Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Tübingen - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309070425066 / 649968-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
19.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Tübingen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2022/S 226/2022 649968

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Universitätsstadt Tübingen
Postanschrift: Brunnenstr. 3
Ort: Tübingen
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Postleitzahl: 72074
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Universitätsstadt Tübingen, Frau Bubeck und kohler
grohe architekten, Verfahrensbetreuer, Frau Heinrichs
E-Mail: [6]sabine.heinrichs@kohlergrohe.de
Telefon: +49 711/7696393-7
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.tuebingen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E98896859
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E98896859
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung Hans-Küng-Gemeinschaftsschule, Tübingen - VgV Fachplanung
TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5, optional 6 (ELT), LPH 1-8, optional 9
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Universitätsstadt Tübingen beabsichtigt, für die
Hans-Küng-Gemeinschaftsschule einen Erweiterungsbau für Räume der
Oberstufe sowie eine Mensa zu realisieren.

Hierzu wurde ein Architektenwettbewerb ausgelobt, der aktuell noch
bearbeitet wird.

Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 und
optional 6 (Elektro), LPH 1-8, optional 9, wird ein geeignetes
Ingenieurbüro gesucht.

Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.

Die Fachplanung TGA (HLS) ist Gegenstand einer separaten
Auftragsbekanntmachung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Tübingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Universitätsstadt Tübingen beabsichtigt, für die
Hans-Küng-Gemeinschaftsschule einen Erweiterungsbau für Räume der
Oberstufe sowie eine Mensa zu realisieren. Die Mensa soll für die
bestehende 3-zügige Gemeinschaftsschule und die Grundschule Innenstadt
(Silcherschule) zur Verfügung stehen und multifunktional für das
Quartier nutzbar sein. Hierfür soll an der Westbahnhofstraße westlich
der Hermann-Hepper-Halle ein Neubau geplant werden. Das bestehende
Kleinspielfeld soll auf dem Wettbewerbsgrundstück in angemessener Größe
neu vorgesehen werden.

Die Hans-Küng-Gemeinschaftsschule ist eine von drei
Gemeinschaftsschulen in städtischer Trägerschaft, die als inklusive
Ganztagsschulen konzipiert ist.

Der Bestand setzt sich aus drei im Erdgeschoss miteinander verbundenen
Gebäudeteilen sowie der angrenzenden Hermann-Hepper-Halle zusammen.

Bei der Neukonzeption der Erweiterung sollen die Anbindung an den
Gebäudebestand sowie die pädagogischen und organisatorischen
Anforderungen entsprechend berücksichtigt werden.

Eine wichtige Rolle nimmt auch die Ausformulierung der
Eingangssituation und die angemessene Adressbildung an der
Westbahnhofstraße ein.

Das Projekt wird im Rahmen des Zukunftsplans Weststadt entwickelt, der
eine Neuentwicklung der Weststadt vorsieht und Ziele für das Gebiet
unter Berücksichtigung des gesamtstädtischen Zusammenhangs definiert.

Die Mensa im neu zu planenden Erweiterungsgebäude soll von der
Silcherschule mitbenutzt werden. Diese wird als Teil der Grundschule
Innenstadt seit 2010/11 als Ganztagsschule mit Offenem Konzept geführt
und von derzeit etwa 180 Kindern in den Klassenstufen 1 bis 4 besucht,
außerdem gibt es eine internationale Vorbereitungsklasse. Auf Grund der
sehr beengten Innenstadtlage kann an der Silcherschule selbst keine
eigenständige Mensa eingerichtet werden.

Für den Neubau wurde auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie dem
Gemeinderat der Stadt Tübingen im Januar 2022 Kosten in Höhe von
5.170.000 brutto (KG 300-400) genannt.

Diese Kosten entstammen einer groben Kostenschätzung auf Basis von
Kosten vergleichbarer Projekte (Stand III/2021) und angenommenen
Kennwerten von 1.875m2 BGF und 8.625 m3 BRI.

Bei Vertragsabschluss mit den Architekten wird ein gemeinsames
Kostenziel festgelegt.

Flächen geplanter Neubau: ca. 1285m² NUF, davon Mensa GMS + OS ca.
218m² zzgl. Küche 70m², Mensa Grundschule ca. 112m².

Geplanter zeitlicher Ablauf:

Einreichung Bauantrag im 2. Quartal 2023, Fertigstellung 09/2025
bindend.

.

Zusatz Fachplanung TGA:

Licht:

Durch einen angemessenen Öffnungsanteil der Fassaden ist neben einer
guten Sichtverbindung nach außen eine hohe Tageslichtverfügbarkeit zu
gewährleisten. Ein zu großer Öffnungsanteil kann in den Sommermonaten
jedoch auch zu einer Überhitzung der Räume führen. Daher ist in
Abhängigkeit zum Fensterflächenanteil und dessen Orientierung auf einen
funktionstüchtigen Sonnenschutz zu achten.

Raumklima:

Darüber hinaus wird besonderer Wert auf die zu erwartende
Innenraumqualität gelegt. Dazu zählt insbesondere eine gute
Raumluftqualität, die über eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage
sichergestellt werden soll. Dabei soll auch zusätzlich die
Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Über
sinnfällige passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der
Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) ist das
Raumklima bereits in der Vorplanung weiter zu optimieren.

Akustik:

Ausreichende Akustikmaßnahmen stellen in der Schule einen wichtigen
funktionalen Aspekt dar, ihnen kommt in allen Funktionsbereichen
besonders auch in der Mensa eine besondere Bedeutung zu.
Grundsätzlich wird die Erfüllung der erhöhten Mindestwerte z.B. bei
Nachhallzeiten gefordert.

Lebenszykluskosten:

Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis
von Investitionskosten zu Nutzungskosten anzustreben. Im
Entwurfskonzept sind die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten
zu berücksichtigen durch:

- die Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (v.a. Flächeneffizienz,
Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.)

- geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine
optimierte Energiebedarfsdeckung

- eine Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade

- die Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik.

Energiebedarf / Energieleitlinie:

Die in der Energieleitlinie formulierten Ziele und Planungsvorgaben
sind bindend und bei der Planung zu berücksichtigen.

Energiebedarfsdeckung:

Der Neubau soll an die bestehende Versorgung (Heizung, Strom, Wasser/
Abwasser) angeschlossen werden. Die Bestandsgebäude werden über
Fernwärme versorgt.

Dach- und ggf. auch Fassaden-Flächen sind maximal mit PV-Anlagen zu
belegen.

Nachhaltigkeit:

Das Gebäude soll möglichst CO2-neutral prioritär als
Holz-/Holzhybridbau geplant und erstellt werden. Eine materialgerechte
und wirtschaftliche Planung wird vorausgesetzt.

Die neuen Dachflächen sind zur Retention weitestgehend als Gründächer
auszuführen. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen
ist ausdrücklich erwünscht.

Die Ausloberin wünscht sich zur Erreichung der Klimaziele einen
bewussten Umgang mit Ressourcen bei der Herstellung, Errichtung und
beim Betrieb des Gebäudes. Mit der Bauweise, den Bauteilen und der
Nutzungsdauer der Baustoffe sollen die CO2 Emissionen des Gebäudes
nachhaltig verringert werden. Der CO2-Fußabdruck ist sowohl bei der
Erstellung als auch beim Betrieb des Gebäudes möglichst gering zu
halten. Verwendete Materialien/eingesetzte Baustoffe, Recyclefähigkeit,
Rückbaumöglichkeit und Wiederverwendbarkeit sind im Zuge des Entwurfes
zu prüfen. Ebenso sind Aussagen zum Energiekonzept, der Klimabilanz und
den Lebenszykluskosten zu treffen.

.

Die Nachhaltigkeitskriterien gemäß NBBW sind in der weiteren Planung zu
berücksichtigen.

.

Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 und
optional 6 (Elektro), LPH 1-8, optional 9, wird ein geeignetes
Ingenieurbüro gesucht.

Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden
die Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf
die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe,
ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb
einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen.

Die Fachplanung TGA (HLS) ist Gegenstand einer separaten
Auftragsbekanntmachung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch
den Projektleiter / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Projektmanagement / Gewichtung: 35
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 10
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 29
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional: LPH 9
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden maximal 3 Bewerber/
Bewerbergemeinschaften. Gibt es nur 3 oder weniger Bewerber/
Bewerbergemeinschaften ohne Ausschlussgründe und mit einem formal
ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen (siehe unter III.1.)
entsprechenden Teilnahmeantrag (die Nachforderung steht nach Maßgabe
von § 56 VgV im Ermessen der Vergabestelle) werden nur diese
zugelassen. Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 3 vorliegen,
werden die 3 zugelassen, die bei folgenden Kriterien die höchsten
Punktzahl erzielen:

.

a) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insgesamt 20%,
100 Punkte): Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur.

Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des
Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen
in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur
durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Jahren
abgegeben werden.

.

b) technische Leistungsfähigkeit:

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt
auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den
Formblättern.

Referenz A und B sind zwingend erforderlich.

Für Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden.
Mehrfachnennungen sind möglich.

Es werden nur Referenzen gewertet, die die Mindestanforderungen
erfüllen.

Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.

.

Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet,
davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: insgesamt max.
jeweils 200 Punkte je Referenz (40%).

Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte
erreicht werden.

Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des
Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von
den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte
bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl
ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit
der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt
sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in
der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl
ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der
zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den
verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.

.

Referenz A - zwingend:

Nachweis eines realisierten Projekts zum Thema Neubau Schule, Kita oder
vergleichbar, vom Bewerber erbracht.

(Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau Schule, Kita oder vergleichbar,
1285m² NUF, Anschluss an bestehende Ver-/Entsorgung Bestandsgebäude).

.

Referenz B - optional:

Nachweis eines vergleichbaren realisierten Projekts Neubau in Holz-
oder Holzhybridbauweise, vom Bewerber erbracht.

