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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Bad - Deutschland Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen Fachplanung Gebäude und Innenräume
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026081701162488901 / 568653-2026
Veröffentlicht :
17.08.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
04.09.2026
Angebotsabgabe bis :
17.09.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DEU-Bad: Deutschland Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros
sowie planungsbezogene Leistungen Fachplanung Gebäude und Innenräume

2026/S 157/2026 568653

Deutschland Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene
Leistungen Fachplanung Gebäude und Innenräume
OJ S 157/2026 17/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
E-Mail: b.blomtrath@medizinisches-zentrum.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes
öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Freizeit, Sport, Kultur und Religion

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Fachplanung Gebäude und Innenräume
Beschreibung: Das Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH (MZG
Westfalen) plant die energetische Sanierung sowie weitere bauliche Maßnahmen der
Einrichtung Martinusquelle mit Thermalschwimmbad und Sporthalle. Wesentliche Teile des
Vorhabens zur energetischen Sanierung befinden sich bereits im Zuge von geförderten
Maßnahmen (EFRE) in der Planung. Weitere Baumaßnahmen sollen nun folgen. Dies betrifft
Umbauten in verschiedenen Bauteilen (z.B. Umbau Therapiebereiche, Büros, Sanierung
Dachflächen) sowie die Umgestaltung des Haupteinganges. Die Einrichtung Martinusquelle
wird während der gesamten Umbauphase voll in Betrieb sein, und alle Patienten werden
weiterhin vor Ort sein. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise. Die Gebäudeteile, die von der
Sanierung betroffen sind, werden im Rahmen der Projektrealisierung leer gezogen und
können dann in einem Zug saniert werden. Gegenstand der hier angefragten Leistungen sind
Planungsleistungen Architektur (Gebäude und Innenräume, Grundleistungen der HOAI,
Leistungsphasen 4-8, §33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10). Teile der Maßnahmen befinden sich
bereits in unterschiedlichen Planungsphasen. Daher sind nicht alle Leistungsphasen
Bestandteil der angefragten Leistungen. Folgende Leistungsphasen sind Gegenstand des zu
vergebenden Auftrages: - Umbau/Neubau Haupteingang: Leistungsphasen 4 bis 8, - Weitere
Umbaubereiche: Leistungsphase 8. Die bereits laufenden Maßnahmen sind teilweise gefördert
(EFRE). Es ist auf die strikte Trennung geförderter und nicht geförderter Maßnahmen zu
achten, insbesondere bei Aufmaß und Abrechnung. Die Kosten sind nach DIN 276 auf der 3.
Ebene anzugeben. Wegen der weiteren Einzelheiten wird insbesondere auf die
Leistungsbeschreibung (Teil B) und den Architektenvertrag (Teil C) verwiesen.
Kennung des Verfahrens: 62b3a9ed-9138-4d7f-b467-607f6ec80873
Interne Kennung: MZG-EU-08.1/2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das vorliegende Verfahren erfolgt nach den
Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV) im Rahmen eines offenen Verfahrens durch.
Die wesentlichen Merkmale des Verfahrens sind wie folgt: 1. Offenes Verfahren: Alle

interessierten Bieterinnen und Bieter haben die Möglichkeit, ein Angebot einzureichen. Es
besteht keine Begrenzung der Anzahl der Angebote. 2. Teilnahmebedingungen: Die
Teilnahme an dem Verfahren setzt die Erfüllung spezifischer Eignungskriterien voraus, die in
den Vergabeunterlagen detailliert beschrieben sind. Hierzu zählen unter anderem Nachweise
über fachliche Qualifikationen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie Referenzen. 3. Fristen:
Die Angebote müssen bis zum Fristdatum eingereicht werden. Die genaue Frist ist in der EU-
Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen angegeben. 4. Bewertungskriterien: Die
eingereichten Angebote werden gemäß den in den Vergabeunterlagen festgelegten Kriterien
bewertet. Diese umfassen sowohl den Preis als auch qualitative Aspekte. 5.
Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, welches die
Anforderungen des Auftraggebers am besten erfüllt. 6. Transparenz: Das Verfahren wird
insbesondere unter Beachtung der Grundsätze von Transparenz und Nichtdiskriminierung
durchgeführt.

