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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Werl - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309113325838 / 650740-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
19.12.2022
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
DE-Werl: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2022/S 226/2022 650740

Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Wallfahrtstadt Werl
Postanschrift: Hedwig-Dransfeld-Straße 23
Ort: Werl
NUTS-Code: DEA5B Soest
Postleitzahl: 49457
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): post welters + partner mbB
E-Mail: [6]info@post-welters.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.werl.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ564AP/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ564AP
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Wettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen der VgV "Umgestaltung der
Fußgängerzone" in Werl
Referenznummer der Bekanntmachung: 21_1242: Umgestaltung der
Fußgängerzone in Werl
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2)Beschreibung
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Wallfahrtsstadt Werl plant die Umgestaltung der Fußgängerzone.
Diese Umgestaltung ist die zentrale Maßnahme des Integrierten
Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtkern der
Wallfahrtsstadt Werl. Zusätzlich wurden in einer Potenzialanalyse für
die Fußgängerzone Leitlinien für eine zukunftsfähige Entwicklung der
Stadtmitte gegeben, die sich in der Neugestaltung niederschlagen
sollen. Der historische Stadtkern soll zukünftig mehr sein als nur ein
Einzelhandelsstandort. Unter dem Leitgedanken "Entschleunigen und
Wohlfühlen" soll die Stadtmitte zu einem vielfältig nutzbaren Raum für
die Bevölkerung werden. Die Wettbewerbsaufgabe ist Teil einer
Gesamtstrategie für die Entwicklung der Werler Kernstadt, die vom
REGIONALE-Ausschuss als 3-Sterne-Projekt ausgezeichnet wurde.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist von großer Bedeutung für die
Aufenthaltsqualität und das gesamte Erscheinungsbild des historischen
Stadtkerns. Aus diesem Grunde sollen folgende Aspekte bei der
Umgestaltung der Fußgängerzone berücksichtigt werden:

- Verbesserung der Aufenthalts- und Gestaltqualität im Öffentlichen
Raum

- Einbeziehung des Marktplatzes als zentralen Begegnungsort

- einheitliche und attraktive Gestaltung der Fußgängerzone
(Oberflächen, Materialien, Begrünung, Beleuchtung etc.)

- Stärkung von Rad- und Fußverkehr

- Sicherung, Stärkung und Konzentration von Handels-, Gastronomie- und
Dienstleistungsangeboten

- Verknüpfung des Stadtkerns mit angrenzenden Freiräumen (Kurpark etc.)

- stärkere Durchgrünung im öffentlichen Raum

- Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

- zukunftsfähige Gestaltung des öffentlichen Raumes in den Bereichen
Barrierefreiheit und Digitalisierung

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Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 5 und optional darüber hinaus
vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung die Leistungsphasen 6 bis 9
stufenweise zu vergeben.

Die Förderantragstellung erfolgt zum 30.09.2023.

Um eine angemessene und qualitätsvolle Lösung sowie ein geeignetes
Planungsteam Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI 2013 § 39 jeweils LPH
1 bis 9 (stufenweise) (einschließlich eventueller besonderer
Leistungen, die diesen Leistungsbildern zugeordnet sind wie z.B.
Beleuchtungskonzept) für die Planung und Realisierung dieser
freiraumplanerisch bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, ist (im Rahmen
eines VgV-Verfahrens) ein Wettbewerb mit 15 teilnehmenden Büros nach
RPW 2013 vorgesehen. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Der Wettbewerb richtet sich an
Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten. Die
Bewerbungsunterlagen sind elektronisch über das Vergabeportal
einzureichen. Einreichungstermin: 19.12.2022, 10:00 Uhr.
Teilnahmeanträge, die formlos, per Mail, per Fax oder postalisch
eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden und sind
unzulässig.

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Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die als Einzelner
und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen
einreichen, oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier
Mitarbeiter eines Bewerbers/eines Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft
sind oder die im Sinne des § 79 Abs. 2 VgV bevorzugt sein oder Einfluss
haben können.

Der öffentliche Auftraggeber behält es sich vor, fehlende Unterlagen
innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die
nachgeforderten Unterlagen/Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht
vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss.

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Für den fristgerechten Eingang der Bewerbung (vgl. Punkt IV.2) ist
die/der Bewerberin/Bewerber verantwortlich. Es gilt die Frist beim
Eingang auf der Vergabeplattform.

