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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Stuttgart - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022112309164026634 / 651516-2022
Veröffentlicht :
23.11.2022
Angebotsabgabe bis :
20.12.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Stuttgart: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 226/2022 651516

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Autobahn GmbH des Bundes - NL Südwest
Nationale Identifikationsnummer: 280000
Postanschrift: Augsburger Straße 748
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Postleitzahl: 70329
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: [6]vergabe.suedwest@autobahn.de
Telefon: +49 71134250-0
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.autobahn.de
Adresse des Beschafferprofils: [8]https://www.autobahn.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://vergabe.autobahn.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?func
tion=_Details&TenderOID=54321-Tender-184569f05d6-26282b7c053e4ef5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://vergabe.autobahn.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Autobahn GmbH des Bundes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung von
Bundesautobahnen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

BAB 5 - 6-streifige Erweiterung zwischen Offenburg und Freiburg-Mitte,
Umweltplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: A2-39-A5-OG-RIEG/17/1b
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Landschaftsplanerische Leistungen

- Los 1 - Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)

- Los 2 - Faunistische Leistungen

- Los 3 - Übergeordnetes Kompensationskonzept (ÜKK)

- Los 4 - Biotoptypenkartierung (BTK)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für maximale Anzahl an Losen: 4
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 4
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Hauptort der Ausführung:

Stuttgart
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Darstellung des Vorhabens

Die Autobahn GmbH des Bundes (AdB), Niederlassung Südwest (NL SW),
plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die 6-streifige
Erweiterung der Bundesautobahn (BAB) 5 zwischen Offenburg und der
Anschlussstelle Freiburg-Mitte. Diese Maßnahme ist im
Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht
(WB*) eingestuft und gliedert sich in zwei Teilprojekte. Das

Teilprojekt 1 zwischen Offenburg und der Anschlussstelle (AS) Riegel
liegt in der Zuständigkeit der AdB, NL SW in Stuttgart-Obertürkheim.
Das Teilprojekt 2 zwischen der AS Riegel und der AS Freiburg-Mitte wird
in der NL SW in der Außenstelle Freiburg betreut. Ziel ist der
leistungsfähige Ausbau der BAB 5 zwischen Offenburg und Freiburg-Mitte
zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der
Autobahn und der Entlastung der teils zu Stoßzeiten stark
rückstaugefährdeten Anschlussstellen. Hierzu ist ein
genehmigungsfähiger RE-Vorentwurf entsprechend der derzeit gültigen
Richtlinien zum Planungsprozess und für die Gestaltung von
Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE) zu erstellen.

Straßenbauliche Beschreibung

Gesamtlänge Planungsstrecke: rd. 53 km

Beginn der Planungsstrecke: Südlich der Anschlussstelle Offenburg,
Anschluss an den bereits 6-streifigen Abschnitt des ÖPP-Projekts BAB 5
Malsch - Offenburg

Ende der Planungsstrecke: unmittelbar südlich der AS Freiburg-Mitte

Planerische Beschreibung

-Die 6-streifige Erweiterung soll im ersten Schritt symmetrisch mit dem
RQ 36 gem. RAA 2008 ausgeführt werden. Dabei wird ebenfalls ein
abschnittsweiser asymmetrischer Ausbau untersucht. Die umweltfachlichen
Beiträge sind dabei stufenweise im iterativen Prozess mit an der
Planung fachlich Beteiligter, unter Verwendung der Beiträge der
Straßenplanung, unter Maßgabe der aktuellen Gesetze und Richtlinien und
unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen zu
erarbeiten.

- Die Planungsleistungen für die Umweltverträglichkeitsstudie sollen
entsprechend der bei Vertragsabschluss geltenden HOAI nach den
Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden.

- Die für die Genehmigung zusätzlich erforderlichen Besonderen
Leistungen (faunistische Kartierungen, Biotopkartierung) werden frei
vereinbart.

