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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Programmierung von System- und Anwendersoftware
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309160726559 / 651472-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
20.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72211000 - Programmierung von System- und Anwendersoftware
DE-Hamburg: Programmierung von System- und Anwendersoftware

2022/S 226/2022 651472

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der
Bundeswehr Hamburg (HSU)
Postanschrift: Holstenhofweg 85
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 22043
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dez. II 3.3 / Technischer Einkauf
E-Mail: [6]BeschaffungHSU@heuking.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.hsu-hh.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVC666V/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVC666V
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Lehre und Forschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung und Betrieb einer Softwareplattform zur Unterstützung der
Produktionsplanung und des Produktvertriebs für regionale
Wertschöpfungsverbünde
Referenznummer der Bekanntmachung: HSU DTEC - UT 7008
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72211000 Programmierung von System- und Anwendersoftware
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auftragsgegenstand ist die Entwicklung einer Cloud-basierten
Online-Softwareplattform, welche Kunden, Entwickler und Produzenten
lokaler Wertschöpfungsverbünde miteinander verbindet ("Production Next
Door", ProNeD) für das Forschungsprojekt "Digitalisierung lokaler
Wertschöpfungsverbünde" (DigLoWe) der Helmut-Schmidt Universität /
Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU). Zudem muss der Auftragnehmer
die Softwareplattform bis zum 31.12.2024 betreiben.

Optional und auf gesonderten Abruf der HSU muss der Auftragnehmer die
Softwareplattform vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025 und auf weiteren
Abruf der HSU vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2026 betreiben. Die HSU wird
diese Optionen spätestens 3 Monate vor Beginn des jeweiligen Zeitraums
abrufen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Hauptort der Ausführung:

Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU)
Holstenhofweg 85 22043 Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auftragsgegenstand ist die Entwicklung einer Cloud-basierten
Online-Softwareplattform. Zudem muss der Auftragnehmer die
Softwareplattform bis zum 31.12.2024 betreiben.

Im Zuge des DigLoWe-Projektes möchte die HSU eine neuartige Form
lokaler Produktion in der Metropolregion Hamburg erforschen, welche auf
die kosteneffiziente, lokale Fertigung von individualisierten Produkten
ausgerichtet ist. Der Fokus liegt dabei auf der Produktsparte für
Möbelbau. Der Wertschöpfungsverbund beteiligt in der Phase der
Produktentwicklung globale Entwickler-Communities zum Aufbau eines
Produktsortiments. Die Herstellung der Produkte erfolgt vor Ort durch
regionale Handwerksbetriebe sowie kleine bzw. mittlere
Produktionsbetriebe. Das Produkt ist durch den Kunden/die Kundin
individualisierbar, um persönliche Präferenzen möglichst umfassend zu
erfüllen.

Die Plattform ist durch vier zentrale Module geprägt:

1) Produktverwaltung

2) Arbeitsplanerstellung (Schwerpunkt der Entwicklung)

3) Produktverkauf

4) Auftragsverarbeitung

(1) Produktverwaltung: Das Modul Produktverwaltung dient der zentralen
Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung der Produktdatenmodelle im
Netzwerk. In der Produktverwaltung werden die digitalen Produktmodelle
durch die Produkt-Entwicklerteams bereitgestellt (z.B. CAD-Modelle,
Produktbeschreibung, Bilder). Im weiteren Prozessverlauf werden die
Daten der Produkte den entsprechenden Akteuren rollenabhängig zur
Verfügung gestellt (z.B. zur Erstellung des Produktangebots im Vertrieb
oder zur Produktherstellung den Produzenten).

(2) Arbeitsplanerstellung: Im Modul Arbeitsplanerstellung erfolgt die
Planung der Produktionsprozesse zur Herstellung der Produkte im
Netzwerk. Die Arbeitsplanerstellung wird hier - statt wie gewöhnlich
innerhalb eines Unternehmens - überbetrieblich, dafür aber auf einer
höheren Abstraktionsebene stattfinden. Das bedeutet, dass anhand von
Informationen zu den Produzenten und des zu fertigenden Produktes der
Gesamtprozess möglichst vorteilhaft und nach verschiedenen Kriterien
zusammengestellt werden muss. Es findet durch das System ein Matching
zwischen den verfügbaren Produktionsressourcen im Netzwerk
(Produzenten) und der Produktionsaufgabe (Produkt) statt. Wichtig ist,
dass immer mehrere Möglichkeiten berechnet werden, da in der Realität
nicht jeder Prozess zu jeder Zeit durchgeführt werden kann. Es muss
also Alternativen geben. Zudem soll der Prozess mit mehreren
Alternativen in den einzelnen Schritten graphisch dargestellt werden.
Technologisch sollen hier bestehende Lösungen aus dem Bereich AI
Planning integriert werden.

(3) Produktverkauf: Der Produktverkauf soll klassisch über einen
Webshop erfolgen, den es über eine Schnittstelle zu integrieren gilt.
Die Produkte können durch den Kunden über vordefinierte
Konfigurationsparameter individualisiert werden (z.B. Produktfarbe,
Materialien, Abmessungen). Die Produktvarianten werden durch die
Entwickler vorab definiert. Der Webshop soll vorrangig mit etablierten
Lösungen umgesetzt werden.

(4) Auftragsverarbeitung: Nach der Bestellung durch einen Kunden/eine
Kundin muss im Netzwerk die Herstellung des Produktes ausgelöst werden.
Dazu muss zunächst aus den berechneten Arbeitsplänen (siehe Model 2:
Arbeitsplanerstellung) auf Grundlage der spezifischen
Produktkonfiguration durch den Kunden der geeignetste Arbeitsplan
ausgewählt und geprüft werden, ob die beteiligten Unternehmen zum
Bestellzeitpunkt in der Lage sind, diesen auszuführen. Anschließend
wird der Produktionsprozess durch die Plattform überwacht. Die
Produzenten sollen Transparenz über den aktuellen Stand der Produkte,
an denen sie beteiligt sind, haben und über die Plattform miteinander
kommunizieren können. Weiterhin müssen die Produzenten dem Kunden das
voraussichtliche Datum der Lieferung des Produktes über die Plattform
mitteilen können.

Optional und auf Abruf der HSU muss der Auftragnehmer die
Softwareplattform vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025, auf weiteren Abruf
der HSU vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2026, betreiben. Die HSU wird
diese Optionen spätestens 3 Monate vor Beginn des jeweiligen Zeitraums
abrufen.

Die HSU hat für die Entwicklung und den Betrieb der Softwareplattform -
ohne die optionalen Leistungen - insgesamt ein Budget in Höhe von EUR
450.000,00 (netto) zur Verfügung.

Die HSU behält sich vor, Angebote, die diesen Kostenrahmen
überschreiten, vom Verfahren auszuschließen sowie das Verfahren
teilweise oder insgesamt aufzuheben, sollten ausschließlich Angebote
oberhalb des Kostenrahmens eingehen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Eckpunkten der
Leistungsbeschreibung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional und auf gesonderten Abruf der HSU muss der Auftragnehmer die
Softwareplattform vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025 und auf weiteren
Abruf der HSU vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2026 betreiben. Die HSU wird
diese Optionen spätestens 3 Monate vor Beginn des jeweiligen Zeitraums
abrufen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:

1. Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags,

2. Überprüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft
anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen,

3. Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen.
Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsvoraussetzungen am
besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten
Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die
Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der
Auftraggeber insbesondere die von den Bewerbern genannten Referenzen
und deren Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Beschaffungsvorhaben
berücksichtigen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optional und auf gesonderten Abruf der HSU muss der Auftragnehmer die
Softwareplattform vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025 und auf weiteren
Abruf der HSU vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2026 betreiben. Die HSU wird
diese Optionen spätestens 3 Monate vor Beginn des jeweiligen Zeitraums
abrufen.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):

a) Unternehmensdarstellung mit Angaben zu Sitz, Umsatzsteuer-ID,
Gründungsjahr und Produkt- und Serviceportfolie.

b) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine
Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw.
erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB durchgeführt
worden sind; der Bewerber in das einschlägige Berufsregister oder ein
vergleichbares Register (Standeskammern etc.) des Herkunftslandes
eingetragen ist; für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine
Krankenkasse(n) und seine Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge
entrichtet hat sowie nicht zu den in Artikel 5k) Absatz 1 der
Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der
Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive
Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der
Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen zählt.

c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus
der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (z.B.
durch Angabe der Gründe, die zur Bildung der Bewerbergemeinschaft
geführt haben) und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden
Absprachen getroffen wurden.

Bewerber sollen die auf der in Ziffer I.3. genannten Website
hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor,
Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht
kein Rechtsanspruch.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem
Mitglied):

a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre sowie der Umsätze mit Leistungen, die mit dem
vorliegenden Auftragsgegenstand (Entwicklung und Betrieb von
Cloud-basierten, integrativen Software-Plattformlösungen) vergleichbar
sind.

b) Bestätigung, dass der Bewerber eine
Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von
mindestens Euro 1,5 Millionen pro Schadensfall, 2-fach maximiert,
unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird.

Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als
Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der
Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen
hingewiesen.

Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers
beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser
seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur
Verfügung stellt.

Bewerber sollen die auf der in Ziffer I.3) genannten Website
hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor,
Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht
kein Rechtsanspruch.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem
Mitglied):

a) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte
Dienstleistungsaufträge, die mit der zu vergebenden Leistung
(Entwicklung und Betrieb von Cloud-basierten, integrativen
Softwareplattform-lösungen) vergleichbar sind, in Form einer Liste der
in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen
Dienstleistungsaufträgen, mit folgenden Angaben:

- Auftraggeber und Ansprechpartner;

- Auftragswert;

- Headcount;

- Erbringungszeitpunkt (von wann bis wann);

- Projektbeschreibung.

Mit den Referenzen sollen die Bewerber Erfahrung insbesondere in den
folgenden Bereichen nachweisen:

- (Full-Stack) Web-Entwicklung;

- UI-/UX-Design für Front-End sowie Back-End mit den
state-of-the-art-Technologien zur Entwicklung von webbasierten
Anwendungen;

- Entwicklung von Plattform-Lösungen (Portal & Platforms);

- Einbindung von Microservices;

- Entwicklung von Lösungen aus dem Machine Learning bzw. Deep Learning
/ künstlicher Intelligenz auf der Basis von Big Data;

- Integration von durchgängigen und vollständigen eCommerce-Lösungen;

- Data Modeling / Data Management;

- Integration von Fremdlösungen in Neuentwicklungen.

Der Auftraggeber wird Referenzen, die mehr als drei Jahre zurückliegen,
berücksichtigen, soweit dies erforderlich ist, um ausreichend
Wettbewerb zu gewährleisten.

b) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei
Jahren ersichtlich wird;

c) Erklärung, über welche Ausstattung, welche Geräte, welche technische
Ausrüstung und welche Softwarekomponenten sowie über wieviel freie
Server-Kapazität für die Ausführung des Auftrages der Bewerber verfügt;

d) Erklärung, dass das am Projekt beteiligte Personal der Bewerber für
regelmäßige Treffen in der Metropolregion Hamburg zur Verfügung steht;

e) Erklärung, ob und für welche Leistungsbereiche der Bewerber
Nachunternehmer einzusetzen beabsichtigt.

Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als
Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der
Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen
hingewiesen.

Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers
beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser
seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur
Verfügung stellt.

Bewerber sollen die auf der in Ziffer I.3) genannten Website
hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor,
Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht
kein Rechtsanspruch. Bewerbergemeinschaften werden bei der
Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/12/2022
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Angebote sind elektronisch in Textform (§ 126b BGB) über das in
Ziffer I.3) genannte Vergabeportal einzureichen. Nähere Informationen
stehen auf der Startseite des in Ziffer I.3) genannten Vergabeportals
zur Verfügung.

2) Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerber (auch
Rückfragen zum Angebot) findet ausschließlich über das in Ziffer I.3)
genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und
Antworten auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal anonymisiert
zur Verfügung stellen.

3) Die Bildung von Bewerbergemeinschaften (BG) ist nur bis zur Abgabe
des Angebots möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind
grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor
Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von
Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit
bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen
Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer
Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche
Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten
Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die
Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich
ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung
wird die BG als Ganzes beurteilt.

4) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbieter sowie als Mitglied
einer/mehrerer BG, sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im
Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames
Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG),
behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die
Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an
der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige
wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer
der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur
Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und
kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B.
weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation
überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die
erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen
Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den
jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes
Angebot abzugeben.

5) Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als
Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der
Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen
hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung eines
anderen Unternehmens beruft, ist mit dem Angebot insbesondere eine
Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens einzureichen, dass
dieses seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall
zur Verfügung stellt.

6) Bewerber sollen die auf der in Ziffer I.3) genannten Website
hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor,
Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht
kein Rechtsanspruch.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YVC666V
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-0
Internet-Adresse: [11]https://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den
Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die
§§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der
Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach §
160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bewerber den Verstoß
erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bei dem Auftraggeber
zu rügen.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:BeschaffungHSU@heuking.de?subject=TED
7. https://www.hsu-hh.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVC666V/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVC666V
10. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
11. https://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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