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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Barsinghausen - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309102425617 / 650521-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
19.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Barsinghausen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2022/S 226/2022 650521

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Barsinghausen
Postanschrift: Bergamtstraße 5
Ort: Barsinghausen
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30890
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): 118.0 Gebäudewirtschaftsamt, Frau Sabrina Jose
E-Mail: [6]sabrina.jose@stadt-barsinghausen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.barsinghausen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4V6H5R/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Kleine + Assoziierte Architekten und
Stadtplaner BDA
Postanschrift: Reinholdstr. 17
Ort: Hannover
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30167
Land: Deutschland
E-Mail: [9]info@kleine-architekten.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [10]www.kleine-architekten.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4V6H5R
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Überplanung Schulzentrum am Spalterhals Barsinghausen - TGA - AG 4-7
Referenznummer der Bekanntmachung: 2117
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Barsinghausen plant die Sanierung und Erweiterung des
Schulzentrums am Spalterhals. Dazu sind die Leistungen Technische
Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4 - 7, LPH 1 bis 9, und
besondere Leistungen gem. Anlage 15 HOAI zu erbringen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1 050 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Hauptort der Ausführung:

Planungsphase: Stadt Barsinghausen, Deisterplatz 2, 30890
Barsinghausen, Ausführungsphase: Schulzentrum am Spalterhals, Am
Spalterhals 12, 30890 Barsinghausen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Barsinghausen plant die Sanierung und Erweiterung des
Schulzentrums am Spalterhals. Am Standort sind das
Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG, 5-zügig) sowie die
Lisa-Tetzner-Oberschule (LTS, 3-zügig) unter einem Dach untergebracht.
In Zusammenarbeit zwischen Schulen und Schulträger wurde bereits ein
Raumprogramm entwickelt und abgestimmt sowie eine Vorplanung zur
Umsetzung des Raumprogramms erarbeitet, auf deren Grundlage nun die
weiteren Planungsleistungen vergeben werden sollen.

Folgende Büros sind architektonisch vorbefasst:

GÖDDE Architekten, Gifhorn

REMKE PARTNER INNENARCHITEKTEN mbB, Barsinghausen

Es gibt keine Vorbefassung zur Technischen Ausrüstung.

Jede Schule soll über einen eigenen Verwaltungsbereich sowie nur der
jeweiligen Schule zuzuordnende Jahrgangscluster verfügen. Wie auch im
Bestand sollen die Fachklassentrakte durch beide Schulen gemeinsam
genutzt werden.

Das Schulzentrum setzt sich aus den folgenden Trakten zusammen: A-Trakt
Klassen HAG, B-Trakt Verwaltung und Klassen HAG, C-Trakt Klassen HAG
und Bibliothek HAG+LTS, D-Trakt Verwaltung und Klassen LTS, E-Trakt
Aula und Musikräume HAG+LTS, F-Trakt Naturwissenschaften HAG+LTS,
G-Trakt Kunst/Werken/Musik HAG+LTS, H-Trakt Bücherei und Freizeit
HAG+LTS, 3 Sporthallen und 1 Mensagebäude.

Im Rahmen der zu planenden Hochbaumaßnahme sollen sowohl die Mensa als
auch die Trakte A, B, C (ohne Bibliothek), D, E (ohne Aula), F
(teilweise), G und H saniert sowie zwei Anbauten zur Erfüllung der
Anforderungen aus dem Raumprogramm erstellt werden. Bei den Planungen
sind alle Belange hinsichtlich Brandschutz, Inklusion, Ganztagsanspruch
und moderne Unterrichtsformen zu berücksichtigen.

Die Bruttogeschossflächen teilen sich in etwa wie folgt auf: Sanierung
ca. 21.000 m², Neubau ca. 4.000 m². Die Neubauten sollen die
Anforderungen an den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhaus 40
erfüllen. Die Mensa als einziger Trakt, der in der Vergangenheit noch
keine energetische Sanierung erfahren hat, ist so herzurichten, dass
sie mindestens die Anforderungen an den energetischen Standard eines
KfW-Effizienzhaus 55 erfüllt.

