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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Walldorf - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112109385220187 / 645436-2022
Veröffentlicht :
21.11.2022
Angebotsabgabe bis :
16.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Walldorf: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2022/S 224/2022 645436

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Walldorf, Fachbereich 4 Planen, Bauen,
Immobilien
Postanschrift: Nußlocher Str. 45
Ort: Walldorf
NUTS-Code: DE128 Rhein-Neckar-Kreis
Postleitzahl: 69190
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadt Walldorf, Andreas Tisch, Fachbereichsleiter
Planen und Technik und kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuer,
Kontakt: Christine Marquardt
E-Mail: [6]christine.marquardt@kohlergrohe.de
Telefon: +49 711/76963933
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.walldorf.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E13329481
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E13329481
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

VgV Tragwerksplanung - Wohnungsbau Wieslocher Straße, Stadt Walldorf
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Walldorf beabsichtigt, Ihren Wohnungsbestand durch die
Bebauung von zwei Baugrundstücken in städtischem Besitz im Neubaugebiet
Walldorf-Süd 2. Bauabschnitt zu ergänzen und zusätzlichen geförderten
Wohnraum zu schaffen. Dabei sollen attraktive Wohnungen entstehen,
welche langfristig nutzbar sein sollen.

Die beiden Grundstücke sind an der Wieslocher Straße an der östlichen
Zufahrt zum Stadtgebiet, der Walldorfer Wohnstadt, gelegen und erhalten
dadurch eine hohe städtebauliche Bedeutung. Die künftige Bebauung
markiert an der Stadtzufahrt auch den Eingang zum bebauten Bereich auf
der Südseite der Straße.

Parallel zum VgV Verfahren läuft bereits ein Architektenwettbewerb. Die
Preisträger stehen noch nicht fest, die Preisgerichtssitzung zum
Wettbewerb wird im Dezember stattfinden.

Die Nutzfläche des Neubaus wird auf ca. 5.500m² geschätzt.

Es wird von einem Beginn der Planungsleistungen im Mai 2023 und von
einem Baubeginn Ende 2024 ausgegangen.

Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6,
Objektüberwachung, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die
Beauftragung soll stufenweise erfolgen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE128 Rhein-Neckar-Kreis
Hauptort der Ausführung:

Walldorf
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Walldorf beabsichtigt, Ihren Wohnungsbestand durch die
Bebauung von zwei Baugrundstücken in städtischem Besitz im Neubaugebiet
Walldorf-Süd 2. Bauabschnitt zu ergänzen und zusätzlichen geförderten
Wohnraum zu schaffen. Dabei sollen attraktive Wohnungen entstehen,
welche langfristig nutzbar sein sollen.

Die zukünftigen Wohnungen werden von der Stadt errichtet und vom
Eigenbetrieb der Stadt betreut.

Die beiden Grundstücke sind an der Wieslocher Straße an der östlichen
Zufahrt zum Stadtgebiet, der Walldorfer Wohnstadt, gelegen und erhalten
dadurch eine hohe städtebauliche Bedeutung. Die künftige Bebauung
markiert an der Stadtzufahrt auch den Eingang zum bebauten Bereich auf
der Südseite der Straße.

Parallel zum VgV Verfahren läuft bereits ein Architektenwettbewerb. Die
Preisträger stehen noch nicht fest, die Preisgerichtssitzung zum
Wettbewerb wird im Dezember stattfinden.

Im Rahmen des Wettbewerbs sind innovative Vorschläge zur Anlage von
Wohngebäuden für die beiden genannten Grundstücke zu entwickeln. Ebenso
sind die Freiflächen einzubeziehen und thematisch darzustellen. Dabei
liegt das Hauptaugenmerk neben der städtebaulichen Planung mit der
Stellung von Wohngebäuden in diesem spezifischen Stadtraum auf der
Entwicklung eines zeitgemäßen zukunftsorientiertem Wohnraumangebotes.
Im Zuge der planerischen Entwicklung soll hier ein Gesamtkonzept für
diese beiden Grundstücke entwickelt werden. Die Bebauung der beiden
Grundstücke soll in einem baulichen und städtebaulichen Zusammenhang
stehen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, für diesen Standort eine qualitätsvolle,
wirtschaftliche und nachhaltige Wohnbebauung zu errichten, die auf die
städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen
antwortet.

Alle Wohnungen sollen sich innerhalb der Grenzen der Wohnraumförderung
bewegen und die Kriterien bezogen auf die Wohnungsgrößen erfüllen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit der Baukonstruktion und der Materialien ist
für die Ausloberin gut vorstellbar, die Wohngebäude in
Holzhybridbauweise zu erstellen.

Grundsätzlich sollen bei der Planung der Wohngebäude folgende
allgemeine Anforderungen erfüllt werden:

Geschosswohnungsbauten mit Parkierungsanlagen.

Berücksichtigung einer Energieeffizienten Bauweise.

Ausbauoption mit Aufzügen zur barrierefreien Erreichbarkeit der
Wohnungen.

Kostenoptimierte Bauweise.

Ausführung der Wohnungsgrößen bezogen auf die Anforderungen des
Landeswohnraumförderungsgesetzes.

Einfache Bau- und Außenwandkonstruktionen.

.

Die Nutzfläche des Neubaus wird auf ca. 5.500m² geschätzt.

Es wird von einem Beginn der Planungsleistungen im Mai 2023 und von
einem Baubeginn Ende 2024 ausgegangen.

.

Das Baugrundgutachten des Nachbargrundstücks wurde eingesehen und es
wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

.

Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6,
Objektüberwachung, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die
Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Neben den Leistungen für die
Tragwerksplanung werden auch die Leistungen für die Fachplanung HLS und
Elektro und die Projektsteuerung mittels Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise
erfolgen.

Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 28.03.2023 statt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch
den Projektleiter / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Projektmanagement / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 15
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden maximal 3 Bewerber/
Bewerbergemeinschaften.

Gibt es nur 3 oder weniger Bewerber/ Bewerbergemeinschaften ohne
Ausschlussgründe und mit einem formal ordnungsgemäßen und den
Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag werden nur diese
zugelassen.

Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 3 vorliegen, werden die 3
zugelassen, die bei den folgenden Kriterien die höchste Punktzahl
erzielen:

1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insgesamt 20%):

Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur 100 Punkte.

Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des
Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen
in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur
durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Bereich der zu vergebenden
Leistung in den letzten drei Jahren abgegeben werden.

2. Technische Leistungsfähigkeit (insgesamt 80%):

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt
auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den
Formblättern.

.

Es können 2 Referenzen eingereicht werden. Referenz A ist zwingend,
Referenz B ist optional. Mehrfachnennungen sind möglich. Für Referenz A
und B kann jeweils nur 1 Projekt genannt werden. Die Referenz muss im
Büro des Bewerbers erbracht worden sein.

.

Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, d.h.
max. jeweils 200 Punkte je Referenz (40%).

Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte
erreicht werden.

Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des
Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von
den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte
bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl
ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit
der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt
sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in
der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl
ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der
zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den
verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.

.

Referenz A (zwingend):

Nachweis eines realisierten Projekts, vergleichbar hinsichtlich der
Komplexität des Tragwerks.

Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau eines mehrgeschossigen Gebäudes
mit Tiefgarage, NUF ca. 5.500 m², vom Bewerber erbracht .

Referenz B (optional):

Nachweis eines realisierten Projekts in Holz- bzw.
Holz-Hybrid-Bauweise.

Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau eines Projekts in Holz- bzw.
Holz-Hybrid-Bauweise, NUF ca. 5500 m².

.

Darstellung der Referenzen auf einem Projektblatt DIN A4:
Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und
zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine
Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

.

