|
Titel :
|
DEU-München - Deutschland Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung Expressverkehr Ostbayern (EVO)
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026020501051795609 / 85649-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
05.02.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
12.12.2043
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
28.08.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Produkt-Codes :
|
60210000 - Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
|
DEU-München: Deutschland Öffentlicher Schienentransport/öffentliche
Schienenbeförderung Expressverkehr Ostbayern (EVO)
2026/S 25/2026 85649
Deutschland Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Expressverkehr Ostbayern (EVO)
OJ S 25/2026 05/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches
Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Expressverkehr Ostbayern (EVO)
Beschreibung: Öffentlicher Dienstleistungsauftrag im Schienenpersonennahverkehr im Sinne
des Art. 5 Abs. 1 der VO (EG) Nr. 1370/2007. Betrieb eines Regionalverkehrs im Umfang von
ca. 2,17 Mio. Zugkilometern pro Jahr (vsl. 12/2028 12/2043) auf folgender Linie: München
Hbf Landshut Hbf Regensburg Hbf Schwandorf Weiden Marktredwitz Hof Hbf (RE
2). Die Verkehrsleistungen sind ab dem 10.12.2028, dem ersten Betriebstag nach dem großen
Fahrplanwechsel im Jahr 2028, nach der Nachtpause zu erbringen. Der abzuschließende
Verkehrsdurchführungsvertrag endet zum großen Fahrplanwechsel im Jahr 2043, am
12.12.2043. Die Leistungszeit beträgt demnach 15 Jahre ab Betriebsaufnahme. Der
abzuschließende Verkehrsdurchführungsvertrag wird als Nettovertrag mit mindestens
zweijähriger Bruttoanlaufphase ausgestaltet. Der Verkehrsdurchführungsvertrag enthält
detaillierte Vorgaben zur Qualität der zu erbringenden Leistungen. Es wird eine
Kapitaldienstgarantie zur Finanzierung der Neufahrzeuge angeboten. Die Verkehrsleistungen
werden im Rahmen eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach den Bestimmungen des
4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Verordnung über
die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) vergeben.
Kennung des Verfahrens: 008af3c9-8e42-48bf-b837-65692ce6d819
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60210000 Öffentlicher Schienentransport/öffentliche
Schienenbeförderung
2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Wenn und soweit das Vergabeverfahren zu einem
Betreiberwechsel führt, besteht eine Verpflichtung des neuen Betreibers zur
Personalübernahme vom bisherigen Betreiber gemäß § 131 Abs. 3 GWB. Näheres ist den
Vergabeunterlagen zu entnehmen. Kommunikation: Der Auftraggeber stellt die (ggf.
fortgeschriebenen) Vergabeunterlagen sowie zusätzliche Bewerberinformationen über seine
Vergabeplattform im Internet gemäß § 41 Absatz 1 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt,
vollständig und direkt zum Abruf zur Verfügung, ohne dass eine vorherige Registrierung
erforderlich ist. Aus der Möglichkeit des registrierungsfreien Unterlagenabrufs resultiert daher
die Pflicht zur selbständigen, eigenverantwortlichen Information über etwaige Änderungen der
Vergabeunterlagen oder die Bereitstellung zusätzlicher Informationen. Eine automatische
Benachrichtigung über Änderungen erfolgt nur an registrierte Bieter. Rückfragen zu den
Vergabeunterlagen können nur von Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), die gemäß den
Rechtsvorschriften ihres Mitgliedstaats, in dem sie niedergelassen sind, zur Erbringung der
ausgeschriebenen Leistung berechtigt sind (vgl. § 9 Absatz 3 VgV i. V. m. Artikel 19 Absatz 1
der Richtlinie 2014/24/EU vom 26.2.2014), von EVU, die beabsichtigen, die Zulassung als
Eisenbahnverkehrsunternehmen samt erforderlicher Erlangung der Sicherheitsbescheinigung
bis zur Betriebsaufnahme zu erlangen, sowie von Unternehmen oder Personen, die im Auftrag
eines EVU tätig werden, gestellt werden. Das EVU bzw. das im Auftrag des EVU tätige
Unternehmen/die im Auftrag des EVU tätige Person hat sich deshalb auf der Vergabeplattform
unter der Internetadressehttps://subreportelvis.de/anmeldung.html mit einer eindeutigen
Unternehmensbezeichnung, Anschrift und aktiver E-Mail-Adresse zu registrieren. Im
Anschluss informiert der Auftraggeber das registrierte EVU automatisch über Änderungen an
den Vergabeunterlagen und Veröffentlichung von Bewerberinformationen über das interne
Bieterkommunikationssystem der Vergabeplattform, das eine Benachrichtigungsfunktion per E-
Mail beinhaltet.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Vergabeverordnung (VgV)
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Der Auftraggeber wird einen Bieter von der Teilnahme am Vergabeverfahren
ausschließen, wenn ein zwingender Ausschlussgrund i.S.d. § 123 GWB vorliegt. Ferner kann
der Auftraggeber unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit einen
Bieter auch dann ausschließen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrund i.S.d. § 124 GWB
gegeben ist. Gleiches gilt, wenn die Voraussetzungen des § 98c Abs. 1 AufenthG vorliegen.