(Kriterien der Vergleichbarkeit: ca. 1285m² NUF, Photovoltaik).

.

Für alle Referenzen gilt: Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4:
Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und
zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine
Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

.

Die Mindestanforderungen an die Referenzen sind unter III.1.3
formuliert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

stufenweise Beauftragung In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen
1-4 beauftragt.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen
Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte
Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu
senden.

Voraussichtliche weitere Termine:

Verhandlungsgespräche 16.03.2023

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber, bei
Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft,
anzugeben:

Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine
Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für
Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird.
Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten
bleiben.

.

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3
GWB vorliegen.

.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung
unterfällt,ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu
Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1Nr. 2 GWB).

.

Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht
gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

.

Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere
Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in
Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

.

Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen
getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine
Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs
bezwecken oder bewirken (§124 Abs. 1 Nr. 4 GWB).

.

Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. §
21 Abs.1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), §98c des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes
(MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG)
vorliegt.

.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen nach Maßgabe des 5.
EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU)
2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 nicht zu nachfolgend aufgeführten Personen, Organisationen
oder Einrichtungen zählt:

a) russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene
natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder
Einrichtungen,

b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren
Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter
Buchstabe a genannten Organisationen gehalten werden, oder,

c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder
Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter
Buchstabe a oder b genannten Organisationen handeln.

.

Eigenerklärung, dass am Verfahren durch den Bewerber keine Unternehmen
im Sinne des vorangegangenen Absatzes als Unterauftragnehmer,
Eignungsleiher oder Lieferanten beteiligt sind (soweit mehr als 10% des
Auftragswertes auf solche Unternehmen entfallen).

Hinweis: Verboten sind nicht nur direkte Auftragsvergaben an RUS
Unternehmen i.S.d Vorschrift, sondern es ist auch eine Beteiligung
solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer oder Lieferant
untersagt, soweit mehr als 10% des Auftragswertes auf RUS Unternehmen
entfallen. Dasselbe gilt, wenn RUS Unternehmen im Zusammenhang mit der
Erbringung des Eignungsnachweises (sog. Eignungsleihe) benannt wurden,
soweit mehr als 10% des Auftragswertes auf RUS Unternehmen entfallen.

.

Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere
fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen,
zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe
vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor,
für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmer
selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr.4 GewO anzufordern.

Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen.

Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen
(bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung).

Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen
Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise,
soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen
bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die
nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu
verlangen.

Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt. Es sind
ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge zugelassen, die über die
Vergabeplattform eingereicht werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder
Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem
Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben:

Eigenerklärung über den Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden
Leistungen in den letzten drei Jahren.

Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Bereich
der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder
Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem
Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärungen über Referenzen. Es sollen 2 Referenzen eingereicht
werden. Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional.
Für Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden.

Mehrfachnennungen sind möglich.

Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.

.

Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projekts, Thema Schule,
Kita oder vgl.,

- KG 300-400 brutto mind. 2 Mio ,

- Leistungszeitraum 2012 - 2022 (fertiggestellt),

- Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 8) und
Anlagengruppen (ALG 4+5) im Unternehmen.

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische
und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen
Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes
zum Nachweis der Realisierung.

.

Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis eines realisierten Projekts Neubau in Holz- oder
Holzhybridbauweise,

- KG 300-400 brutto mind. 2 Mio ,

- Leistungszeitraum 2012 - 2022 (fertiggestellt),

- Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 8) und
Anlagengruppen (ALG 4+5) im Unternehmen.

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische
und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen
Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes
zum Nachweis der Realisierung.

.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

.

Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl an
Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sind unter
II.2.9 aufgeführt.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen
sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß
Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der
Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Beratende/r Ingenieur/in der
Fachrichtung Fachplanung TGA (ELT) zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat
des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so
erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen
Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG
Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist. Bei juristischen
Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem
satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der
anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte
Vertreter der juristischen Person erfüllt, die an natürliche Personen
gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer
Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen
natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von
Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen
Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft
gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter
bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften,
deren Mitglieder sich mehrfach sei es als einzelnes
Unternehmen,Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer an diesem
Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das
Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits
bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben
können.

Für jeden Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für
jeden Nachunternehmer muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt
nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg
entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot
abgegeben werden.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen
können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link
kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.

Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3
angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 53 Abs 1 VgV
einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die
unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen
ebenfalls über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform gestellt
werden. Die - anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige
Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren
werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3 angegebenen
Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher
regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen
und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt
wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten
sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: [11]http://www.rp-karlsruhe.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt
werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag
erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem
die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte
Zuschlagserteilung mit den nach 3 134 GWB erforderlichen Angaben
informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der
Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage
vergangen sind ( §§134,135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,
wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen
Vergabevorschriften bereits vor Einreichend des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller
Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag
unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind
(§160 Abs. 3 GWB)
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:sabine.heinrichs@kohlergrohe.de?subject=TED
7. http://www.tuebingen.de/
8. https://www.subreport.de/E98896859
9. https://www.subreport.de/E98896859
10. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. http://www.rp-karlsruhe.de/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau