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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Halle - Deutschland Dienstleistungen im Umweltschutz Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Drömling und Osten Sachsen-Anhalts
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026092301130880929 / 655946-2026
Veröffentlicht :
23.09.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
01.11.2027
Angebotsabgabe bis :
18.11.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
90700000 - Dienstleistungen im Umweltschutz
DEU-Halle: Deutschland Dienstleistungen im Umweltschutz Erfassung
des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und
streng geschützten Amphibienarten im Drömling und Osten Sachsen-Anhalts

2026/S 184/2026 655946

Deutschland Dienstleistungen im Umweltschutz Erfassung des Einflusses invasiver
Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im
Drömling und Osten Sachsen-Anhalts
OJ S 184/2026 23/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
E-Mail: Vergabestelle-FUB@lau.mwu.sachsen-anhalt.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders
und streng geschützten Amphibienarten im Drömling und Osten Sachsen-Anhalts
Beschreibung: Gegenstand des Verfahrens ist die Erfassung des Einflusses invasiver
Prädatorenarten auf die Vorkommen besonders und streng geschützter Amphibienarten im
Drömling und im Osten Sachsen-Anhalts. Im Jahr 2027 sollen das gesamte
Amphibieninventar sowie an den Laichgewässern vorhandene invasive Prädatoren,
insbesondere Waschbär und Mink, erfasst werden. Für Vorkommen von Arten der Anhänge II
und IV der FFH-Richtlinie sind zudem die Erhaltungszustände zu bewerten. Das insgesamt
etwa 1.073,54 km² beziehungsweise 8,43 Messtischblätter umfassende Untersuchungsgebiet
ist in vier räumliche Lose aufgeteilt; auf die Lose kann separat geboten werden. Im jeweiligen
Los sind möglichst viele geeignete Gewässer systematisch zu untersuchen; Gewässer mit
hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie haben Vorrang. Je
Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen durchzuführen. Bei einem vollständig
enthaltenen Messtischblatt umfasst jede Begehung vier möglichst zusammenhängende
Geländetage mit je acht Kartierstunden, insgesamt somit zwölf volle Geländetage unabhängig
von der Gewässerzahl. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst gleichmäßig
auf dessen Quadranten zu verteilen. Fehlen geeignete Gewässer, können Gewässer in einem
benachbarten Messtischblatt desselben Loses einbezogen werden. Die Erfassungen finden
zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027 statt. Der mit dem
Auftraggeber abzustimmende Beginn richtet sich nach der Balz von Gras- und Moorfrosch.
Zwischen den Begehungen eines Quadranten müssen 14 bis 21 Tage liegen. Kartiert wird
teilweise in der Dämmerung beziehungsweise nachts und nur bei geeigneter Witterung.
Einzusetzen sind die üblichen Methoden wie Laichsuche, Verhören, Sichtbeobachtungen,
nächtliches Ableuchten, Larvensuche und gegebenenfalls Reusenfallen. Amphibiennachweise
sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu dokumentieren. Zusätzlich ist nach
Waschbär, Mink und weiteren invasiven Prädatoren zu suchen. Positivbefunde und
Prädationsereignisse sind näher, Kranichbeobachtungen punktgenau zu dokumentieren.
Wegen der kurzen Populationsmaxima einzelner Arten ist erforderlichenfalls mit parallel
arbeitenden Erfassern zu arbeiten. Ein Bearbeiter darf höchstens zwei vollständige

