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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Köln - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112209303223030 / 648135-2022
Veröffentlicht :
22.11.2022
Angebotsabgabe bis :
03.01.2023
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Köln: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2022/S 225/2022 648135

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Nationale Identifikationsnummer: 07999
Postanschrift: Stadthaus Deutz - Westgebäude, Willy-Brandt-Platz 2
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 50679
Land: Deutschland
E-Mail: [6]Submissionsdienst-Vergabe@stadt-koeln.de
Telefon: +49 22122124789
Fax: +49 22122123011
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.stadt-koeln.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/TenderingProcedure
Details?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-183bd7099f5-25bb23f2da
34cffc
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/ParticipationContr
ollerServlet
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanung-Erneuerung Stadtteilbibliothek Neubrück
Referenznummer der Bekanntmachung: 2022-5019-260-5
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung ab der Leistungsphase 4 bis 9 gemäß § 34 HOAI 2021
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

51109 Köln Nordrhein-Westfalen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI 2021, Leistungsphase 4 bis
9, für die Erneuerung/ Umgestaltung und Energetische Sanierung der
Stadtteilbibliothek Neubrück, An Sankt Adelheid 2-8, 51109 Köln.

Der Auftrag beinhaltet die Objektplanung ab der Leistungsphase 4 auf
Grundlage und vollständigen Verwendung der vorangegangenen Planung.
Diese erfolgt bis einschließlich Leistungsphase 3 durch ein bereits
beauftragtes Büro. Die bisher erbrachte Objektplanung bis
einschließlich Leistungsphase 3 ist ab der Leistungsphase 4
entsprechend fortzuführen.

Die Anlage 1 dieser Auftragsbekanntmachung beinhaltet die detaillierte
Aufgabenbeschreibung und ist zwingend zu beachten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/04/2023
Ende: 14/04/2031
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Soweit mehr Teilnahmeanträge eingehen, werden mindestens 3 Teilnehmer,
maximal jedoch 5 Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl nach Abschluss
der Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Eine Rangfolge der Bewerber wird über die Bewertung der unter III.1.3
dieser Auftragsbekanntmachung eingereichten Referenzen gemäß
nachfolgend genannten Kriterien ermittelt.

Voraussetzung für die Wertung ist, dass die im Teilnahmebogen benannten
Referenzprojekte die Kriterien erfüllen, die unter III.1.3) 2.)
gefordert sind.

Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: maximale Punktzahl /
Wertung:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der
Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen.

Maximal werden drei Referenzprojekte je Kriterium gewertet. Eine
Referenz kann auch für mehr als ein Kriterium gewertet werden. Die
erreichte Punktzahl ist für die Rangfolge und die Auswahl der Bewerber
maßgebend.

Wertungskriterien für die Objektplanung der drei Referenzprojekte:

-Referenzprojekte bei denen die Grundleistungen der Objektplanung in
der Leistungsphase 9 erbracht worden sind.

5 Punkte für ein Projekt, 10 Punkte für zwei Projekte, keine weiteren
Punkte für drei Projekte.

-Referenzprojekte, die für einen öffentlichen Auftraggeber durchgeführt
wurden:

0 Punkte für ein Projekt (da Mindestforderung), 5 Punkte für zwei
Projekte, 10 Punkte für drei Projekte.

-Kosten der Referenzen bzw. Referenzen mit einem Sanierungsanteil in
einer Größenordnung von größer/gleich 2,0 Millionen Euro (netto) für
die Kostengruppe 300 nach DIN 276-1 (oder gleichwertige
landesspezifische Kostengruppen) :

5 Punkte für ein Projekt, 10 Punkte für zwei Projekte, 15 Punkte für
drei Projekte.

-Referenzprojekte mit einer vergleichbaren Nutzung und Aufgabenstellung
wie Bibliotheken, Bürgerzentren, Museen, Bildungsbauten,
Verwaltungsgebäude mit Schulungsbereichen, sowie mit Zuordnung
mindestens der Honorarzone III oder

höher gemäß der Objektliste für Innenräume HOAI.

5 Punkte für ein Projekt, 10 Punkte für zwei Projekte, 15 Punkte für
drei Projekte.

Maximal sind 50 Punkte für die Wertungskriterien erreichbar. Bei
Gleichstand entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis
sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

- Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern
und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung

- Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister für die
ausgeschriebene Leistung

- Nichtvorliegen einer Freiheitsstrafe in den letzten drei Jahren von
mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90

Tagessätzen oder Geldbuße von mehr als 2.500

- gemäß § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

- gemäß § 19 Mindestlohngesetz oder

- gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz

- Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung
der angebotenen Leistung

- es wurde kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
geregeltes Verfahren eröffnet, keine Eröffnung

beantragt und kein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt

- das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation

- es liegen keine weiteren Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vor

Oben aufgeführte Eigenerklärungen werden mit dem Angebotsvordruck
abgegeben.

