|
Titel :
|
DEU-Möckmühl - Deutschland Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen Sanierung und Erweiterung Grundschule Züttlingen
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026081700543386778 / 566229-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
17.08.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
16.09.2026
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
16.09.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Produkt-Codes :
|
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
71323100 - Planung von Stromversorgungssystemen
|
DEU-Möckmühl: Deutschland Technische Planungsleistungen für maschinen-
und elektrotechnische Gebäudeanlagen Sanierung und Erweiterung Grundschule
Züttlingen
2026/S 157/2026 566229
Deutschland Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische
Gebäudeanlagen Sanierung und Erweiterung Grundschule Züttlingen
OJ S 157/2026 17/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Möckmühl
E-Mail: bauamt@moeckmuehl.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Sanierung und Erweiterung Grundschule Züttlingen
Beschreibung: Sanierung und Erweiterung der Grundschule Züttlingen Grundlage
Machbarkeitsstudie Pläne, Grundrisse und Angaben Büro Huber, Billigheim 1. Ausgangslage
und Zielsetzung Die Grundschule im Möckmühler Ortsteil Züttlingen befindet sich in einem
Bestandsgebäude in der Jahnstraße 5, direkt angrenzend an das Rathaus und die Kirche. Das
Gebäude weist funktionale, räumliche und energetische Defizite auf, die eine umfassende
Modernisierung notwendig machen. Ziel des Projekts ist die Sanierung des
Bestandsgebäudes sowie eine bauliche Erweiterung, um den heutigen pädagogischen,
funktionalen und energetischen Anforderungen gerecht zu werden. Es soll ein ganzheitlicher
Ansatz verfolgt werden, der Umbau, Erweiterung und energetische Ertüchtigung in einem
Projekt vereint. 2. Projektumfang Auf Basis einer Machbarkeitsstudie wurde nachfolgender
Umfang ermittelt 2.1 Sanierung des Bestandsgebäudes Die bestehende Grundschule wird
umfassend modernisiert: - Energetische Sanierung (Dämmung, Fenster, Haustechnik) -
Barrierefreie Erschließung (bis auf das Dachgeschoss) - Optimierung der Raumstruktur -
Modernisierung der Sanitärbereiche - Anpassung an Brandschutzmaßnahmen 2.2
Erweiterungs- und Ergänzungsbau (Neubau) Auf Basis der Machbarkeitsstudie erfolgt die
Erweiterung in mehreren Gebäudeteilen und Geschossen, dabei sollen neue bzw. vergrößerte
Bereiche entstehen: Erdgeschoss (EG) - Erweiterung Klassenraum 1 (F = 70 m²) -
Erweiterung Klassenraum 2 (F = 73 m²) - Überdachte Pausenhoffläche (F = 74 m²) - Neues
Lehrerzimmer (F = 49,86 m²) - Materiallager, Teeküche, neue WC-Anlagen - Flur- und
Garderobenbereiche Obergeschoss (OG) - Erweiterung Klassenraum 3 (F = 84 m² -
Erweiterung Klassenraum 4 (F = 73 m²) - Neuer Differenzierungsraum (F = 45 m²) -
Schülerbibliothek (F = 27 m²) - Neue Treppenanlage und optimierte Verkehrsflächen
Dachgeschoss (DG) - Schaffung eines neuen Präsentations- und Aufenthaltsbereichs (F = 72
m²) - Empore / Galerie (F = 13,5 m²) - Anpassung der Dachstruktur inkl. neuer Gaube
Untergeschoss (UG) - Neuer Multifunktionsraum (F = 72,78 m²) - Essensausgabe und
Essensvorbereitung - Personalraum, Technikräume, Kellerbereiche - Große Terrasse (F = 83
m²) 3. Funktionale und pädagogische Verbesserungen Mit der Sanierung und Erweiterung des
Schulgebäudes soll eine moderne Lernumgebung entstehen mit: - größeren, flexiblen
Klassenräumen - zusätzlichen Differenzierungs- und Gruppenräumen - einer Schülerbibliothek
- einem multifunktionalen Raum für Veranstaltungen - verbesserten Lehrerarbeitsbereichen -
optimierten Pausenflächen (innen und außen) Durch die Investition soll der Schulstandort im
Ortsteil Züttlingen zukunftsfähig, nachhaltig und pädagogisch aufgewertet werden. 4.
Wirtschaftlichkeit und Förderung Die Planung setzt bewusst auf Bauen im Bestand, um Kosten
zu reduzieren und Fördermöglichkeiten zu nutzen. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie
erfolgte eine Kostenermittlung: Die Kostenschätzung nach DIN 276 ergibt: Baukosten brutto:
3.800.000 Gesamtkosten ohne Grundstück, Außenanlagen, Ausstattung: ca. 3,8 Mio. 5.
Übergangslösung während der Bauzeit Für die Bauphase ist eine Auslagerung des
Schulbetriebs notwendig. Geplant ist eine Interimslösung mit Container. 6. Fazit Das Projekt
Sanierung und Erweiterung der Grundschule Züttlingen stellt eine umfassende
Modernisierung dar, die sowohl pädagogisch als auch baulich einen deutlichen Mehrwert
schafft. Die Kombination aus Sanierung und Erweiterung ermöglicht eine nachhaltige,
wirtschaftlich sinnvolle und förderfähige Lösung, die die Schule langfristig stärkt und den
Standort Züttlingen attraktiv hält.
Kennung des Verfahrens: 77436c38-7380-4843-9f77-031ce7cf9e43
Interne Kennung: 2616.55.2
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und
elektrotechnische Gebäudeanlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71323100 Planung von Stromversorgungssystemen
2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Heilbronn, Landkreis (DE118)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126
GWB. Der Bieter hat per Eigenerklärung anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124
GWB vorliegen. Eigenerklärung über die Durchführung der freiberuflichen Leistungen
unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 73 Abs. 3 VgV Eigenerklärung
zum Mindestlohn (MiLoG) Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten gemäß §
6 VgV Eigenerklärung zu Russlandsanktionen - 5. EU-Sanktionspaket (BMWK-Rundschreiben
vom 14.04.2022) Ich bestätige / Wir bestätigen, dass mindestens ein Inhaber oder eine
Führungskraft des Unternehmens Mitglied der Ingenieurkammer ist oder eine entsprechende
Qualifikation besitzt. (Mindestbedingung Dipl.-Ing. / Master Fachrichtung Architektur Hochbau
+ Bauvorlageberechtigung oder vergleichbares). Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45
Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer Berufshaftpflichtversicherung:
Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 1.500.000 EUR Deckungssumme für
Personenschäden und 1.000.000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der
Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro
Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers
ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall
muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4 6
Beschreibung: Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4
6, LPH 1 - 3 + 5 - 9 Besondere Leistung: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der
Verjährungsfrist Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise: - Stufe 1: LPH 1
3 - Stufe 2: LPH 5 - 7 - Stufe 3: LPH 8 + 9 Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über
eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Interne Kennung: LOT-0001 E98885668
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und
elektrotechnische Gebäudeanlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71323100 Planung von Stromversorgungssystemen
5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Heilbronn, Landkreis (DE118)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 24/11/2026
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: - Es wird darauf hingewiesen, dass nur die in den Vorlagen
eingetragenen Angaben und die geforderten Anlagen gewertet werden. Zusätzlich gelieferte
bzw. nicht geforderte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. - Bindefrist der Angebote: 3
Monate ab Angebotseingang - Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs 3 VgV die
Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der
Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ausgeschlossen ist. Zu diesen Unterlagen
gehören die Projektdarstellungen der Referenzprojekte, das Konzept zur personellen
Projektorganisation und das Konzept zur Abwicklung der Leistungsphase 8!
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und
§46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV - Anzahl Beschäftigte Fachplanung Technische Ausrüstung:
Eigenerklärung zur durchschnittlichen Zahl der angestellten technischen Beschäftigten (m/w/d)
in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistungen; Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden (bei
Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten): > = 2 Beschäftigte = geeignet / < 2
Beschäftigte = ungeeignet.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und
§ 46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV Unternehmensreferenzen Fachplanung Technische Ausrüstung,
AG 4 - 6: Eigenerklärung zu einem Unternehmensreferenzprojekt im Hochbau mit
vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, bei denen die Fachplanung
Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI für die Anlagengruppen 4 - 6 unter Beachtung der
deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer
Regelungen erbracht wurde. Bewertungsgrundlage sind die im Weiteren zu machenden
Angaben in diesem Tabellenblatt sowie eine zum Referenzprojekt zu erstellende
Referenzpräsentation. Diese Referenzpräsentation muss prüfbare Angaben zu allen im
Folgenden genannten Mindestbedingungen sowie zum Ansprechpartner des Auftraggebers
inklusive Kontaktdaten enthalten. Mindestbedingungen Referenzprojekt 1: - Bei dem
Referenzprojekt 1 muss es sich um einen Neubau oder Erweiterungsbau handeln. - Die
Anlagengruppen 4 + 5 müssen jeweils mindestens in die Honorarzone II gemäß Anlage 15.2
HOAI eingeordnet sein. - Neubaufläche des Referenzprojekt 1 in m² BGF >= 450m² -
Abgeschlossene Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gemäß § 55 HOAI jeweils für die AG 4 + 5 -
Das Referenzprojekt 1 oder das Referenzprojekt 2 muss ein öffentlicher Auftraggeber gemäß
§ 99 GWB sein bzw. die Einhaltung des öffentlichen Vergaberechts aufgrund von
Fördermitteln o.ä. musste gegeben sein. - Inbetriebnahme des Projekts ab dem 01.01.2021
und vor Einreichungsfrist dieser Angebotsunterlage.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und
§ 46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV Unternehmensreferenzen Fachplanung Technische Ausrüstung,
AG 4 - 6: Eigenerklärung zu einem Unternehmensreferenzprojekt im Hochbau mit
vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, bei denen die Fachplanung
Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI für die Anlagengruppen 4 - 6 unter Beachtung der
deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer
Regelungen erbracht wurde. Bewertungsgrundlage sind die im Weiteren zu machenden
Angaben in diesem Tabellenblatt sowie eine zum Referenzprojekt zu erstellende
Referenzpräsentation. Diese Referenzpräsentation muss prüfbare Angaben zu allen im
Folgenden genannten Mindestbedingungen sowie zum Ansprechpartner des Auftraggebers
inklusive Kontaktdaten enthalten. Mindestbedingungen Referenzprojekt 2: - Bei dem
Referenzprojekt 2 muss es sich um ein Sanierungsprojekt handeln. - Die Anlagengruppen 4 +
5 müssen jeweils mindestens in die Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI eingeordnet
sein. - Neubaufläche des Referenzprojekt 1 in m² BGF >= 400m² - Abgeschlossene
Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 8 gemäß § 55 HOAI jeweils für die AG 4 +5 - Das
Referenzprojekt 1 oder das Referenzprojekt 2 muss ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 99
GWB sein bzw. die Einhaltung des öffentlichen Vergaberechts aufgrund von Fördermitteln o.ä.
musste gegeben sein. - Inbetriebnahme des Projekts ab dem 01.01.2021 und vor
Einreichungsfrist dieser Angebotsunterlage.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erfahrung der Projektverantwortlichen - Persönliche Referenzen Projektleiter für
Fachplanung Technische Ausrüstung AG 4 - 6
Beschreibung: Erfahrung der Projektverantwortlichen - Persönliche Referenzen Projektleiter
für Fachplanung Technische Ausrüstung AG 4 - 6 Eigenerklärung zu maximal zwei
persönlichen Referenzen des Projektleiters im Hochbau mit vergleichbarer Aufgabenstellung
und Planungsanforderung, bei denen dieser die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß
§ 55 HOAI für die Anlagengruppen 4 - 6 unter Beachtung der deutschen Richtlinien,
Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht
hat. Bewertungsgrundlage sind die im Weiteren zu machenden Angaben in diesem
Tabellenblatt sowie eine zu jedem Referenzprojekt zu erstellende Referenzpräsentation (max.
2 DIN A4-Seiten je Referenzprojekt). Diese Referenzpräsentationen müssen prüfbare
Angaben zu allen im Folgenden genannten Mindestbedingungen und Projektmerkmalen sowie
zum Ansprechpartner des Auftraggebers inklusive Kontaktdaten enthalten. Hinweis: Die
Mindestbedingungen müssen von jedem Referenzprojekt separat erfüllt werden, damit das
jeweilige Referenzprojekt in die Wertung eingehen kann. Projekte, die bereits zum Nachweis
der Eignung (Eignungskriterien) eingereicht werden, dürfen vom Bieter gleichzeitig auch als
Referenzprojekte für die Bewertung im Rahmen der Zuschlagskriterien herangezogen werden.
Eine Mehrfachverwendung desselben Referenzprojektes für beide Wertungsstufen ist
zulässig. Mindestbedingungen je Referenzprojekt 1 + 2: - Die Referenz 1 ist ein Neu- oder
Erweiterungsbau. Alle im Weiteren zu machenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf
den Neu- oder Erweiterungsanteil der Maßnahme. - Die Referenz 2 ist eine Sanierung. Alle im
Weiteren zu machenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf den Sanierungsanteil der
Maßnahme. - Die Anlagengruppen 4 + 5 beider Referenzprojekte müssen jeweils mindestens
in die Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI eingeordnet sein. - Mindestens eines der
Referenzprojekte war das eines öffentlichen Auftraggebers (öAG gemäß § 99 GWB) bzw. die
Realisierung des Projekts erfolgte unter Beachtung des öffentlichen Bau- und Vergaberechts.