- Ebenfalls frei zu vereinbaren ist die besondere Leistung des
übergeordneten

Kompensationskonzepts (ÜKK), dessen inhaltliche Schwerpunkte sind:

o Im Rahmen "Vorplanung" ist ein Sonderbeitrag zum Thema
Wiedervernetzung zu

erstellen, welcher Handlungsprioritäten hinsichtlich Bauwerksgestaltung
und Durchlass-dimensionierung aufzeigt.

o Vorbereitend und begleitend zur "Entwurfsplanung" erfolgt die
Identifikation von

Schwerpunkträumen für die Maßnahmenplanung des Landschaftspflegerischen

Begleitplans.

o Für die "Genehmigungsplanung" sind weiterhin abschnittsbezogene
Beiträge zu leisten:

o Die Flächensuche der zu Kompensationszwecken vorgesehen Flächen ist
in Bezug auf die abschnittsübergreifend ermittelten Schwerpunkträume
unter Berücksichtigung eines projektspezifisch zu erarbeitenden
naturschutzfachlichen Leitkonzeptes zu koordinieren und der
Auswahlprozess entsprechend zu dokumentieren.

o Das gestufte Vorgehen des übergeordneten Kompensationskonzeptes über
die

Planungsphasen hinweg ist im Rahmen eines abschnittsbezogenen
Fachbeitrages

Landwirtschaft darzulegen, um die besondere Berücksichtigung der
agrarstrukturellen Belange im Zuge der Flächennutzungsentscheidungen zu
belegen.

- Als Besonderheit dieser Planung gilt die enge Bündelung mit den
Planungen der DB Netz AG im Rahmen des viergleisigen Aus- und Neubaus
der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Die Planung erfolgt
deshalb im Koordinatensystem DBRef_2016.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie mit den
Bewerbungsunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektspezifische Organisation /
Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des betrauten
Personals, insbesondere der Projektleitung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Angebotspräsentation im
Präsentations-/Verhandlungsgespräch / Gewichtung: 15,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 19
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Gesamtumsatz/Umsatz für entsprechende Dienstleistungen

2) Qualifikation der verantwortlichen Personen

3) Referenzprojekte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Los 1 - Umweltverträglichkeitsstudie:

die Teilnahme an Öffentlichkeitsterminen bzw. Erörterungsterminen sowie
die Aufweitung des Untersuchungsraumes sowie Erstellen einer
Natura2000-Vorprüfung
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Faunistische Leistungen
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Hauptort der Ausführung:

Stuttgart
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Darstellung des Vorhabens

Die Autobahn GmbH des Bundes (AdB), Niederlassung Südwest (NL SW),
plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die 6-streifige
Erweiterung der Bundesautobahn (BAB) 5 zwischen Offenburg und der
Anschlussstelle Freiburg-Mitte. Diese Maßnahme ist im
Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht
(WB*) eingestuft und gliedert sich in zwei Teilprojekte. Das

Teilprojekt 1 zwischen Offenburg und der Anschlussstelle (AS) Riegel
liegt in der Zuständigkeit der AdB, NL SW in Stuttgart-Obertürkheim.
Das Teilprojekt 2 zwischen der AS Riegel und der AS Freiburg-Mitte wird
in der NL SW in der Außenstelle Freiburg betreut. Ziel ist der
leistungsfähige Ausbau der BAB 5 zwischen Offenburg und Freiburg-Mitte
zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der
Autobahn und der Entlastung der teils zu Stoßzeiten stark
rückstaugefährdeten Anschlussstellen. Hierzu ist ein
genehmigungsfähiger RE-Vorentwurf entsprechend der derzeit gültigen
Richtlinien zum Planungsprozess und für die Gestaltung von
Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE) zu erstellen.

Straßenbauliche Beschreibung

Gesamtlänge Planungsstrecke: rd. 53 km

Beginn der Planungsstrecke: Südlich der Anschlussstelle Offenburg,
Anschluss an den bereits 6-streifigen Abschnitt des ÖPP-Projekts BAB 5
Malsch - Offenburg

Ende der Planungsstrecke: unmittelbar südlich der AS Freiburg-Mitte

Planerische Beschreibung

-Die 6-streifige Erweiterung soll im ersten Schritt symmetrisch mit dem
RQ 36 gem. RAA 2008 ausgeführt werden. Dabei wird ebenfalls ein
abschnittsweiser asymmetrischer Ausbau untersucht. Die umweltfachlichen
Beiträge sind dabei stufenweise im iterativen Prozess mit an der
Planung fachlich Beteiligter, unter Verwendung der Beiträge der
Straßenplanung, unter Maßgabe der aktuellen Gesetze und Richtlinien und
unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen zu
erarbeiten.

- Die Planungsleistungen für die Umweltverträglichkeitsstudie sollen
entsprechend der bei Vertragsabschluss geltenden HOAI nach den
Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden.