Messtischblätter bearbeiten; je Messtischblatt sind höchstens zwei Hauptbearbeiter zulässig.
Jeder Quadrant ist an allen drei Terminen durch dieselbe Person zu kartieren. Das
angebotene Personal ist verbindlich; ein Austausch setzt einen sachlichen Grund, die
vorherige Zustimmung des Auftraggebers und eine mindestens gleichwertige Ersatzperson
voraus. Die Ergebnisse sind entsprechend den LAU-Vorgaben in einer MultiBaseCS-
Datenbank zu erfassen. Zu dokumentieren sind Positiv- und Negativnachweise zu Amphibien
sowie Waschbärnachweise beziehungsweise entsprechende Negativnachweise. Die
Datensätze sind grundsätzlich mit eindeutig bezeichneten Ortsgeometrien der
Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Die Erhaltungszustände der Vorkommen von Arten
der Anhänge II und IV sind nach BfN und BLAK (2017) zu bewerten und tabellarisch
festzuhalten. Ein schriftlicher Endbericht ist nicht geschuldet. Bis zum 30. Oktober 2027 sind
auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller
Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände sowie eine
Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu übergeben.
An der zentralen Anlaufberatung bis Mitte März müssen alle mit der Geländeerfassung
betrauten Personen teilnehmen. Von März bis September 2027 ist der Auftraggeber jeweils
zum letzten Werktag per E-Mail über Bearbeitungsstand, weitere Planung und Probleme zu
informieren. GIS- und Kartengrundlagen, Bewertungsschemata, Vorlagen und Vorgaben zur
Dateneingabe werden bereitgestellt.
Kennung des Verfahrens: 2d9eaa5f-1912-4066-9609-2e721f663674
Interne Kennung: 43.14/01/2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 4
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 1

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Rein nationale Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen
Ausschlussgründe nach deutschem Vergaberecht. Insbesondere finden die zwingenden und
fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB Anwendung. Der Nachweis
erfolgt zunächst durch Eigenerklärungen der Bieter. Darüber hinaus können Angebote gemäß

den einschlägigen vergaberechtlichen Vorschriften, insbesondere § 57 VgV, vom Verfahren
ausgeschlossen werden. Die Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen und den
gesetzlichen Bestimmungen.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders
und streng geschützten Amphibienarten zwischen Jahrstedt und Wiepke
Beschreibung: Los 1 umfasst das Untersuchungsgebiet im Drömling zwischen Jahrstedt im
Westen, Wiepke im Nordosten sowie Solpke und Dannefeld im Süden. Das Gebiet hat eine
Fläche von etwa 281,84 km² beziehungsweise 2,21 vollen Messtischblättern. Enthalten sind
das Messtischblatt 3431 Parsau anteilig mit etwa 30,45 km² sowie die Messtischblätter 3432
Kunrau mit etwa 125,62 km² und 3433 Solpke mit etwa 125,77 km² jeweils vollständig. Im
Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch auf das gesamte
Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren, insbesondere Waschbär und
Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der
FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind mindestens drei
Begehungen vorgesehen; je vollständig enthaltenem Messtischblatt sind dafür insgesamt
zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind
möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen.
Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027
teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage
auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu
dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse
sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der
Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu
bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den
Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten
Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind
auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller
Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine
geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu
übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und
organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.
Interne Kennung: 43.14/01/2026 - Los 1

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/11/2027

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:

Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch
geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:
other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelassen ist.
Besteht keine Verpflichtung zur Eintragung, ist darzulegen, auf welche andere Weise die
erlaubte Berufsausübung nachgewiesen werden kann. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb der gesetzten Frist geeignete Bestätigungen vorzulegen,
insbesondere Gewerbeanmeldung, Berufs- oder Handelsregisterauszug, Eintragung in der
Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise ein
gleichwertiger anderweitiger Nachweis. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige
Nachweise des Herkunftsstaates zulässig.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung
über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je
Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für
Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen. Besteht der geforderte Versicherungsschutz bei
Angebotsabgabe noch nicht, ist zu erklären, dass er spätestens bis zur Zuschlagserteilung
hergestellt wird. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb der gesetzten Frist
eine Versicherungsbestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz oder eine
Bestätigung des Versicherers vorzulegen, wonach im Zuschlagsfall ein Versicherungsschutz
mindestens in der geforderten Höhe gewährt wird. Angaben zu Mindestumsätzen oder
Bilanzen werden nicht verlangt.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien
ausgedrückt werden kann: Preis (40%) Fachliche Qualifikation und Erfahrung (60%)

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=892525

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=892525

Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 18/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 42 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder
fehlerhafte Unterlagen, Erklärungen und Nachweise im rechtlich zulässigen Umfang
nachzufordern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Dies gilt, soweit die
vergaberechtlichen Vorschriften, insbesondere § 56 VgV, einer Nachforderung zugänglich sind
und kein zwingender Ausschlussgrund nach § 57 VgV entgegensteht. Ein Anspruch auf
Nachforderung besteht nicht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 18/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Landesverwaltungsamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit
die Voraussetzungen der §§ 160 ff. GWB vorliegen. Insbesondere weist der Auftraggeber auf
die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag
unzulässig, soweit: der Antragsteller den geltend gemachten Vergaberechtsverstoß vor
Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden; mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die zuständige Vergabekammer
bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

5.1. Los: LOT-0002

Titel: Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders
und streng geschützten Amphibienarten zwischen Breitenrode und Calvörde
Beschreibung: Los 2 umfasst das Untersuchungsgebiet im Drömling zwischen Breitenrode im
Westen, Mieste im Norden, Rätzlingen im Süden und Calvörde im Osten. Das Gebiet hat eine
Fläche von etwa 279,30 km² beziehungsweise 2,19 vollen Messtischblättern. Enthalten sind
das Messtischblatt 3531 Oebisfelde anteilig mit etwa 28,33 km² sowie die Messtischblätter
3532 Rätzlingen mit etwa 124,91 km² und 3533 Mieste mit etwa 126,06 km² jeweils
vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch auf das
gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren, insbesondere
Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II
und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind mindestens drei
Begehungen vorgesehen; je vollständig enthaltenem Messtischblatt sind dafür insgesamt
zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind
möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen.
Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027
teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage
auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu
dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse
sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der
Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu
bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den
Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten
Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind
auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller
Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine
geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu
übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und
organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.
Interne Kennung: 43.14/01/2026 - Los 2

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/11/2027

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch
geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:
other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelassen ist.
Besteht keine Verpflichtung zur Eintragung, ist darzulegen, auf welche andere Weise die
erlaubte Berufsausübung nachgewiesen werden kann. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb der gesetzten Frist geeignete Bestätigungen vorzulegen,
insbesondere Gewerbeanmeldung, Berufs- oder Handelsregisterauszug, Eintragung in der
Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise ein
gleichwertiger anderweitiger Nachweis. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige
Nachweise des Herkunftsstaates zulässig.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung
über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je
Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für
Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen. Besteht der geforderte Versicherungsschutz bei
Angebotsabgabe noch nicht, ist zu erklären, dass er spätestens bis zur Zuschlagserteilung
hergestellt wird. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb der gesetzten Frist
eine Versicherungsbestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz oder eine
Bestätigung des Versicherers vorzulegen, wonach im Zuschlagsfall ein Versicherungsschutz
mindestens in der geforderten Höhe gewährt wird. Angaben zu Mindestumsätzen oder
Bilanzen werden nicht verlangt.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien
ausgedrückt werden kann: Preis (40%) Fachliche Qualifikation und Erfahrung (60%)

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=892525

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=892525
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 18/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit

Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 42 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder
fehlerhafte Unterlagen, Erklärungen und Nachweise im rechtlich zulässigen Umfang
nachzufordern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Dies gilt, soweit die
vergaberechtlichen Vorschriften, insbesondere § 56 VgV, einer Nachforderung zugänglich sind
und kein zwingender Ausschlussgrund nach § 57 VgV entgegensteht. Ein Anspruch auf
Nachforderung besteht nicht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 18/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Landesverwaltungsamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit
die Voraussetzungen der §§ 160 ff. GWB vorliegen. Insbesondere weist der Auftraggeber auf
die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag
unzulässig, soweit: der Antragsteller den geltend gemachten Vergaberechtsverstoß vor
Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden; mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die zuständige Vergabekammer
bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

5.1. Los: LOT-0003
Titel: Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders
und streng geschützten Amphibienarten zwischen Köthen und Raguhn
Beschreibung: Los 3 umfasst das Untersuchungsgebiet im Osten Sachsen-Anhalts zwischen
Köthen im Westen, Mosigkau im Norden, Sollnitz im Osten und Salzfurtkapelle im Süden. Das
Gebiet hat eine Fläche von etwa 256,06 km² beziehungsweise 2,01 vollen Messtischblättern.
Enthalten sind die Messtischblätter 4238 Osternienburg und 4239 Raguhn mit jeweils etwa
128,03 km² vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete Gewässer systematisch

auf das gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven Prädatoren,
insbesondere Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem Potenzial für Arten
der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind
mindestens drei Begehungen vorgesehen; hierfür sind je Messtischblatt insgesamt zwölf volle
Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt sind möglichst
gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu erfassen. Die
Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte Mai 2027
teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21 Tage
auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu
dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse
sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der
Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu
bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den
Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten
Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind
auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller
Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine
geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu
übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und
organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.
Interne Kennung: 43.14/01/2026 - Los 3

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/11/2027

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch
geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:
other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08

Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelassen ist.
Besteht keine Verpflichtung zur Eintragung, ist darzulegen, auf welche andere Weise die
erlaubte Berufsausübung nachgewiesen werden kann. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb der gesetzten Frist geeignete Bestätigungen vorzulegen,
insbesondere Gewerbeanmeldung, Berufs- oder Handelsregisterauszug, Eintragung in der
Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise ein
gleichwertiger anderweitiger Nachweis. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige
Nachweise des Herkunftsstaates zulässig.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung
über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je
Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für
Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen. Besteht der geforderte Versicherungsschutz bei
Angebotsabgabe noch nicht, ist zu erklären, dass er spätestens bis zur Zuschlagserteilung
hergestellt wird. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb der gesetzten Frist
eine Versicherungsbestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz oder eine
Bestätigung des Versicherers vorzulegen, wonach im Zuschlagsfall ein Versicherungsschutz
mindestens in der geforderten Höhe gewährt wird. Angaben zu Mindestumsätzen oder
Bilanzen werden nicht verlangt.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien
ausgedrückt werden kann: Preis (40%) Fachliche Qualifikation und Erfahrung (60%)

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=892525

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=892525
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 18/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 42 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder
fehlerhafte Unterlagen, Erklärungen und Nachweise im rechtlich zulässigen Umfang
nachzufordern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Dies gilt, soweit die

vergaberechtlichen Vorschriften, insbesondere § 56 VgV, einer Nachforderung zugänglich sind
und kein zwingender Ausschlussgrund nach § 57 VgV entgegensteht. Ein Anspruch auf
Nachforderung besteht nicht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 18/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Landesverwaltungsamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit
die Voraussetzungen der §§ 160 ff. GWB vorliegen. Insbesondere weist der Auftraggeber auf
die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag
unzulässig, soweit: der Antragsteller den geltend gemachten Vergaberechtsverstoß vor
Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden; mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die zuständige Vergabekammer
bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

5.1. Los: LOT-0004
Titel: Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders
und streng geschützten Amphibienarten zwischen Bitterfeld-Wolfen und Gräfenhainichen
Beschreibung: Los 4 umfasst zwei Teilgebiete im Osten Sachsen-Anhalts: das Gebiet der
Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie die Tagebaufolgelandschaft westlich von Gräfenhainichen bis
Oranienbaum im Norden und Sollnitz im Westen. Das Untersuchungsgebiet hat eine
Gesamtfläche von etwa 256,34 km² beziehungsweise 2,01 vollen Messtischblättern. Enthalten
sind die Messtischblätter 4240 Gräfenhainichen mit etwa 128,03 km² und 4339 Bitterfeld-
Wolfen mit etwa 128,31 km² jeweils vollständig. Im Gebiet sind 2027 möglichst viele geeignete
Gewässer systematisch auf das gesamte Amphibieninventar sowie auf Hinweise zu invasiven
Prädatoren, insbesondere Waschbär und Mink, zu untersuchen. Gewässer mit hohem
Potenzial für Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind vorrangig zu bearbeiten. Je
Messtischblatt sind mindestens drei Begehungen vorgesehen; hierfür sind je Messtischblatt
insgesamt zwölf volle Geländetage zu absolvieren. Mindestens 25 Gewässer je Messtischblatt
sind möglichst gleichmäßig über das Gebiet und die Messtischblattquadranten verteilt zu

erfassen. Die Kartierung erfolgt zwischen Mitte März beziehungsweise Anfang April und Mitte
Mai 2027 teilweise in der Dämmerung und nachts. Die Begehungstermine müssen 14 bis 21
Tage auseinanderliegen. Die Amphibien sind mit Art, Anzahl und Entwicklungsstadium zu
dokumentieren. Hinweise auf invasive Prädatoren, nachgewiesene Prädationsereignisse
sowie Kranichbeobachtungen sind ebenfalls zu erfassen. Für Vorkommen von Arten der
Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie ist der Erhaltungszustand nach BfN und BLAK (2017) zu
bewerten. Die Ergebnisse einschließlich Positiv- und Negativnachweisen sind nach den
Vorgaben des LAU in MultiBaseCS einzugeben und mit eindeutig bezeichneten
Ortsgeometrien der Untersuchungsgewässer zu verknüpfen. Bis zum 30. Oktober 2027 sind
auf einem physischen Datenträger die MultiBaseCS-Datenbank, eine Shape-Datei aller
Untersuchungsgewässer, die tabellarischen Bewertungen der Erhaltungszustände und eine
geordnete Fotodokumentation mit mindestens fünf aussagekräftigen Fotos je Gewässer zu
übergeben. Ergänzend gelten sämtliche allgemeinen methodischen, personellen und
organisatorischen Vorgaben der Leistungsbeschreibung.
Interne Kennung: 43.14/01/2026 - Los 4

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/11/2027

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch
geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:
other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelassen ist.
Besteht keine Verpflichtung zur Eintragung, ist darzulegen, auf welche andere Weise die
erlaubte Berufsausübung nachgewiesen werden kann. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb der gesetzten Frist geeignete Bestätigungen vorzulegen,
insbesondere Gewerbeanmeldung, Berufs- oder Handelsregisterauszug, Eintragung in der

Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise ein
gleichwertiger anderweitiger Nachweis. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige
Nachweise des Herkunftsstaates zulässig.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung
über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je
Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für
Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08
Eigenerklärungen zur Eignung einzureichen. Besteht der geforderte Versicherungsschutz bei
Angebotsabgabe noch nicht, ist zu erklären, dass er spätestens bis zur Zuschlagserteilung
hergestellt wird. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb der gesetzten Frist
eine Versicherungsbestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz oder eine
Bestätigung des Versicherers vorzulegen, wonach im Zuschlagsfall ein Versicherungsschutz
mindestens in der geforderten Höhe gewährt wird. Angaben zu Mindestumsätzen oder
Bilanzen werden nicht verlangt.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien
ausgedrückt werden kann: Preis (40%) Fachliche Qualifikation und Erfahrung (60%)

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=892525

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=892525
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 18/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 42 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder
fehlerhafte Unterlagen, Erklärungen und Nachweise im rechtlich zulässigen Umfang
nachzufordern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Dies gilt, soweit die
vergaberechtlichen Vorschriften, insbesondere § 56 VgV, einer Nachforderung zugänglich sind
und kein zwingender Ausschlussgrund nach § 57 VgV entgegensteht. Ein Anspruch auf
Nachforderung besteht nicht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 18/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:

Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Landesverwaltungsamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit
die Voraussetzungen der §§ 160 ff. GWB vorliegen. Insbesondere weist der Auftraggeber auf
die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag
unzulässig, soweit: der Antragsteller den geltend gemachten Vergaberechtsverstoß vor
Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden; mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die zuständige Vergabekammer
bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

8. Organisationen

8.1. ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Registrierungsnummer: 15-1803-07
Postanschrift: Reideburger Str. 47
Stadt: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06116
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabestelle-FUB@lau.mwu.sachsen-anhalt.de
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landesverwaltungsamt
Registrierungsnummer: t:03455141536
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Stadt: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)

Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 4b59ab96-4d00-4c6e-bb82-db7905a30e62 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/09/2026 19:29:32 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 184/2026
Datum der Veröffentlichung: 23/09/2026

Referenzen:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=892525
https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=892525
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-655946-2026-DEU.txt

 
 
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