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Titel :
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DEU-Hannover - Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Beschaffung für Generalplanerleistungen (GP) für das Projekt I02B2602 Modernisierung Hörsäle + Kurslabore der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) -Gebäude I02
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026100501331410819 / 685258-2026
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Veröffentlicht :
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05.10.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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29.04.2031
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Angebotsabgabe bis :
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03.11.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
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DEU-Hannover: Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions-
und Ingenieurbüros und Prüfstellen Beschaffung für
Generalplanerleistungen (GP) für das Projekt I02B2602 Modernisierung Hörsäle
+ Kurslabore der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) -Gebäude I02
2026/S 192/2026 685258
Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und
Prüfstellen Beschaffung für Generalplanerleistungen (GP) für das Projekt I02B2602
Modernisierung Hörsäle + Kurslabore der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) - Gebäude
I02
OJ S 192/2026 05/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Medizinische Hochschule Hannover
E-Mail: Zentraleinkauf-Vergaben@mh-hannover.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches
Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Beschaffung für Generalplanerleistungen (GP) für das Projekt I02B2602 Modernisierung
Hörsäle + Kurslabore der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) - Gebäude I02
Beschreibung: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) beabsichtigt im Rahmen der
Grundsanierung des Gebäudes I02 für das Teilprojekt I02B2602 Modernisierung Hörsäle und
Kurslabore und das Teilprojekt I02B2619 BZ (Berufungszusage - hier besteht ein
Finanzierungsvorbehalt ab Stufe 2 - vgl. Vergabeunterlagen) Generalplanungsleistungen
(nachfolgend GP oder AN genannt) zu vergeben. Der finanzielle Träger ist das Nds.
Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK). Bauherr und Betreiber ist die MHH. Das Land
Niedersachen, wird als Auftraggeber durch die Präsidentin der Medizinischen Hochschule
Hannover (nachfolgend AG oder MHH genannt) vertreten. Das Gebäude I02 - Vorklinisches
Lehrgebäude, gebaut 1971, mit u.a. den Hörsälen: A (358 Plätze), B+ C je 102 Plätze, D (334
Plätze), E (98 Plätze); Kurslabore, Seminarräume und fachbezogene Lehrräume sollen im
laufenden Betrieb modernisiert und saniert werden. Das Gebäude umfasst die Ebenen U0, S1,
S0, H0 und 01. Das Gebäude ist über Gänge im Untergeschoss mit anderen Gebäuden
verbunden, über welche die Versorgung derer erfolgt - logistisch und medientechnisch. Trotz
weniger zwischenzeitig durchgeführter Ertüchtigungsmaßnahmen im Bereich der Kurslabore
und Seminarräume wurde das Gebäude im Rahmen der von Lahmeyer Deutschland GmbH
mit Stand August 2019 erstellten Bestandsbewertung als insgesamt stark
sanierungsbedürftig bewertet. Das Gebäude weist bezogen auf seine Errichterzeit
Schadstoffe auf, deren Ermittlung und Beseitigung Bestandteil dieser Maßnahme ist. Der
bauliche Brandschutz des Gebäudes weist Defizite auf. Die Verbesserung des Brandschutzes
ist im Rahmen des Projektes gemäß dem vorliegenden Brandschutzkonzept ebenso geboten.
Die MHH beabsichtigt in diesem Vergabeverfahren das Leistungsbild Generalplanerleistungen
(GP) zu vergeben.
Kennung des Verfahrens: 31bc34b1-c9d2-4df2-a8c5-088a5c9b43f5
Interne Kennung: 2026/702/8904
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Carl-Neuberg-Straße 1
Stadt: Hannover
Postleitzahl: 30625
Land, Gliederung (NUTS): Region Hannover (DE929)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4DBTMV75#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Der Bewerber hat sich zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs.
1 GWB, zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 S.1 Nr. 1 GWB, fakultativen
Ausschlussgründen gemäß § 124 Abs.1 GWB und den weiteren Ausschlussgründen gemäß §
124 Abs. 2 GWB zu erklären. i.Ü. siehe Erklärung Ausschlussgründe in den
Vergabeunterlagen. Der Bewerber hat sich zur Einhaltung des § 4 NTvergG zu erklären. Der
Bewerber verpflichtet sich, im Fall der Auftragserteilung den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern im Sinne des § 22 Mindestlohngesetz (MiLoG) in seinem Unternehmen bei der
Ausführung der beauftragten Leistung, die innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik
Deutschland erbracht wird, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des
Mindestlohngesetzes zu zahlen und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von
Regelungen nach § 1 Abs. 3 MiLoG erfasst werden, mindestens ein Mindestentgelt nach den
Vorgaben dieser Regelungen zu zahlen. Diese können sich ergeben aus: - den Regelungen
des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) - den Regelungen des
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) - der auf Grundlage des AEntG oder AÜG
erlassenen Rechtsverordnungen sowie - aus einem auf der Grundlage von § 5 des
Tarifvertragsgesetzes für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag im Sinne von § 4 Absatz 1
Nummer 1 sowie §§ 5 und 6 Absatz 2 des AEntG Die Pflicht des Bewerbers zur Zahlung des
Mindestentgelts erstreckt sich auch auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Sinne
des Gesetzes zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung entliehen sind und bei der
Ausführung der Leistung eingesetzt werden. In diesem Fall ist der Bewerber verpflichtet, die
Zahlung von Mindestentgelten auch den Verleihunternehmen aufzuerlegen, die Abgabe der
entsprechenden Verpflichtungserklärungen mit diesen zu vereinbaren, von diesen
einzufordern und der AG vorzulegen. Das Mindestentgelt erfasst nur solche Entgeltzahlungen,
die zur Abgeltung der im Rahmen der Auftragsausführung erbrachten Arbeitsleistung
regelmäßig zu zahlen sind. Nicht von dem Mindestentgelt erfasst sind vermögenswirksame
Leistungen oder Sonderleistungen, die nicht mit der Arbeitsleistung in einem funktionalen
Zusammenhang stehen. Auf die entsprechende Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes
(BAG) wird verwiesen, vgl. BAG, Urteil vom 18.04.2012 - 4 AZR 139/10; BAG E 109, 244 und
Urteil vom 25.05.2016 - 5 AZR 135/16. i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung sowie
Erklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung gemäß NTVerG
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: i.Ü.
siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Betrug: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Korruption: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung
zur Eignung
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: i.Ü. siehe Formblatt
Eigenerklärung zur Eignung
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: i.Ü. siehe
Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur
Eignung
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur
Eignung
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur
Eignung
Zahlungsunfähigkeit: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: i.Ü. siehe Formblatt
Eigenerklärung zur Eignung
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: i.Ü. siehe
Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: i.Ü.
siehe Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: i.Ü. siehe Formblatt
Eigenerklärung zur Eignung
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: i.Ü. siehe
Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: i.Ü. siehe
Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: i.Ü. siehe Formblatt
Eigenerklärung zur Eignung
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Beschaffung für Generalplanerleistungen (GP) für das Projekt I02B2602 Modernisierung
Hörsäle + Kurslabore der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) - Gebäude I02
Beschreibung: Die Aufgaben des Generalplaner (GP) Der GP ist die zentrale
Steuerungsinstanz. Er bildet auch die übergeordnete Kontrolle von Terminen, Budgets und
Qualitätsstandards, ab. Dazu gehören: Terminplanung und Überwachung: Abstimmung aller
Gewerke, Koordination von Planungsständen und Sicherstellung eines konsistenten
Projektfortschritts. Kostenrahmen und Budgetkontrolle: Prüfung von Planungsvarianten,
Abschätzung von Auswirkungen auf Kosten und frühzeitige Identifikation von
Einsparpotenzialen. Sicherstellung der Planungsqualität: Einhaltung technischer Standards,
Normen und regulatorischer Anforderungen, insbesondere in sensiblen Bereichen, wie