- Die für die Genehmigung zusätzlich erforderlichen Besonderen
Leistungen (faunistische Kartierungen, Biotopkartierung) werden frei
vereinbart.

- Ebenfalls frei zu vereinbaren ist die besondere Leistung des
übergeordneten

Kompensationskonzepts (ÜKK), dessen inhaltliche Schwerpunkte sind:

o Im Rahmen "Vorplanung" ist ein Sonderbeitrag zum Thema
Wiedervernetzung zu

erstellen, welcher Handlungsprioritäten hinsichtlich Bauwerksgestaltung
und Durchlass-dimensionierung aufzeigt.

o Vorbereitend und begleitend zur "Entwurfsplanung" erfolgt die
Identifikation von

Schwerpunkträumen für die Maßnahmenplanung des Landschaftspflegerischen

Begleitplans.

o Für die "Genehmigungsplanung" sind weiterhin abschnittsbezogene
Beiträge zu leisten:

o Die Flächensuche der zu Kompensationszwecken vorgesehen Flächen ist
in Bezug auf die abschnittsübergreifend ermittelten Schwerpunkträume
unter Berücksichtigung eines projektspezifisch zu erarbeitenden
naturschutzfachlichen Leitkonzeptes zu koordinieren und der
Auswahlprozess entsprechend zu dokumentieren.

o Das gestufte Vorgehen des übergeordneten Kompensationskonzeptes über
die

Planungsphasen hinweg ist im Rahmen eines abschnittsbezogenen
Fachbeitrages

Landwirtschaft darzulegen, um die besondere Berücksichtigung der
agrarstrukturellen Belange im Zuge der Flächennutzungsentscheidungen zu
belegen.

- Als Besonderheit dieser Planung gilt die enge Bündelung mit den
Planungen der DB Netz AG im Rahmen des viergleisigen Aus- und Neubaus
der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Die Planung erfolgt
deshalb im Koordinatensystem DBRef_2016.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie mit den
Bewerbungsunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektspezifische Organisation /
Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des betrauten
Personals, insbesondere der Projektleitung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Angebotspräsentation im
Präsentations-/Verhandlungsgespräch / Gewichtung: 15,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 34
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Gesamtumsatz/Umsatz für entsprechende Dienstleistungen

2) Qualifikation der verantwortlichen Personen

3) Referenzprojekte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Los 2 - Faunistische Kartierungen:

der Umfang an Folgeuntersuchungen (Fledermäuse, Amphibien,
Fische&Rundmäuler, Xylobionte Käfer, Krebse, Schnecken und Muscheln),
die auf dem Ergebnis vorangegangener Untersuchungen aufbauen, konnte
zum Zeitpunkt der Auftragsstellung nicht abschließend beziffert werden;
zudem Begleitung bei technischen Fragestellungen und Beratung vor
Terminen sowie ggf. die Teilnahme an Öffentlichkeitsterminen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Übergeordnetes Kompensationskonzept (ÜKK)
Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Hauptort der Ausführung:

Stuttgart
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Darstellung des Vorhabens

Die Autobahn GmbH des Bundes (AdB), Niederlassung Südwest (NL SW),
plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die 6-streifige
Erweiterung der Bundesautobahn (BAB) 5 zwischen Offenburg und der
Anschlussstelle Freiburg-Mitte. Diese Maßnahme ist im
Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht
(WB*) eingestuft und gliedert sich in zwei Teilprojekte. Das

Teilprojekt 1 zwischen Offenburg und der Anschlussstelle (AS) Riegel
liegt in der Zuständigkeit der AdB, NL SW in Stuttgart-Obertürkheim.
Das Teilprojekt 2 zwischen der AS Riegel und der AS Freiburg-Mitte wird
in der NL SW in der Außenstelle Freiburg betreut. Ziel ist der
leistungsfähige Ausbau der BAB 5 zwischen Offenburg und Freiburg-Mitte
zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der
Autobahn und der Entlastung der teils zu Stoßzeiten stark
rückstaugefährdeten Anschlussstellen. Hierzu ist ein
genehmigungsfähiger RE-Vorentwurf entsprechend der derzeit gültigen
Richtlinien zum Planungsprozess und für die Gestaltung von
Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE) zu erstellen.

