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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Oberkochen - Planungsleistungen im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112209465824007 / 649042-2022
Veröffentlicht :
22.11.2022
Angebotsabgabe bis :
19.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71322300 - Planungsleistungen für Brücken
71322500 - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Oberkochen: Planungsleistungen im Bauwesen

2022/S 225/2022 649042

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Oberkochen vertreten durch
Drees & Sommer
Postanschrift: Eugen-Bolz-Str. 1
Ort: Oberkochen
NUTS-Code: DE11D Ostalbkreis
Postleitzahl: 73447
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Markus Höret
E-Mail: [6]markus.hoeret@dreso.com
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.oberkochen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function
=_Details&TenderOID=54321-Tender-18480e34e43-37314522e43e32be
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]www.tender24.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Anschlussstelle B19 Oberkochen-Süd - Planungsleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: DRESO_INFRA-2022-0015
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Objektplanung
Verkehrsplanung und Tragwerksplanung für den Umbau der Anschlussstelle
B19 Oberkochen-Süd
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322300 Planungsleistungen für Brücken
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11D Ostalbkreis
Hauptort der Ausführung:

Oberkochen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Anschlussstelle Oberkochen Süd befindet sich südlich von Oberkochen
und verbindet die Bundesstraße B 19 mit dem darübergelegenen,
untergeordneten Straßennetz.

Die bestehende Anschlussstelle ist in ihrer heutigen Form den aktuellen
und künftigen Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen. Die Zunahme
der Verkehrsbelastung infolge der allgemeinen Verkehrsentwicklung, die
Zunahme der Arbeitsplätze in der umliegenden Region, sowie eine weitere
Aufsiedlung der umliegenden Gewerbegebiete erfordern dringenden
Handlungsbedarf.

Insbesondere in den morgendlichen Spitzenstunden zeichnen sich bereits
im Bestand erhebliche Überlastungen mit Rückstauungen auf die Fahrbahn
der B 19 ab. Zusätzlich sind weitere Gewerbeflächen und Aufsiedlungen
östlich der B 19 im Bau, mit einer folglich zu erwartenden weiteren
Zuspitzung der Verkehrssituation.

Als Ersatz für den bestehenden seitlichen Verteilerkreisel östlich der
B 19 und dem Kreuzungspunkt mit der K 3292 westlich der B 19 mit nur
einem verbindenden Brückenbauwerk über die B 19 soll künftig eine als
großer Kreisverkehr angelegte Ringfahrbahn über der B 19 die
Verkehrsabläufe optimieren und auf sämtliche Anbindungen verteilen.

Im Zuge der Maßnahme werden neben den Fahrbahnen für den motorisierten
Verkehr ebenso Verbindungen für die Fußgänger und Radfahrer
hergestellt.

Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen zur Objektplanung
Ingenieurbauwerke, Objektplanung Verkehrsplanung und Tragwerksplanung
gemäß HOAI für den Umbau der Anschlussstelle.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Organisation des Projektteams / Gewichtung:
15,00
Qualitätskriterium - Name: Berufliche Qualifikation des Projektteams /
Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung Projekttea / Gewichtung: 45,00
Preis - Gewichtung: 30,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2023
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es wird beabsichtigt, die Leistungen gemäß II.1.4) in Stufen zu
beauftragen.

Stufe 1:

- Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 5 - 7,

- Objektplanung Verkehrsanlagen LPH 5 - 7,

- Tragwerksplanung LPH 4 - 6,

Der Auftraggeber beabsichtigt die weiteren unter II.1.4)
gekennzeichneten Leistungen einzeln oder im Ganzen zu übertragen. Die
Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Der Auftraggeber
behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne
Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Siehe III.1) der Bekanntmachung.

Detaillierte Übersicht siehe Dokument B Kriteriendefinition Stufe 1 in
den Vergabeunterlagen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Weiterführende Informationen zum Projekt und Vergabeverfahren sind den
Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform zu entnehmen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Es sind die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Eigenerklärungen zum
Eigenerklärung gem. § 44 Abs. 1 VgV, dass die Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister vorhanden ist (Ausschlusskriterium).