Kurslabore. Risikomanagement und frühzeitige Problemerkennung: Erkennen von
Abweichungen, Engpässen oder Planungsrisiken und Einleitung geeigneter
Gegenmaßnahmen. Die Kommunikationsstruktur, die Entscheidungswege und das Reporting
sind im Organisationshandbuch vorgegeben und von dem GP umzusetzen. Sind
Anpassungen im Rahmen des Projektablaufes erforderlich, werden diese zwischen AG und
AN abgestimmt und in dem Organisationshandbuch fixiert. Die für den Projekterfolg
erforderlichen weiteren Abstimmungsprozesse werden vom GP gemeinsam mit der AG
abgestimmt und mit aufgenommen. Der Generalplaner (GP) verantwortet die
fachübergreifende Abstimmung aller beteiligten Objekt- und Fachplaner sowie der
ausführenden Gewerke. Er führt die verschiedenen Planungsdisziplinen zusammen und stellt
sicher, dass architektonische, technische und prozessuale Anforderungen konsistent
umgesetzt werden. Der GP koordiniert alle Fachdisziplinen. Er steuert die Zusammenarbeit
der Fachplaner und Gewerke, die für den Werkerfolg erforderlich sind, zur Erlangung von
abgestimmten Planungsunterlagen und Reduzierung von Schnittstellenrisiken. Der GP ist die
Schnittstelle zwischen Auftraggeber, Architekten und Fachplanern und bildet die zentrale
Kommunikationsrolle im Projekt: Übermittlung von Vorgaben des Auftraggebers, Abstimmung
von Anforderungen zwischen Fachplanern, Priorisierung von Entscheidungen, Sicherstellung
eines transparenten Informationsflusses. Der GP hat zu gewährleisten, dass alle Beteiligten
auf den gleichen konsistenten Wissensstand arbeiten. Der Generalplaner trägt die
Gesamtverantwortung für die planerische Qualität des Projekts und trägt die Rolle als
verlässlicher Partner über alle Leistungsphasen hinweg. Diese Verantwortung umfasst nicht
nur die technische Richtigkeit der Planung, sondern auch deren Konsistenz, Vollständigkeit,
Nachvollziehbarkeit und Genehmigungsfähigkeit. Damit verpflichtet sich der Generalplaner,
alle relevanten Fachdisziplinen so zu koordinieren, dass ein integriertes, widerspruchsfreies
Gesamtmodell entsteht. Er stellt sicher, dass alle Planungsunterlagen vollständig,
regelkonform und prüffähig sind. Dazu gehört, die frühzeitige Identifikation von
Widersprüchen, Kollisionen oder ungeklärten Schnittstellen - insbesondere zwischen den
einzelnen Fachplanerleistungen. Im Übrigen wird auf das Leistungsbild Generalplaner
verwiesen.
Interne Kennung: 2026/702/8904
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Carl-Neuberg-Straße 1
Stadt: Hannover
Postleitzahl: 30625
Land, Gliederung (NUTS): Region Hannover (DE929)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 14/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 29/04/2031
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: ACHTUNG: WEITERE UNTERLAGEN WERDEN AUF
GESONDERTES VERLANGEN DER BIETER ÜBERMITTELT: Die Bieter erhalten zunächst
nur die Anlagen 00 - 11 als Vergabeunterlagen. Die Anlage 12 bis 28 enthalten geheime und
vertrauliche Informationen und dürfen nur zur Angebotserstellung und ggf. (bei Zuschlag) zur
Auftragsausführung verwendet werden. Sofern die Bieter ein Angebot erstellen wollen, muss
zunächst die Anlage 9 MHH Vertraulichkeitsvereinbarung ausgefüllt und unterzeichnet
eingereicht werden. Die Bieter werden in diesem Zusammenhang gebeten, diese Anlage
entsprechend ausgefüllt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform einzureichen
und eine Empfänger E-Mail-Adresse zu benennen. Die Anlagen 12 bis 28 werden sodann
über einen entsprechenden Cloudlink übermittelt.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für
Dienstleistungsverträge
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der für die Ausführung vorgesehene Projektleiter und
der stellvertretende Projektleiter müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Architekt
oder Ingenieur rechtmäßig zu führen. Bei ausländischen Bietern gilt die Gleichwertigkeit
nach der Richtlinie 2005/36/EG. Erforderlicher Nachweis: Vorlage der Urkunde über die
Kammereintragung (Architekten- oder Ingenieurkammer) oder ein gleichwertiger Nachweis
des Herkunftslandes für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter. Vgl. im
Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss ordnungsgemäß im Berufs- oder
Handelsregister seines Sitzes eingetragen sein. Erforderlicher Nachweis: Auszug aus dem
Handels- oder Berufsregister (nicht älter als 6 Monate zum Schlusstermin der
Angebotsabgabe) Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-
Zuschlagsmatrix
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis einer bestehenden oder im Auftragsfall
abzuschließenden Berufshaftpflichtversicherung mit einer Midestdeckungshöhe von: 3,0 Mio.
EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und
Vermögensschäden). Die Versicherung muss die Haftung für alle Fachplanungs-
Nachunternehmer ausdrücklich mitabdecken. Erforderlicher Nachweis: Kopie der
Versicherungspolice oder einer rechtsverbindliche Erklärung des Versicherers, dass die
Deckungssummen im Auftragsfall auf die geforderten Beträge erhöht oder neu abgeschlossen
werden. Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Jahresumsatz, den der Bieter mit vergleichbaren
Leistungen (Leistungen als Generalplaner) erwirtschaftet hat, muss in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023 - 2025) mindestens 1,5 Mio. EUR p. a. netto
betragen. Erforderlicher Nachweis: Eigenerklärung über den spezifischen Jahresumsatz der
letzten 3 Geschäftsjahre (2023-2025) bezogen auf vergleichbare Leistungen (Leistungen als
Generalplaner) anhand der Anlage 01 Eigenerklärung zur Eignung. Vgl. im Übrigen die
Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: mind.4 fest angestellte Dipl.- Ing. Architektur und/ oder
(Hoch-) Bauingenieure in Vollzeit in dem Bereich Generalplanung, davon mindestens 2
Beschäftigte, Architekten oder (Hoch-) Bauingenieure, die bauvorlagenberechtigt sind
Erforderlicher Nachweis: Eigenerklärung über die Mitarbeiteranzahl anhand der Anlage 01
Eigenerklärung zur Eignung Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die
Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis, dass der Bieter ein internes
Qualitätssicherungssystem installiert und betreibt. Erforderlicher Nachweis: Vorlage einer
gültigen Zertifizierung oder einer textlichen Darstellung des QS-Systems (möglichst nicht
länger als 2 DIN A4-Seiten, Arial, Schriftgröße 11 pt, einzeiliger Zeichenabstand) Vgl. im
Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-Zuschlagsmatrix
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eignungsprüfung anhand von Einreichung von max.
drei Unternehmensreferenzen mit vergleichbaren Anforderungen. Folgende
Mindestanforderungen müssen hinsichtlich der eingereichten Referenzen erfüllt sein: - Es
handelt sich um ein Referenzprojekt aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) -
mindestens zwei Referenzprojekte sind abgeschlossen und nicht älter als 10 Jahre (Stichtag:
Ende der Angebotsfrist) - mindestens eine Referenz weist eine Planung der Modernisierung
oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes auf -
mindestens eine Erstellung der Leistungsphasen 1-8 gemäß HOAI im Paket als Generalplaner
oder federführender Partner -das Referenzprojekt ist mindestens in die Honorarzone IV
gemäß HOAI eingestuft - mindestens ein Referenzprojekt muss im Auftrag eines öffentlichen
Auftraggebers erbracht worden sein - mindestens ein Referenzprojekt beinhaltet die
Integration einer komplexen Medientechnik /AV Infrastruktur - mindestens ein Referenzprojekt
beinhaltet die Durchführung der Maßnahme im Bestand unter Aufrechterhaltung des restlichen
Lehr-/Gebäudebetriebes Vgl. im Übrigen die Eigenerklärung zur Eignung sowie die Eignungs-
Zuschlagsmatrix
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS?
Sanktionen und dem dort enthaltenen Verbot von Auftragserteilungen an russische
Staatsangehörige/Unternehmen/Lieferanten gemäß Artikel 5k Absatz 1 VO (EU) 833/2014, in
der jeweils geltenden Fassung über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen
Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. Die VO gilt unmittelbar (d.h. ohne
nationalen Umsetzungsakt) und ab sofort (die VO ist bereits am 09.04.2022 in Kraft getreten).
i.Ü. siehe Formblatt Eigenerklärung Sanktionsvereinbarung EU
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Grundlage für die Bewertung ist das ausgefüllte Honorarangebot (Anlage 00b
GP Honorar) des Bieters. Hinweis: Es werden auch die Stundensätze für den Fall der
Vereinbarung von Nachweisleistungen gemäß fiktiver Stundenkontingente gewertet und zur
Angebotssumme addiert (s. Anlage (Honorarblatt) GP_Honorar_I02B2602_I02B2619.xlsx,
kein Anspruch auf Beauftragung). Die fiktiven Stundenkontingente dienen ausschließlich der
Wertung und Vergleichbarkeit. Das für die Wertung relevante Honorarangebot ergibt sich
daher aus folgender Summe: Honorarsumme des Bieters (vgl. Honorarblatt, Mappe GP
Honorar mit Std.) = Honorar Leistungstufe 1- 5 GP Honorar inkl. Nebenkosten mit
Berücksichtigung der (fiktiven) Stundenzahl für Nachweisleistungen. Die Honorarsumme
(gem. Honorarformblatt) wird mit bis zu 5 Punkten bewertet: Das Angebot mit der nach
Prüfung der Angemessenheit niedrigsten Honorarsumme erhält die volle Punktzahl; Angebote
mit dem 2-fachen der niedrigsten Summe oder darüber hinaus erhalten 0 Punkte. Der
Punktwert der dazwischenliegenden Angebote wird durch eine lineare Interpolation, mit zwei
Stellen nach dem Komma ermittelt.(max. Punkte 5, Gewichtung 40 %, maximal gewichtete
Punkte 200) (i.Ü. vgl. Zuschlagsmatrix)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Organigramm - Personalorganisation
Beschreibung: Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Organigramm des vorgesehenen
Projektteams samt Erläuterungsbericht und einer Darstellung der Herangehensweise an die
Aufgabe vorzulegen. (formlos, max. bitte 10 DIN-A4-Seiten, in Arial, einfacher Zeilenabstand,
Schriftgröße 11 pt). (max. 5 Punkte, Gewichtung 15 %, max. gewichtete Punkte 75), vgl. im
Übrigen wird auf die Eignungs- und Zuschlagsmatrix verwiesen (Anlage 11).
Mindestanforderung hinsichtlich des darzustellenden Projektleitungsteams: - Das
Projektleitungsteam ist namentlich zu benennen. Der Projektleiter und der stellvertretende
Projektleiter müssen personenverschieden sein. - Der Projektleiter und der stellvertretende
Projektleiter müssen festangestellte Mitarbeiter (oder Geschäftsführer) des Bieters sein. - Der
Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter müssen berechtigt sein, die
Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik
Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden. - Der Projektleiter muss über
min. fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung der Modernisierung oder des
Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes seit dem
Hochschulabschluss verfügen. - Der stellvertretende Projektleiter muss über min. drei Jahre
Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung der Modernisierung oder des Umbaus eines
Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes seit dem Hochschulabschluss
verfügen. - Sowohl vom Projektleiter als auch vom stellvertretenden Projektleiter ist jeweils ein
Lebenslauf beizufügen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Herangehensweise - Innovation
Beschreibung: Auftragsbezogens Konzept - Innovationskonzept für Hörsäle + Kurslabore Teil1
Innovationskonzept für die Hörsäle mit detaillierter Darstellung, welcher Hörsaal, mit welcher
Lehrform, für die Medizintechnik der Zukunft ausgestattet werden sollte. Das Konzept
inkludiert auch die dazu erforderliche Medientechnik (formlos, max. bitte 8 DIN-A4-Seiten, in
Arial, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11 pt). Skizzen und Bilder können zur
Visualisierung in das Innovationskonzept integriert werden. Teil 2 Innovationskonzept für die
Kurslabore, in dem die Ansätze aus dem Hörsäle-Konzept sich in den Kurslaboren fortführt
und die erforderliche Medientechnik inkludiert (formlos, max. bitte 4 DIN-A4-Seiten, in Arial,
einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11 pt). Skizzen und Bilder können zur Visualisierung in
das Innovationskonzept integriert werden. (max. Punkte 5, Gewichtung 15 %, max. gewichtete
Punkte 75). Im Übrigen wird auf die Eignungs- und Zuschlagsmatrix verwiesen (Anlage 11)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Berufserfahrung des Projektleiters
Beschreibung: Berufserfahrung des Projektleiters: Es wird die Dauer der Berufserfahrung als
Projektleiter in vergleichbaren Projekten (Generalplanung der Modernisierung oder des
Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes) bewertet. Die
Bewertung erfolgt wie folgt: - Weniger als 5 Jahre = Ausschluss. - Mehr als 5 Jahre und
weniger als 7 Jahre = 1 Punkt. - Ab 7 Jahren, aber weniger als 9 Jahre = 2 Punkte. - Ab 9
Jahren, aber weniger als 11 Jahre = 3 Punkte. - Ab 11 Jahren, aber weniger als 13 Jahre = 4
Punkte. - Ab 13 Jahren = 5 Punkte. (max. Punkte 5, Gewichtung 7,5, max. gewichtete Punkte
37,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 7,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des Projektleiters (Teil I)
Beschreibung: Der Projektleiter muss mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt zum
Nachweis der Erfahrung bei der Erbringung von Leistungen als Generalplaner bei einer
Modernisierung oder eines Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder
Veranstaltungsgebäudes innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums LP 1 - 8
(abgeschlossen), in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Angebotsfrist) mit einer
Bausumme i. H. v. mindestens 10 Mio. EUR netto (KG 200 - 600 gemäß DIN 276) vorweisen.
Die Referenz muss mindestens folgende Fachbereiche umfassen Objektplanung, Technische
Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung. Der Bieter bestätigt, dass der Projektleiter in den
jeweiligen Fachgebieten der jeweiligen Projektstufen vergleichbar umfangreiche Leistungen
erbracht hat, wie sie in den Anlagen Leistungsbilder abgefordert werden. Darüber hinaus
gehende Leistungen werden wie folgt bewertet: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des
Projektleiters und Bewertung Teil 1: Die Leistungen des angebotenen Projektleiters umfassen
im jeweils benannten Referenzprojekt auch Leistungen aus den anderen Fachgebieten,
welche auch in diesem Projekt Gegenstand sind: Brandschutzgutachter, Bauphysik - Bau- und
Raumakustik, Schadstoffgutachter, Sicherheits- und Gesundheitskoordination. Für die
Bewertung wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem an: - ein weiteres Fachgebiet
enthalten = 2 Punkte - zwei weitere Fachgebiete enthalten = 3 Punkte - drei weitere
Fachgebiete enthalten = 4 Punkte - vier weitere Fachgebiete enthalten = 5 Punkte (max. 5
Punkte, Gewichtung 7,5, max, gewichtete Punkte 37,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- und
Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 7,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des Projektleiters (Teil 2)
Beschreibung: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des Projektleiters und Bewertung
Teil 2 Enthält die Referenz eine Bausumme, welche die geforderte Mindestsummen
übersteigt, erhält die Referenz weitere Wertungspunkte. Für die Bewertung wendet die
Auftraggeberin folgendes Punktesystem bezogen auf die KG 200 - 600 gemäß DIN 276 an: - <
10 Mio. EUR netto = 0 Punkte. - > 10 Mio. EUR netto = 1 Punkt. - > 15 Mio. EUR netto = 2
Punkte. - > 20 Mio. EUR netto = 3 Punkte. - > 25 Mio. EUR netto = 4 Punkte. - > 30 Mio. EUR
netto = 5 Punkte. (max. 5 Punkte, Gewichtung 5 %, max. gewichtete Punkte 25). Im Übrigen
vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters:
Beschreibung: Es wird die Dauer der Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren
Projekten (Generalplanung der Modernisierung oder des Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-,
Kongress- oder Veranstaltungsgebäudes) bewertet. Die Bewertung erfolgt wie folgt: - Weniger
als 3 Jahre = Ausschluss. - Mehr als 3 Jahre und weniger als 5 Jahre = 1 Punkt. - Ab 5
Jahren, aber weniger als 7 Jahre = 2 Punkte. - Ab 7 Jahren, aber weniger als 9 Jahre = 3
Punkte. - Ab 9 Jahren, aber weniger als 11 Jahre = 4 Punkte. - Ab 11 Jahren = 5 Punkte.
(max. Punkte 5, Gewichtung 2,5 %, max. gewichtete Punkte 12,50). Im Übrigen vgl. Eignungs-
und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 2,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des stellvertretenden Projektleiters (Teil I)
Beschreibung: Der stellv. Projektleiter muss mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt
zum Nachweis der Erfahrung bei der Erbringung von Leistungen als Generalplaner bei bei
einer Modernisierung oder eines Umbaus eines Lehr-, Hörsaal-, Kongress- oder
Veranstaltungsgebäudes innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums LP 1 - 8
(abgeschlossen), in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Angebotsfrist) mit einer
Bausumme i. H. v. mindestens 5 Mio. EUR netto (KG 200 - 600 gemäß DIN 276) vorweisen.
Die Referenz muss mindestens folgende Fachbereiche umfassen: Objektplanung, Technische
Gebäudeausrüstung,Tragwerksplanung. Der Bieter bestätigt, dass der stellvertr. Projektleiter
in den jeweiligen Fachgebieten der jeweiligen Projektstufen vergleichbar umfangreiche
Leistungen erbracht hat, wie sie in den Anlagen Leistungsbilder abgefordert werden. Darüber
hinaus gehende Leistungen werden wie folgt bewertet: Leistungsinhalt der persönlichen
Referenz des stellv. Projektleiters und Bewertung Teil 1 Die Leistungen des angebotenen
stellv. Projektleiters umfassen im jeweils benannten Referenzprojekt auch Leistungen aus den
anderen Fachgebieten, welche auch in diesem Projekt Gegenstand sind:
Brandschutzgutachter, Bauphysik - Bau- und Raumakustik, Schadstoffgutachter, Sicherheits-
und Gesundheitskoordination. Für die Bewertung wendet die Auftraggeberin folgendes
Punktesystem an: - ein weiteres Fachgebiet enthalten = 2 Punkte - zwei weitere Fachgebiete
enthalten = 3 Punkte - drei weitere Fachgebiete enthalten = 4 Punkte - vier weitere
Fachgebiete enthalten = 5 Punkte (max. 5 Punkte, Gewichtung 5%, max. gewichtete Punkte
25). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenz des stellvertretenden Projektleiters (Teil II)
Beschreibung: Leistungsinhalt der persönlichen Referenz des stellv. Projektleiters und
Bewertung Teil 2 Enthält die Referenz eine Bausumme, welche die geforderte
Mindestsummen übersteigt, erhält die Referenz weitere Wertungspunkte. Für die Bewertung
wendet die Auftraggeberin folgendes Punk-tesystem bezogen auf die KG 200 - 600 gemäß
DIN 276 an: - < 5 Mio. EUR netto = 0 Punkte. - > 5 Mio. EUR netto = 1 Punkt. - > 10 Mio. EUR
netto = 2 Punkte. - > 15 Mio. EUR netto = 3 Punkte. - > 20 Mio. EUR netto = 4 Punkte. - > 25
Mio. EUR netto = 5 Punkte. (max. 5 Punkte, Gewichtung 2,5 %, max. gewichtete Punkte
12,50). Im Übrigen vgl. Eignungs- und Zuschlagsmatrix (Anlage 11).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 2,5
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/10/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DBTMV75
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DBTMV75
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DBTMV75
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 03/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Auf die Regelung des § 56 VgV wird in Bezug auf
Nachforderungen verwiesen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 03/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der
Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160
Abs. 3, § 134 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist: § 160 Abs.
3 GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 134
Abs. 1, Abs. 2 GWB: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot
angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres
Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform
zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15
Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die
Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es
nicht an
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Medizinische Hochschule Hannover
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Medizinische Hochschule Hannover
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Medizinische Hochschule Hannover
Registrierungsnummer: 03-0141700000-23
Postanschrift: Carl-Neuberg-Straße 1
Stadt: Hannover
Postleitzahl: 30625
Land, Gliederung (NUTS): Region Hannover (DE929)
Land: Deutschland
E-Mail: Zentraleinkauf-Vergaben@mh-hannover.de
Telefon: +49 5115326362
Internetadresse: http://www.mh-hannover.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Leinemann & Partner mbB
Registrierungsnummer: DE207557681
Postanschrift: Ballindamm 7
Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20095
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Leinemann & Partner mbB
E-Mail: andreas.rosenauer@leinemann-partner.de
Telefon: 0404689920
Internetadresse: https://www.leinemann-partner.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Registrierungsnummer: t:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachen.de
Telefon: +49 4131-153306
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2ef29bcd-55a2-41cc-8858-ea05cf766fc0 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 01/10/2026 22:43:16 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 192/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/10/2026
Referenzen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DBTMV75
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DBTMV75/documents
https://www.leinemann-partner.de/
http://www.mh-hannover.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-685258-2026-DEU.txt
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