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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Hoyerswerda - Deutschland Planung von Rohrleitungen Objektplanungsleistungen Leistungsphasen 1-6 für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-45 HOAI 2021 -Sicherung Fernwärmeleitung und Trinkwasserleitung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026052900573085895 / 369627-2026
Veröffentlicht :
29.05.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
17.06.2026
Angebotsabgabe bis :
29.06.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71322200 - Planung von Rohrleitungen
71351500 - Bodenuntersuchungen
71355000 - Vermessungsarbeiten
DEU-Hoyerswerda: Deutschland Planung von Rohrleitungen
Objektplanungsleistungen Leistungsphasen 1-6 für Ingenieurbauwerke gemäß
§§ 41-45 HOAI 2021 -Sicherung Fernwärmeleitung und Trinkwasserleitung

2026/S 102/2026 369627

Deutschland Planung von Rohrleitungen Objektplanungsleistungen Leistungsphasen 1-6 für
Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-45 HOAI 2021 - Sicherung Fernwärmeleitung und
Trinkwasserleitung
OJ S 102/2026 29/05/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH
E-Mail: mail@vbh-hoy.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes
öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Objektplanungsleistungen Leistungsphasen 1-6 für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-45
HOAI 2021 - Sicherung Fernwärmeleitung und Trinkwasserleitung
Beschreibung: 1 Zusammenfassende Beschreibung des Vergabeverfahrens Die
Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH (nachfolgend VBH oder Auftraggeberin ) ist ein
kommunales Versorgungsunternehmen mit Sitz in Hoyerswerda (AG Dresden, HRB 8333).
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Stadt Hoyerswerda und der
umliegenden Region mit Fernwärme und Trinkwasser sowie weiteren
Versorgungsdienstleistungen. Im Rahmen einer geotechnischen
Standsicherheitsuntersuchung, veranlasst durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-
Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), wurden für die auf dem Kippengelände des
ehemaligen Tagebaus Brigitta verlaufende Bundesstraße B97, die Staatsstraße S130 sowie
mehrere im Bearbeitungsgebiet befindliche Medienleitungen mit überregionaler Bedeutung
geotechnische Gefährdungen bewertet. Für das verflüssigungsgefährdete, wassergesättigte
Kippenmaterial können unter den maßgebenden Belastungen und Grundwasserständen für
die Medienleitungen ausreichende Grundwasserflurabstände und Grundbruchsicherheiten nur
in Teilbereichen nachgewiesen werden. Im Ergebnis dieser Gefährdungsbewertung besteht
zur Herstellung der geotechnischen Sicherheit die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen.
Im Sanierungsbereich befinden sich Fernwärmeleitungen (Vor- und Rücklauf) zur Versorgung
der Stadt Hoyerswerda mit Wärme sowie eine Trinkwasserleitung (Leitungsname: Laubag 2),
die Bestandteil des Trinkwasserverbunds Lausitzer Revier ist. Für beide Medienleitungen ist
festzustellen, dass diese wegen ihrer Bedeutung für die Versorgung mit Fernwärme bzw.
Trinkwasser für die Dauer der bergbaulichen Sanierungsmaßnahmen der B97 und S130 nicht
außer Betrieb genommen werden können. Die Maßnahmen dienen einerseits der Sicherung
der Versorgung der Stadt Hoyerswerda mit Fernwärme und sind andererseits Teil der
Sicherung einer vom Bergbau unabhängigen Trinkwasserversorgung im
Trinkwasserverbundsystem Lausitzer Revier. Im Rahmen der Planung der erforderlichen
Sicherungsmaßnahmen führt die Auftraggeberin ein EU-weites offenes Verfahren gemäß §§
73 ff. VgV zur Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen durch. Die Leistungen

entsprechen dem Leistungsbild Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach den §§ 41-45
HOAI 2021. Die vorliegende Ausschreibung umfasst Planungsleistungen der Leistungsphasen
1-6 für beide Medienobjekte (Fernwärme und Trinkwasser) als einheitlicher Gesamtauftrag,
der als planerische und technische Grundlage für die nachfolgende Ausschreibung der
Bauleistungen zur Mediensicherung erforderlich ist.
Kennung des Verfahrens: 77cd2216-c2c4-45f0-9c13-02d3c77b4e5a
Interne Kennung: VBH-P26-009
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Leistung wird im Rahmen eines offenen Verfahrens
mit vorheriger Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union gemäß § 15
VgV ausgeschrieben. Hinweis: Es finden im Rahmen des offenen Verfahrens keine
Verhandlungen über die Angebote statt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot
erteilt. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt anhand der in den
Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien.

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322200 Planung von Rohrleitungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71300000
Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71355000 Vermessungsarbeiten, 71351500
Bodenuntersuchungen

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Hoyerswerda
Postleitzahl: 02977
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YWLMS71#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass Unternehmen nach den
gesetzlichen Bestimmungen von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen
werden können oder müssen, sofern die Voraussetzungen der §§ 123 und 124 GWB
vorliegen. Die Einzelheiten zu den zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen
entnehmen Sie bitte den folgenden Rechtsquellen: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb
/__123.html https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:

Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Objektplanungsleistungen Leistungsphasen 1-6 für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-45
HOAI 2021 - Sicherung Fernwärmeleitung und Trinkwasserleitung
Beschreibung: 2 Leistungsgegenstand Gegenstand des Auftrags sind
Objektplanungsleistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41-45 HOAI 2021,
Leistungsphasen 1-6, für die Sicherung der Fernwärmeleitung (Vor- und Rücklauf DN 400, ca.
4.500 m) sowie der Trinkwasserleitung (Stahlleitung DN 500, Laubag 2, ca. 3.000 m) im
Bereich der bergbaulichen Sanierung der B97 und S130. Die Leistungen gliedern sich in zwei
aufeinander aufbauende Stufen: Stufe 1 - Grundlagenermittlung, Vorplanung und
Entwurfsplanung (LP 1-3): Auf Grundlage der vorliegenden geotechnischen und betrieblichen
Unterlagen sind Trassenvarianten für eine langfristig gesicherte Um- bzw. Neuverlegung
beider Medienleitungen zu erarbeiten. Je Objekt sind mindestens drei Varianten einschließlich
Vordimensionierung, Variantenvergleich und Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung zu erarbeiten
und mit der Auftraggeberin sowie der LMBV abzustimmen. Erkennbare Synergien zwischen
beiden Objekten sind aufzuzeigen. Die Vorzugsvariante ist anschließend entwurfsreif
auszuarbeiten; der durchgehende Betrieb beider Medienleitungen bzw. erforderlicher
Provisorien ist dabei bereits planerisch vorzubereiten und für die gesamte Bauausführung
sicherzustellen. Stufe 2 - Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung und Vorbereitung der
Vergabe (LP 4-6): Im Rahmen der Genehmigungsplanung sind die erforderlichen Unterlagen
für öffentlich-rechtliche Verfahren - insbesondere nach Wasserrecht und Bergrecht - zu
erarbeiten und mit den zuständigen Behörden sowie der LMBV abzustimmen. Auf Grundlage
der genehmigten Planung sind ausführungsreife Unterlagen zu erstellen und die
Vergabeunterlagen für die nachfolgende Ausschreibung der Bauleistungen aufzustellen. Die
Abstimmung der Vergabeunterlagen mit der zeitlichen Abfolge der bergbaulichen
Sanierungsmaßnahmen der LMBV ist besonders zu berücksichtigen. Für die
Trinkwasserleitung ist darüber hinaus die Aufrechterhaltung des Kathodischen
Korrosionsschutzes (KKS) in allen Bauzuständen planerisch zu gewährleisten. Die detaillierten
Anforderungen und die konkrete Leistungsbeschreibung sind den Vergabeunterlagen zu
entnehmen.
Interne Kennung: VBH-P26-009

5.1.1. Zweck

Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322200 Planung von Rohrleitungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71300000
Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71355000 Vermessungsarbeiten, 71351500
Bodenuntersuchungen

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Hoyerswerda
Postleitzahl: 02977
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 5.1 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung /
Ausschlussgründe - Handelsregisterauszug: Der Bieter legt seinem Angebot einen aktuellen
Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister bei, soweit eine Eintragung nach Maßgabe der
jeweiligen Rechtsvorschriften erforderlich ist. Ausländische Bieter legen eine gleichwertige
Bescheinigung der zuständigen Behörde ihres Herkunftslandes vor. Der Auszug darf zum
Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als sechs Monate sein. - Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB): Der Bieter erklärt, dass keiner der in §§ 123 und 124
GWB genannten zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe auf ihn zutrifft. Sofern ein
Ausschlussgrund vorliegt, ist dieser im Formblatt 2.4 vollständig und detailliert anzugeben. -
Eigenerklärung zu MiLoG / SchwarzArbG / AEntG: Der Bieter erklärt, dass weder er noch eine
für ihn gesetzlich oder satzungsgemäß vertretungsberechtigte Person in den letzten zwei
Jahren mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten, einer Geldstrafe von mehr als 90
Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist (§ 19 Abs. 1
MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG). - Tariftreue und Entgeltgleichheit: Der
Bieter hat durch Eigenerklärung die Einhaltung der Vorgaben des Sächsischen
Vergabegesetzes (SächsVgG) hinsichtlich Tariftreue und Entgeltgleichheit zu bestätigen
(Formblatt 2.4). - Russlandsanktionen: Der Bieter hat durch Eigenerklärung die Einhaltung der
EU-Sanktionsregelungen gegenüber Russland gemäß den einschlägigen EU-Verordnungen
zu bestätigen (Formblatt 2.9).

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - Umsatzerklärung: Der Bieter gibt seinen
Gesamtjahresumsatz (netto) sowie seinen Jahresumsatz aus vergleichbaren Aufträgen für die
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre an. Als vergleichbar gelten Aufträge, die
Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke im Sinne der §§ 41 ff. HOAI zum
Gegenstand haben, insbesondere die Planung von Ver- oder Entsorgungsleitungen,
Rohrleitungen oder vergleichbarer linearer Infrastruktur im öffentlichen oder industriellen
Bereich (z.B. Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas- oder Abwasserleitungen). Die Angaben sind im
Formblatt 2.4 zu machen. Die Auftraggeberin behält sich vor, geeignete Belege (z.B.
Jahresabschlüsse oder Umsatzbescheinigungen eines Wirtschaftsprüfers oder
Steuerberaters) anzufordern.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - Betriebshaftpflichtversicherung: Der Bieter hat mit dem
Angebot durch Eigenerklärung zu bestätigen, dass er über eine ausreichende
Berufshaftpflichtversicherung verfügt oder diese im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird.
Die Versicherung muss für die gesamte Dauer der Leistungserbringung bestehen und
folgende Mindestdeckungssummen aufweisen: Schadensart Mindestdeckungssumme je
Schadensfall Personenschäden 3.000.000 Euro Sachschäden 3.000.000 Euro
Vermögensschäden 1.000.000 Euro Sämtliche Deckungssummen unterliegen einer
mindestens zweifachen Jahresmaximierung. Besteht zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe
bereits eine entsprechende Versicherung, ist dem Angebot ein gültiger
Versicherungsnachweis beizufügen. Besteht eine entsprechende Versicherung zum Zeitpunkt
der Angebotsabgabe noch nicht, hat der Bieter auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin
und noch vor Zuschlagserteilung einen verbindlichen Nachweis über den Abschluss einer
vertragsgemäßen Versicherung vorzulegen. Die Vorlage des Versicherungsnachweises ist
Voraussetzung für die Zuschlagserteilung. Ein Zuschlag wird nicht erteilt, solange der
geforderte Nachweis nicht vorliegt.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - Referenzen: Der Bieter weist seine technische und
berufliche Leistungsfähigkeit durch Angabe von mindestens drei vergleichbaren Referenzen
nach, die innerhalb der letzten acht abgeschlossenen Geschäftsjahre in den Leistungsphasen
1 bis 6 nach HOAI erbracht wurden. Mindestens eine Referenz muss davon die Planung von
Fernwärmeleitungen als Planungsgegenstand haben. Die Auftraggeberin weist darauf hin,
dass sie Referenzleistungen, die mehr als drei Jahre zurückliegen, berücksichtigt, um
angesichts der typischerweise langen Planungs- und Realisierungszeiträume im Bereich der
Infrastrukturplanung einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen. Die Darstellung der
Referenzen muss folgende Mindestangaben enthalten: - Bezeichnung und kurze
Beschreibung des Projekts (Art und Umfang der Leistung, erbrachte Leistungsphasen) -
Auftraggeber (Name, Anschrift und Kontaktdaten zur Nachprüfbarkeit) - Auftragswert (netto) -
Leistungszeitraum (Beginn und Abschluss) - Bei Bietergemeinschaften oder
Nachunternehmereinsatz: konkret eigener Leistungsanteil Die Referenzen sind unter
Verwendung des Formblatts 2.5 einzureichen. Als vergleichbar gelten Referenzen über
Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, die
Planungsleistungen für lineare Ver- oder Entsorgungsinfrastruktur zum Gegenstand haben
und wesentliche Anteile aus mindestens zwei der folgenden Bereiche umfassen: -
Trassenfindung und Variantenplanung (LP 1-2) für Fernwärme-, Trinkwasser- oder
vergleichbare Ver-/Entsorgungsleitungen im öffentlichen oder industriellen Bereich, -
Planungsleistungen unter besonderen Randbedingungen (z.B. laufender Betrieb,

geotechnisch schwierige Böden, Bergbaufolgelandschaften, Gewässernähe oder
wasserrechtliche Genehmigungserfordernisse), - Planung bauzeitlicher Provisorien oder
Überbrückungsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Medienversorgung während der
Bauausführung, - Erarbeitung von Genehmigungsunterlagen nach Wasserrecht oder
Bergrecht. Jede Referenz muss anrechenbare Kosten des geplanten Objekts von mindestens
EUR 2.000.000,00 aufweisen. Die Auftraggeberin behält sich vor, beim jeweiligen
Auftraggeber der Referenz Rückfragen zur Leistungserbringung zu stellen; die Bieter haben
sicherzustellen, dass die angegebenen Kontaktdaten aktuell und für Rückfragen erreichbar
sind.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - Benennung verantwortlicher Projektleitung: Der Bieter
benennt mit dem Angebot namentlich die für die Projektleitung vorgesehene Person sowie
deren fachliche Qualifikation und einschlägige Berufserfahrung. Die benannte Person muss
über mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Objektplanung für Ingenieurbauwerke
verfügen. Ein Wechsel der benannten Projektleitung während der Vertragslaufzeit bedarf der
vorherigen Zustimmung der Auftraggeberin. Die Angaben sind im Formblatt 2.4 zu machen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Grundlage der Preisbewertung ist die Gesamtangebotssumme brutto aus dem
vollständig ausgefüllten Preisblatt zum Angebot (beide Objekte einschließlich besonderer
Leistungen und Nebenkosten). Die Honorarangaben sind in Euro anzugeben. Das Angebot
mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis erhält die volle Punktzahl von 100 Punkten. Die
Bewertung der übrigen Angebote erfolgt nach der einfachen linearen Methode.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 70
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Leistungserbringung
Beschreibung: Der Bieter hat mit dem Angebot ein Verfahrenskonzept vorzulegen (Formblatt
2.3). Das mit dem Angebot eingereichte Verfahrenskonzept wird im Zuschlagsfall Bestandteil
des Ingenieurvertrags. Die darin enthaltenen Angaben zur Herangehensweise, zur
Planungsidee und zur Leistungserbringung sind für den Auftragnehmer verbindlich und
begründen eigenständige vertragliche Leistungspflichten. Weicht die tatsächliche
Leistungserbringung von den im Konzept gemachten Angaben ab, berechtigt dies die
Auftraggeberin zur Geltendmachung der ihr nach Vertrag und Gesetz zustehenden Rechte.
Änderungen gegenüber dem eingereichten Konzept bedürfen der vorherigen schriftlichen
Zustimmung der Auftraggeberin. Das Verfahrenskonzept darf nicht die vollständige Planung
des Bieters vorwegnehmen, sondern soll ausgewählte Aspekte der sich stellenden
Planungsaufgabe adressieren. Der Bieter hat streng darauf zu achten, dass er mit dem
Verfahrenskonzept die Vergabeunterlagen nicht abändert und keinen anderen
Beschaffungsgegenstand konzeptioniert, als ihn die Auftraggeberin mit der Vergabeunterlage
geäußert hat. Verstöße hiergegen können zum Angebotsausschluss führen. Das
Verfahrenskonzept ist in fünf Kapitel zu gliedern. Die nachstehend vorgegebenen
Kapitelüberschriften sind vom Bieter unverändert zu übernehmen. Ablaufpläne,
Organigramme und sonstige erläuternde Anlagen sind als Anlagen beizufügen und zählen
nicht zum maximalen Seitenumfang von insgesamt 15 DIN-A4-Seiten (Schriftgröße

mindestens 10 Punkt, Seitenränder mind. 2 cm). Konzeptteile, die den vorgegebenen Umfang
überschreiten, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Anlagen sind eindeutig zu
kennzeichnen und im Konzept klar zu referenzieren. Das Verfahrenskonzept wird anhand der
folgenden fünf Unterkriterien bewertet. Jedes Unterkriterium wird auf einer Skala von 0 bis 5
Punkten bewertet und mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor multipliziert. Die
Gesamtpunktzahl Qualität ergibt sich aus der Summe der Einzelwerte: Unterkriterium
Gewichtungsfaktor Max. Punkte UK 1: Herangehensweise bei komplexen Planungsleistungen
4 20 UK 2: Aufrechterhaltung der Versorgungsleistungen bei langen Trassen 5 20 UK 3:
Umgang mit schwierigem Baugrund 4 20 UK 4: Stakeholder- und Behördenmanagement 3 15
UK 5: Einordnung eigener Referenzerfahrungen 4 25 Gesamt 100 Erreicht ein Angebot bei
einem einzelnen Unterkriterium 0 Punkte (ungenügend) oder bei mindestens zwei
Unterkriterien jeweils nur 1 Punkt (mangelhaft), wird es von der weiteren Wertung
ausgeschlossen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 17/06/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YWLMS71
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Auskünfte werden ausschließlich über die Vergabeplattform dtvp (https://dtvp.de/)
erteilt.
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YWLMS71

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YWLMS71
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 29/06/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 98 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass die Nachforderung
fehlender, unvollständiger oder fehlerhafter Unterlagen im Sinne des § 56 Abs. 2 VgV nicht
ausgeschlossen ist. Die Entscheidung über eine Nachforderung steht im Ermessen der
Auftraggeberin. Ein Anspruch der Bieter auf Nachforderung besteht nicht. Die Auftraggeberin
behält sich vor, im Rahmen der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung zu
prüfen, ob und in welchem Umfang eine Nachforderung erfolgt. Die Nachforderung von
leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand
der Zuschlagskriterien betreffen, ist gemäß § 56 Abs. 3 VgV ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:

Eröffnungstermin: 29/06/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als
solche zu kennzeichnen und an die Vergabestelle zu richten. Auf die Rügepflichten nach §
160 Abs. 3 GWB sowie auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen: Ein Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15
Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Forvis
Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Versorgungsbetriebe Hoyerswerda
GmbH

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH

Registrierungsnummer: DE 161 432 168
Postanschrift: Straße A Nr.7
Stadt: Hoyerswerda
Postleitzahl: 02977
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
E-Mail: mail@vbh-hoy.de
Telefon: 03571 469-0
Fax: 03571 469-111
Internetadresse: https://www.vbh-hoy.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Forvis Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: DE813670660
Postanschrift: Alt Moabit 2
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Internetadresse: https://www.forvismazars.com/de/de/services/rechtsberatung
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
Registrierungsnummer: 4-2117/3/8
Postanschrift: Braustraße 2
Stadt: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land, Gliederung (NUTS): Leipzig, Kreisfreie Stadt (DED51)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Geschäftsstelle
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: 0341 977-3800
Fax: 0341 977-1049
Internetadresse: https://www.lds.sachsen.de/?ID=4421&art_param=363
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland

E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 16078ee0-141e-4f12-8331-0dc49c0f2bbc - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/05/2026 15:12:16 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 102/2026
Datum der Veröffentlichung: 29/05/2026

Referenzen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YWLMS71
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YWLMS71/documents
https://www.forvismazars.com/de/de/services/rechtsberatung
https://www.lds.sachsen.de/?ID=4421&art_param=363
https://www.vbh-hoy.de/
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202605/ausschreibung-369627-2026-DEU.txt

 
 
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