Eigenerklärung gem. § 75, Abs. 2 VgV, dass als Berufsqualifikation der
Beruf des (Beratenden) Ingenieurs vorliegt (Ausschlusskriterium).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der
letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 4 VgV:

Mindestpunktzahl ab 800 Tsd. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 2,4 Mio. EUR
netto (Wichtung 12,50 %).

Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft kumuliert berücksichtigt
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, dass im Auftragsfall eine Berufs-
oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder
auftragsbezogen) abgeschlossen wird. Personenschäden mind. 3 Mio. Euro,
sonstige Schäden 3 Mio. EUR. (Ausschlusskriterium).

Die Deckungssummen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft für jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft in voller Höhe zur Verfügung stehen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens (nur technische Mitarbeiter wie Ingenieure,
Bautechniker und Zeichner) und die Zahl seiner Führungskräfte in den
letzten 3 Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Es wird
nur die Anzahl der technischen Mitarbeiter gewertet. Mindestpktz. ab 6
Beschäftigten, Höchstpktz. ab 12 Beschäftigte (Wichtung 12,5 %)

Referenzlisten gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV über früher
ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge (Wichtung 75 %):

Die maximale Punktzahl kann mit insgesamt 8 Referenzen erreicht werden:

1) Objektplanung Verkehrsanlagen für Bundesstraßen gemäß § 47 HOAI, 2
Referenzen (20 %)

Mindestanforderungen:

- Angabe der Kontaktdaten des Auftraggebers

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten >= 1 Mio.

- Mindesthonorarzone III oder höher

- Objektplanung Verkehrsplanung § 47 HOAI , LPH 5 bis 8 einschließlich
örtliche Bauüberwachung vollständig erbracht

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme innerhalb der letzten 6 Jahre
(seit 01.01.2016)

Weitere Anforderungen:

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme

- Straßenbauprojekt unter Beteiligung des Bundes (Autobahn oder
Bundesstraße)

- Maßnahme unter Verkehr

2) Objektplanung Verkehrsanlagen für einen Anschluss eines
Gewerbe-/Industriegebietes gemäß § 47 HOAI, 1 Referenz (10 %)

Mindestanforderungen:

- Angabe der Kontaktdaten des Auftraggebers

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten >= 2 Mio.

- Mindesthonorarzone III oder höher

- Objektplanung Verkehrsplanung § 47 HOAI , LPH 5 bis 8 einschließlich
örtliche Bauüberwachung vollständig erbracht

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme innerhalb der letzten 5 Jahre
(seit 01.01.2017)

Weitere Anforderungen:

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme

- Anschluss an Bundesstraße

- Maßnahme unter Verkehr

3) Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI und Tragwerksplanung
gemäß § 51 HOAI für Brücken, 3 Referenzen (30 %)

Mindestanforderungen:

- Angabe der Kontaktdaten des Auftraggebers

- Brücke für Verkehrsanlagen

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten >= 2 Mio.

- Mindesthonorarzone III oder höher

- Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI und Tragwerksplanung
gemäß § 51 HOAI, LPH 5 bis 8 erbracht

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme innerhalb der letzten 6 Jahre
(seit 01.01.2016)

Weitere Anforderungen:

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme

- Brückenbauwerk mit Straßenquerung

- Lph 8 inkl. Örtliche Bauüberwachung erbracht

4) Objektplanung Ingenieurbauwerke für Entwässerungsanlagen gemäß § 43
HOAI, 2 Referenzen (15 %)

Mindestanforderungen:

- Angabe der Kontaktdaten des Auftraggebers

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten >= 0,5 Mio.

- Objektplanung Ingenieurbauwerke § 43 HOAI , LPH 5 bis 8
einschließlich örtliche Bauüberwachung vollständig erbracht

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme innerhalb der letzten 6 Jahre
(seit 01.01.2016)

Weitere Anforderungen:

- Höhe der anrechenbaren Herstellkosten

- Projektfertigstellung/Inbetriebnahme

Referenzen, die durch Nachunternehmer erbracht wurden, für die keine
Eignungsleihe gem. Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen (Erklärung zur
Unterauftragsvergabe gem. § 36 VgV und Verpflichtungserklärung zur
Eignungsleihe) vorliegt, werden nicht gewertet.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der
Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die
Projektdokumentation sind grundsätzlich in Deutsch zu erstellen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/01/2023
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/04/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Formale Ausschlusskriterien:

- Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe IV.2.2) gem.
§ 57 Abs. 1 Nr.1 VgV (Ausschlusskriterium),

- Vollständigkeit des Teilnahmeantrages (Ausschlusskriterium).