Da die Bauphase im laufenden Betrieb stattfinden wird, stellt der AG
besondere Ansprüche an die Koordination aller Beteiligten und die
Partizipation der Nutzerinnen und Nutzer - sowohl vor als auch während
der Bauphase um eine möglichst hohe Akzeptanz der hinzunehmenden
Einschränkungen für die Bauzeit zu erreichen und das Projekt zu einem
für alle zufriedenstellenden Abschluss zu bringen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: 1. Qualität des Projektteams / Gewichtung:
30 %
Qualitätskriterium - Name: 2. Darstellung der Maßnahmen zur
Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: 3. Projekteinschätzung und Herangehensweise
/ Gewichtung: 20 %
Kostenkriterium - Name: 4. Vergütung, Honorar (auf alle Leistungen) /
Gewichtung: 20 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1 050 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen
(vgl. III.1.) aufgeführten Eignungskriterien und der Prüfung des
Nichtvorliegens von Ausschlussgründen. Anhand der geforderten
Referenzen und deren Wertung (Auswahlkriterien) wird eine Rangfolge
festgelegt. Ist die Bewerberzahl nach dieser objektiven Auswahl
entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den
verbleibenden gleichermaßen geeigneten Bewerbern notariell oder durch
Rechtsamt gelost.

Wertung je Referenzprojekt Erreichbare Punktzahl:

Vergleichbarkeit: Max. 20 Pkt.

Hinsichtlich der Aufgabenstellung Max. 5 Pkt.

- Schulzentrum/Bildungsstätte, Sanierung/Umbau bei laufendem Betrieb 5

- Schulzentrum/Bildungsstätte, Sanierung/Umbau 4

- Schulzentrum/Bildungsstätte, Neubau 3

- Sonstige Objekte der angegebenen Art, Sanierung/Umbau 2

- Sonstige Objekte der angegebenen Art, Neubau 1

- Sonstige 0

Hinsichtlich des Auftraggebers Max. 5 Pkt.

- Öffentlicher Auftraggeber: Bund/Land/Kommune 5

- Sonst. öffentl. Auftraggeber: Sparkasse, Stiftung, etc. 3

- Privater Auftraggeber 0

Hinsichtlich BGF-Kennwerten (Zielgröße: 25.000 m²) Max. 5 Pkt.

- Abweichung von Zielgröße bis 10% 5

- Abweichung von Zielgröße bis 20% 4

- Abweichung von Zielgröße bis 30% 3

- Abweichung von Zielgröße bis 40% 2

- Abweichung von Zielgröße über 40% 1

- Keine Angabe der BGF 0

Hinsichtlich Kostenfeststellung (Zielgröße: 28,4 Mio. Netto, KG
300/400) Max. 5 Pkt.

- Abweichung von Zielgröße bis 10% 5

- Abweichung von Zielgröße bis 20% 4

- Abweichung von Zielgröße bis 30% 3

- Abweichung von Zielgröße bis 40% 2

- Abweichung von Zielgröße über 40% 1

- Keine Angabe der Baukosten 0

Leistungen des Bewerbers: Max. 8 Pkt.

Bearbeitete Leistungsphasen Max. 5 Pkt.

- Leistungsphasen 1-9 5

- Nur 8 Leistungsphasen 4

- Nur 7 Leistungsphasen 3

- Nur 6 Leistungsphasen 2

- Nur 5 Leistungsphasen 1

- Weniger als 5 Leistungsphasen 0

Abgerechnete Honorarzone Max. 3 Pkt.

