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Titel :
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DEU-Berlin - Deutschland Verpflegungsdienste für Schulen Schulmittagessen -Herstellung - Lieferung und Ausgabe an Grundschulen des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin in 19 Losen
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026022301061638057 / 126710-2026
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Veröffentlicht :
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23.02.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.07.2028
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Angebotsabgabe bis :
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08.04.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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55524000 - Verpflegungsdienste für Schulen
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DEU-Berlin: Deutschland Verpflegungsdienste für Schulen
Schulmittagessen -Herstellung - Lieferung und Ausgabe an Grundschulen des
Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin in 19 Losen
2026/S 37/2026 126710
Deutschland Verpflegungsdienste für Schulen Schulmittagessen - Herstellung - Lieferung
und Ausgabe an Grundschulen des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin in 19 Losen
OJ S 37/2026 23/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von
Berlin
E-Mail: zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Schulmittagessen - Herstellung - Lieferung und Ausgabe an Grundschulen des Bezirks
Treptow-Köpenick von Berlin in 19 Losen
Beschreibung: Herstellung. Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung an Grundschulen des Bezirks Treptow-Köpenick
Kennung des Verfahrens: f15ab184-01d1-41dd-85a1-c1875c103412
Interne Kennung: TK 08042026-0900
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Treptow-Köpenick
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12437
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Los 1 09G01 Bouché-Schule Los 2 09G03 Schule am
Heidekampgraben Los 3 09G04 Sonnenblumen-Schule Los 4 09G05 Schule am Ginkobaum
Los 5 09G06 Melli-Beese-Schule Los 6 09G07 Schule an der alten Feuerwache Los 7 09G10
Schule am Berg Los 8 09G11 Schule am Pegasuseck Los 9 09G13 Schule am Altglienicker
Wasserturm Los 10 09G14 Schule am Buntzelberg Los 11 09G15 Schule am Mohnweg Los
12 09G16 Wendenschloß-Schule Los 13 09G19 Amtsfeld-Schule Los 14 09G21 Edison-
Schule Los 15 09G22 Schule an der Wuhlheide Los 16 09G23 Hauptmann-von-Köpenick-
Schule Los 17 09G25 Müggelschlößchen-Schule Los 18 09G29 Schmöckwitzer Insel-Schule
Los 19 09G31 Wildbienen-Grundschule
2.1.3. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 17 285 734,00 EUR
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen: Wirt124 EU oder
Europäische Eigenerklärung EEE oder die genannten Ersatzbescheinigungen, Eigenerklärung
zur Eignung, Wirt235 (ggf.), Wirt238 (ggf.) Wirt2141, Wirt213.1, losbezogene Unterlage inkl.
Preisblatt. Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und
Vergabegesetz (BerlAVG), insbesondere im Hinblick auf die Abgabe von Erklärungen. In
Bezug auf Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die
gegen Vorgaben gemäß Anlage Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu
streichen. Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert.