2) Rechtliche Ausschlusskriterien:

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen
Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach
§125 GWB,

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
(Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB,

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im
Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem
Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach
§125 GWB,

- Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von
Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV

3) Weitere Ausschlusskriterien:

Weitere Ausschlusskriterien siehe unter Punkt III.1) der Bekanntmachung
unter "geforderte Mindeststandards" (Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung bzw. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit)

4) Bewerbungsformular und Bieterplattform:

- Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend
(Ausschlusskriterium) das Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem
Bieterserver heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der
Bekanntmachung).

- Fragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind ausschließlich über
den unter I.3) Kommunikation benannten Bieterserver bis spätestens 6
Kalendertage vor Abgabe der Teilnahmeanträge einzureichen. Die
Antworten werden rechtzeitig durch die Vergabeabteilung, allen am
Verfahren Beteiligten, ebenfalls ausschließlich über den Bieterserver
zur Verfügung gestellt

- Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Bieterplattform
Tender24 einzureichen (Link siehe I.3). Die Registrierung auf der
Bieterplattform wird empfohlen. Nach erfolgreicher Registrierung werden
Sie über Änderungen oder beantwortete Rückfragen per E-Mail informiert.

5) Bietergemeinschaften / Eignungsleihe / Unterauftragsvergabe:

- Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte
Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes
Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu
sind die entsprechenden Seiten (Teilnahmeantrag Seite 4 u. 5 - Teil 1
Ausschlusskriterien) zu kopieren und kenntlich

zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der
Erklärung/Nachweisstammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung
(Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der
Vertreter der

Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu
benennen ist,

- im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe
sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem
Eignungsverleiher und Unterauftragnehmer sowie dem Unternehmen, deren
Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gesondert zu erklären und
vorzulegen. Dazu sind die

entsprechenden Seiten (Seite 4 und 5 - Teil 1 - Ausschlusskriterien) zu
kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Eignungsleihemitglied
die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Erklärung zur
Unterauftragsvergabe gem. § 36 VgV und Verpflichtungserklärung zur
Eignungsleihe (Anlage 1) abzugeben,

in dem der Bewerber nachweist, dass die Kapazitäten anderer Unternehmen
die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung
stehen werden. Sollte ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen
Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen, so wird

eine Mithaftung des Eignungsverleiher Verlangt (auf § 47 Absatz 3 VgV
wird verwiesen). Der AG behält sich vor, einen Nachweis der
Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§
43, 47 VgV wird verwiesen.

6) Beauftragung und Realisierung:

- Es besteht kein Anspruch auf Realisierung. Des Weiteren behält sich
der öffentliche Auftraggeber vor, die ausgeschriebenen Leistungen nicht
vollumfänglich zu beauftragen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: [11]www.rp-karlsruhe.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer, die unter VI.4.1) angegeben
ist, gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen
Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden,
nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter

über die beabsichtige Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB
erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei
Versendung der Information auf elektronischem Weg 10 Kalendertage
vergangen sind (§§ 134, 135 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags anerkannt
und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt (§ 160 Absatz 3 Nummer 1 GWB),

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Absatz 3 Nummer 2 GWB),

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§160 Absatz 3 Nummer 3 GWB),

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§
160 Abs. 3 Nummer 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76317
Land: Deutschland
E-Mail: [12]poststelle@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse:
[13]http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2022

References

6. mailto:markus.hoeret@dreso.com?subject=TED
7. http://www.oberkochen.de/
8. https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-18480e34e43-37314522e43e3
2be
9. http://www.tender24.de/
10. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. http://www.rp-karlsruhe.de/
12. mailto:poststelle@rpk.bwl.de?subject=TED
13. http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html

 
 
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