Bewertungsmatrix für Projektmerkmale des Referenzprojekt 1: - Neu- oder
Erweiterungsbaufläche in qm BGF: >= 450 m² BGF = 200 Punkte / < 450 m² und >= 250 m²
BGF = 100 Punkte / < 250 m² BGF = 0 Punkte. - abgeschlossene Leistungsphasen 2 3 und
5 8 gem. § 55 HOAI 2021 je Anlagengruppe 4 + 5 = 100 Punkte (Bei reduziertem
Leistungsbild werden die maximal erreichbaren Punkte um die folgenden entsprechenden
Leistungspunkte reduziert: LPH 2: 11 Punkte, LPH 3: 17 Punkte, LPH 5: 23 Punkte, LPH 6: 7
Punkte, LPH 7: 5 Punkte, LPH 8: 37 Punkte) - Beauftragte und abgeschlossene Planung der
AG 6; LPH 2 - 3 + 5- 8 = 200 Punkte - Inbetriebnahme ab dem 01.01.2021 = 200 Punkte / bis
31.12.2020 oder noch nicht in Betrieb = 100 Punkte. Bewertungsmatrix für Projektmerkmale
des Referenzprojekt 2: - Sanierungsfläche in qm BGF: >= 400 m² BGF = 200 Punkte / < 400
m² und >= 100 m² BGF = 150 Punkte / < 200 m² BGF = 0 Punkte. - abgeschlossene
Leistungsphasen 2 3 und 5 8 gem. § 55 HOAI 2021 je Anlagengruppe 4 + 5 = 100 Punkte
(Bei reduziertem Leistungsbild werden die maximal erreichbaren Punkte um die folgenden
entsprechenden Leistungspunkte reduziert: LPH 2: 11 Punkte, LPH 3: 17 Punkte, LPH 5: 23
Punkte, LPH 6: 7 Punkte, LPH 7: 5 Punkte, LPH 8: 37 Punkte) - Inbetriebnahme ab dem
01.01.2021 = 200 Punkte / bis 31.12.2020 oder noch nicht in Betrieb = 100 Punkte
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 1 400
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personelle Projektorganisation und Konzept zur Abwicklung der Leistungsphase
8
Beschreibung: Für die im Folgenden genannten Zuschlagskriterien E.2 ist ein schriftlich
ausgearbeitetes Konzept einzureichen. Bitte beachten Sie, dass im Offenen Verfahren keine
Präsentation stattfindet! Das Konzept E.2.1 Personelle Projektorganisation darf maximal 3 DIN
A4-Seiten umfassen. Das Konzept E.2.2 Konzept zur Abwicklung der Leistungsphase 8 darf
maximal 4 DIN A4-Seiten umfassen. Mehr als die vorgegebenen DIN A4-Seiten werden bei
der Bewertung nicht berücksichtigt. Qualitatives Zuschlagskriterium Qualität 700 Punkte
Bezeichnung: Personelle Projektorganisation - Die Struktur des Teams sowie die
Verantwortlichkeiten sind anhand eines Organigramms anschaulich darzustellen. - Die
Organisation der Vertretung (Urlaub, Krankheit, etc.) ist zu darzustellen. - Die langfristige
Verfügbarkeit der einzelnen Personen aus dem Team ist darzulegen (Personaleinsatzplan /
Kapazitätsplan). - Darzustellen ist die Sicherstellung der angemessenen Reaktionszeiten
während der Planungs- und Ausschreibungsphase und während der Bauphase. Qualitatives
Zuschlagskriterium Qualität 700 Punkte Bezeichnung: Konzept zur Abwicklung der
Leistungsphase 8 Der Bieter hat ein projektspezifisches Konzept einzureichen, das die
geplante Abwicklung und Qualitätssicherung für die Leistungsphase 8 (Objektüberwachung)
im konkreten Bauvorhaben darlegt. Das Konzept soll insbesondere auf folgende
Schwerpunkte eingehen: - Darstellung der personellen Besetzung, der Präsenzzeiten vor Ort
sowie der Vertretungs- und Erreichbarkeitsregelungen während der Bauausführung. -
Vorgehensweise bei der Überwachung der Bauausführung (Soll-/Ist-Abgleiche, Abnahmen
von Teilleistungen, Schnittstellenkoordination zwischen den Gewerken) - Methodik zur
Prüfung von Aufmaßen, Abschlags- und Schlussrechnungen sowie zur systematischen
Erfassung und Bewertung von Nachtragsangeboten der ausführenden Firmen. - Systematik
des Bautagebuchs, Berichtswesen gegenüber dem Auftraggeber sowie Erfassung,
Fristsetzung und Nachverfolgung von Ausführungsmängeln bis zur Abnahme. Bewertung der
Zuschlagskriterien E.2 Jedes Mitglied des Bewertungsgremiums vergibt jeweils eine Punktzahl
für die beiden Zuschlagskriterien E.2.1 und E.2.2. Daraus wird zum Zuschlagskriterium E.2 der
Mittelwert gebildet. - 5 Punkte = erhält der Bieter, der durch seine Darstellung eine
sachgerechte und qualitätsvolle Leistungserbringung sehr sicher erreichbar erscheinen lässt. -
4 Punkte = erhält der Bieter, der durch seine Darstellung eine sachgerechte und qualitätsvolle
Leistungserbringung sicher erreichbar erscheinen lässt. - 3 Punkte = erhält der Bieter, der
durch seine Darstellung eine sachgerechte und qualitätsvolle Leistungserbringung erreichbar
erscheinen lässt. - 2 Punkte = erhält der Bieter, der durch seine Darstellung eine sachgerechte
und qualitätsvolle Leistungserbringung nur unwahrscheinlich erreichbar erscheinen lässt. - 1
Punkt = erhält der Bieter, der durch seine Darstellung eine sachgerechte und qualitätsvolle
Leistungserbringung nicht erreichbar erscheinen lässt. Die durch das Bewertungsgremium
vergebene gemittelte Punktzahl wird je Kriterium mit dem Faktor 140 multipliziert, so dass für
die Zuschlagskriterien E.2.1 und E.2.2 jeweils 700 Punkte erreicht werden können
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 1 400
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Die volle Punktzahl erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar.
Die weiteren Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt und mit der
Maximalpunktzahl multipliziert: Z.Honorar = 1867xP.Bestangebot/P.Angebot Die Baukosten
wurden entsprechend dem Projektstand ermittelt und dienen als Grundlage des
Honorarangebots. Für die Anlagengruppen 4 - 6 werden die anrechenbaren Kosten getrennt
ermittelt. Der AG verwendet für die Beauftragung die kommunalen Vertragsmuster. Der Wert
der mitzuverwendenden Bausubstanz für den Bestand ist über einen möglichen Zuschlag
einzukalkulieren, es erfolgt keine separate Vergütung. Für alle ausgeschriebenen
Grundleistungen der LPH 1 - 3 nach HOAI 2021 bildet die vom Auftraggeber genehmigte
Kostenberechnung die Grundlage der Honorarermittlung. Für alle ausgeschriebenen
Grundleistungen der LPH 5 - 9 nach HOAI 2021 bildet die vom Auftraggeber genehmigte
Kostenfeststellung die Grundlage der Honorarermittlung. Das Organigramm (aus Konzept E.
2.1 - selbst zu erstellen) wird Vertragsbestanteil. Eine personelle Umbesetzung des
Projektleiters wie auch dessen Stellvertreters ist nur in enger Abstimmung mit dem AG und bei
gleichbleibender Qualifikation + Erfahrung des neuen Personals zulässig.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 1 867
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E98885668
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich
Beschreibung: Abfrage über Eintragung in Wettbewerbsregister ab 30.000 Auftragswert.
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E98885668
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 16/09/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 91 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Fehlende Bieterunterlagen können nicht nach Fristablauf nachgereicht werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 16/09/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: § 43 Abs.
2 + 3 VgV: Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. In den
Bewerbungsunterlagen sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines
davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Im Falle der Angebotslegung wird die
Bewerbergemeinschaft zur Bietergemeinschaft. Im Falle der Zuschlagserteilung wird die
Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung tätig.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der aktuell gültigen Fassung. Hinsichtlich der
Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf §160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die
Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein; (2) Antragsbefugt ist
jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht; (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2)
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht
berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter,
deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß §134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine
Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber
geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese
Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Stadtverwaltung Möckmühl
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Möckmühl
Registrierungsnummer: DE145788735
Postanschrift: Hauptstr. 23
Stadt: Möckmühl
Postleitzahl: 74219
Land, Gliederung (NUTS): Heilbronn, Landkreis (DE118)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Stadtverwaltung Möckmühl - Stadtbauamt
E-Mail: bauamt@moeckmuehl.de
Telefon: +49 62 98 20 2 0
Internetadresse: https://www.moeckmuehl.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium
Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat 15
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49721926-3985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2304d414-bb90-41e5-b367-879786cac69b - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 14/08/2026 11:21:06 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 157/2026
Datum der Veröffentlichung: 17/08/2026
Referenzen:
https://www.moeckmuehl.de
https://www.subreport.de/E98885668
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-566229-2026-DEU.txt
|
|