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen

2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Peter-Hartmann-Allee 1
Stadt: Bad Lippspringe
Postleitzahl: 33175
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Einrichtung Martinusquelle

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YXSMQ2J# (A) Die Vorgaben des
Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher
Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG NRW) sind zu beachten
und werden vertraglich abgebildet. (B) Die Vergabeunterlagen sowie die Antworten zu den
Fragen der Bieter/Bietergemeinschaft sind unter dem genannten Direktlink unentgeltlich,
uneingeschränkt, vollständig und direkt abrufbar. Die gesamte Kommunikation im
Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren erfolgt über das mittels des Direktlinks
erreichbare Portal. (C) Das Angebot muss mit den geforderten Erklärungen und Unterlagen
über die elektronische Vergabeplattform zu dieser Ausschreibung hochgeladen werden. Eine
Einreichung auf dem Postweg, die Nachrichtenfunktion der E-Vergabeplattform oder per E-
Mail ist unzulässig. Etwaige in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter
dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB

Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A)
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG
und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A)
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG
und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Betrug: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Korruption: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4
zu Teil A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs.
1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung (Vordruck
Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124
GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des
§ 125 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil
A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG
und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil
A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG
und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil
A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG
und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung (Vordruck
Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124
GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des
§ 125 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über
das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und
/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB

Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A)
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG
und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung
(Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123,
124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne
des § 125 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Eigenerklärung
(Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123,
124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne
des § 125 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von
Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Eigenerklärung
(Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123,
124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne
des § 125 GWB

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Fachplanung Gebäude und Innenräume
Beschreibung: Das Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH (MZG
Westfalen) plant die energetische Sanierung sowie weitere bauliche Maßnahmen der
Einrichtung Martinusquelle mit Thermalschwimmbad und Sporthalle. Wesentliche Teile des
Vorhabens zur energetischen Sanierung befinden sich bereits im Zuge von geförderten
Maßnahmen (EFRE) in der Planung. Weitere Baumaßnahmen sollen nun folgen. Dies betrifft
Umbauten in verschiedenen Bauteilen (z.B. Umbau Therapiebereiche, Büros, Sanierung
Dachflächen) sowie die Umgestaltung des Haupteinganges. Die Einrichtung Martinusquelle
wird während der gesamten Umbauphase voll in Betrieb sein, und alle Patienten werden
weiterhin vor Ort sein. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise. Die Gebäudeteile, die von der
Sanierung betroffen sind, werden im Rahmen der Projektrealisierung leer gezogen und
können dann in einem Zug saniert werden. Gegenstand der hier angefragten Leistungen sind
Planungsleistungen Architektur (Gebäude und Innenräume, Grundleistungen der HOAI,
Leistungsphasen 4-8, §33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10). Teile der Maßnahmen befinden sich
bereits in unterschiedlichen Planungsphasen. Daher sind nicht alle Leistungsphasen
Bestandteil der angefragten Leistungen. Folgende Leistungsphasen sind Gegenstand des zu
vergebenden Auftrages: - Umbau/Neubau Haupteingang: Leistungsphasen 4 bis 8, - Weitere
Umbaubereiche: Leistungsphase 8. Die bereits laufenden Maßnahmen sind teilweise gefördert
(EFRE). Es ist auf die strikte Trennung geförderter und nicht geförderter Maßnahmen zu
achten, insbesondere bei Aufmaß und Abrechnung. Die Kosten sind nach DIN 276 auf der 3.
Ebene anzugeben. Für die Baumaßnahmen spielen Nachhaltigkeit und somit das
zukunftsfähige Bauen eine zentrale Rolle. Die Vorbildfunktion als öffentlicher Bauherr, der

Wunsch nach gesunden Gebäuden, ein ökologischer und ökonomischer Betrieb über den
gesamten Lebenszyklus, verbunden mit einem soziokulturellen Mehrwert für die Gesellschaft,
die Förderung des Ressourcenschutzes und der Abfallvermeidung durch Suffizienz und
Zirkularität sowie die Unterstützung der Biodiversität führen zu notwendigen Anforderungen,
die weit über die eines energieeffizienten Gebäudes hinausgehen. Auch wenn bei diesen
Bauvorhaben als Bestandssanierung explizit keine Zertifizierung nach DGNB oder BNB
angestrebt wird, soll sich die Planung und Ausführung verantwortlich an diesen
Bewertungskriterien orientieren. Wegen der weiteren Einzelheiten wird insbesondere auf die
Leistungsbeschreibung (Teil B) und den Architektenvertrag (Teil C) verwiesen.
Interne Kennung: MZG-EU-08.1/2026

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen

5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Peter-Hartmann-Allee 1
Stadt: Bad Lippspringe
Postleitzahl: 33175
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Einrichtung Martinusquelle

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme# (A) Mehrere Bieter können
sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Bietergemeinschaften haben mit dem
Angebot die Bietergemeinschaftserklärung (gemäß Vordruck Anlage A.1) einzureichen. Es
sind folgende Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem
Angebot vorzulegen: - Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung gemäß Vorgaben der EU-
Bekanntmachung unter 5.1.9, - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
(Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) gemäß Vorgaben der EU-Bekanntmachung unter 5.1.9 -
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Vordruck Anlage A.7 zu Teil A)
gemäß Vorgaben der EU-Bekanntmachung unter 5.1.9 - Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 21 AEentG, § 21 SchwarzArbG, § 19 MiLoG,
98c AufenthG (gem. Anlage A.10 zu Teil A) gemäß Vorgaben der EU-Bekanntmachung unter
5.1.9 Die übrigen Nachweise zum Nachweis der Eignung können für die Bietergemeinschaft
insgesamt vorgelegt werden. (B) Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, Teile der zu
vergebenden Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (Unteraufträge), gilt
das Folgende: Im Falle der Unterauftragsvergabe an andere Unternehmen von dem Bieter/der

Bietergemeinschaft sind mit der Angebotsabgabe die Teile des Auftrags, die sie im Wege der
Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben beabsichtigen, mit Hilfe des vorgesehenen
Vordrucks Anlage A.2 Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe anzugeben. Vor
Zuschlagserteilung kann die Vergabestelle von den Bietern, deren Angebote in die engere
Wahl kommen, auf gesondertes Verlangen die namentliche Benennung der vorgesehenen
Unterauftragnehmer fordern, sofern diese Angabe nicht bereits mit dem Angebot erfolgt ist.
Für die mitzuteilenden Angaben ist in den Vergabeunterlagen der Vordruck Anlage A.2
Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe zu verwenden. Ferner muss der Bieter/die
Bietergemeinschaft auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nachweisen, dass ihm/ihr
zum Zeitpunkt der Auftragserfüllung die erforderlichen Mittel der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen, sofern diese Angabe nicht bereits mit dem
Angebot erfolgt ist. Hierfür ist in den Vergabeunterlagen die Verpflichtungserklärung (gemäß
Vordruck Anlage A.3) zu verwenden. Der Vordruck ist spätestens vor Zuschlagserteilung
einzureichen. Der Auftraggeber überprüft vor der Erteilung des Zuschlags, ob Gründe für den
Ausschluss des Unterauftragnehmers vorliegen. Bei Vorliegen zwingender Ausschlussgründe
verlangt der Auftraggeber die Ersetzung des Unterauftragnehmers. Bei Vorliegen fakultativer
Ausschlussgründe kann die Ersetzung verlangt werden. Der Auftraggeber wird dem Bieter/der
Bietergemeinschaft dafür eine Frist setzen. (C) Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft,
im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen
(sog. Eignungsleihe), so gilt das Folgende: Im Falle der Eignungsleihe müssen die anderen
Unternehmen mit der Abgabe des Angebotes benannt werden und es sind Art und Umfang
der von ihnen in Anspruch genommenen Kapazitäten anzugeben. Dies geschieht mit Hilfe des
Vordrucks Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe . Jedes der benannten Unternehmen hat
sich zudem zu verpflichten, für den Zuschlagsfall dem Bieter / der Bietergemeinschaft die
entsprechenden Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Für die mitzuteilenden Angaben und
die Verpflichtung ist in den Vergabeunterlagen der Vordruck Verpflichtungserklärung zu
verwenden. Ein Bieter kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer
6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur
dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten
benötigt werden. Die Eigenerklärungen/Nachweise über die erforderliche wirtschaftliche und
finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind insoweit für Dritte
vorzulegen, wie sich der Bieter / die Bietergemeinschaft auf ihre Eignung beruft. Mit dem
Angebot ist außerdem für jedes der benannten Unternehmen der Vordruck Anlage A.4
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB
einzureichen. Soweit der Auftraggeber vorliegend auf zwingende Ausschlussgründe nach §
123 GWB Bezug genommen hat, schreibt er hiermit vor, dass der Bieter / die
Bietergemeinschaft ein Unternehmen, das das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllt
oder bei dem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen, ersetzen muss.
Soweit der Auftraggeber vorliegend auf fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB Bezug
genommen hat, schreibt er hiermit vor, dass der Bieter / die Bietergemeinschaft ein
Unternehmen, bei dem fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, ersetzen
muss. Der Auftraggeber wird dem Bieter / der Bietergemeinschaft dafür eine Frist setzen.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung. Für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen ist nachzuweisen,
dass der Bieter bzw. bei juristischen Personen die verantwortliche Person die Anforderungen
des § 75 VgV erfüllt. Der Nachweis kann je nach Niederlassungsstaat insbesondere durch
Berufsregister-, Handelsregister-, Kammer-/Listeneintrag oder einen sonstigen gleichwertigen
Nachweis geführt werden. Der Nachweis darf zum Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als
sechs Monate sein.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.5 zu Teil A) über
den Gesamtumsatz des Unternehmens, bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen
Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens, falls dieses weniger als drei volle Jahre zurück liegt), sofern entsprechende
Angaben verfügbar sind. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft, sofern eine
Mehrfachnennung erfolgt, werden addiert. Umsätze von eignungsleihenden Unternehmen
werden in die Berechnung einbezogen, wenn mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung
des betreffenden Unternehmens gemäß dem vorgegebenen Formblatt (gem. Vordruck Anlage
A.3) vorgelegt wird.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.6 zu Teil A) über
den Umsatz für mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen, bezogen
auf die drei letzten Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, falls dieses weniger als drei volle Jahre zurück liegt),
sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Die Umsätze von Mitgliedern einer
Bietergemeinschaft, sofern eine Mehrfachnennung erfolgt, werden addiert. Umsätze von
eignungsleihenden Unternehmen werden in die Berechnung einbezogen, wenn mit dem
Angebot eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens gemäß dem
vorgegebenen Formblatt (gem. Vordruck Anlage A.3) vorgelegt wird. Mindestanforderung:
Durchschnittlicher Jahresumsatz aus vergleichbaren Leistungen mindestens 400.000 EUR
(netto) im Durchschnitt für die benannten Geschäftsjahre.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder
Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.7 zu Teil A) zum
Nichtvorliegen eines Russland-Bezugs im Sinne des Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) 833
/2014 in der jeweils gültigen Fassung

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung
(Vordruck Anlage A.8 zu Teil A) über mindestens zwei Referenzprojekte einzureichen, die
innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Absendung der Auftragsbekanntmachung an das EU-
Amtsblatt) abgeschlossen wurden (Abschluss LPH 8). Anzugeben sind dabei je Referenz (a)
Beschreibung von Art und Umfang der im Rahmen des Referenzprojekts erbrachten
Leistungen, (b) Art und Umfang des zugrundeliegenden Projektes (Baumaßnahme unter

Angabe der anrechenbaren Kosten gemäß § 33 Abs. 1 HOAI i.V.m. DIN 276 (KG 300), (c) des
Auftraggebers mit Ansprechstelle (Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse) sowie (d) der
Erbringungszeitpunkt unter Angabe des Abschlusses der LPH 8. Die Referenzen müssen
nach Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein. Als vergleichbar
gelten Projekte über Objektplanungsleistungen (§ 34 HOAI) für die Sanierung, Modernisierung
oder den Umbau von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken oder ähnlichen
Gesundheitseinrichtungen, bei denen mindestens die Leistungsphasen 4 bis 8 erbracht
wurden. Das Referenzprojekt muss anrechenbare Kosten gemäß § 33 HOAI (KG 300 + 400)
von mindestens 4.000.000 EUR netto aufweisen. Mindestanforderungen: Der Bieter muss
mindestens zwei einschlägige vergleichbare Referenzprojekte benennen können. Jede
Referenz muss die Leistungsphasen 4-8 der HOAI umfassen. Die Leistungsphase 8 muss in
den letzten fünf Jahren (Stichtag: Absendung der Auftragsbekanntmachung an das EU-
Amtsblatt) abgeschlossen worden sein.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.9 zu Teil A) über
das in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigte
Personal des Bieters einschließlich (gesonderte Ausweisung) der Zahl seiner Führungskräfte,
Architekten/Ingenieure, Techniker/Zeichner, sonstige Mitarbeiter.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.10 zu Teil A) über
das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 21 AentG, § 21 SchwarzArbG, § 19
MiLoG, 98c AufenthG

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Wertungspunkte für das Kriterium Preis werden aus der Wertungssumme
des Angebotes unter Bezugnahme auf die von dem Bieter eingereichten und
unterschriebenen Preisblätter als Anlage A.13 zu diesen Bewerbungsbedingungen (Teil A)
ermittelt. Der niedrigste Preis erhält die maximal erreichbare Wertungspunktzahl von 300
Punkten. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 1,5-fachen des niedrigsten Preises. Alle
Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die
Wertungspunktermittlung für die dazwischen liegenden Angebotspreise erfolgt über eine
lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Wegen der weiteren
Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Kommunikation mit dem Auftraggeber (einzureichen als Vordruck
Q.1)
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das
Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu
werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen
(Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger
als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Für die Einreichung des Konzepts ist
der Vordruck Q.1 zu benutzen. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen

angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne.
Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln,
zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle
erwartet die Vorlage eines Kommunikationskonzepts. Hierzu wird vom Bieter erwartet, dass er
in einem Kommunikationskonzept die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber darstellt.
Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu
folgenden Aspekten: - Kommunikationsprozesse im Verhältnis zu dem Auftraggeber (ggf.
Abstimmung und Verteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Auftragnehmer und
Nachunternehmer), - Erreichbarkeit der Ansprechpartner des Auftragnehmers für den
Auftraggeber, - Reaktion auf Fehler / besondere Situationen, - Dokumentation der
Kommunikation zwischen den Parteien. Zu beachten ist ferner, dass die in den
Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder
unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer Gesamtbewertung am
nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die nachstehend genannten
Punktzahlen - also 0, 25, 50, 75 oder 100 Punkte - vergeben. Eine Bepunktung außerhalb
dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die
Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Qualitätssicherung (einzureichen als Vordruck Q.2)
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das
Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu
werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen
(Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger
als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Bei den Aspekten, die in den
nachstehenden Erörterungen angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien
im vergaberechtlichen Sinne. Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine
Vorstellung davon vermitteln, zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept
erwartet. Für die Einreichung des Konzepts ist der Vordruck Q.2 zu benutzen. Die
Vergabestelle erwartet eine wirkungsvolle projektbezogene Darlegung zur Qualitätssicherung.
Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu
folgenden Aspekten: - Planung und Ausführung auf mangelfreier Grundlage - Erkennung und
Kontrolle der Projektrisiken - Einleitung von Korrekturmaßnahmen - Durchsetzung der
Qualitätsvorgaben - Reaktionszeit bei Konflikten - Vermeidung und Beseitigung von Mängeln
Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur
Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im
Rahmen einer Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden
ausschließlich die nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 25, 50, 75 oder 100 Punkte -
vergeben. Eine Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen
der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle (einzureichen als
Vordruck Q.3)
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das
Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu

werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen
(Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger
als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Für die Einreichung des Konzepts ist
der Vordruck Q.3 zu benutzen. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen
angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne.
Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln,
zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle
erwartet eine wirkungsvolle projektbezogene Darlegung des Verfahrens zur
Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle sowie der zeitlichen Weitergabe dieser an den
Auftraggeber während der Projektdurchführung. Der Bieter hat dabei die Bezugsquellen für die
ermittelten Kosten je Leistungsphase transparent zu beschreiben. Zu beachten ist ferner, dass
die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht
geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer
Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die
nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 25, 50, 75 oder 100 Punkte - vergeben. Eine
Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren
Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erreichbarkeit und Verfügbarkeit des Projektteams (Vordruck Anlage A.12 zu
Teil A): Vor-Ort-Präsenz des Bauleiters (Leistungsphase 8)
Beschreibung: Vor-Ort-Präsenz des Bauleiters (Leistungsphase 8) - Vor-Ort-Präsenz des
Bauleiters an 3 oder mehr Tagen/Woche - 75 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Bauleiters an 2
Tagen/Woche - 50 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Bauleiters an 1 Tag/Woche - 25 Punkte -
Vor-Ort-Präsenz des Bauleiters an 0 Tagen/Woche - 0 Punkte Es soll von dem Bieter im
Angebot dargelegt werden, wie die vor-Ort-Präsenz des Bauleiters im vorgenannten Sinne in
der Leistungsphase 8 gewährleistet wird. Die Ausführungen im Vordruck Anlage A.12 dienen
der Plausibilisierung der dort gemachten Angaben zur Vor-Ort-Präsenz.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 7,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Erreichbarkeit und Verfügbarkeit des Projektteams (Vordruck Anlage A.12 zu
Teil A): Problembezogene Reaktionszeit entscheidungsbefugtes Personal (sämtliche
Leistungsphasen)
Beschreibung: Problembezogene Reaktionszeit entscheidungsbefugtes Personal (sämtliche
Leistungsphasen) - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal)
verfügbar in weniger als 2 Stunden ab Mitteilung - 75 Punkte - Problembezogene
Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal) verfügbar ab 2 bis 4 Stunden ab Mitteilung -
50 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal) verfügbar ab
4 und unter 6 Stunden ab Mitteilung - 25 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit
(entscheidungsbefugtes Personal) verfügbar in mehr als 6 Stunden ab Mitteilung - 0 Punkte
Weiterhin ist vom Bieter anzugeben, wie der Bieter in sämtlichen Leistungsphasen auf
unvorhergesehene Probleme reagiert und wie schnell eine Entscheidung herbeigeführt
werden kann. Hierzu ist im Vordruck Anlage A.12 anzugeben, mit welchen Mitteln
entscheidungsbefugtes Personal eine Klärung in dem zuvor angegebenen Zeitfenster

herbeiführen kann. Die Entscheidung kann persönlich vor Ort, telefonisch oder mittels digitaler
Kommunikationsmittel erfolgen. Die erbetenen Ausführungen dienen der Plausibilisierung der
gemachten Angaben zur Reaktionszeit.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 7,5

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 04/09/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSMQ2J
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSMQ2J

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSMQ2J
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Siehe Architektenvertrag (Teil C).
Frist für den Eingang der Angebote: 17/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 3 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben
und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 17/09/2026 13:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
Peter-Hartmann-Allee 1 33175 Bad Lippspringe
Eröffnungstermin Beschreibung: Es dürfen keine Personen außer der Vergabestelle und
deren Berater bei der Submission anwesend sein.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Architektenvertrag (Teil C).
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Siehe Architektenvertrag (Teil C).

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung

Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren
wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Hinsichtlich der Information
nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine
Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber
geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt
diese Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Medizinisches Zentrum für Gesundheit
Bad Lippspringe GmbH

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
Registrierungsnummer: 05252-9500
Postanschrift: Peter-Hartmann-Allee 1
Stadt: Bad Lippspringe
Postleitzahl: 33175
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
E-Mail: b.blomtrath@medizinisches-zentrum.de
Telefon: +49 5252-9500
Internetadresse: https://www.medizinisches-zentrum.de/

Profil des Erwerbers: https://www.medizinisches-zentrum.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 2514113094
Fax: +49 2514112165
Internetadresse: https://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht
/vergabekammer_westfalen/index.html
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: a53c1e8a-04bb-4eb7-b817-a18b8be122e0 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/08/2026 18:11:16 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 157/2026
Datum der Veröffentlichung: 17/08/2026

Referenzen:
https://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSMQ2J
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSMQ2J/documents
https://www.medizinisches-zentrum.de/
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-568653-2026-DEU.txt

 
 
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