Zudem soll der Auftraggeber einen Bieter in den Fällen des § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1
AEntG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG und § 22 Abs. 1 LkSG ausschließen. Schließlich werden
nach Art. 5 k) VO (EU) Nr. 833/2014 i.d.F. des Art. 1 Ziff. 22 der VO (EU) 2023/1214 des
Rates vom 23.06.2023 (nachfolgend VO (EU) Nr. 833/2014) Unternehmen, die ihren Sitz in
Russland haben oder einen anderweitigen Bezug zu Russland aufweisen, vom
Vergabeverfahren ausgeschlossen. Zu diesen Ausschlussgründen haben Bieter
Eigenerklärungen abzugeben. Hierfür haben die Bieter die Formblätter FB F und FB G
ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen
von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Beruft sich ein Bieter zum Nachweis
seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
auf einen Dritten, sind die Formblätter auch bezogen auf den Dritten auszufüllen und dem
Angebot beizufügen.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Expressverkehr Ostbayern (EVO)
Beschreibung: siehe Ziffer 2.1
Interne Kennung: LOT-0001 E28998738
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60210000 Öffentlicher Schienentransport/öffentliche
Schienenbeförderung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag frühestens 7 Jahre
vor dem Ende der regulären Vertragslaufzeit am 12.12.2043 vorzeitig mit einer Frist von
jeweils mindestens 12 Monaten zum Ende des jeweiligen Fahrplanjahres zu kündigen. Dieses
Recht besteht, wenn für den Fall, dass die Streckenelektrifizierung Hof Regensburg während
der Vertragslaufzeit in Betrieb geht, eine Abstimmung der Vertragspartner über eine
Umstellung der Traktionsleistung auf elektrische Energie nicht gelingen sollte. In diesem Fall
endet die Vertragslaufzeit frühestens am 13.12.2036.
5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 12/12/2043
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Fortsetzung der Angaben unter Ziffer 5.1.9 zum Eignungskriterium
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Alternative 1: Soweit für das Geschäftsjahr
2025 kein Jahresabschluss erstellt wird oder ein Bieter den Jahresabschluss ganz oder
teilweise nicht vorlegen und sich zur Begründung darauf berufen möchte, dass dessen
Veröffentlichung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hat der Bieter eine dies darstellende
Eigenerklärung abzugeben. In diesem Fall hat der Bieter die in den oben unter Grundfall in
den Ziffern 1), 3) und 4) genannten Unterlagen soweit zutreffend vorzulegen. Anstelle der
oben in Ziffer 2) genannten Unterlage hat der Bieter eine Einnahmen-Überschussrechnung für
das Geschäftsjahr 2025 mit der Angabe des Ergebnisses des Unternehmens sowie eine
Vermögensübersicht vorzulegen, die folgende Angaben enthalten muss: sämtliches
Vermögen und Verbindlichkeiten bilanziert und bewertet gem. §§ 238 bis 289a HGB;
Eigenkapital zu Buchwerten; Beschreibung und Erläuterung zu den in der
Vermögensübersicht dargestellten Positionen und Angaben entsprechend §§ 284 bis 288
HGB. Alternative 2: Ist der Jahresabschluss des Bieters über das Geschäftsjahr 2025 zum
Zeitpunkt der Abgabe des Angebots noch nicht erstellt und festgestellt, oder sind die
Vermögensübersicht und die Einnahmen-Überschussrechnung jeweils soweit nach den
obigen Ausführungen vorzulegen noch nicht erstellt, hat der Bieter dies in einer
Eigenerklärung mitzuteilen. Sodann hat der Bieter die in den oben unter Grundfall in den
Ziffern 1), 3) und 4) genannten Unterlagen soweit zutreffend vorzulegen. Anstelle der oben
in Ziffer 2) genannten Unterlage hat der Bieter folgende Unterlagen abzugeben: den
Jahresabschluss (siehe oben, Ziffer 2) oder die Einnahmen-Überschussrechnung und die
Vermögensübersicht soweit nach den obigen Ausführungen vorzulegen für das
Geschäftsjahr 2024; eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) in der die Umsatzerlöse
und die betrieblichen Aufwendungen und das vorläufige Jahresergebnis für das Geschäftsjahr
2025 (ggf. vor Jahresabschlussbuchungen) angegeben sind, sowie eine Eigenerklärung über
das vorläufige Eigenkapital (zu Buchwerten) zum Abschluss des Geschäftsjahres 2025 unter
Berücksichtigung des vorläufigen Jahresergebnisses sowie der im Geschäftsjahr 2025
getätigten Einlagen, Gewinnausschüttungen und sonstigen Entnahmen. Ergänzung für alle
Fälle: Soweit sich aus den nach den obigen Anforderungen vorzulegenden Unterlagen ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Bieters für das Geschäftsjahr 2025 nicht ergibt, sind die zur Beschreibung der
tatsächlichen Verhältnisse erforderlichen zusätzlichen Angaben im Wege einer Eigenerklärung
abzugeben.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Befähigung zur Berufsausübung
einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Beschreibung: Der künftige Auftragnehmer muss zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme als
Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß § 6 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG)
zugelassen sein oder belegen, dass diese Zulassung nach § 6f AEG nicht benötigt wird. Der
künftige Auftragnehmer muss darüber hinaus über eine Sicherheitsbescheinigung nach § 7a
AEG verfügen. Die Bieter haben deshalb mit ihrem Angebot eine zum Zeitpunkt der Abgabe
des Angebots gültige Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik
Deutschland gemäß § 6 AEG oder einen Beleg dafür, dass diese Zulassung nach § 6f AEG
nicht erforderlich ist, sowie eine zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots gültige
Sicherheitsbescheinigung nach § 7a Abs. 1 AEG vorzulegen. Alternativ kann der Bieter im
Angebot darstellen, wie die Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen samt erforderlicher
Erlangung der Sicherheitsbescheinigung bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden wird. Soll
nur ein Mitglied / sollen nicht alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft für die Durchführung der
fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein, müssen die vorstehend genannten
Unterlagen nur für dasjenige Mitglied / diejenigen Mitglieder vorgelegt werden, das / die für die
Durchführung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein soll / sollen. Des
Weiteren haben die Bieter einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe
der Rechtsvorschriften des Staates vorzulegen, in dem der Bieter niedergelassen ist. Der
Berufs- oder Handelsregisterauszug muss auf ein Datum datiert sein, das nicht länger als
einen Monat vor Angebotsabgabe zurückliegt. Eine Kopie des Aktuellen Abdrucks (AD), der
aus dem gemeinsamen Registerportal der Länder unter www.handelsregister.de
heruntergeladen werden kann, ist ausreichend.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet
anzusehen, wenn nach der Einschätzung des Auftraggebers anzunehmen ist, dass der Bieter
über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für seine laufenden
finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag verfügt und
ggf. auftretende Vorlaufkosten und Anlaufverluste aufgefangen werden können. Beruft sich ein
Bieter zum Beleg seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines
Dritten, so hat der Bieter die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit dieses Dritten
durch Vorlage der nachfolgend dargestellten Dokumente mit dem Angebot nachzuweisen.
Darüber hinaus ist dem Angebot eine gegenüber dem Bieter abgegebene
Verpflichtungserklärung des Dritten beizufügen, aus der hervorgeht, dass dem Bieter
tatsächlich die für den Auftrag erforderlichen Mittel des Dritten zur Verfügung stehen werden.