- Honorarzone III 3

- Honorarzone II 2

- Honorarzone I 1

Maximale Punktzahl je Referenz 28 Pkt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt in 2 Stufen:

Stufe 1: LPH 1-3

Stufe 2: LPH 4-9

Die Weiterbeauftragung steht unter Vorbehalt der Einhaltung des
Kostenrahmens und/oder der Bereitstellung der erforderlichen
Haushaltsmittel und/oder eines positiven Gremien- bzw. Ratsbeschlusses.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es ist von jedem Bewerber bzw. von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft der Teilnahmeantrag vollständig auszufüllen und
gem. den gestellten Anforderungen einzureichen. Es sind zwingend die
Teilnahmeantragsformblätter zu verwenden, welche auf der Plattform zum
Downloadbereit stehen. Die Angebotssprache ist ausschließlich Deutsch.
Entsprechend sind alle Nachweise und Erklärungen in deutscher Sprache
abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung
/Eigenübersetzung beigefügt werden.

Für den fristgerechten Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber
verantwortlich. Die Einreichung muss elektronisch in Textform erfolgen.
Ein Vertragsentwurf für das genannte Vorhaben liegt den
Bekanntmachungsunterlagen bei. Der Vertragsentwurf kann in der
Angebotsphase verhandelt werden. Weitere Informationen sind den
Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche ebenfalls über die Plattform zum
Herunterladen bereitstehen.

(Das Dokument "221118_2117_Honorar_HOAI_TGA_ELT" dient in der
Bewerbungsphase ausschließlich der Information. Erst zur
Vergabeverhandlung (Stufe II des Verfahrens) ist diese Anlage als Teil
des Angebots mit einzureichen.)

Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft ist die Anlage 1 zum
Teilnahmeantrag, (Anlage 1 - Bewerber- / Bietergemeinschaft), für jedes
Mitglied auszufüllen und beizulegen. Von der Teilnahme ausgeschlossen
sind/werden Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der
Bekanntmachung angestellte(r) oder freie(r) Mitarbeiter(in) eines
Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind. Das gilt auch
für Nachunternehmer.

Bewerber- und später Bieterfragen sind unter Bezugnahme auf das
VgV-Verfahren (Bezeichnung s. unter II.1.1) umgehend zu stellen. Die
Beantwortung erfolgt (mit dazugehörigen Fragen) über die oben genannte
Plattform an alle registrierten Bewerber.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

- Als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf des Beratenden
Ingenieurs gefordert.

- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123,
124 GWB.

- Eigenerklärung, dass zu keiner Person, deren Verhalten dem
Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, in den §§ 123 und 124 GWB
genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der
Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten.

Soweit diese Erklärung nicht oder nur mit Einschränkungen abgegeben
werden kann, ist darzustellen, welche der in den §§ 123, 124 GWB
genannten Verfehlungen vorliegen und ob bereits Maßnahmen zur
Selbstreinigung gem. § 125 GWB ergriffen worden sind. Entsprechende
Nachweise wird der Auftraggeber ggf. anfordern.

- Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag
erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. §
150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.

Eigenerklärung, dass weder das Unternehmen des Bewerbers
Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder
Tochtergesellschaft des Unternehmens auf einer der in den Anlagen zu
den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie
2016/1686(jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt
der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen
Terrorlisten erscheint.

- Eigenerklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers das sich aus den
Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686
(jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlichten Fassung) ergebende Verbot der
Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft
verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot)
bekannt ist. Kenntnisnahme, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein
Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf
einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem
Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird.
Eigenerklärung, sicherzustellen, dass die diesbezüglichen gesetzlichen
Verpflichtungen eingehalten werden.

- Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung
(EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Eigenerklärung vorzulegen:

- Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei
gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.

Für den Umsatz des Unternehmens/der Unternehmen in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit
der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Objektplanung
Gebäude/Innenraum gem. § 34 HOAI) unter Einschluss des Anteils bei
gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen, ist ein
Mindestjahresumsatz von 400.000 EUR im Durchschnitt notwendig.

- Angaben zu einer Berufshaftpflichtversicherung

Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss min. 2,0 Mio.
EUR für Personenschäden und min. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden
betragen oder im Auftragsfall abgeschlossen/erhöht werden. Beides bei
3-facher Maximierung. Als Nachweis gilt auch die schriftliche Zusage
der Versicherung zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Eigenerklärung vorzulegen:

-Zahl der in den letzten drei Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich
beschäftigten Summe aus Büroinhaber(n)

und Mitarbeitern (Dipl.-Ing./ Bachelor/ Master) im Leistungsbild
Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI

2021 des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.

Grundsätzlich verpflichtet sich jeder Bewerber/jede
Bewerbergemeinschaft im Falle des Auftrages folgende

Anforderungen an das einzusetzende Projektteam zu erfüllen:

Projektleiter/in Technische Ausrüstung

Der/die Projektleiter/in Technische Ausrüstung hat mindestens

- ein abgeschlossenes Studium Ingenieurwesen entspr. Fachrichtung und

- min. 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich
Fachplanung

Technische Ausr. (§ 55 HOAI) und

- Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten im Bereich Technische
Gebäudeausrüstung

- oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre
Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich

Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2021 hat.

Bauleiter/in Technische Ausrüstung

Der/die Bauleiter/in Technische Ausrüstung hat mindestens

- ein abgeschlossenes Studium Ingenieurwesen entspr. Fachrichtung,

- min. 5 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich LPH 8
Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 55

HOAI)

- oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre
Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich

Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI) hat.

- Eigenerklärung, über das Verfügen über die notwendigen Geräte und
technischen Ausstattungen nach heute

üblichen Standards, entsprechende Schulung der Mitarbeiter/innen an
diesen Geräten und den technischen

Ausstattungen in der erforderlichen Tiefe. Die Angaben über notwendige
Büroausstattung und Schulung

der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen sind als Eigenerklärung vorzulegen und
unterliegen keinem geforderten

Mindeststandard.

- Angaben zur eingesetzten CAD- und AVA-Software:

Die Angaben zu CAD- und AVA-Software sind als Eigenerklärung vorzulegen
und unterliegen keinem

geforderten Mindeststandard.

- Eigenerklärung, dass vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.

Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch das Ausfüllen der
Referenzabfragen in den Teilnahmeformularen.

Die dort aufgeführten Referenzangaben müssen mit der zu vergebenen
Leistungen hinsichtlich der

planerischen Komplexität vergleichbar sein und dem Bewerber eindeutig
zuzuordnen sein.

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat exakt 2 wesentliche
Referenzprojekte vorzustellen. Zu jedem Projekt ist max. 1 DIN A4
Projektblatt beizufügen.

Die eingereichten Referenzen müssen in Summe der Referenzen die
auftragsgegenständlichen Anlagengruppen nachweisen. (Das Einreichen von
mehr als 2 Referenzprojekten führt zum Ausschluss!)

Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2012 bis zum Datum der
Bekanntmachung liegen, die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen
sein.

Es erfolgt eine Bewertung der Referenzprojekte. Hinweise zur
Referenzbewertung unter II.2.9 des Bekanntmachungstextes.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf des Beratenden
Ingenieurs gefordert.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Durchführung der Leistungen soll gem. §73 (3) VgV unabhängig von
Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19/01/2023
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y4V6H5R
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Niedersächsischen
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung,
Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
Telefon: +49 4131-1334
Fax: +49 4131-152943
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Entsprechend der Regelungen in § 160 GWB.

R E C H T S M I T T E L B E L E H R U N G bei EU-weiter Vergabe:

a)

Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung
in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß
der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)

Der Antrag ist unzulässig, soweit

- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)

Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten
nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages
nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:sabrina.jose@stadt-barsinghausen.de?subject=TED
7. http://www.barsinghausen.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4V6H5R/documents
9. mailto:info@kleine-architekten.de?subject=TED
10. http://www.kleine-architekten.de/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4V6H5R

 
 
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