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Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmenden ist insgesamt auf 15 beschränkt.
Neben 5 zugeladenen Teilnehmenden werden weitere 10 Teilnehmende durch
das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren gemäß den Regelungen der VgV
ermittelt. Wenn mehr als 10 Bewerbungen die u.g. Kriterien
gleichermaßen erfüllen, wählt die Ausloberin durch Losentscheidung die
für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassenen Bewerberinnen/Bewerber
aus. Zusätzlich werden ausreichend Nachrückerinnen/Nachrücker
ausgelost. Zur Teilnahme an der Losung genügt die Vollständigkeit der
Bewerbung, sowie die Erfüllung der benannten Eignungskriterien. Die
ausgewählten Bewerberinnen/Bewerber werden benachrichtigt und haben die
Teilnahme innerhalb gesetzter Frist zu bestätigen, geloste
Nachrückerinnen/Nachrücker rücken im Falle einer Absage nach.

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Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte
Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen
nachzuweisen. Im Falle fehlender oder unvollständiger Unterlagen
erfolgt eine Nachforderung unter Fristsetzung in analoger Anwendung des
§ 56 VgV.

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Zum Teilnahmeantrag/Bewerbungsformular:

Deckblatt: Angaben zur/zum Bewerberin/Bewerber/Unternehmen

Teilnahmeantrag für die Teilnahme am o.g. Vergabeverfahren nach VgV und
Einwilligungserklärung Datenschutz; Versicherung der/des
Bewerberin/Bewerbers, dass sich kein weiteres Mitglied der
Büro-/Bewerbergemeinschaft bewirbt (Partner, freie Mitarbeiter oder
Angestellte) und dass die/der Bewerberin/Bewerber akzeptiert, dass
Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss der Arbeiten führen.

1. Erklärung zu Interessen und Beteiligten

2. Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen

3. Erklärung Nachunternehmer/Verpflichtungserklärung im Falle der
Eignungsleihe

4. Erklärung Mitglieder Bewerbergemeinschaft

5. Erklärung zur Zuverlässigkeit - Eigenerklärung der/des
Bewerberin/Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und
124 GWB gegen ihn vorliegen

6. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung

7. Befähigungsnachweis Entwurfsverfasser Freiraumplanung (Nachweis des
Eintrags als Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt in einer
Architektenkammer)

8. Eigenerklärung EU-Sanktionen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Der Wettbewerb richtet sich an
Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten
ansässige natürliche Personen, juristische Personen und
Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche/r zur Führung der
Berufsbezeichnung (Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt) befugt
ist.

Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als
(Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt) wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt
ist, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt
zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien
für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der
Bundesrepublik Deutschland als
Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt tätig zu werden oder die
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt nach § 2, 7 BauKaG NRW
(Auswärtige/r Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt) und den
Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR- Abkommen erfassten Gebiet oder
in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des
WTO- Dienstleistungsabkommens ist, haben. Juristische Personen sind als
Auftragnehmerin/Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung
der Aufgabe einer/n entsprechenden
Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekten benennen. Vergleiche
einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften § 75 (1), (2) und (3)
VgV.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
B.S.L. Landschaftsarchitekten, Soest
Lohaus + Carl Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten + Stadtplaner,
Hannover
scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf
studio grüngrau, Düsseldorf
wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Das Preisgericht wird sein Urteil aus der Qualität der
Wettbewerbsarbeiten bilden und hierbei folgenden Bewertungsrahmen
zugrunde legen (Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar; dem
Preisgericht ist es vorbehalten, weitere Unterkriterien zu
differenzieren):

- Gestaltqualität des Freiraums

- Funktionale Qualität

- Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit in Planung, Herstellung und
Betrieb

- Ökologie

Die Ausloberin beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen des
Preisgerichts einen Preisträger

oder eine Preisträgergemeinschaft mit der Bearbeitung der Objekt- und
Überwachungsleistungen zu beauftragen.

Hinweis: Die Ausloberin behält sich vor, zunächst mit dem ersten
Preisträger Vertragsgespräche zu führen. Nur wenn es nicht zu einem
Abschluss kommt, wird der Reihe nach mit den übrigen Preisträgern
verhandelt. Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren nach
dem Wettbewerb (§ 14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträger beteiligt
werden. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit mindestens 50 % in das
Verhandlungsverfahren ein.

Die verbleibenden Prozente werden aus den nachfolgenden
Auftragskriterien Umgang mit den Empfehlungen/Kritikpunkten aus dem
Preisgerichtsprotokoll, Arbeitsweise und Projektentwicklung, fachliche
Qualifikation Projektleitung und Bauleitung, Honorarforderung,
Baukosten und Präsentation und Gestaltung ermittelt.

-

Die endgültigen Zuschlagskriterien werden den Teilnehmenden am
Verhandlungsverfahren zum Verfahren selbst mitgeteilt.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
Tag: 17/01/2023
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Wettbewerbssumme für Preise insgesamt 80.000 EUR.

Folgende Preisgelder sind vorgesehen:

1. Preis: 32.000 Euro

2. Preis: 20.000 Euro

3. Preis: 12.000 Euro

Anerkennung: 8.000 Euro

Anerkennung: 8.000 Euro

Eine Änderung der Anzahl und der Höhe der Preisgelder ist unter
Ausschöpfung der gesamten Wettbewerbssumme bei einstimmigem Beschluss
des Preisgerichts möglich.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Prof. Ulrike Beuter, Landschaftsarchitektin, Oberhausen
Ina Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn
Gordon Brandenfels, Landschaftsarchitekt, Münster
Klaus Eifler, Vorsitz des Planungs-, Bau- und
Stadtentwicklungsausschuss, Werl
Adrian Gruschka, Geschäftsführung Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
und Stadtentwicklung mbH, Werl
Torben Höbrink, Bürgermeister der Stadt Werl
Thomas Hupertz, Projektmanagement, Stadt Werl
Thomas Knüvener, Architekt und Landschaftsarchitekt, Köln
Isabella de Medici, Landschaftsarchitektin, Essen
René Rheims, Landschaftsarchitekt, Krefeld
Angelika Schritt, 2. Stellv. Bürgermeisterin der Stadt Werl
Die Zusammensetzung des Preisgerichts ist nicht endgültig. Der Auslober
kann die Zusammensetzung ändern und einzelne Personen hinzufügen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das
Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen.
Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren
Beantwortung werden in anonymisierter Form auf der bekanntgegebenen
Vergabeplattform veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten
während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind
verpflichtet, sich auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform über
eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren.

Bewerberfragen sollen bis spätestens 09.12.2022 12.00 Uhr eingegangen
sein. Fragen auf anderen Kommunikationswegen, wie telefonische,
schriftliche oder E-Mail Anfragen werden nicht beantwortet.

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Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei
Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.

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Nimmt ein/e Bewerberin/Bewerber oder Bieterin/Bieter die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so kann
der öffentliche Auftraggeber eine gemeinsame Haftung der/des
Bewerberin/Bewerbers oder Bieterin/Bieters und des anderen Unternehmens
für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe
verlangen.

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Zum Teilnahmeantrag:

Zu Anlage 5. Nachweis über das Bestehen einer
Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
Mindestanforderung im Auftragsfall: Deckungssumme für Personenschäden
2.000.000 EUR und für sonstige Schäden 1.500.000 EUR, jeweils 2-fach
maximiert im Versicherungsjahr. Der Nachweis über die geforderten
Berufshaftpflichtversicherungen ist den Bewerbungsunterlagen
beizulegen. Sofern die derzeitigen Deckungssummen nicht ausreichen,
kann eine Eigenerklärung über die geplante Erhöhung der
Versicherungssumme im Auftragsfall eingereicht werden. Bei
Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung
nach Sach- und Personen- und Vermögensschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, aus der hervorgeht, dass alle
Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den jeweils
geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei Bewerbergemeinschaften
muss der Versicherungsschutz für jedes Mitglied in gleicher Höhe
nachgewiesen werden.

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Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag im Rahmen des
anschließenden Verhandlungsverfahrens auf das Erstangebot zu erteilen.

Auskünfte über die Ausschreibungsunterlagen sind schriftlich, über das
Vergabeportal spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist
zu beantragen.

---

Der Auftraggeber behält sich vor, zunächst mit dem ersten Preisträger
Vertragsgespräche zu führen. Nur wenn es nicht zu einem Abschluss
kommt, wird der Reihe nach mit den übrigen Preisträgern verhandelt.

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Folgender Zeitplan ist aktuell vorgesehen:

Ausgabe der Auslobung: 30.01.2023

Kolloquium: 14.02.2023

Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: 04.04.2023

Preisgericht: 25.05.2023

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Weitere Hinweise sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen. Die
Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche
Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet. Für den
Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Bei
fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine Übersetzung in die
Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen. Eine Eigenübersetzung ist
ausreichend. Eine Erstattung für die Erstellung des Teilnahmeantrags
findet nicht statt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YZ564AP
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 251-411-3514
Internet-Adresse: [10]http://www.brms.nrw.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 251-411-3514
Internet-Adresse: [11]http://www.brms.nrw.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:info@post-welters.de?subject=TED
7. http://www.werl.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ564AP/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ564AP
10. http://www.brms.nrw.de/
11. http://www.brms.nrw.de/

 
 
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