergeben sich aus den
Ziffern III.1.1) III.1.3).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der Eignung werden nachfolgend benannte Unterlagen gemäß
§§44-46-VgV gefordert.

Grundsätzlich sind Eigenerklärungen vorzulegen (§48 Abs.2 VgV).

Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen
vorzulegen:

- Erklärung gemäß §48 VGV zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach
§§ 123 und 124 GWB,

- Erklärung des Bieters über den Gesamtumsatz des Unternehmens für die
3 letzten Geschäftsjahre (§45 VgV),

- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts bzw. Bescheinigung in
Steuersachen.

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen wird die einheitliche europäische Eigenerklärung
(EEE) gem. §50 VgV akzeptiert.

Anstelle von Einzelnachweisen genügt der Nachweis in deutscher Sprache,
dass das Unternehmen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder
in gleichgestellten Staaten für die ausgeschriebene Leistung
präqualifiziert ist und die Unterlagen über eine für den öffentlichen
Auftraggeber kostenfreie Datenbank innerhalb der EU im Rahmen eines
Präqualifikationssystems abrufbar sind.

Bei nicht deutschsprachigen Nachweisen und Belegen ist eine Übersetzung
in deutscher Sprache beizufügen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Referenznachweise der letzten 5 Jahre mit Angaben zu Leistungen, die
mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind mit Angabe des Werts,
des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des
öffentlichen oder privaten Empfängers.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/01/2023
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 13/03/2023
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10/01/2023
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Niedersachsen beim
Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131/15-2943
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag
ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen
Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o. a. Fristen gelten nicht,
wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne
vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes
gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines
geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen
Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Niedersachsen beim
Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierungs
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2022

References

6. mailto:Lydia.Draber@med.uni-goettingen.de?subject=TED
7. http://www.umg.eu/
8. http://www.vergabe.rib.de/
9. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/118654
10. https://my.vergabe.rib.de/
11. mailto:vergabekammer@mw.niedersachsen.de?subject=TED

 
 
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