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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Solingen - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112209315723147 / 648223-2022
Veröffentlicht :
22.11.2022
Angebotsabgabe bis :
19.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
90500000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
90513000 - Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
DE-Solingen: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen

2022/S 225/2022 648223

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Solingen
Postanschrift: Bonner Str. 100
Ort: Solingen
NUTS-Code: DEA19 Solingen, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 42601
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Berghausen, Martina
E-Mail: [6]vergabe@solingen.de
Telefon: +49 2122906781
Fax: +49 2122906695
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.solingen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/extern
al/deeplink/subproject/a579337b-c941-41e9-b529-8d6045e2a268
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/extern
al/deeplink/subproject/a579337b-c941-41e9-b529-8d6045e2a268
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verwertung von Bioabfall
Referenznummer der Bekanntmachung: V22/90-4/330
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen
Abfällen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Übernahme und Transport sowie Behandlung/Verwertung (inkl. Entsorgung
der Störstoffe und Sieb-/Gärreste) des übernommenen Bioabfalles als
Zweijahresvertrag mit einer optionalen Verlängerung um ein weiteres
Jahr.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90513000 Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und
anderer Abfälle
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA19 Solingen, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Verwertung von Bioabfall

Übernahme und Transport sowie Behandlung/Verwertung (inkl. Entsorgung
der Störstoffe und Sieb-/Gärreste) des übernommenen Bioabfalles als
Zweijahresvertrag mit einer optionalen Verlängerung um ein weiteres
Jahr.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2023
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag verlängert sich maximal einmal um ein weiteres Jahr (bis
maximal zum 31.12.2025), wenn er nicht spätestens sechs Monate vor Ende
der Vertragslaufzeit durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird
(Verlängerungsoption).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme.
Die

Wertungssumme setzt sich zusammen aus: Bruttoangebotspreis für die
Vertragsjahre 2023 und 2024 unter Berücksichtigung

angebotener Nachlässe u. wertbarer Skonti und Wertungszuschlag für den
Transportaufwand von der Umschlagstelle des Auftraggebers

bis zu der/den Behandlungsanlage/n für die Vertragsjahre 2023, 2024
und 2025.

Aus technischen Gründen wurde 1/99 gewählt, um zu verdeutlichen, dass
nicht nur der Angebotspreis das alleinige Zuschlagskriterium ist.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

· Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft

· Eigenerklärung über das Vorhandensein einer
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens
1,5 Mio. EUR

Hinweis:

Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der
Angebotsbewertung den

Versicherungsschein vom Bieter ergänzend zu fordern.

· Beschreibung der Leistungen der Übernahme- und Transportlogistik
(inkl. Fahrzeugbeschreibung bzw. Beschreibung der Container)

· Technische Beschreibung/-en der vorgesehenen Behandlungsanlage/-n.

Hinweis zum Umfang der vorzulegenden Beschreibungen:

Stichpunktartige Beschreibungen sind ausreichend. Die ausschreibende
Stelle behält sich

vor, im Bedarfsfall detailliertere Beschreibungen nachzufordern.

· Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Verwertung von insgesamt
mindestens 2.000 Mg/a Bioabfall aus der kommunalen Sammlung in den
Jahren 2019 bis 2021. Die Referenz/-en ist/sind durch eine Auflistung
der/des Auftraggeber/-s mit Angabe der jeweiligen Mengen und
Beauftragungszeiträume vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen.)
Hinweis:

Ein Unternehmen kann für den Nachweis der erforderlichen beruflichen
Leistungsfähigkeit (hier: Referenz/-en zum Nachweis der einschlägigen
Berufserfahrung) die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in
Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese
Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV). Unternehmen, deren
Kapazitäten für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch
genommen werden, haben zusätzlich das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123

nachzuweisen (§ 47 Abs. 2 VgV).

· Nutzungsnachweis für die angebotene Behandlungsanlage für Bioabfall.
Der

Nachweis muss die Mindestangaben des bereitgestellten Musters
beinhalten. Soweit der

Bieter selbst Betreiber der angebotenen Anlage ist, kann der
Nutzungsnachweis durch eine

Eigenerklärung des Bieters geführt werden.

Hinweise:

Sofern mehrere Behandlungsanlagen vorgesehen sind, ist vom Bieter für
jede angebotene

Behandlungsanlage ein entsprechender Nutzungsnachweis beizulegen.
Soweit zusätzlich notwendig, sind ergänzende
Erklärungen/Verträge/Genehmigungen (z. B. Notifizierungen,
Exportgenehmigung) dem Angebot beizufügen. Der Auftraggeber behält sich
innerhalb der Angebotsprüfung die Überprüfung der vorgelegten Nachweise
sowie das Nachfordern ergänzender bzw. erläuternder Unterlagen vor.

· Gegebenenfalls gesonderte Erklärungen des Bieters

- z. B. Begründung für die Bildung einer Bietergemeinschaft

- z. B. Routenplanerausdruck zur Transportentfernung
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung nach § 123 GWB, Eigenerklärung nach § 124 GWB, Erklärung
gemäß § 19 MiloG, Eigenerklärung Insolvenz - jeweils nachzuweisen gemäß
Kriterienkatalog in den Vergabeunterlagen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gemäß VOL/B.

Rechtsform für Bietergemeinschaften: Gesamtschuldnerisch haftend mit
einem verantwortlichen Verteter.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 17/02/2023
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: [10]VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 2211473055
Fax: +49 2211472889
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für den Nachprüfungsantrag:

§ 135 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Unwirksamkeit

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber

1. gegen § 134 verstoßen hat oder

2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist,

und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden
ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als
sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union

sowie

§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2022

References

6. mailto:vergabe@solingen.de?subject=TED
7. http://www.solingen.de/
8. https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/a579337b-c941-41e9-b529-8d6045e2a26
8
9. https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/a579337b-c941-41e9-b529-8d6045e2a26
8
10. mailto:VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED

 
 
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