Jedes gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit
0 Punkten bewertet. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass ein Bieter, der den Zuschlag
bekommt und diesen Vertrag nicht erfüllt, sich schadenersatzpflichtig gegenüber dem
Auftraggeber machen kann. Regelung für den Fall des Ausfalls des Auftragnehmers infolge
der Kündigung aus wichtigem Grund, einvernehmlicher Vertragsaufhebung oder Insolvenz
durch den Auftraggeber entsprechend § 132 Abs. 2 Nr. 4 a) i. V. m. § 132 Abs. 2 Nummer 1
GWB. Für den Fall, dass der Auftragnehmer vor vollständiger Leistungserbringung wegen
Kündigung aus wichtigem Grund, einvernehmlicher Vertragsaufhebung oder Insolvenz
ausfällt, ist der Auftraggeber entsprechend § 132 Abs. 2 Nr. 4 a) GWB berechtigt, die
verbleibende Leistung den übrigen geeigneten Bietern in der Reihenfolge des Ergebnisses der
Bewertung der Angebote in diesem Vergabeverfahren, beginnend mit dem Zweitplatzierten,
anzutragen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 19
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 19
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die
Vergabeplattform www.berlin.de/vergabeplattform/ bzw. iTWOtender elektronisch in Textform
eingereicht werden. Der Bieter hat mit Vordruck Wirt-124 EU (Erklärung zu
Ausschlussgründen und Angaben zum Unternehmen) anzugeben, ob Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den
Bieter vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. §
19 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer
Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt
worden ist. Ab einem geschätzten Auftragswert von 30.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist ein
öffentlicher Auftraggeber gemäß § 6 Absatz 1 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG)
verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags bei der Registerbehörde abzufragen, ob im
Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den er den Auftrag zu vergeben
beabsichtigt, gespeichert sind. Der Bieter hat den Vordruck Wirt124.1 (Hinweise restriktiver
Maßnahmen ggü. Russland) im Vergabeverfahren zu beachten. Diese Hinweise gelten auch
für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Los 1 Bouché-Schule (09G01)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 1
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 232 614
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Bouché-Schule Bouchéstraße 5
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12435
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 009 545,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 232614
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:30 Uhr 14:00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0002
Titel: Los 2 Schule am Heidekampgraben (09G03)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 2
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 189 614
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Heidekampgraben Hänselstraße 14
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12437
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 822 925,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 189614
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:40 Uhr 14:00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0003
Titel: Los 3 Sonnenblumen-Grundschule (09G04)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 3
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 173 550
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Sonnenblumen-Schule Radenzer Straße 16
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12437
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 753 207,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 173550
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 12:00 Uhr 14:30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0004
Titel: Los 4 Schule am Ginkobaum (09G05)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 4
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 259 890
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Ginkobaum Springbornstraße 250
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12487
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 127 923,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 259890
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:00 Uhr 14:
30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0005
Titel: Los 5 Melli-Beese-Schule (09G06)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 5
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 162 352
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Melli-Beese-Schule Engelhardstraße 18
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12487
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 704 608,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 162352
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:00 Uhr 14:
30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0006
Titel: Los 6 Schule an der alten Feuerwache (09G07)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 6
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 299 943
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule an der alten Feuerwache Schnellerstraße 31
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12439
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 301 753,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 299943
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 10:50 Uhr 14:00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0007
Titel: Los 7 Schule am Berg (09G10)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 7
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 284 034
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Berg Köpenicker Straße 31
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12524
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 232 708,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 284034
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:30 Uhr 14:15 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0008
Titel: Los 8 Schule am Pegasuseck (09G11)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 8
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 197 679
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Pegasuseck Pegasuseck 5
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12524
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 857 927,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 197679
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:40 Uhr 14:
15 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0009
Titel: Los 9 Schule am Altglienicker Wasserturm (09G13)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 9
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 225 478
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Altglienicker Wasserturm Sachsenstraße 22
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12524
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 978 575,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 225478
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:30 Uhr 14:
30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0010
Titel: Los 10 Schule am Buntzelberg (09G14)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 10
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 351 250
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Buntzelberg Schulzendorfer Straße 112
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12526
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 524 425,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 351250
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:35 Uhr 14:
00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0011
Titel: Los 11 Schule am Mohnweg (09G15)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 11
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 261 410
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule am Mohnweg Mohnweg 20
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12524
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 134 519,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 261410
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 10:45 Uhr 14:30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0012
Titel: Los 12 Wendenschloß-Schule (09G16)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 12
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 193 750
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Wendenschloß-Schule Köpenzeile 123
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12557
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 840 875,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 193750
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:25 Uhr 14:30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0013
Titel: Los 13 Amtsfeld-Schule (09G19)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 13
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 204 459
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Amtsfeld-Schule mit zwei Leistungsorten Pablo-Neruda-Straße 8 Salvador-
Allende-Straße 93-95
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12559
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 887 352,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 204459
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:15 Uhr 14:00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0014
Titel: Los 14 Edison-Schule (09G21)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 14
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 150 182
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Edison-Grundschule Wattstraße 69-70
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12549
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 651 790,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 150182
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:30 Uhr 14:
00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0015
Titel: Los 15 Schule an der Wuhlheide (09G22)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 15
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 233 808
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schule an der Wuhlheide Kottmeierstraße 2
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12459
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1 014 727,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 233808
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 10:50 Uhr 14:00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0016
Titel: Los 16 Hauptmann-von-Köpenick-Schule (09G23)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 16
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 217 662
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Hauptmann-von- Köpenick-Schule Borgmannstraße 3
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12555
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 944 653,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 217662
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem:
Tischgemeinschaften, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:20 Uhr 14:00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0017
Titel: Los 17 Müggelschlößchen-Schule (09G25)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 17
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 140 317
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Müggelschlößchen-Schule Alfred- Randt- Straße 54
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12559
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 608 976,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 140317
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold, Cook & Chill, Cook & Freeze
Ausgabesystem: CafeteriaLine, Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:30 Uhr 14:
00 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0018
Titel: Los 18 Schmöckwitzer Insel-Schule (09G29)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 18
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 94 034
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Schmöckwitzer Insel-Schule Adlergestell 776
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12527
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 408 108,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 94034
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 11:35 Uhr 13:55 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
5.1. Los: LOT-0019
Titel: Los 19 Wildbienen-Grundschule (09G31)
Beschreibung: Herstellung, Lieferung und Ausgabe von Schulmittagessen (einschließlich
eines Rohkostanteils und eines Getränks je Portion und einschließlich Nebenleistungen)
gemäß der jeweiligen Losbeschreibung der ausgewiesenen Schule des Bezirks Treptow-
Köpenick. Es gilt ein Brutto-Festpreis.
Interne Kennung: 19
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen
Menge: 110 862
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Wildbienen-Grundschule Keplerstraße 10
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12459
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2028
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 481 141,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bei der in Menge
(BT25Lot) eingetragenen Zahl, handelt es sich um Essensportionen im Vertragszeitraum, Die
Höchstmenge der Rahmenvereinbarung in Bezug auf die abzugebenden Portionen ist 110862
Portionen, mögliches Verpflegungssystem: Cook & Hold Ausgabesystem: CafeteriaLine,
Rohkost- bzw. Frischebuffet Essenausgabe: 10:55 Uhr 14:30 Uhr
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung
abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Erklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § § 123, 124 GWB (Nachweis durch
Präqualifizierung oder für nicht präqualifizierte Unternehmen durch Eigenerklärung im
Formular Wirt124 EU. Sollten Ausschlussgründe vorliegen, ist der Nachweis zu führen, dass
eine Selbstreinigung erfolgte. Hinweis: Ab einem Schätzwert von 30 000 EUR wird der
Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen
Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Die Bietenden
erklären sich mit der Angebotsabgabe bereit, auf Anforderung innerhalb von 3 Tagen die
hierfür benötigten Angaben zu liefern (§6 Abs. 1 WRegG)
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob und in welcher Weise
rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§47 VgV).
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist -
bezogen auf den Auftrag - mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu
vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§47 VgV).
Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Leitung des Verpflegungsbereich: Unabhängig vom
Verpflegungssystem muss es eine verantwortliche Person und somit einen festen
Ansprechpartner geben. Diese Person muss über eine einschlägige berufsfachliche
Qualifikation wie z.B. Koch, Küchenmeister, Hauswirtschaftsmeister, Hauswirtschaftlicher
(Betriebs-)Leiter, Diätassistent oder Oecotrophologe verfügen. Sie muss regelmäßig an
beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit ernährungswissenschaftlichem
Schwerpunkt teilnehmen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während
der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen für Personenschäden mindestens 5.000.000,00 , für Sachschäden
mindestens 2.000.000,00 beträgt, verfügen. Er hat bei Vertragsbeginn den Abschluss einer
entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Zu diesem Zweck übersendet
er unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis an den Auftraggeber.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Arbeitskräften: Es sind die
jahresdurchschnittliche Anzahl beschäftigter Arbeitskräfte des Unternehmens der letzten drei
abgeschlossenen Kalenderjahre zu benennen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Juristische Personen fügen den Unterlagen einen
Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§44 Abs. 1 VgV).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe, ob handwerksbezogene Eintragungen
vorliegen (z. B. IHK, Handwerksrolle)
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Gewerbeanmeldung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei
der Berufsgenossenschaft. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung
besteht, ordnungsgemäß erfüllt worden. Auf Nachfrage (Angebot der engeren Wahl) ist eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Referenzen: Angabe von einer oder mehrere geeigneter
Referenzen. Verfügt der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft über mehrere
Niederlassungen, so müssen sich die Referenzen auf die Niederlassung beziehen, die den
Auftrag ausführen soll. Bezieht sich die Referenz auf einen vorgesehenen Nachunternehmer,
so ist dies ergänzend anzugeben. Hat der Bieter eine Leistung nicht vollständig selbst,
sondern ganz oder teilweise durch einen Nachunternehmer oder einen ARGE-Partner
erbracht, so ist dies anzugeben, ggf. auf einem Beiblatt. Der Bieter erklärt sich durch Angabe
der Referenzen mit einer Nachfrage des Auftraggebers bei den jeweiligen
Referenzauftraggebern ohne seine gesonderte Zustimmung einverstanden. Wenn nicht alle
geforderten Felder zu einer Referenz ausgefüllt werden, kann die Referenz mangels
Überprüfbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eingesetztes Personal: Für alle in der Schule zur
Leistungserbringung eingesetzten Personen müssen dem Auftragnehmer erweiterte
Führungszeugnisse vorliegen, die jeweils nicht älter als drei Jahre sind, d.h. der
Auftragnehmer muss im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen dafür sorgen, dass die
erweiterten Führungszeugnisse rechtzeitig erneuert werden.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze: Erklärung über den Umsatz des
Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter den
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Weiteres Küchen- und Ausgabepersonal: Sofern
Personal ohne einschlägige Berufsausbildung beschäftigt wird, sind entsprechende
Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere eine Schulung zum
Thema Lebensmittelhygiene und eine Belehrung nach Infektionsschutzgesetz. Bei der
Auswahl des Personals ist auf Aspekte wie freundliches Auftreten, kommunikative Fähigkeiten
und pädagogisches Geschick zu achten. Ferner muss eine Unterweisung für den Umgang mit
Kindern unterschiedlicher Altersgruppen durchgeführt werden. Sofern Personal für das
Aufbereiten der Speisen verantwortlich ist, muss es für die betreffenden Prozessabläufe
geschult werden. Zur Erweiterung der Kompetenzen des Ausgabepersonals darf nur noch
Ausgabepersonal eingesetzt werden, dass eine vom Land Berlin kostenlos angebotene
Schulung zum Umgang mit den Kindern bei der Ausgabesituation im Umfang von 12 Stunden,
verteilt über 2 Tage, absolviert hat. Die Teilnahme an der Schulung muss spätestens 2 Jahre
nach Zuschlagserteilung erfolgt sein, sofern keine besonderen Gründe vorliegen, die
außerhalb des Einflussbereichs des Bieters liegen, wie z.B. wiederholte Absage der
Fortbildung durch den Veranstalter. Wird neues, noch nicht geschultes Ausgabepersonal im
Unternehmen nach den ersten 18 Monaten des Vertragszeitraumes eingestellt, muss der
Bieter innerhalb von 6 Monaten nachweisen, dass die betreffende(n) Person(en) geschult
wurde(n). Die Teilnahmebescheinigung ist direkt nach Erhalt dem Auftraggeber unaufgefordert
vorzulegen. Über die Angebote der Schulung informiert der Auftraggeber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise
und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft
einzureichen. Ausländische Bietende können jeweils vergleichbare Nachweise ihres
Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Die vom Auftraggeber bereit
gestellte Erklärung zur Eignung und die Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum
Unternehmen (Wirt124 EU), Wirt3293 (Bieterangaben Wettbewerbsregister) sind vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer und
Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
(ULV) oder gleichwertige Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder
Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt124 EU nachzuweisen. Die einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht
werden. Ersatzweise nachfolgend aufgeführte Bescheinigungen, nicht älter als 1 Jahr:
Bescheinigung des Finanzamtes über die Entrichtung von Steuern, Bescheinigung der
Krankenkassen über die rückstandslose Beitragsentrichtung, Eintragung im Berufs und
Handelsregister (falls zutreffend). Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen
kann, d.h. eine Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe
erforderlich sind, sind die Formulare Wirt124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und
Angaben zum Unternehmen), die Eigenerklärung zur Bietereignung und Wirt3293
(Bieterangaben zum Wettbewerbsregister) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Die Mitglieder
von Bietergemeinschaften benennen eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Dies erfolgt durch die Abgabe der, in der
Erklärung der Bieter Bewerbergemeinschaft (Wirt238) verlangten Angaben.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Das Formular Wirt235
(Unteraufträge Eignungsleihe) ist mit dem Angebot einzureichen, des Weiteren sind pro
Unternehmen ein separates Formular Wirt124 EU und Wirt3293 einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte
Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen
möchte, ist pro Unternehmen das Formular Wirt124 EU einzureichen. Der
Hauptauftragnehmer muss im Formular Unteraufträge Eignungsleihe (Wirt235) Angaben zu
dem Unternehmen vornehmen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots erfolgt anhand von 10
Kriterien, welche jeweils einer schulspezifischen festgelegten Bepunktung (losweise)
unterliegt. Die genaue Bepunktung sind aus den losbezogenen Unterlagen unter dem Register
Zuschlagskriterien zu entnehmen. Ein Angebot kann maximal 3.000 Bewertungspunkte
erhalten. Das Angebot mit den meisten Punkten gilt als das Wirtschaftlichste. Da es sich hier
um eine schulspezifische Bepunktung handelt, können die festgelegten Bewertungspunkte
losweise voneinander abweichen. Die 10 Kriterien wurde wie folgt benannt: 1 Gemüse in
BioQualität und/oder entsprechend Brandenburger Qualitätszeichen 2 Fleisch in BioQualität 3
Selbstverpflichtung zur Fortbildung mit dem Schwerpunkt vegetarisch Kochen für Kinder 4
Zusatzangebot für die Sonderkost 5 Frische Zubereitung von Rohkost und Blattsalaten und
Salatdressings 6 Probierportionen 7 Zufriedenheitsabfrage 8 Mitbestimmung Speisenplan 9
Wunschessen 10 Speisekarte mit vegetarischen Gerichten. Für die Kriterien 1 bis 9 sind die
jeweils erreichten Bewertungspunkte für den Bieter in den losbezogenen Unterlagen direkt
ersichtlich. Nähere Beschreibungen zu den Kriterien 1 bis 9 sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung des Kriteriums 10
erfolgt davon abweichend von 3 vom Mittagessenausschuss bestimmten Personen, die
nachfolgend und in den übrigen Vergabeunterlagen auch als Bewertende bezeichnet sind. Der
Bieter stellt hier in der losbezogenen Unterlage, Register Speisekarte vegetarische Gerichte
seine Speisekarte dar. Die genauen Vorgaben hierfür sind aus dem Dokument
Erläuterung_zum_Wertungsprozedere zu entnehmen. Die Bewertung der Speisekarten
erfolgt nach Abgabe des Angebotes durch die Bewertenden. Bewertet wird die Akzeptanz
jedes einzelnen Gerichts, indem Fragestellungen zur Bekanntheit, Vollständigkeit und
Geschmackliche Abstimmung des rohen Gemüses aufgrund der Erfahrungen der
Bewertenden an ihrer Schule beantwortet werden. Für den Fall, dass die Bezeichnung des
Gerichts nicht den festgelegten Vorgaben entspricht oder keine Angabe gemacht wurde, wird
das Gericht mit nicht gewertet bewertet und erhält 0 Punkte. Zu diesem Zweck übersendet
die ausschreibende Stelle, sofern und soweit pro Los mehrere Angebote abgegeben wurden,
die nicht gemäß § 57 VgV ausgeschlossen wurden, den Bewertenden des betreffenden Loses
die Speisekarte vegetarische Gerichte aus der losbezogenen Unterlage ohne Angaben des
Bieters, also anonymisiert. Die Bewertenden müssen der ausschreibenden Stelle vor der
Übersendung der losbezogenen Unterlage/Speisekarte jeweils eine von ihnen unterzeichnete
Erklärung gemäß § 6 VgV vorlegen. Personen, von denen vor Übersendung der Speisekarten
keine unterzeichnete Erklärung gemäß § 6 VgV vorliegt, dürfen an der Bewertung der
Akzeptanz der Speisekarten nicht teilnehmen. Die Bewertenden sind berechtigt, sich mit
anderen Bewertenden ihrer Schule über die Akzeptanz der Speisekarten und ihre vorläufigen
Einschätzungen hinsichtlich der Bewertung der Akzeptanz der Speisekarten auszutauschen
und dazu zu diskutieren. Die ausschreibende Stelle überträgt die Bewertung in die
losbezogene Unterlage; sowohl die Punkte als auch die erzielte Gesamtpunktzahl des
Angebotes werden automatisch addiert bzw. ermittelt. Die Gesamtpunktzahl wird
mathematisch auf 2 Stellen nach dem Komma gerundet. Bevorzugte Vergabe Bei sonst
gleichwertigen Angeboten erhalten folgende Angebote bevorzugt den Zuschlag. Angebote von
anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen nach § 219 des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, Inklusionsbetriebe nach § 215 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
sowie Werkstätten für behinderte Menschen aus anderen Staaten, die nach deren rechtlichen
Bestimmungen mit den vorgenannten deutschen Einrichtungen vergleichbar sind sowie
Inklusionsbetriebe aus anderen Staaten, die mit den vorgenannten deutschen
Inklusionsbetrieben vergleichbar sind; dies ist der Fall, wenn a) wenigstens 30 Prozent der von
dem Inklusionsbetrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beschäftigten, Menschen mit
Behinderungen sind, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger
Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten auf besondere
Schwierigkeiten stößt und b) der Inklusionsbetrieb diesen Menschen mit Behinderungen
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung
anbietet, soweit erforderlich auch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Gelegenheit
zur Teilnahme an entsprechenden außerbetrieblichen Maßnahmen und Unterstützung bei der
Vermittlung in eine sonstige Beschäftigung in einem Betrieb oder einer Dienststelle auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt. Losvergabe: Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Angebote
entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 115 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es werden lediglich Erklärungen und Nachweise nachgefordert.
Weitere, darüberhinausgehende, Nachforderungen sind ausgeschlossen. In Bezug auf
Zuschlagskriterium Nr. 10 behält sich die ausschreibende Stelle vor, Gerichte, die gegen
Vorgaben gemäß Anlage 7 Erläuterung zum Wertungsprozedere verstoßen, zu streichen.
Fehlende Angaben zu den vegetarischen Gerichten werden nicht nachgefordert. Jedes
gestrichene und/oder fehlende Gericht wird zum Nachteil des Bieters ausgelegt und mit 0
Punkten bewertet.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 08/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten
nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die
Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und
Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Berlin
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von
Berlin
Registrierungsnummer: 11-1393306000-19
Abteilung: Zentrale Vergabestelle/ Zentraler Einkauf
Postanschrift: Postfach 910240
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12414
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
E-Mail: zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de
Telefon: +4930 902974206
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer des Landes Berlin
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2d7f376f-a6c4-41a2-9bf1-2f15ee9570c9 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 20/02/2026 11:13:00 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 37/2026
Datum der Veröffentlichung: 23/02/2026
Referenzen:
https://www.meinauftrag.rib.de
https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/202690
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202602/ausschreibung-126710-2026-DEU.txt
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