Darüber hinaus bestehen folgende Auflagen:

Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsformular (Teilnahmeantrag
Anlage 2 zur Auftragsbekanntmachung) zu verwenden, das bei der unter
I.3 (Kommunikation) genannten Kontaktstelle der Stadt Köln, 30 / Amt
für Recht Vergabe und Versicherungen, heruntergeladen werden kann. Zur
Angabe der Nachweise ist das Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt
in digitaler Form über das Bietertool bis zum Submissionstermin
elektronisch unter
[10]https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatelite/company/welcome.do
einzureichen.

Bei Bietergemeinschaften ist von jedem Mitglied ein eigener
Bewerbungsbogen abzugeben.

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen - bei Bietergemeinschaften von
allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert: bei
Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen::

(1) Eigenerklärungen/Auflagen:

a.) Nachweis der Unterschriftenberechtigung bei juristischen Personen.
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem
Handelsregister, der den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt, oder
dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers
(gegebenenfalls in Kopie).

b.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§
123 und 124 GWB gegen ihn vorliegen,

c.) Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfung mit
anderen Unternehmen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit),

d.) Nachweis zur Beruflichen Befähigung gemäß III.2.1.,

e.) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung
seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen
(Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer nach § 47(1)
VgV zu nennen, die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und
über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124
GWB für die betreffenden Nachunternehmer, sowie die
Verpflichtungserklärung, vorzulegen.

Erklärung des Bewerbers / Bieters zur Zusammenarbeit mit anderen
Unternehmen in auf den Auftrag bezogener relevanter Weise und zur
Inanspruchnahme derer Kapazitäten im Sinne der Eignungsleihe (§ 47
VgV), mit Angabe der jeweiligen Leistungsanteile. Mit Vorlage der
Bewerbung muss der Unterbeauftragte (unabhängig von der Rechtsnatur der
zwischen dem Bewerber und dem anderen Unternehmen bestehenden
Verbindung) rechtsverbindlich erklären, dass er zur Auftragsausführung
zur Verfügung steht. Sollte er nicht mehr zur Verfügung stehen, besteht
ein Sonderkündigungsrecht des Auftraggebers. Spätere
Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig.

(2) Rechtsform der Bewerbergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
bestimmte Rechtsform anzunehmen. Sie haben mit ihrer Bewerbung eine von
allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,

-in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall geklärt
ist,

-in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der Durchführung des
Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

-in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

-in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht eingereicht, wird der
Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

Abgabe sämtlicher Nachweise und Eigenerklärungen erfolgt mit dem
Teilnahmeantrag in deutscher Sprache.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

-Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
gemäß § 45 (4) Nr. 1 VgV.

- Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (4) Nr. 2
VgV, in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Personen-, und in Höhe von 1,5
Millionen Euro für Sach- und sonstige Schäden, oder Erklärung über den
Abschluss im Auftragsfall.

- Eigenerklärung Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleitung bezogen
auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 2019, 2020, 2021.
Liegt der Jahresabschluss für das letzte Geschäftsjahr noch nicht vor,
so reicht eine Prognose.

Hinweis: Nimmt der Bewerber im Wege der Eignungsleihe die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist
eine gemeinsame Haftung des Bewerbers bzw. Bieters und des anderen
Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe zu vereinbaren (§ 47 Abs. 3 VgV).

Abgabe sämtlicher Nachweise und Eigenerklärungen erfolgt mit dem
Teilnahmeantrag in deutscher Sprache.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit gemäß § 45 (4) Nr. 1 VgV.

- Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (4) Nr. 2
VgV, in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Personen-, und in Höhe von 1,5
Millionen Euro für Sach- und sonstige Schäden, oder Erklärung über den
Abschluss im Auftragsfall.

Hinweis: Nimmt der Bewerber im Wege der Eignungsleihe die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist
eine gemeinsame Haftung des Bewerbers bzw. Bieters und des anderen
Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe zu vereinbaren (§ 47 Abs. 3 VgV).

Abgabe sämtlicher Nachweise und Eigenerklärungen erfolgt mit dem
Teilnahmeantrag in deutscher Sprache.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Die fristgerechte Vorlage (Abgabe in digitaler Form über das VMP
Bietertool) der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig
ausgefüllte Bewerbungsformular (Teilnahmeantrag Anlage 2 zur
Auftragsbekanntmachung) ist Voraussetzung für eine Wertung.

Es gelten nachfolgende Eignungskriterien:

1.) Personelle Ausstattung:

1.a) Erklärung gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV zur Anzahl und Qualifikation
der in den letzten 3 Jahren im jährlichen Mittel beschäftigten
Mitarbeiter (ohne Auszubildende) und der Führungskräfte.

Es wird gefordert gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV, dass

- der/die verantwortliche Projektleiter* in oder der/die
verantwortliche Stellvertreter*in (Büroinhaber*in, und/ oder
festangestellte*r Beschäftigte*r) mindestens die Qualifikation
Diplom-Ingenieur im Fachgebiet Architektur oder

vergleichbar hat, nach Abschluss einer Hochschul- oder
Fachhochschulausbildung.

- mindestens einer der beschäftigten projektverantwortlichen Architekt
*innen/ Diplom-Ingenieur*innen (Büroinhaber*in, und / oder
festangestellte/r Beschäftigter / Beschäftigte) mindestens 5 Jahre
Berufserfahrung nach dem Studienabschluss (Studium mit Abschluss im
Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbar) in der
Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung haben.

- der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder
Ingenieurkammer von mindestens einem projektverantwortlichen
Architekten/ Architektin beziehungsweise Diplom-Ingenieur/ Ingenieurin
zu erbringen ist (Bauvorlageberechtigung).

2.) Mindestens drei Referenzprojekte sind vorzulegen. Nachweis von
Referenzprojekten gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV.

Alle eingereichten Referenzprojekte müssen jeweils nachfolgende
Mindestanforderungen erfüllen:

- Die Referenzprojekte müssen Sanierungsprojekte sein oder
Erneuerungs-/Umbau -/ Sanierungsanteile beinhalten. Der Sanierungs-
bzw. Umbauanteil der Referenzprojekte muss mindestens 1,5 Millionen
Euro (netto) für die Kostengruppe 300 nach DIN 276-1 (oder
vergleichbarer landesspezifischer Kostengruppen) betragen. Dies gilt
auch für die Größenordnung bei reinen Sanierungsobjekten.

- Zuordnung der Honorarzone III oder höher für die Objektplanung
Gebäude gemäß HOAI.

- Die/ der Bewerber/das Bewerberbüro muss mindestens Grundleistungen
der Objektplanung in den Leistungsphasen 4 bis 8 erbracht haben.

- Die Fertigstellung der Projekte darf nicht vor dem Jahr 2014 (als
Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme) erfolgt sein. Der
Betrachtungszeitraum ist Januar 2014 bis einschließlich Schlusstermin
für den Eingang der Teilnahmeanträge, siehe IV.2.2.

3.) Zudem müssen folgende Kriterien im Rahmen der vorgenannten
Referenzprojekte ebenfalls erfüllt sein:

- Mindestens ein Referenzprojekt muss für einen öffentlichen
Auftraggeber erbracht worden sein.

Eine Referenz kann auch für mehr als ein Kriterium gewertet werden.

Referenzprojekte, die vom vorgesehenen Teammitglied für ein anderes
Büro erbracht wurden, werden nicht anerkannt.

Der Bewerber muss die einzelnen Projekte auf jeweils maximal drei
Seiten in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen darstellen, mit
Angaben der Projektbezeichnung, des Auftraggebers mit Adresse,
Ansprechpartner und Telefonnummer, Planungs- und Realisierungszeitraum,
Projektumfang / Kosten, Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen, sowie
der Honorarzone (gemäß Teilnahmeantrag Anlage 2).

Die ausschreibende Stelle behält sich vor, Kontakt mit den
Auftraggebern/Bauherren der Referenzprojekte aufzunehmen, um
Informationen über die Projektabwicklungen einzuholen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die vor genannten Kriterien gemäß 1.) bis 3.)

Bietergemeinschaften und Unterbeauftragungen:

Angaben zu den Bedingungen und Anforderungen bei Bietergemeinschaften
oder Unterbeauftragten sind in Anlage 1 aufgeführt.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Angaben zu einem besonderen Berufsstand sind in Anlage 1 zur
Auftragsbekanntmachung aufgeführt und sind zwingend zu beachten.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz
über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe
öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz
Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen
beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen
beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten
Mindestentgelte bzw. Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen
gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin
berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser
Pflichten zu überprüfen. Weitere Ausführungsbedingungen sind den
Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/01/2023
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 03/04/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Teilnahmeanträge sind, entsprechend der Angabe unter I.3),
ausschließlich elektronisch abzugeben.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise nicht
beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten
Frist nachzureichen.

Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist
vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o
Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221147-2120
Fax: +49 221147-2889
Internet-Adresse:
[12]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.ht
ml
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Absatz 3 GWB

- innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln
nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren

- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen
gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung

- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar
sind

- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen
gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind

- innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln,
der Rüge nicht abhelfen zu wollen

Siehe § 135 Absatz 2 GWB

- 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und
Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages,
spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss

Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
EU
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o
Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221147-2120
Fax: +49 221147-2889
Internet-Adresse:
[14]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.ht
ml
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2022

References

6. mailto:Submissionsdienst-Vergabe@stadt-koeln.de?subject=TED
7. https://www.stadt-koeln.de/
8. https://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-183bd7099
f5-25bb23f2da34cffc
9. https://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/ParticipationControllerServlet
10. https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatelite/company/welcome.do
11. mailto:vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
12. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
13. mailto:vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
14. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html

 
 
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