Die Verpflichtungserklärung darf für die Dauer des ausgeschriebenen Vertrages von dem
Dritten nicht einseitig widerrufen werden können. Dies muss dem Wortlaut der
Verpflichtungserklärung zu entnehmen sein. Eine Verpflichtung, dem Bieter über die im
Rahmen der Eignungsleihe zur Verfügung gestellten Mittel hinaus weitere finanzielle Mittel
zukommen zu lassen, muss der Dritte nicht eingehen. Zudem hat sich der Dritte zu Gunsten
des Auftraggebers in einer gesonderten und ebenfalls nicht widerruflichen
Verpflichtungserklärung zu einer gesamtschuldnerischen Haftung für die Auftragsausführung
gemeinsam mit dem Bieter in dem Umfang bereit zu erklären, in dem er dem Bieter die für den
Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Der Umfang der bereitgestellten Mittel ist in
der Erklärung anzugeben. Mit Blick auf die sogleich unter den Ziffern a) und b) aufgestellten
Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist es
ausreichend, wenn der Dritte über den sogleich unter Ziffer a) dargestellten
Mindestjahresumsatz verfügt und das beim Bieter vorhandene positive Eigenkapital zu
Zeitwerten gemeinsam mit den vom Dritten bereitgestellten Mitteln den unter Ziffer b) der
nachfolgend aufgestellten Anforderungen verlangten Wert erreicht. Auch diese Erklärung ist
dem Angebot beizufügen. Für die in den beiden vorstehenden Absätzen genannten
Verpflichtungserklärungen des Dritten ist das Formblatt FB D1 (vgl. Anlage D.1 zur
Aufforderung zur Angebotsabgabe) verwenden. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die
Anforderungen in der Summe der Bietergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. Die in diesem
Abschnitt genannten Eigenerklärungen müssen auf ein Datum datiert sein, das nicht länger als
einen Monat vor Angebotsabgabe zurückliegt. Die Bieter haben folgende Anforderungen zu
erfüllen: a) einen Mindestjahresumsatz i. H. v. 80 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2025 und b) ein
positives Eigenkapital zu Zeitwerten, also unter Berücksichtigung etwaiger im Vermögen des
Bieters vorhandener stiller Reserven i. H. v. mindestens 8,0 Mio. EUR zum Ende des
Geschäftsjahres 2025. Soweit im Geschäftsjahr 2025 ein Verlust des Bieters ausgewiesen
wurde, erhöht sich das geforderte Eigenkapital um den Betrag dieses Verlustes, es sei denn
der Bieter weist nach, dass der Verlust durch den Gesellschafter oder durch Gewinne im
laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde. Die Bieter haben zum Beleg, dass sie die
aufgestellten Anforderungen erfüllen, die folgenden Unterlagen vorzulegen: Grundfall: 1. eine
Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters im Geschäftsjahr 2025; 2. den Jahresabschluss
(Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht, Erläuterungsteil, soweit
vorhanden) für das Geschäftsjahr 2025, falls und soweit deren Veröffentlichung in dem Staat,
in dem der Bieter niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist; 3. ggf. eine Eigenerklärung
über die Art und die Höhe der im Vermögen des Bieters zum Zeitpunkt des Abschlusses des
Geschäftsjahres 2025 vorhandenen stillen Reserven, falls das buchmäßige Eigenkapital den
oben unter lit. b) geforderten Mindestbetrag des Eigenkapitals nicht erreicht; 4. ggf. eine
Eigenerklärung des Bieters, dass ein im Geschäftsjahr 2025 ausgewiesener Verlust des
Bieters durch den / die Gesellschafter des Bieters oder durch Gewinne im laufenden
Geschäftsjahr ausgeglichen wurde; zu den Alternativen bzw. der Ergänzung für alle Fälle: vgl.
Abschnitt Zusätzliche Informationen (BT-300-Lot)
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit Der Bieter gilt als technisch und beruflich leistungsfähig, wenn anzunehmen
ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse verfügt, die zur Durchführung der hiesigen
Leistungen im SPNV erforderlich sind. Hierzu ist es erforderlich, dass der Bieter über Personal
verfügt, das über Erfahrung in verantwortlicher Position in der Planung und Organisation
mindestens eines SPNV-Angebots mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Mio.
Zugkm pro Jahr verfügt. Von Erfahrung in verantwortlicher Position wird bei solchen Personen
ausgegangen, die über einen Hochschulabschluss und/oder eine Qualifikation als
Eisenbahnbetriebsleiter und/oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen. Die Planung und
Organisation eines SPNV-Angebots muss mindestens die Tätigkeitsbereiche
Personalakquise, Beschaffung von Fahrzeugen, Sicherstellung von Wartung und
Instandhaltung der einzusetzenden Fahrzeuge, Betriebsplanung, Bestellung der jeweils
erforderlichen Eisenbahninfrastruktur sowie Tarif, Vertrieb und Erlösmanagement und deren
Abrechnung umfassen. Es ist nicht erforderlich, dass die Erfahrung in diesen
Tätigkeitsbereichen durch eine einzelne Person erlangt wurde, sondern es ist ausreichend,
wenn die Erfahrung in diesen Tätigkeitsbereichen in Summe bei verschiedenen Personen
vorhanden ist. Die Verfügbarkeit von Personal, das über Erfahrung als Betriebspersonal
(Triebfahrzeugführer, Zugbegleiter, Rangierpersonal) und als Disponenten verfügt, ist für die
technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters nicht erforderlich. Die Bieter haben
zum Beleg ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot folgende
Unterlagen vorzulegen: - Angabe der Fachkräfte, die im Rahmen der Planung und
Organisation der zu erbringenden Leistungen eingesetzt werden sollen und über die o.g.
erforderliche Erfahrung in verantwortlicher Position in der Planung und Organisation
mindestens eines SPNV-Angebots mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Mio.
Zugkm pro Jahr verfügen. Aus dieser Angabe muss die jeweilige Qualifikation dieser
Fachkräfte sowie eine Beschreibung der jeweiligen individuellen Erfahrungen dieser
Fachkräfte in den o.g. Tätigkeitsbereichen hervorgehen; - Angabe von Referenzen über
mindestens ein SPNV-Angebot mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Mio. Zugkm
pro Jahr aus den Jahren 2023, 2024 oder 2025, in denen die vorstehend genannten
Fachkräfte in verantwortlicher Position in einem der o.g. Tätigkeitsbereiche mitgewirkt haben.
Aus dieser Angabe muss das jeweilige SPNV-Angebot, dessen Umfang in Zugkm pro Jahr
und der Tätigkeitsbereich hervorgehen, in dem die jeweilige Person in verantwortlicher
Position mitgewirkt hat. Beruft sich ein Bieter zum Beleg seiner technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, so hat der Bieter die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Unterlagen mit dem
Angebot nachzuweisen. Der Bieter hat zudem nachzuweisen, dass für den Dritten kein
Ausschlussgrund nach Ziffer 2.1.6 sowie kein Bezug zu Russland vorliegt. Darüber hinaus ist
dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des Dritten beizufügen, aus der hervorgeht, dass
dem Bieter die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
Die Verpflichtungserklärung darf für die Dauer des ausgeschriebenen Vertrages von dem
Dritten nicht einseitig widerrufen werden können. Dies muss dem Wortlaut der
Verpflichtungserklärung zu entnehmen sein. Für die Verpflichtungserklärungen des Dritten ist
das Formblatt FB D2 (vgl. Anlage D.2 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe) zu verwenden.
Sodann muss das Personal des Dritten, das im Angebot des Bieters benannt worden ist und
über die zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit erforderliche
Erfahrung in der Planung und Organisation mindestens eines SPNV-Angebots verfügt, gemäß
§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV die Planung und Organisation der hiesigen Leistungen in
verantwortlicher Position erbringen. Bei der Beurteilung der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die Anforderungen in
der Summe der Bietergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. Die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit eines Mitglieds / einzelner Mitglieder der Bietergemeinschaft reicht / reichen
zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft allerdings nur aus, wenn dieses Mitglied /
diese Mitglieder nach der internen Arbeitsverteilung der Bietergemeinschaft für die
Durchführung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein soll / sollen. Dies ist mit
dem Angebot darzulegen, wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied / einzelne
Mitglieder der Bietergemeinschaft vorgelegt werden.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz
besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de
/E28998738
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E28998738
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 28/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 125 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nach § 56
VgV möglich.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 28/08/2026 13:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur
Vergabekammer gemäß §§ 160 GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des §
160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz
1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00003196
Postanschrift: Boschetsrieder Str. 69
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de
Telefon: 0897488250
Internetadresse: https://beg.bahnland-bayern.de/de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: DE 811335517
Stadt: München
Postleitzahl: 80534
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +498921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: bf6c4124-1ffb-4816-a330-4a8436a560a7 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 03/02/2026 09:02:54 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 25/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/02/2026
Referenzen:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/
https://www.subreport.de/E28998738
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202602/ausschreibung-85649-2026-DEU.txt
|
|