Straßenbauliche Beschreibung

Gesamtlänge Planungsstrecke: rd. 53 km

Beginn der Planungsstrecke: Südlich der Anschlussstelle Offenburg,
Anschluss an den bereits 6-streifigen Abschnitt des ÖPP-Projekts BAB 5
Malsch - Offenburg

Ende der Planungsstrecke: unmittelbar südlich der AS Freiburg-Mitte

Planerische Beschreibung

-Die 6-streifige Erweiterung soll im ersten Schritt symmetrisch mit dem
RQ 36 gem. RAA 2008 ausgeführt werden. Dabei wird ebenfalls ein
abschnittsweiser asymmetrischer Ausbau untersucht. Die umweltfachlichen
Beiträge sind dabei stufenweise im iterativen Prozess mit an der
Planung fachlich Beteiligter, unter Verwendung der Beiträge der
Straßenplanung, unter Maßgabe der aktuellen Gesetze und Richtlinien und
unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen zu
erarbeiten.

- Die Planungsleistungen für die Umweltverträglichkeitsstudie sollen
entsprechend der bei Vertragsabschluss geltenden HOAI nach den
Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden.

- Die für die Genehmigung zusätzlich erforderlichen Besonderen
Leistungen (faunistische Kartierungen, Biotopkartierung) werden frei
vereinbart.

- Ebenfalls frei zu vereinbaren ist die besondere Leistung des
übergeordneten

Kompensationskonzepts (ÜKK), dessen inhaltliche Schwerpunkte sind:

o Im Rahmen "Vorplanung" ist ein Sonderbeitrag zum Thema
Wiedervernetzung zu

erstellen, welcher Handlungsprioritäten hinsichtlich Bauwerksgestaltung
und Durchlass-dimensionierung aufzeigt.

o Vorbereitend und begleitend zur "Entwurfsplanung" erfolgt die
Identifikation von

Schwerpunkträumen für die Maßnahmenplanung des Landschaftspflegerischen

Begleitplans.

o Für die "Genehmigungsplanung" sind weiterhin abschnittsbezogene
Beiträge zu leisten:

o Die Flächensuche der zu Kompensationszwecken vorgesehen Flächen ist
in Bezug auf die abschnittsübergreifend ermittelten Schwerpunkträume
unter Berücksichtigung eines projektspezifisch zu erarbeitenden
naturschutzfachlichen Leitkonzeptes zu koordinieren und der
Auswahlprozess entsprechend zu dokumentieren.

o Das gestufte Vorgehen des übergeordneten Kompensationskonzeptes über
die

Planungsphasen hinweg ist im Rahmen eines abschnittsbezogenen
Fachbeitrages

Landwirtschaft darzulegen, um die besondere Berücksichtigung der
agrarstrukturellen Belange im Zuge der Flächennutzungsentscheidungen zu
belegen.

- Als Besonderheit dieser Planung gilt die enge Bündelung mit den
Planungen der DB Netz AG im Rahmen des viergleisigen Aus- und Neubaus
der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Die Planung erfolgt
deshalb im Koordinatensystem DBRef_2016.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie mit den
Bewerbungsunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektspezifische Organisation /
Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des betrauten
Personals, insbesondere der Projektleitung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Angebotspräsentation im
Präsentations-/Verhandlungsgespräch / Gewichtung: 15,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 20
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Gesamtumsatz/Umsatz für entsprechende Dienstleistungen

2) Qualifikation der verantwortlichen Personen

3) Referenzprojekte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Los 3 - Übergeordnetes Kompensationskonzept:

die Teilnahme an Öffentlichkeitsterminen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Biotoptypenkartierung (BTK)
Los-Nr.: 4
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Hauptort der Ausführung:

Stuttgart
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Darstellung des Vorhabens

Die Autobahn GmbH des Bundes (AdB), Niederlassung Südwest (NL SW),
plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die 6-streifige
Erweiterung der Bundesautobahn (BAB) 5 zwischen Offenburg und der
Anschlussstelle Freiburg-Mitte. Diese Maßnahme ist im
Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht
(WB*) eingestuft und gliedert sich in zwei Teilprojekte. Das

Teilprojekt 1 zwischen Offenburg und der Anschlussstelle (AS) Riegel
liegt in der Zuständigkeit der AdB, NL SW in Stuttgart-Obertürkheim.
Das Teilprojekt 2 zwischen der AS Riegel und der AS Freiburg-Mitte wird
in der NL SW in der Außenstelle Freiburg betreut. Ziel ist der
leistungsfähige Ausbau der BAB 5 zwischen Offenburg und Freiburg-Mitte
zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der
Autobahn und der Entlastung der teils zu Stoßzeiten stark
rückstaugefährdeten Anschlussstellen. Hierzu ist ein
genehmigungsfähiger RE-Vorentwurf entsprechend der derzeit gültigen
Richtlinien zum Planungsprozess und für die Gestaltung von
Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE) zu erstellen.

Straßenbauliche Beschreibung

Gesamtlänge Planungsstrecke: rd. 53 km

Beginn der Planungsstrecke: Südlich der Anschlussstelle Offenburg,
Anschluss an den bereits 6-streifigen Abschnitt des ÖPP-Projekts BAB 5
Malsch - Offenburg

Ende der Planungsstrecke: unmittelbar südlich der AS Freiburg-Mitte

Planerische Beschreibung

-Die 6-streifige Erweiterung soll im ersten Schritt symmetrisch mit dem
RQ 36 gem. RAA 2008 ausgeführt werden. Dabei wird ebenfalls ein
abschnittsweiser asymmetrischer Ausbau untersucht. Die umweltfachlichen
Beiträge sind dabei stufenweise im iterativen Prozess mit an der
Planung fachlich Beteiligter, unter Verwendung der Beiträge der
Straßenplanung, unter Maßgabe der aktuellen Gesetze und Richtlinien und
unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen zu
erarbeiten.

- Die Planungsleistungen für die Umweltverträglichkeitsstudie sollen
entsprechend der bei Vertragsabschluss geltenden HOAI nach den
Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden.

- Die für die Genehmigung zusätzlich erforderlichen Besonderen
Leistungen (faunistische Kartierungen, Biotopkartierung) werden frei
vereinbart.

- Ebenfalls frei zu vereinbaren ist die besondere Leistung des
übergeordneten

Kompensationskonzepts (ÜKK), dessen inhaltliche Schwerpunkte sind:

o Im Rahmen "Vorplanung" ist ein Sonderbeitrag zum Thema
Wiedervernetzung zu

erstellen, welcher Handlungsprioritäten hinsichtlich Bauwerksgestaltung
und Durchlass-dimensionierung aufzeigt.

o Vorbereitend und begleitend zur "Entwurfsplanung" erfolgt die
Identifikation von

Schwerpunkträumen für die Maßnahmenplanung des Landschaftspflegerischen

Begleitplans.

o Für die "Genehmigungsplanung" sind weiterhin abschnittsbezogene
Beiträge zu leisten:

o Die Flächensuche der zu Kompensationszwecken vorgesehen Flächen ist
in Bezug auf die abschnittsübergreifend ermittelten Schwerpunkträume
unter Berücksichtigung eines projektspezifisch zu erarbeitenden
naturschutzfachlichen Leitkonzeptes zu koordinieren und der
Auswahlprozess entsprechend zu dokumentieren.

o Das gestufte Vorgehen des übergeordneten Kompensationskonzeptes über
die

Planungsphasen hinweg ist im Rahmen eines abschnittsbezogenen
Fachbeitrages

Landwirtschaft darzulegen, um die besondere Berücksichtigung der
agrarstrukturellen Belange im Zuge der Flächennutzungsentscheidungen zu
belegen.

- Als Besonderheit dieser Planung gilt die enge Bündelung mit den
Planungen der DB Netz AG im Rahmen des viergleisigen Aus- und Neubaus
der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Die Planung erfolgt
deshalb im Koordinatensystem DBRef_2016.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie mit den
Bewerbungsunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektspezifische Organisation /
Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des betrauten
Personals, insbesondere der Projektleitung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Angebotspräsentation im
Präsentations-/Verhandlungsgespräch / Gewichtung: 15,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 11
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Gesamtumsatz/Umsatz für entsprechende Dienstleistungen

2) Qualifikation der verantwortlichen Personen

3) Referenzprojekte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Los 4 - Biotoptypenkartierung:

nachträglich zu kartierende Bereiche sowie die Teilnahme an
Öffentlichkeitsterminen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Alle Fachlose: Eine Eigenerklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung ist mittels Angaben zur Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise nachzuweisen. Für
die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs-
oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die
Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche
Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L94
vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.

Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem
Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der
Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem
Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist.

A) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller
Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), §
129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),

B) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter
Vermögenswerte),

C) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden,

D) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den
Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag
verwaltet werden,

E) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des
EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung
internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10des Vierten
Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der
Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und
Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,

F) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit
internationalem Geschäftsverkehr),

G) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes
zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der
Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
EG oder gegen

Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet
werden.

Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße
gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer
rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter
zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung
der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts-
oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten
einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig
verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
und 10 GWB sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB].

- Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist
oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan
rechtskräftig bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation
befindet [§ 124 Abs. 2 GWB],

- dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus
Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in
Frage stellt [§ 124 Abs. 3 GWB],

- dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine
schweren Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB],

- dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt
wurde [§ 123 Abs. 4 GWB].

Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.

- Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren
satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden
Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung des Bewerbers zu III.2.3)
nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an
die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige
Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der
Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für
ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung
von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Berufshaftpflicht (§ 45 (4) Nr. 2 VgV):

Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung.

Gesamtumsatz/Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (§ 45 (4) Nr. 4
VgV):

Beleg der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers oder Bieters in Form einer
Eigenerklärung über den Mindestjahresumsatz des Unternehmens, jeweils
bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags.

Die Angaben sind in den Teilnahmeunterlagen vorzunehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflicht (§ 45 (4) Nr. 2 VgV):

Alle Fachlose: Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine
Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe
von 3 Mio. und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in
Höhe von 1 Mio. gegeben ist mit dem Nachweis der Maximierung der
Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro
Jahr.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Qualifikation der verantwortlichen Personen (§ 46 (3) Nr. 2 VgV):

Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und
zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt
sind.

Referenzprojekte (§ 46 (3) Nr. 1 VgV):

Nachweis über die Ausführung von Leistungen in den letzten acht Jahren,
die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in Form einer
Liste mit Angabe des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts.
Referenzen sind nur gültig, wenn jeweils ein Entwurfsstadium vorliegt
und bereits durch den Vorhabenträger geprüft wurde.

Personalstand (§ 46 (3) Nr. 8 VgV):

Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei
Jahren ersichtlich ist. Maßgeblich ist die durchschnittliche Zahl der
angestellten Fachplaner (LandschaftsplanerInnen, ÖkologInnen,
GeographInnen oder vergleichbare Qualifikation bzw. faunistische
Erfasser und floristische Kartierer) (m/w/d) in den letzten 3
Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistungen;
Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet
werden. Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten.

Technische Ausstattung (§ 46 (3) Nr. 9 VgV):

Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche
Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die
Ausführung des Auftrags verfügt.

Unterauftragnehmer (§ 46 (3) Nr. 10 VgV):

Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als
Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Qualifikation der verantwortlichen Personen (§ 46 (3) Nr. 2 VgV):

Los 1 - UVS: Nachweis über eine/n BearbeiterIn mit mind. 3 Jahren
Tätigkeit als ProjektleiterIn von vergleichbaren komplexen
Umweltfachplanungen aus einem Projekt. Ein Projekt ist vergleichbar,
wenn mind. zwei vergleichbare Leistungen (UVS, LBP, ASB, Natura
2000-Verträglichkeitsprüfung) zu koordinieren waren. Nachweis über zwei
FachplanerInnen (LandschaftsplanerInnen, ÖkologInnen, GeographInnen
bzw. vergleichbare Qualifikation) mit jeweils mind. 3-jähriger
Berufserfahrung im Bereich Landschaftsplanung. Nachweis über eine/n
technische/n ZeichnerIn (oder vergleichbare Qualifikation) mit mind.
2-jähriger Berufserfahrung im Bereich GIS-Anwendung.

Los 2 - Faunistische Leistungen: Nachweis über eine/n BearbeiterIn mit
mind. 5 Jahren Tätigkeit als ProjektleiterIn von vergleichbaren
komplexen faunistischen Kartierungen aus einem Projekt. Ein Projekt ist
vergleichbar, wenn mind. fünf Tiergruppen zu kartieren waren. Nachweis
über zwei FachplanerInnen mit jeweils mind. 3-jähriger Berufserfahrung
im Bereich Landschaftsplanung sowie einschlägige

Kenntnisse in der Konfliktanalyse nach § 44 Abs. 1 BNatSchG und der
Maßnahmenkonzeption. Nachweis über zwei FachplanerInnen mit jeweils
mind. 3-jähriger Berufserfahrung in der faunistischen Kartierung von
mind. zwei oder mehr Tiergruppen (Haselmaus, Fledermäuse, Avifauna,
Reptilien, Amphibien, Falter,

Fische/Rundmäuler oder Muscheln). Nachweis über eine/n technische/n
ZeichnerIn (oder vergleichbare Qualifikation) mit mind. 2-jähriger
Berufserfahrung im Bereich GIS-Anwendung.

Los 3 - ÜKK: Nachweis über eine/n BearbeiterIn mit mind. 5 Jahren
Tätigkeit als ProjektleiterIn von vergleichbaren komplexen
Umweltfachplanungen aus einem Projekt. Ein Projekt ist vergleichbar,
wenn mindestens drei vergleichbare Leistungen (UVS, LBP, ASB, Natura
2000-Verträglichkeitsprüfung, Faunistische sowie Floristische
Kartierungen) zu koordinieren waren. Nachweis über eine/n
FachplanerInnen (LandschaftsplanerInnen, ÖkologInnen, GeographInnen
bzw. vergleichbare Qualifikation) mit mind. 3-jähriger Berufserfahrung
im Bereich Landschafts-planung. Nachweis über eine/n technische/n
ZeichnerIn (oder vergleichbare Qualifikation) mit mind. 2-jähriger
Berufserfahrung im Bereich GIS-Anwendung.

Los 4 - BTK: Nachweis über eine/n FachplanerIn mit mind. 5-jähriger
Berufserfahrung in der floristischen Kartierung. Nachweis über eine/n
FachplanerIn mit mind. 3-jähriger Berufserfahrung in der floristischen
Kartierung. Nachweis über eine/n technische/n ZeichnerIn (oder
vergleichbare Qualifikation) mit mind. 2-jähriger Berufserfahrung im
Bereich GIS-Anwendung.

Referenzprojekte (§ 46 (3) Nr. 1 VgV):

Los 1 - UVS: Nachweis über die Erstellung einer UVS für ein
Untersuchungsgebiet 500 ha gemäß Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI.
Nachweis über die Erstellung einer FFH-Vorprüfung und einer Vorprüfung
zu einem Vogelschutzgebiet (SPA-Gebiet). Die Referenzen müssen aus
einem UVP-pflichtigen Neu- oder Umbauvorhaben an einer Autobahn-,
Bundes- oder Landesstraße stammen. Referenzen aus unterschiedlichen
Projekten sind möglich.

Los 2 - Faunistische Leistungen: Nachweis über die Durchführung einer
Kartierung nach den aktuellen Methodenstandards pro nachfolgenden
Tiergruppen/-arten: Haselmaus, Fledermäuse, Avifauna, Reptilien,
Amphibien, Falter. Nachweis über die Erstellung eines
Artenschutzbeitrags inkl. einer Maßnahmenkonzeption pro nachfolgenden
Tiergruppen/-arten: Haselmaus, Fledermäuse, Avifauna,

Reptilien, Amphibien, Falter.

Los 3 - ÜKK: Nachweis über die Erstellung eines
Landschaftspflegerischen Begleitplans für UG 150 ha gemäß § 26 HOAI.
Nachweis über die Anwendung der Richtlinien der Straßenbauverwaltung,
insbesondere der RLBP, M Ams sowie M AQ. Nachweis über die Erstellung
einer Maßnahmenkonzeption i. V. m. Eingriffsregelung, europarechtlichem
Gebietsschutz sowie besonderem Artenschutz.

Los 4 - BTK: Nachweis über die Durchführung einer Biotoptypenkartierung
nach Arten, Biotope, Landschaft und einer Lebensraumtypen-Kartierung
nach der Kartieranleitung Offenland-Biotopkartierung sowie dem Handbuch
zur Erstellung von Management-Plänen für die Natura 2000-Gebiete in
Baden-Württemberg inkl. Ergänzungen.

Personalstand (§ 46 (3) Nr. 8 VgV):

Los 1 - UVS, Los 3 - ÜKK, Los 4 - BTK: Erklärung über einen
entsprechenden Personalbestand der Bewerber(-gemeinschaft) zur
termingerechten Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung. Die
Mindestzahl der beschäftigten Flachplaner (m/w/d) soll 5 nicht
unterschreiten.

Los 2 - Faunistische Leistungen: Erklärung über einen entsprechenden
Personalbestand der Bewerber(-gemeinschaft) zur termingerechten
Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung. Die Mindestzahl der
beschäftigten Flachplaner (m/w/d) soll 25 nicht unterschreiten.

Technische Ausstattung (§ 46 (3) Nr. 9 VgV):

Los 1 - UVS, Los 3 - ÜKK, Los 4 - BTK: Mind. Office-Software (MS Office
oder eine hiermit kompatible Software) und GIS-Software
(CAD-kompatibel).

Los 2 - Faunistische Leistungen: Mind. Office-Software (MS Office oder
eine hiermit kompatible Software) und GIS-Software (CAD-kompatibel)
sowie die zur Verfügung stehenden (technischen Geräte) für die
Erfassung der Tiergruppen/-arten im Gelände. Es müssen GPS-Geräte,
Detektoren, Fotofallen, Endoskope, Ferngläser bzw. Spektiv zur
Verfügung stehen.

Unterauftragnehmer (§ 46 (3) Nr. 10 VgV):

Alle Fachlose: Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm
benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen
Leistungen genügen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Erklärungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 bis 10 und § 123 (4) Nr. 1 sowie §
124 (1) Nr. 2 GWB sind im Vordruck "Eigenerklärung zur Eignung", soweit
keine EEE abgegeben wird, mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/12/2022
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 27/01/2023
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom
Auftraggeber vorgefertigten Teilnahmeunterlagen zu verwenden. Die
Teilnahmeunterlagen fassen die gewünschten Informationen und Nachweise
der Bekanntmachung zusammen.

Bei elektronischem Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung) mit
Signatur ist der Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung) wie
vorgegeben digital zu signieren und zusammen mit den Anlagen bis zum
Ablauf der Einreichungsfrist über die Vergabeplattform
([11]https://vergabe.autobahn.de und [12]https://bietercockpit.de)
einzureichen.

Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die
geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der
vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der
Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung
sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der vorbereiteten
Teilnahmeunterlagen können zu einem

Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht unterschriebene sowie
nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht
berücksichtigt.

Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen
berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind
nicht erwünscht.

Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.

Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die
Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:

- Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung)

- Eigenerklärung zur Eignung inkl. der geforderten Nachweise und
Eigenerklärungen: o Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß §
45 (4) Nr. 2 VgV

o Projektdatenblatt je Referenzprojekt gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV

o Angaben zum beschäftigten Personalstand gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV

o Detaillierte Angaben zur Ausstattung, Geräte und technischer
Ausrüstung, die zur Erfüllung der angebotenen Dienstleistung
erforderlich ist gemäß § 46 (3) Nr. 9 VgV

o Anlage zur Einhaltung der Mindeststandards der vorgesehenen
Unterauftragnehmer gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV

o Nachweise in Form von Studiennachweisen oder sonstigen
Bescheinigungen bzw. Angaben wie Berufserfahrung und ausgeübten
Tätigkeiten gemäß § 46 (3) Nr. 2 VgV

- Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) Nr. 833-2014

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag, soweit zutreffend,
einzureichen:

- Erklärung Bewerbergemeinschaft

- EU-Verzeichnis der Unterauftragnehmer

- Verzeichnis anderer Unternehmen (Eignungsleihe)

Folgende Unterlagen sind nur auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle einzureichen:

- Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer

- Verpflichtungserklärung Eignungsleihe
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Heidestraße 15
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
E-Mail: [14]recht@autobahn.de
Telefon: +49 30640960
Fax: +49 30403680811
Internet-Adresse: [15]https://www.autobahn.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst
nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die
Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung

der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem
Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung
per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags
setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße
innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die
Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder

den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme-
bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3
GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen
verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Heidestraße 15
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
E-Mail: [16]recht@autobahn.de
Telefon: +49 30640960
Fax: +49 30403680811
Internet-Adresse: [17]https://www.autobahn.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

References

6. mailto:vergabe.suedwest@autobahn.de?subject=TED
7. https://www.autobahn.de/
8. https://www.autobahn.de/
9. https://vergabe.autobahn.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-184569f05d6-26282b7c0
53e4ef5
10. https://vergabe.autobahn.de/
11. https://vergabe.autobahn.de/
12. https://bietercockpit.de/
13. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
14. mailto:recht@autobahn.de?subject=TED
15. https://www.autobahn.de/
16. mailto:recht@autobahn.de?subject=TED
17. https://www.autobahn.de/

 
 
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