Die Mindestanforderungen an die Referenzen sind unter III.1.3
formuliert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen
Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte
Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu
senden.

Voraussichtliche weitere Termine:

Verhandlungsgespräche 28.03.2023

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber, bei
Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft,
anzugeben:

Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine
Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für
Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird.
Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten
bleiben.

.

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3
GWB vorliegen.

.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung
unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu
Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1Nr. 2 GWB).

.

Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht
gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

.

Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere
Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in
Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

.

Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen
getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine
Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs
bezwecken oder bewirken(§124 Abs. 1 Nr. 4 GWB).

.

Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. §
21 Abs.1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), §98c des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes
(MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG)
vorliegt. Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob
weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB
vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und
gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative
Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen.

.

Eigenerklärung "Verbot Beteiligung russischer Unternehmen" nach Maßgabe
des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung
(EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014.

.

Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von
Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmer selbst beim
Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach
§ 150 a Abs. 1 Nr.4 GewO anzufordern.

Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzureichen.

Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen
(bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung).

Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen
Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise,
soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen
bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die
nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu
verlangen.

Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt. Es sind
ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge zugelassen, die über die
Vergabeplattform eingereicht werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder
Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem
Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben:

Eigenerklärung über den Umsatz (netto) im Bereich der der zu
vergebenden Leistungen in den Jahren 2019, 2020 und 2021.

Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter in den
Jahren 2019, 2020 und 2021.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder
Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem
Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.

.

Es sollen 2 Referenzen eingereicht werden, Referenz A ist zwingend
erforderlich, Referenz B optional. Mehrfachnennungen sind möglich. Die
Referenz muss im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.

.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl an
Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sind unter
II.2.9 aufgeführt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich der
Komplexität des Tragwerks

- Projektkosten (KG 300 - 400) mind. 4 Mio. brutto

- Leistungszeitraum 2011 Mitte 2022, fertiggestellt

- Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 6) im
Unternehmen des Bewerbers

.

Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis eines realisierten Projekts in Holz- bzw.
Holz-Hybrid-Bauweise

- Projektkosten (KG 300 - 400) mind. 4 Mio brutto

- Leistungszeitraum 2011 Mitte 2022, fertiggestellt

- Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 6) im
Unternehmen des Bewerbers
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die
gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung
zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur der Fachrichtung
Fachplanung Tragwerksplanung berechtigt sind.

Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich
nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Beratender
Ingenieur der Fachrichtung Tragwerksplanung, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG (EU
Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist, bzw. bei Beratenden
Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung, wenn die Anerkennung
einer deutschen Ingenieurkammer nachgewiesen werden kann.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der
Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an
natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher
und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn
jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von
Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der
Beteiligten.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen
Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft
gesamtschuldnerisch haften.Es muss ein allein vertretungsberechtigter
bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften,
deren Mitglieder sich mehrfach sei es als einzelnes
Unternehmen,Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer an diesem
Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das
Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits
bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben
können.

Für jeden Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für
jeden Nachunternehmer muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt
nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg
entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot
abgegeben werden.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/12/2022
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen
können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link
kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.

Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3
angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 53 Abs 1 VgV
einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die
unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen
ebenfalls über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform gestellt
werden. Die - anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige
Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren
werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3 angegebenen
Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher
regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen
und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt
wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten
sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: [11]http://www.rp-karlsruhe.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt
werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag
erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem
die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte
Zuschlagserteilung mit den nach 3 134 GWB erforderlichen Angaben
informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der
Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage
vergangen sind ( §§134,135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,
wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen
Vergabevorschriften bereits vor Einreichend des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller
Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag
unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind
(§160 Abs. 3 GWB)
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/11/2022

References

6. mailto:christine.marquardt@kohlergrohe.de?subject=TED
7. http://www.walldorf.de/
8. https://www.subreport.de/E13329481
9. https://www.subreport.de/E13329481
10. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. http://www.rp-karlsruhe.de/

 
 
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