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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Baustellenüberwachung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309185227034 / 651907-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
20.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71521000 - Baustellenüberwachung
71311220 - Dienstleistungen im Straßenbau
DE-München: Baustellenüberwachung

2022/S 226/2022 651907

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München, Baureferat
Postanschrift: Friedenstraße 40
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland
E-Mail: [6]bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://my.vergabe.bayern.de
Adresse des Beschafferprofils: [8]https://my.vergabe.bayern.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/237056
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

VGV - Eisenbahnüberführung Balanstraße
Referenznummer der Bekanntmachung: T60b291422
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71521000 Baustellenüberwachung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ingenieurleistungen:

- Verkehrsanlagen gem. HOAI Par. 47, Lph. 8 besondere Leistungen ÖBÜ

- Konstr. Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gem. HOAI Par. 43 und
Par. 51, Lph. 8 besondere Leistungen ÖBÜ

- Ingenieurbauwerke der Abwasserentsorgung gem. HOAI Par. 43, Lph. 8
besondere Leistungen ÖBÜ

- Gewerkeübergreifend: SiGeKo gem. BaustellV, Verkehrszeichenpläne,
Beantragung der verkehrsrechtl. Anordnung und Erstellung der
Kostenaufgliederung zur Abrechnung gem. Kreuzungsvereinbarung
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71311220 Dienstleistungen im Straßenbau
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

81541 München

Eisenbahnüberführung Balanstraße

zwischen Orleanstraße und St.-Cajetan-Straße
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Erbringung von Ingenieurleistungen für das Projekt EÜ Balanstraße für:
1.) Verkehrsanlagen: HOAI §47, Lph. 8 - besondere Leistungen ÖBÜ

inkl. Nachtragsprüfung (dem Grunde und der Höhe nach),
Baustellenprotokolle, Fotodokumentation, Abnahme der Verkehrsführung
einer Arbeitsstelle, Koordination der ökologischen Baubegleitung als
auch die Belange der dort anliegenden Anwohner mit den individuellen
Anpassungsarbeiten an deren Bestand.

2.) Konstruktive Ingenieurbauwerke: HOAI §43 und §51, Lph. 8 -
besondere Leistungen ÖBÜ

inkl. Nachtragsprüfung (dem Grunde und der Höhe nach),
Baustellenprotokolle, Fotodokumentation auch der Bewehrungsabnahmen,
Überwachen bzw. ingenieurtechn. Kontrolle der Ausführung von Tragwerken
und der Baubehelfe.

3.) Ingenieurbauwerke der Abwasserentsorgung: HOAI §43, Lph. 8 -
besondere Leistungen ÖBÜ

inkl. Nachtragsprüfung (dem Grunde und der Höhe nach),
Baustellenprotokolle, Fotodokumentation, Überwachen bzw.
ingenieurtechn. Kontrolle der Ausführung von Tragwerken und der
Baubehelfe als auch die Koordination und Abstimmung mit
Hauseigentünern/Hausverwaltungen für den Umbau von Hausanschlüssen und
eine betontechnologische Beratung mit Werksabnahme.

4.) Gewerkeübergreifende (1.-3.) Leistungen:

Folgende zu erbringende Leistungen betreffen alle Gewerke
(Verkehrsanlagen, konstruktive Ingenieurbauwerke und Ingenieurbauwerke
der Abwasserentsorgung):

Die Koordination der Belange der Arbeitssicherheit und des
Gesundheitsschutzes gem. BaustellV, sowie das erstellen der
Verkehrszeichenpläne, die Beantragung einer verkehrsrechtl. Anordnung,
Spartenkoordinierung, Altlastenkoordinierung/Aushubüberwachung,
Koordinierung der Kampfmittelfirmen und Erstellung einer
Kostenaufgliederung/Kostendarstellung zur Abrechnung gem. der
Kreuzungsvereinbarung zw. der LHM/MSE und der DB Netz AG.

Der Umgriff und der Umfang der Maßnahme ist aus den beiliegenden
Planunterlagen ersichtlich.

Beschreibung der Baumaßnahme:

Allgemein:

Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Brückenbauwerke durch die DB
Netz AG wird auch die bestehende Balanstraße zwischen den Knotenpunkten
Balan-/Orleansstraße im Norden und Balan-/St.-Cajetan-Straße im Süden
durch die Landeshauptstadt München umgebaut.

Die Balanstraße verbindet die Stadtteile Haidhausen und Ramersdorf und
ist im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2005 als örtliche
Hauptverkehrsstraße mit maßgebender Verbindungsfunktion (Sekundärnetz)
ausgewiesen.

Im Rahmen des Radverkehrsnetzes stellt sie eine wichtige Verbindung dar
und im Netzkonzept Radverkehr des Verkehrsentwicklungsplans (VEP-R) als
Hauptroute ausgewiesen.

Die lichte Höhe des Brückenbauwerks wird entsprechend der Bedarfs- und
Konzeptgenehmigung (Vollversammlung vom 21.10.2015; Programm im Zuge
der Erneuerung von Eisenbahnbrücken durch die DB, Sitzungsvorlage Nr.
14-20 / V 02840) für die ungehinderte Durchfahrt von LKWs ausgelegt und
beträgt 4,40 m. Aus diesem Grund wird die Gradiente der Fahrbahn um ca.
1,50 m abgesenkt.

Rampen und Stützbauwerke:

Zur Überbrückung der Höhendifferenz zwischen dem Geh- und Radweg und
der Fahrbahn wird eine Winkelstützwand mit einer maximalen Höhe von ca.
1,40 m und

einer Länge von ca. 100 m erforderlich. Als Absturzsicherungen wird auf
der Winkelstützwand auf gesamter Länge ein Geländer angeordnet.

Abwasserkanal:

Im betroffenen Bereich verläuft im Bestand von Süden kommend ein
Mauerwerkskanal UE 600/1100 aus dem Jahr 1901. Dieser weitet sich auf
Höhe Balanstraße Nr. 55 zu einem Kanal NE 900/1350 auf und verläuft
weiter in Richtung Orleansstraße. Aufgrund der Absenkung der Fahrbahn
kann der bestehende Kanal nicht weiter betrieben werden und muss auf
einer Länge von ca. 167 m in den neuen, hochliegenden östlichen Geh-
und Radweg verlegt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 20/03/2023
Ende: 30/07/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr
Bewerber grundsätzlich geeignet

sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird
der Auftraggeber die Bewerber

auswählen, welche die unter Ziff. III.1.1. bis III.1.3 aufgeführten
Eignungsvoraussetzungen am besten

erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber eine
Auswahlmatrix verwenden. Die Referenzangaben

werden auf der Grundlage der unter Ziff. III.1.3 genannten
Unterkriterien bewertet; Einzelheiten sind dem

Bewerberbogen sowie der Auswahlmatrix zu entnehmen. Bei der Bewertung
der Referenzen werden alle

benannten Referenzen berücksichtigt, sofern sie wertbar sind und soweit
die Höchstzahl an zugelassenen

Referenzen nicht überschritten ist. Erfüllen mehrere Bewerber an dem
Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der
Auswahlmatrix zu

hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los
getroffen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber hat mit der Bewerbung den Nachweis über seine berufliche
Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH

bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der
Fachrichtung Bauingenieurwesen oder gleichwertig zu erbringen.

-

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des

Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige
die an die natürliche Person

gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche
Berufsangehörige juristischer Personen, die

die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen
Mitgliedsstaates der europäischen

Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die

fachlichen Voraussetzungen dann,

a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik
Deutschland niedergelassen haben und

berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den
einschlägigen deutschen Fachgesetzen

aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG
(geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU)

zutragen oder

b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre
Dienstleistungserbringung nach Richtlinie

2005/36/EG angezeigt haben.

c) Vorlage der Bescheinigung nach MVAS 99 des Bewerbers bzw. der
benannten verantwortlichen Person, die

mit der ÖBÜ und der Überwachung der Verkehrssicherung betraut wird.

d) Nachweis, dass innerhalb der üblichen Arbeitszeiten eine
Erreichbarkeit der Baustelle innerhalb von 60 min gewährleistet werden
kann.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.) Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers aus
den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Wichtung 4
%).

2.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis
einer Berufshaftpflichtversicherung mit

folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit
Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio.

EUR für Personenschäden und mind. 3,0Mio. EUR für sonstige Schäden. Die
Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und
nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines

Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten
Deckungssummen besteht.

Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache
der o.g. Deckungssummen

pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer
Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der

Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen
nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine

Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den
Vertrag/Bedingungen beizufügen,

wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als
Partner einer Arge, bei Schäden, die vom

Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen
eintritt.

3) Beabsichtigt der Bewerber Teile des Auftrags im Wege der
Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, so

hat er die vorgesehenen Unterauftragnehmer (sowie den Umfang) zu
benennen und für sie und ggf. für noch

weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen
Bewerbungsbogen abzugeben. Eine

entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf
Anforderung nachzureichen.

4) Beabsichtigt ein Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen

in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so ha t er diese zu benennen und
für sie mit der Bewerbung einen

eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung
nachweisen, dass ihm die

für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen
werden, indem er beispielsweise eine

entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.

Ein Bewerber kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die
erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die

einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen
nur dann in Anspruch nehmen, wenn

diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt
werden.

Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die erforderliche

wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so
müssen diese Unternehmen in dem Umfang,

in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die
Auftragsdurchführung haften. Eine

entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers
aus dem Referenzzeitraum 2015 - Ende der Bewerbungsfrist, die anhand
folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 96 %):

Referenz 1 2 (Verkehrsanlagen, konstruktiver Ingenieurbau):

a) Anzahl der beteiligten Gewerke

b) Innerstädtische Großstadtlage

c) Endgültige Verkehrsanlagen

d) Kreuzungen mit LSA vorhanden

e) Spartenkoordinierung mit umfangreichen Verlegungen von mindesten 3
verschiedenen Leitungssparten (z.B. Strom, Wasser, Telekommunikation)

f) Komplexität der Bauabwicklung

g) Komplexität im Zusammenhang mit Ingenieurbauwerken

h) Komplexität Erdarbeiten

i) Bewertung der erbrachten Leistungen im Referenzzeitraum

Referenz 3 (Ingenieurbauwerke der Abwasserentsorgung):

a) Anzahl der beteiligten Gewerke

b) Innerstädtische Großstadtlage

c) Art des hergestellten Kanalprofils

d) Material der hergestellten Kanäle

e) Sonderbauwerke im Kanalprofi

f) Kanalumbaumaßnahme bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Vorflut

g) Komplexität im Zusammenhang mit Ingenieurbauwerken

h) Baukosten DIN 276 KG 200 und 500 (brutto in EUR)

i) Bewertung der erbrachten Leistungen im Referenzzeitraum

Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-3:

a) Verkehrszeichenplanung

b) Koordinierung der Belange der Arbeitssicherheit und des
Gesundheitsschutzes gem. BaustellV (SiGeKo)

c) Altlastenkoordinierung

d) Projekterfahrung des Bewerbers mit der Betreuung von komplexen
Baumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EkrG)

e) Projekterfahrung des Bewerbers mit der Betreuung von komplexen
Kanalbauwerken

---

Die Referenzen sind in der Liste geeigneter Referenzen als Anlage zum
Bewerberbogen darzustellen, so

dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die
detaillierte Bewertung ergibt sich aus der

Auswahlmatrix.

Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:

Kontaktdaten des Auftraggebers mit Name des Ansprechpartners,
Anschrift, Telefonnummer und E-Mail;

Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und
Angaben zu den erbrachten

Leistungsphasen.

Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung,
mit Nachunternehmern oder in

Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe
des Eigenleistungsanteils.

Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so
ist anzugeben, welche Leistungen als

Eigenleistung erbracht wurden.

Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist
die Erbringung

der Leistungsphase 8 im o.g. Referenzzeitraum.

Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz
nicht gewertet werden. Zum

Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht.

-

Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn
sie innerhalb des Referenzzeitraums

abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen
auch schon vor diesem Zeitraum liegen.

-

Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3 Nr. 1 wird nur erreicht,
wenn die max. zulässige Anzahl an

Referenzen (s.o.) die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den
besonderen, projektspezifischen Kriterien

aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich
erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens

einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird.

Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss,
sondern zu einer entsprechend geringeren

Bewertung.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

siehe Vergabe-/Auftragsunterlagen
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/12/2022
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den
Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren

- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder

- gem. § 98c AufenthG mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei
Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer
Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

--

2. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und Nachweisen;
die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform
([11]www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) eingestellt.

--

Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren
Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal
auszufüllen und zu speichern.

--

Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über
die Vergabeplattform ([12]www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in
Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten
Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform
hochzuladen.

Bei elektronischer Übermittlung in Textform muss der Bewerber/Bieter,
der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.

----

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder
qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

--

Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die
Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw.
Fragen/Antworten zu verwenden.

--

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in
Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren
Verfahren nicht berücksichtigt.

--

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der
Vergabeplattform ([13]www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter:
[14]http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.htm
l.

-

3. Beabsichtigt ein Bewerber sich zum Nachweis seiner finanziellen,
wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B.
Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer III.1.1 bis
III.1.3 benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit
vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter
erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung
des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich
abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des
Dritten nachgewiesen wird.

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für
die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu
bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im
Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch
genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bewerber / die
Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die
Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf
Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt
hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
spätestens bis zum Ablauf der Frist zu Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: LHM, Baureferat, Verwaltung und Recht
Postanschrift: Friedenstraße 40
Ort: München
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de?subject=TED
7. https://my.vergabe.bayern.de/
8. https://my.vergabe.bayern.de/
9. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/237056
10. https://my.vergabe.bayern.de/
11. http://www.vergabe.bayern.de/
12. http://www.vergabe.bayern.de/
13. http://www.vergabe.bayern.de/
14. http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html

 
 
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