|
Titel :
|
DEU-Berlin - Deutschland Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026090300515130581 / 606420-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
03.09.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
31.12.2029
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
02.10.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Produkt-Codes :
|
73000000 - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
75130000 - Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
75131000 - Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
79411100 - Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung
|
DEU-Berlin: Deutschland Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der
Förderrichtlinie Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die
Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau
regionaler Innovationscluster
2026/S 170/2026 606420
Deutschland Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung Projektträgerschaft zur
fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie Etablierung einer industriellen
Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den
Aufbau regionaler Innovationscluster
OJ S 170/2026 03/09/2026
Auftragsbekanntmachung Sonderregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
E-Mail: vergabestelle@bmwe.bund.de
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie
Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung
biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster
Beschreibung: Die industrielle Bioökonomie bietet enormes Potenzial für nachhaltiges
Wachstum, indem sie fossile Rohstoffe durch erneuerbare biologische Ressourcen ersetzt,
Klimaziele erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. In der Forschung und Entwicklung
bioökonomischer Produkte und Verfahren ist Deutschland gut aufgestellt. Die bisherigen
Fördermaßnahmen anderer Ressorts sowie der Bundesländer zeigen, dass bioökonomische
Produkte und Verfahren im Labormaßstab umsetzbar sind. Es mangelt jedoch an der breiten
Umsetzung bioökonomischer Produkte und Verfahren im industriellen Maßstab. Daher wurde
zur Unterstützung der Transformation der Wirtschaft zu einer nachhaltigen, klimaneutralen
Wirtschaftsform das Förderprogramm Industrielle Bioökonomie initiiert, das mit Inkrafttreten
der Richtlinie zur Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen für die
industrielle Bioökonomie vom 16. Dezember 2020 am 29. Dezember 2020 (BAnz AT
28.12.2020 B2) startete. Diese Förderrichtlinie wurde durch die am 27. September 2024 im
Bundesgesetzblatt veröffentliche Förderrichtlinie zur Etablierung einer industriellen
Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den
Aufbau regionaler Innovationscluster (BAnz AT 27.09.2024 B1) abgelöst. Ziel des Programms
ist es, das Potenzial neuer biobasierter Verfahren für die Industrie zu erschließen und
nachhaltige Produkte in die breite Anwendung zu transferieren. Um die wirtschaftlichen und
technischen Risiken der Entwicklung und Markteinführung zu verringern, soll durch die
Förderung frühzeitig das Potenzial biobasierter Produkte und Verfahren demonstriert werden.
Gefördert werden Projekte, die ein hohes Potenzial für die industrielle Anwendung, die
Schaffung neuer Wertschöpfung und von neuen Arbeitsplätzen besitzen, die Marktposition der
beteiligten Unternehmen stärken und einen relevanten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Kennung des Verfahrens: 1de40e46-6baf-4a74-b5b7-8082614ea1c4
Interne Kennung: 17104/005-26#004
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Vergabe des Auftrags erfolgt auf Grundlage des Teils
4 (§§ 97 ff.) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der
Vergabeverordnung (VgV). Der Auftrag wird in einem Offenen Verfahren mit
Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 2 VgV vergeben. Das Vergabeverfahren wird
ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.
de) abgewickelt. Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich in Textform über die e-
Vergabe-Plattform zu stellen.
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung,
79411100 Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung, 73000000 Forschungs- und
Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.3. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 4 117 647,06 EUR
2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Betrug: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: §
123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: § 123 f.GWB,
Eigenerklärung (Vordruck)
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: § 123 f.GWB,
Eigenerklärung (Vordruck)
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: § 123 f.GWB,
Eigenerklärung (Vordruck)
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: § 123 f.GWB, Eigenerklärung
(Vordruck)
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: § 123 f.
GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Zahlungsunfähigkeit: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: § 123 f.GWB,
Eigenerklärung (Vordruck)
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: § 123 f.
GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: § 123 f.GWB, Eigenerklärung
(Vordruck)
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: § 123 f.
GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: § 123 f.GWB,
Eigenerklärung (Vordruck)
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)
5. Los
5.1. Los: LOT-0000
Titel: Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie
Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung
biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster
Beschreibung: Die industrielle Bioökonomie bietet enormes Potenzial für nachhaltiges
Wachstum, indem sie fossile Rohstoffe durch erneuerbare biologische Ressourcen ersetzt,
Klimaziele erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. In der Forschung und Entwicklung
bioökonomischer Produkte und Verfahren ist Deutschland gut aufgestellt. Die bisherigen
Fördermaßnahmen anderer Ressorts sowie der Bundesländer zeigen, dass bioökonomische
Produkte und Verfahren im Labormaßstab umsetzbar sind. Es mangelt jedoch an der breiten
Umsetzung bioökonomischer Produkte und Verfahren im industriellen Maßstab. Daher wurde
zur Unterstützung der Transformation der Wirtschaft zu einer nachhaltigen, klimaneutralen
Wirtschaftsform das Förderprogramm Industrielle Bioökonomie initiiert, das mit Inkrafttreten
der Richtlinie zur Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen für die
industrielle Bioökonomie vom 16. Dezember 2020 am 29. Dezember 2020 (BAnz AT
28.12.2020 B2) startete. Diese Förderrichtlinie wurde durch die am 27. September 2024 im
Bundesgesetzblatt veröffentliche Förderrichtlinie zur Etablierung einer industriellen
Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den
Aufbau regionaler Innovationscluster (BAnz AT 27.09.2024 B1) abgelöst. Ziel des Programms
ist es, das Potenzial neuer biobasierter Verfahren für die Industrie zu erschließen und
nachhaltige Produkte in die breite Anwendung zu transferieren. Um die wirtschaftlichen und
technischen Risiken der Entwicklung und Markteinführung zu verringern, soll durch die
Förderung frühzeitig das Potenzial biobasierter Produkte und Verfahren demonstriert werden.
Gefördert werden Projekte, die ein hohes Potenzial für die industrielle Anwendung, die
Schaffung neuer Wertschöpfung und von neuen Arbeitsplätzen besitzen, die Marktposition der
beteiligten Unternehmen stärken und einen relevanten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Interne Kennung: 17104/005-26#004
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 75130000 Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung,
79411100 Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung, 73000000 Forschungs- und
Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber eine einmalige
Option zur Verlängerung des Vertragsverhältnisses um 24 Monate bis zum 31.12.2031 ein.
5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 4 117 647,06 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durchschnittlicher Jahresumsatz im Bereich der zu
vergebenden Leistung von mind. 3.000.000,00 Euro (netto), ermittelt als Durchschnitt der
sofern verfügbar letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei einer Bietergemeinschaft
können die Umsätze zusammengerechnet werden. Bei Eignungsleihe können auch Umsätze
von Unterauftragnehmern berücksichtigt werden, sofern sich diese für den Fall der
Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben (siehe 3.3.7). Beleg:
Eigenerklärung (Vordruck) über den Umsatz der sofern verfügbar letzten drei
Geschäftsjahre sowie über die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr im für den
Auftrag relevanten Geschäftsfeld. Diese ist bei einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder,
deren Umsatz berücksichtigt werden soll, getrennt vorzulegen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Beleg: Sofern eine Pflicht zur Eintragung in einem der
in Anhang XI zur Richtlinie 2014/24/EU (Seite 160) über die öffentliche Auftragsvergabe
genannten Register besteht, ein Auszug der Eintragung in Textform, der nicht älter als sechs
Monate zum Ende der Angebotsfrist ist. Für Bewerber aus Deutschland sind die betreffenden
Register das Handelsregister, die Handwerksrolle, das Vereinsregister, das
Partnerschaftsregister oder die Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder. Der
Beleg ist im Falle einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern getrennt vorzulegen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Versicherungsschutz während des gesamten
Auftragszeitraums mit einer jährlichen Mindesthaftung von mindestens 2.000.000 Euro. Beleg:
Eigenerklärung (Vordruck) über das Vorliegen einer entsprechenden Versicherung bzw. über
die Bereitschaft zum Abschluss spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. Diese ist im
Falle einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen. Bei Einrichtungen, die
dem Selbstversicherungsprinzip unterliegen, ist die Vorlage einer entsprechenden formfreien
Eigenerklärung ausreichend.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestens 50 fest angestellte Mitarbeitende
(Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden),
ermittelt als Durchschnitt der sofern verfügbar letzten drei Jahre. Beleg: Erklärung
(Vordruck) zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl in Vollzeitäquivalenten in den
sofern verfügbar letzten drei Jahren. Bei einer Bietergemeinschaft oder bei Eignungsleihe
muss deutlich werden, welche Teile des beschriebenen Personals zu welchen Mitgliedern der
Bietergemeinschaft bzw. zu welchem Unterauftragnehmer gehören.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss zum Nachweis seiner Erfahrung und
Fachkunde Referenzen in den folgenden Bereichen vorlegen: 1) Erfahrungswerte als
beliehener Projektträger bei der Umsetzung von Förderprogrammen oder Fördermaßnahmen
2) Erfolgskontrolle/ Evaluation von Forschungsprojekten 3) Öffentlichkeitsarbeit (Webpage und
Social Media) und Veranstaltungsmanagement (Ausrichtung von Veranstaltungen) 4)
Erfahrungen bei der Vernetzung von Industrie, Wissenschaft und Politik mit Bezügen zu
Vorhaben im Bereich Bioökonomie und/ oder Biotechnologie
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Technische Ausrüstung Eigenerklärung bezüglich des
Vorhandenseins einer sicheren und leistungsfähigen IT- Ausstattung und der technischen
Voraussetzungen für einen Zugang zum Projektförderinformationssystem (profi) des BMWE
bzw. zur sofortigen Schaffung dieser Voraussetzungen unmittelbar nach Zuschlagserteilung,
sodass die PT-Leistungen mit Vertragsbeginn zuverlässig und technisch einwandfrei erbracht
werden können.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nichtvorliegen von Interessenkollisionen Der Bieter hat
keine Interessen, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und sie
nachteilig beeinflussen könnten. D.h. unter anderem, dass er kein Antragsteller von
Fördermitteln oder Auftragnehmer von Begleitforschungsaufträgen für die voraussichtlich zu
betreuenden Fördermaßnahmen sein darf (Neutralität am Forschungsmarkt). Sofern der Bieter
mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehende Interessen hat, muss substantiiert
und glaubhaft dargelegt werden, dass die konkrete Interessenkollision die Auftragsausführung
aufgrund struktureller, personeller und/ oder organisatorischer Vorkehrungen nicht nachteilig
beeinflussen wird. Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) mit obenstehendem Inhalt.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Leistungsfähigkeit im Fall der Eignungsleihe
Selbstverpflichtung des betreffenden Unterauftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber, bei
einer Auftragserteilung die betreffenden Leistungen zu erbringen. Beleg:
Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen Beleg:
Eigenerklärung (Vordruck), dass keiner der in den §§ 123, 124 GWB aufgeführten
Ausschlusstatbestände erfüllt ist. Diese ist bei einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder
getrennt, bei einer beabsichtigten Unterauftragsvergabe von allen bereits feststehenden
Unterauftragnehmern vorzulegen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Keine Betroffenheit durch die Russland-Sanktionen
Bewerber dürfen nicht von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates
vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die
Lage in der Ukraine destabilisieren betroffen sein. Beleg: Eigenerklärung (Vordruck); bei einer
Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personal; Arbeitsorganisation und -abläufe; Umsetzungskonzept (50 %)
Beschreibung: Personal (40%) Arbeitsorganisation und -abläufe (10 %); Umsetzungskonzept
(50 %)
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis (50 %)
Beschreibung: Preis
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Es
kommt die modifizierte UfAB II-Methode zur Anwendung. Die qualitativen Kriterien gehen zu
50 % in die Gesamtwertung ein. Der Preis macht 50 % der Gesamtwertung aus.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=886014
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=886014
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 01/10/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 3 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 02/10/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf
Einhaltung der schützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem
öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Ein Antrag auf Nachprüfung ist
schriftlich an die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt zu richten. Die
Einreichung eines Nachprüfungsantrags per E-Mail an vk@bundeskartellamt.bund.de ist nach
Angaben des Bundeskartellamts nur mit qualifizierter elektronischer Signatur möglich. Die
Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten
Vergabeverstöße vorab gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden. Sieht sich ein am
Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen
Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen bei der
Vergabestelle des BMWE (s. Ziffer I.1) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die
bereits aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle des BMWE gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1
Nr. 2 und 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle des BMWE, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein
Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag durch das BMWE bereits
erfolgt ist, bevor die Vergabekammer das BMWE über den Antrag auf Nachprüfung informiert
hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht
berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag durch die Vergabestelle des BMWE
darüber informiert. Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung
dieser Information an die unterlegenen Bieter auf elektronischem Weg (§ 134 GWB). Die Frist
beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Vergabestelle des BMWE; auf
den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Auf die
prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird zudem hingewiesen. Hinweis: Das BMWE
ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die
abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten
haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen
Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche
Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
8. Organisationen
8.1. ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Registrierungsnummer: Referat ZC4 - Zentrale Vergabestelle
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10115
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@bmwe.bund.de
Telefon: +49 (0)22899-615-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: 0000
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +4902289499-0
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 0e772614-2a2e-4a52-9f06-c6bd02b6b971 - 02
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftragsbekanntmachung Sonderregelung
Unterart der Bekanntmachung: 20
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 01/09/2026 16:20:51 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 170/2026
Datum der Veröffentlichung: 03/09/2026
Referenzen:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=886014
https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=886014
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-606420-2026-DEU.txt
|
|