Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Softwarepaket und Informationssysteme
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309143926307 / 651228-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
19.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
48000000 - Softwarepaket und Informationssysteme
DE-Hamburg: Softwarepaket und Informationssysteme

2022/S 226/2022 651228

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und
Wohlfahrtspflege (BGW)
Postanschrift: Pappelallee 33/35/37
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 22089
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@bgw-online.de
Telefon: +49 40/20207-1521
Fax: +49 40/20207-1597
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bgw-online.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E68685933
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Oracle Java-Lizenzen 2022-82
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand ist die Vergabe einer Rahmenvereinbarung als Grundlage für
die Überlassung von Oracle Java-Lizenzen sowie zugehöriger Leistungen
der Lizenzierung.

Die Überlassung erfolgt mittels der Erteilung von Einzelaufträgen auf
Grundlage der Rahmenvereinbarung. Ein Erstabruf wird mit Zuschlag
beauftragt. Ein Anspruch auf Abruf besteht darüber hinaus nicht. Die
Rahmenvereinbarung berechtigt die Auftraggeberin zum Bezug und zur
Nutzung der Software-Liefer- und Pflegeleistungen für die beschaffte
Software.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE6 Hamburg
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Beschaffung sind die in der Leistungsbeschreibung
beschriebenen Leistungen, insbesondere:

Überlassung von Oracle Java-Lizenzen auf Zeit,

Bereitstellung der sogenannten Mehrwertleistungen des Lizenzgebers
während der Überlassungszeit bezogen auf o die Bereitstellung von
Aktualisierungen und Fehlerbereinigungen (Patches) sowie o Update(s)
bzw. Upgrade(s) auf neuere bzw. leistungsstärkere und optimierte
Versionen.

Unterstützung im Software-Asset-Management, insbesondere o
Zulieferung aller Aktivierungsinformationen (Lizenzschlüssel) in
elektronischer und maschinenlesbarer Form (keine Bilddaten),

o Dokumentation der gelieferten Lizenzen (Art und Umfang) in
schriftlicher und gegebenenfalls elektronischer Form,

o Unterstützung der Auftraggeberin im Nachweis einer bestehenden
Lizenzierung gegenüber den Lizenzgebern während der Vertragslaufzeit
True up.

Dabei ist durch den/die Auftragnehmer/in zu gewährleisten, dass die
Auftraggeberin durchgehend vom Hersteller legitimierte Lizenzen sowie
Wartungs-, Pflege- und Supportleistungen der eingesetzten Produkte
erhält.

Auf Abrufe über die in der Leistungsbeschreibung beschriebene
Mindestabnahmemenge hinaus besteht kein Anspruch des/der
Auftragnehmer/in. Die Auftraggeberin ist jedoch jederzeit zum Abruf der
beschriebenen Leistungen berechtigt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 12
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung sind von dem/der Bieter/in bzw. jedem
Mitglied einer Bietergemeinschaft folgende Angaben, Erklärungen und
Nachweise beizubringen. Bitte beachten Sie zusätzlich Ziffern III. 2)
und Ziffer VI. 3) dieser Bekanntmachung:

1. Angabe des Namens bzw. der Firma/Bezeichnung des/der Bieter/in.
Der/die Bieter/in hat eine für das Verfahren zuständige Ansprechperson
mit Kontaktdaten anzugeben.

2. Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister, soweit
der/die Bieter/in/das Mitglied der Bietergemeinschaft dort eingetragen
ist, oder vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens,
jeweils nicht älter als sechs Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins
für den Eingang der Teilnahmeanträge. Der eingereichte Nachweis gibt
den aktuellen Eintragungsstand wieder.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der Befähigung sind von dem/der Bieter/in bzw. jedem
Mitglied einer Bietergemeinschaft folgende Angaben, Erklärungen und
Nachweise beizubringen. Bitte beachten Sie zusätzlich Ziffern III. 2)
und Ziffer VI. 3) dieser Bekanntmachung:

Eigenerklärung zum Jahresgesamtumsatz des/der Bieters/in in EUR
(netto) jeweils für die letzten drei Geschäftsjahre. Die Angaben zum
Jahresumsatz müssen sich dabei auf das in dieser Vergabe bewerbende
Unternehmen, nicht auf den gesamten Konzern beziehen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der Befähigung sind von dem/der Bieter/in bzw. der
Bietergemeinschaft folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise
beizubringen. Bitte beachten Sie zusätzlich die Ziffern III. 2) und
Ziffer VI. 3) dieser Bekanntmachung:

1. Angaben über die aktuell bestehende rechtliche Befugnis zur
Überlassung der zu beschaffenden Software. Aus den Angaben und
Erklärungen muss für die Auftraggeberin eindeutig ersichtlich sein,
dass der/die Bieter/in als Hersteller oder in sonstiger Weise
berechtigt ist, die zu beschaffende Software an die Auftraggeberin zu
überlassen.

Die Auftraggeberin behält sich die Vorlage eines Originalnachweises auf
Verlangen vor.

2. Eigenerklärung des/der Bieter/in bzw. der Bietergemeinschaft, die
Berechtigung zum Vertrieb der ausgeschriebenen Leistungen für die Dauer
der Durchführung der Rahmenvereinbarung durchgängig sicherzustellen
(Mindestanforderung).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
vorliegen. Anderenfalls sind hierzu nähere Angaben zu machen.

2. Eigenerklärung über die Einhaltung der Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung, soweit der Unternehmer der Pflicht zur
Beitragszahlung unterfällt. Auf Verlangen der AG ist der Nachweis zu
führen.

3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB beim
Bietenden, Mitglied Bietergemeinschaft sowie Dritten vorliegen. Wenn
doch, sind hierzu nähere Angaben zu machen.

4. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 AEntG, § 19
MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 98c AufenthG vorliegen 5. Eigenerklärung,
dass das Unternehmen nicht gem. § 404 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 SGB III, §§
15, 15 a, 16 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 1 b, Nr. 2 AÜG mit Freiheits- oder
Geldstrafe und/oder Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 belegt worden
ist.

6. Verpflichtung zur Wahrung des Datengeheimnisses.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2023
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 12:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Zu Ziffer IV. 1.1) dieser Bekanntmachung: Das Vergabeverfahren wird
als Offenes Verfahren nach der VgV durchgeführt.

2. Das Verfahren wird elektronisch geführt.

3. Bitte beachten Sie bei der Erstellung und Einreichung Ihres
Angebots, dass wir die von Ihnen darin angegebenen personenbezogenen
Daten für die Durchführung dieses Vergabeverfahrens verarbeiten werden,
um unserer rechtlichen Verpflichtung zur Durchführung eines
Vergabeverfahrens vor Auftragserteilung nachzukommen. Ihr Angebot und
damit die Teilnahme am Vergabeverfahren ist eine notwendige
vorvertragliche Maßnahme.

4. Fragen und Hinweise zu den Vergabeunterlagen und zum Gegenstand des
Auftrags sind ausschließlich per E-Mail über die Kommunikationsfunktion
von subreport-ELViS an die Auftraggeberin zu richten. Sie sind in
deutscher Sprache zu formulieren. Bitte beachten Sie, dass wir
Antworten und Auskünfte ebenfalls auf der Plattform bei subreport-ELViS
hochladen. Eine automatische Benachrichtigung erfolgt nur, wenn Sie
sich dort für dieses Verfahren registriert haben.

5. Die Vergabeunterlagen können Sie unter dem in Ziffer I. 3) dieser
Bekanntmachung angegebenen Link herunterladen. Die Datei Leitfaden
durch die Unterlagen führt Sie durch die Unterlagen. Dort erhalten Sie
auch Vorlagen für Erklärungen zu Abschnitt III. dieser Bekanntmachung.
Bitte beachten Sie die Unterlage Aufforderung zur Angebotsabgabe mit
Hinweisen zum Verfahren und den einzelnen Anforderungen.

6. Die Auftraggeberin wird über den/die Bieter/in bzw. die Mitglieder
der Bietergemeinschaft und Dritten, auf dessen/deren Angebot der
Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO, § 19 Abs. 4 MiLoG anfordern
und diesen ihrer Entscheidung über die Geeignetheit des/der Bieter/in
bzw. Bietergemeinschaft zu Grunde legen.

7. Sofern Sie sich auf andere Unternehmen zur Erbringung eines Teils
der Leistung berufen (Unterauftragnehmer), haben Sie dies mit dem
Angebot mitzuteilen. Vor Zuschlagserteilung sind für diese das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nachzuweisen und entsprechende
Verpflichtungserklärungen beizubringen.

8. Ein/e Bieter/in kann sich, auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und
finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der
Fähigkeiten anderer Unternehmen
(Dritte/Unterauftragnehmende/Konzernunternehmen; nachfolgend
Dritte(n)) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der
zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Bei
Eignungsleihe hat der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft - den Umfang
der Eignungsleihe sowie die Dritten mit seinem/ihrem Angebot zu
benennen und

- alle unter Ziffer III.1.1), III.1.2), dieser Bekanntmachung
bezeichneten Angaben, Erklärungen und Nachweise für jeden Dritten
vorzulegen.

- Die gemäß Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung bezeichneten Angaben,
Erklärungen und Nachweise sind für jeden Dritten in dem Umfang
vorzulegen, in dem sich der/die Bieter/in bzw. die Bewerbergemeinschaft
auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Dritten
bezieht.

- Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Dritten auch die Angaben gemäß
Ziffer III. 2) dieser Bekanntmachung vorlegen.

- Mit dem Angebot ist zudem von jedem dieser Dritten eine Erklärung
vorzulegen, aus der nachvollziehbar hervorgeht, dass der/die Bieter/in
bzw. die Bietergemeinschaft im Auftragsfall auf die erforderlichen
Mittel dieses Dritten in dem benannten Umfang vollumfänglich zugreifen
kann (z. B. Verpflichtungserklärung).

- Sofern Sie sich für die berufliche Erfahrung (Berechtigung zur
Überlassung der Software) auf die Kapazitäten Dritter beziehen,
beachten Sie bitte, dass diese Dritten im Umfang der Eignungsleihe für
die Ausführung der Leistungen einzusetzen sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt/Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [9]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: [10]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15
Kalendertagen nach Eingang der Nichtabhilfemitteilung (siehe § 160 Abs.
3 Nr. 4 GWB).

Bitte beachten Sie ferner neben den Warte- und Informationspflichten
insbesondere auch die Vorschriften über das Verfahren vor den
Vergabekammern aus dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):

1. Informations- und Wartepflichten (§ 134 GWB) (1) Öffentliche
Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt
werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot
angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

2. Unwirksamkeitsfolgen (§ 135 GWB) (1) Ein öffentlicher Auftrag ist
von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:

- gegen § 134 GWB verstoßen hat oder

- den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach (1) kann nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

3. Einleitung, Antragsfrist (§ 160 GWB) Der Nachprüfungsantrag ist
unzulässig, soweit:

- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt;

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt/Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: [12]http://www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:vergabestelle@bgw-online.de?subject=TED
7. http://www.bgw-online.de/
8. https://www.subreport.de/E68685933
9. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
10. http://www.bundeskartellamt.de/
11. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
12. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau