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Titel :
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DEU-Wiesbaden - Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung Unterstützungsleistungen im polizeilichen Umfeld in 7 Losen
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026100700493815119 / 689519-2026
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Veröffentlicht :
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07.10.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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11.02.2029
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Angebotsabgabe bis :
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06.11.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
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DEU-Wiesbaden: Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung,
Internet und Hilfestellung Unterstützungsleistungen im polizeilichen
Umfeld in 7 Losen
2026/S 194/2026 689519
Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Unterstützungsleistungen im polizeilichen Umfeld in 7 Losen
OJ S 194/2026 07/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für
Datenverarbeitung
E-Mail: vergabestelle@hzd.hessen.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Unterstützungsleistungen im polizeilichen Umfeld in 7 Losen
Beschreibung: Die HZD erbringt -speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei den
technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Hierfür werden
verschiedene Dienstleistungen ausgeschrieben.
Kennung des Verfahrens: c7ec5a12-fa81-4339-93f2-a3ccce2d9b5d
Interne Kennung: VG-3000-2026-0055
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
2.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.3. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 70 607 200,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 84 728 640,00 EUR
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Ein Bieter kann den Nachweis seiner Eignung und des
Nichtvorliegens von Ausschlussgründen ganz oder teilweise durch die Teilnahme an
Präqualifikationssystemen erbringen. Neben den in Ziffer 5.1.9 dieser EU-Bekanntmachung
geforderten Unterlagen zu Beleg der Eignung haben die Bieter zusätzlich die nachfolgenden
Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot einzureichen: (1) Eigenerklärungen zu
Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB (Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und
Eigenerklaerung_Par_124_GWB ). Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft die Erklärungen in der entsprechenden Form einzureichen. Bei Einsatz
von (eignungsrelevanten) Unterauftragnehmern hat jeder Unterauftragnehmer die Erklärungen
in der entsprechenden Form einzureichen. (2) Eigenerklärung Artikel 5k EU-Verordnung 833
/2014 Der Bieter hat die Eigenerklärung zum Artikel 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Datei
Eigenerklaerung Artikel 5k EU-Verordnung 833-2014 ) ausgefüllt mit seinem Angebot
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die
Erklärung in der entsprechenden Form einzureichen. (3) Erklärung Unternehmensdaten (Datei
Erklaerung_Unternehmensdaten ). Diese Erklärung dient lediglich statistischen Zwecken. Sie
stellt kein Eignungskriterium dar. (4) Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe-
und Tariftreuegesetz (HVTG): Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie
(eignungsrelevante) Unterauftragnehmer (§§ 4, 5 HVTG) haben die erforderliche
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn nach § 10 HVTG abzugeben (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ). (5) Der Auftragnehmer wird personenbezogene Daten
im Auftrag verarbeiten. Hierzu wird eine Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung je Los
geschlossen (Datei Vereinbarung_Auftragsverarbeitung_Los 1 ,
Vereinbarung_Auftragsverarbeitung_Los 2 , Vereinbarung_Auftragsverarbeitung_Los 3
usw.). Der Bieter füllt die mit den Vergabeunterlagen veröffentlichte Vereinbarung über die
Auftragsverarbeitung je Los an den vorgesehenen Stellen aus (gelb markiert); insbesondere
legt der Bieter die erforderlichen technisch-organisatorischen Maßnahmen dar, in dem er
diese entweder in Anlage 1 der Vereinbarung einträgt oder diese als gesonderte Unterlage
seinem Angebot beifügt. In diesem Auftrag werden keine besonderen technisch-
organisatorischen Maßnahmen gefordert. (6) Hinweis der Vergabestelle zu den
Kompetenzprofilen: Mit dem Angebot sind noch keine konkreten Personen zu benennen und
für diese die Kompetenzprofile ausgefüllt einzureichen. Die Kompetenzprofile dienen der
Überprüfung der in der Leistungsbeschreibung festgelegten Mindestqualifikationen an das
einzusetzende Personal. Sie werden nach Abschluss der Rahmenvereinbarung und vor
Abschluss eines Einzelabrufs von dem Auftragnehmer zum Nachweis angefordert, dass das
angebotenen Personal die Mindestqualifikationen erfüllt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 7
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 7
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Siehe
Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Korruption: Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und
Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Siehe
Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB
und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Betrug: Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und
Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Zahlungsunfähigkeit: Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und
Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Siehe
Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: ---Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB
und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Siehe Dateien
Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und Eigenerklaerung_Par_124_GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Siehe Dateien Eigenerklaerung_Par_123_GWB und
Eigenerklaerung_Par_124_GWB
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: POLAS
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmanagementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten
Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen
Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-,
Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und
hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle
zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades
ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen
von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der
Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden
an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten
Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur
vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates
bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software
KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden
Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt
landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da
der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und
Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das
Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem
Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV, über den Leistungen bis zur vollständigen
Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und
verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Die sog. POLAS-
Anwendungsfamilie beinhaltet einerseits das Landesdatenhaltungssystem für polizeilich
relevante Daten und wird als browserbasierte Online-WEB-An-wendung im 24-Stunden-
Betrieb zur Verfügung gestellt. Andererseits wird das Lan-desdatenhaltungssystem durch
mehr als 50 Teilverfahren ergänzt. Die POLAS-An-wendungsfamilie dient im Wesentlichen der
vorbeugenden Bekämpfung und Verfol-gung von Straftaten, der Strafvollstreckung, der
Gefahrenabwehr sowie der Amtshilfe. Konkret wird die Pflege und Abfrage von polizeilich
relevanten Personendaten, Fahn-dungs-, Haft-, Alias- und Erkennungsdienstdaten,
Kriminalaktennachweise, personen-gebundene Hinweise, Fall-, Sachfahndungs- und
Sachbeschreibungsdaten ermöglicht. Das POLAS Teilverfahren INPOL-Land ist ein
Kooperationsprodukt der Länder Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg sowie Brandenburg
und wird in Teilen oder in Gänze in vielen anderen Bundesländern (sog. Teilnehmerländer )
eingesetzt. Die Teilnehmerländer haben nur ein sehr eingeschränktes Mitbestimmungsrecht
und wir-ken nicht bei Pflege- und Weiterentwicklung der Software mit. Die Anwendung ist
hochverfügbar und wird auf einer Hyperkonventen Virtualisierungsplattform in einem 2-Raum
Konzept betrieben. Dabei wird zwischen Produktiv-, Referenz- und Entwicklungsumgebung
unterschieden. Insgesamt sind mehr als 18.000 Anwender an das System angebunden und
greifen auf die in 21 Oracle-Datenbanken vorhandenen Daten mit ca. 6 TB Datenvolumen zu.
Die Anwendung ist hochverfügbar und wird auf der Verfahrenscloud-Hessen mit ins-gesamt
etwa 80 VMs betrieben. Dabei wird zwischen Produktiv-, Referenz-, Entwicklungs- und
Schulungsumgebung unterschieden. Insgesamt sind mehr als 18.000 An-wender an das
System angebunden und greifen auf die in etwa 45 Oracle-Datenbanken vorhandenen Daten
mit ca. 42 TB Datenvolumen zu. Im Fachgebiet POLAS erbringt der Auftragnehmer
Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Administration der Fachverfahren der POLAS-Familie.
Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ( Verfahrensspezialist POLAS nach Ziffer 4.3.1
der Leistungsbeschreibung und Senior Verfahrensspezialist POLAS nach Ziffer 4.3.3 der
Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern
4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen
wird ausgegangen: Verfahrensspezialist POLAS ca. 9 Personenjahre pro Jahr / 36
Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior
Verfahrensspezialist POLAS ca. 3 Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt
(Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0001
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 10 533 600,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 12 640 320,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 12.640.320,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1. Los: LOT-0002
Titel: ComVor
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten
Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen
Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-,
Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und
hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle
zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades
ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen
von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der
Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden
an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten
Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur
vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates
bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software
KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden
Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt
landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da
der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und
Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das
Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem
Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen
Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und
verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. ComVor ist die zentrale
Fachanwendung für die Erfassung von Vorgangsdaten der hessischen Polizei auf
Formularbasis. Diese Daten werden je nach Anforderungen der verschiedenen Anwendungen
EBV, ETB, EUSka, ComVor-Index, KLB, POLAS, Staatsanwaltschaften, Crime, ELS,
Massenschnittstelle, Onlinewache über Schnitt-stellen exportiert oder importiert. Zurzeit
arbeiten ca. 15.000 User mit der Anwendung. ComVor ist eine Kooperation aus den
Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg und Hessen und wird von diesen
weiterentwickelt und betrieben. Die MSSQL-Datenbanken für ComVor, BV, ETB und EUSka in
den Produktions- und Preproduktionsumgebungen werden auf einem hochverfügbaren
Microsoft Cluster mit SAN-Anbindung betrieben. Das Datenvolumen beträgt mehr als 1,5 TB.
Alle Applikationen in der Produktion müssen 24x7 verfügbar sein. Die ComVor-Familie
beinhaltet eine Produktions-, eine Pre-Prod- sowie vier QS-Umgebungen. Gleiches gilt für die
entsprechenden Querschnittsthemen (Mini-Verfahren), so dass eine hohe Betriebssicherheit
und Verfügbarkeit gewährleistet werden kann. Diese werden für Migrationstests, Patch-
/Fachanwendungsfixeinspielungen, Schnittstellentests in den verschiedensten Kombinationen
der, in der Verfahrensbeschreibung gelisteten, Fachanwendungen benötigt. Die
Datenbankserver werden auf physikalischer Hardware betrieben, während Middleware-, Geo-
und Schnittstellenserver mittels MS HyperV Technologie virtuell betrieben werden. Die
MSSQL-Datenbanken für ComVor, BV, ETB und EUSka in der Produktions- und
Preproduktionsumgebung werden auf einem hochverfügbaren Microsoft 4 Node-Clus-ter mit
SAN-Anbindung betrieben. Das Datenvolumen beträgt mehr als 1,5 TB. Alle Applikationen in
der Produktion müssen 24x7 verfügbar sein. Die ComVor-Familie be-inhaltet eine Produktions-
, eine PreProd- sowie vier QS-Umgebungen. Diese werden für Migrationstests, Patch-
/Fachanwendungsfixeinspielungen, Schnittstellentests in den verschiedensten Kombinationen
der, in der Verfahrensbeschreibung gelisteten, Fachanwendungen benötigt. Die
Datenbankserver werden auf physikalischer Hardware betrieben, während Middleware-, Geo-
und Schnittstellenserver mittels MS Hy-per-V Technologie virtuell betrieben werden. Im
Fachgebiet ComVor erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im Zusammenhang mit der
Administration der Fachverfahren der ComVor Familie. Es werden zwei Rollenprofile
ausgeschrieben ( Verfahrensspezialist ComVor nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung
und Senior Verfahrensspezialist ComVor nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die
Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der
Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen:
Verfahrensspezialist ComVor ca. 4 Personenjahre pro Jahr / 16 Personenjahre insgesamt
(Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist ComVor ca. 3
Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro
Jahr)
Interne Kennung: LOT-0002
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 6 283 200,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 7 539 840,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 7.539.840,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1. Los: LOT-0003
Titel: Querschnittsthemen
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten
Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen
Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-,
Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und
hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle
zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades
ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen
von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der
Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden
an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten
Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur voe
Querschnittsthemen umfassen eigenständige Anwendungen, welche u.a.mit einer eigenen
Citrix-Server-Farm oder einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei
(z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server)
vollständig integriert sind. Im Fachgebiet Querschnittsthemen erbringt der Auftragnehmer
Tätigkeiten im Zusam-menhang mit der Administration des diverser kleiner Fachverfahrens (u.
a. SOLA oder VDI (Virtual Desktop Infrastructure)).llständigen Betriebseinführung) und die
Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit einem
Team er-folgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt.
Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form
erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische For-
derungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in
jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter
abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die
HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV
über den Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld
des Anwendungsmanagement Polizei und verbunde-ner Kooperationen und Resorts
beauftragt werden können. Unter Querschnittsverfahren versteht man verschiedene
Anwendungen, die auf Grund ihrer Größe nicht als getrennte Verfahren geführt werden sowie
Verfahrens-übergreifende Infrastruktur für Überwachung, IT-Service-Management, Sicherheit,
Compliance, Lizenz- & Update-Management (z.Bsp. SCOM, Trellix, KMS, WSUS). Die
Querschnittsthemen umfassen eigenständige Anwendungen, welche u.a. mit einer eigenen
Citrix- Server- Farm oder einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen
Polizei (z. Bsp.: Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle
Server) vollständig integriert sind. Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben
( Verfahrensspezialist Querschnittsthemen nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und
Senior Verfahrensspezialist Querschnittsthemen nach Ziffer 4.3.3 der
Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern
4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen
wird ausgegangen: Verfahrensspezialist Querschnittsthemen ca. 10 Personenjahre pro Jahr /
40 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior
Verfahrensspezialist Querschnittsthemen ca. 3 Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre
insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0003
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 11 383 680,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 13 660 416,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 13.660.416,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenverein-barung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1. Los: LOT-0004
Titel: IZEMA
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten
Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen
Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-,
Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und
hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle
zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades
ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen
von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der
Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden
an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten
Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur
vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates
bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software
KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden
Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt
landespolitische als auch bundespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Da
der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und
Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das
Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem
Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen
Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und
verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Unter IZEMA versteht
man das Integrierte Zeitmanagement der Hessischen Polizei. Die hessische Polizei nutzt dazu
die Zeitmanagementsoftware SP-EXPERT. Diese Software soll unter anderem dafür sorgen,
dass alle Dienststellen in Hessen unter glei-chen Bedingungen ihre Dienstzeit und Bezüge
berechnen. Gleichzeitig werden die Planungskomponenten sehr umfangreich genutzt. IZEMA
ist als eigenständige Anwendung, mit einer eigenen Citrix-Server-Farm und einer
Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im
Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server) vollständig integriert. Unter
IZEMA versteht man das Integrierte ZEitMAnagement der Hessischen Polizei. Die hessische
Polizei nutzt dazu die Zeitmanagementsoftware SP-EXPERT. Diese Software soll unter
anderem dafür sorgen, dass alle Dienststellen in Hessen unter glei-chen Bedingungen ihre
Dienstzeit und Bezüge berechnen. Gleichzeitig werden die Planungskomponenten sehr
umfangreich genutzt. IZEMA ist als eigenständige Anwendung, mit einer eigenen Citrix-Server-
Farm und einer Webserverfarm, in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.:
Active Directory im Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den Oracle Server)
vollständig integriert. Im Fachgebiet IZEMA erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im
Zusammenhang mit der Administration des Fachverfahrens IZEMA. Es werden zwei
Rollenprofile ausgeschrieben ( Verfahrensspezialist IZEMA nach Ziffer 4.3.1 der
Leistungsbeschreibung und Senior Verfahrensspezialist IZEMA nach Ziffer 4.3.3 der
Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern
4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen
wird ausgegangen: Verfahrensspezialist IZEMA ca. 2 Personenjahre pro Jahr / 8
Personenjahre insgesamt Senior Verfahrensspezialist IZEMA ca. 2 Personenjahre pro Jahr / 8
Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0004
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 3 917 760,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 4 701 312,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 4.701.312,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenverein-barung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1. Los: LOT-0005
Titel: Webbasierte Polizeianwendungen
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehö-ren insbesondere die basierend auf ITIL
standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der
ausgeschriebenen Leistungen stehen die Pro-zesse zum Service-Delivery, namentlich das
Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen
erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den
technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des
hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral
betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der
Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen
Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie
Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die
Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und
die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit
einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung
verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form
erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen
umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall
zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden
kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den
Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den
Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des
Anwendungsmanagement Polizei und verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt
werden können. Unter dem Begriff Webbasierte Polizeianwendungen sind alle Inter- und
Intranet gestützte Polizeianwendungen zusammengefasst worden, auch in Kooperation mit
anderen Bundesländern betriebene Anwendungen. Die verschiedenen Anwendungen und
Verfahren sind in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im
Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den SQL Server) integriert. Als
Softwarekomponenten sind MS SQL, Apache, JBOSS und ICContent vorrangig zu nennen.
Alles wird auf Basis von MS Server Betriebssystemen und MS SQL Datenbanken betrieben.
Im Fachgebiet Webbasierte Polizeianwendungen erbringt der Auftragnehmer Tätigkeiten im
Zusammenhang mit der Administration des Fachverfahrens Webbasierte
Polizeianwendungen. Unter dem Begriff Webbasierte Polizeianwendungen sind alle Inter- und
Intranet gestützte Polizeianwendungen zusammengefasst worden, auch in Kooperation mit
anderen Bundesländern betriebene Anwendungen. Die verschiedenen Anwendungen und
Verfahren sind in die Systemlandschaft der Hessischen Polizei (z. Bsp.: Active Directory im
Bereich der Hessischen Polizei, den Clients, den SQL Server) integriert. Als
Softwarekomponenten sind MS SQL, Apache, JBOSS und ICContent vorrangig zu nennen.
Alles wird auf Basis von MS Server Betriebssystemen und MS SQL Datenbanken betrieben.
Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben ( Verfahrensspezialist Webbasierte
Polizeianwendungen nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und Senior
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen nach Ziffer 4.3.3 der
Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern
4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen
wird ausgegangen: Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen ca. 8
Personenjahre pro Jahr / 32 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro
Jahr) Senior Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen ca. 4 Personenjahre pro
Jahr / 16 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr)
Interne Kennung: LOT-0005
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 10 644 480,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 12 773 376,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 12.773.376,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenverein-barung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1. Los: LOT-0006
Titel: Problemmanagement
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehören insbesondere die basierend auf ITIL standardisierten
Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der ausgeschriebenen
Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das Incident-, Problem-,
Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen erbringt die HZD - und
hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den technischen Betrieb für alle
zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des hohen Zentralisierungsgrades
ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral betriebenen polizeilichen Anwendungen
von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der
Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden
an Leib und Leben von Bürgern sowie Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten
Jahre haben gezeigt, dass die Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur
vollständigen Betriebseinführung) und die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates
bzw. Upgrades am effektivsten mit einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software
KnowHow und langjährige Erfahrung verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden
Jahre in entsprechend angepasster Form erwartet. Außerdem müssen verstärkt
landespolitische als auch bundespolitische For-derungen umgesetzt bzw. integriert werden.
Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall zeitnah in ausreichender Kapazität und
Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das
Land Hessen, vertreten durch die HZD, den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem
Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den Leistungen bis zur vollständigen
Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des Anwendungsmanagement Polizei und
verbundener Kooperationen und Resorts beauftragt werden können. Das
Problemmanagement umfasst die strategische und operative Steuerung von Störungen und
Problemen für alle polizeilichen Verfahren. Das Problemmanagement etabliert
organisatorische Rahmenbedingungen, um einen reibungslosen Betrieb sowie kontinuierliche
Verbesserungen zu gewährleisten. Das Problemmanagement plant, optimiert und steuert die
Prozesse des Incident- und Problemmanagements, unterstützt bei der Eskalation und
überwacht die Einhaltung von SLAs. Im Problemmanagement werden verfahrens- und
abteilungsübergreifende Entstörungsmaßnahmen, auch in Zusammenarbeit mit der Polizei
koordiniert. Zu den Aufgaben gehören auch die selbstständige und strukturierte Analyse und
Beseitigung komplexer Betriebsstörungen sowie die Durchführung qualitätssichernder
Maßnahmen. Das Problemmanagement stimmt sich mit externen Dienstleistern und
Herstellern ab, ggf. auch in englischer Sprache, koordiniert die Störungsanalyse und
nachgelagerte Maßnahmen und entwickelt Prozeduren zur proaktiven Fehlervermeidung und
Optimierung der Architektur. Einsatzumfeld ist das VPN der hessischen Polizei mit mehr als
16.000 Benutzern und mehr als 250 Server (virtuelle und physische) im Einsatz sowie den
dazugehörigen Softwarekomponenten und Betriebssystemen. Schnittstellen der Verfahren
untereinander und die sichere Verbindung an externe Komponenten (u.a. Kommunikation mit
den anderen Verwaltungseinheiten). Es werden zwei Rollenprofile ausgeschrieben
( Problemmanager nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und Senior
Problemmanager nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die Mindestanforderungen an
die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der Leistungsbeschreibung zu
entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen: Problemmanager ca. 3
Personenjahre pro Jahr / 12 Personenjahre insgesamt Senior Problemmanager ca. 6
Personenjahre pro Jahr / 24 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro
Jahr) Im Incident- und Problemmanagement ist die Bereitstellung von 2nd-Level
Verfahrenssupport in Form von reaktiven Wochenrufbereitschaften außerhalb der
Servicezeiten der HZD mit der Mindestbesetzung von einer Person zu erbringen. Aufgrund der
großen Bandbreite der möglicherweise auftretenden Fragestellungen ist die Besetzung durch
einen Senior Problemmanager zwingend erforderlich. Damit ist die Bereitschaft zur Teilnahme
an einer alternierenden Rufbereitschaft (i.d.R. in zweiwöchigem Rhythmus) durchgehende
Anforderung für alle Senior Problemmanager. Diese Rufbereitschaften werden von der
Gesamtbetriebsleitung angeordnet. Die Gesamtbetriebsleitung kann auch über längere Zeit
zusätzliche Rufbereitschafts-zeiten auf Wochenbasis für Senior Verfahrensspezialisten
einrichten.
Interne Kennung: LOT-0006
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 9 623 200,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 11 547 840,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 11.547.840,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
5.1. Los: LOT-0007
Titel: EAS
Beschreibung: Die derzeit ca. 65.000 PC-Arbeitsplätze sind mit Hardware unterschiedlicher
Firmen und in den meisten Fällen mit Betriebssystemen sowie Bürokommunikations-Software
der Firma Microsoft ausgestattet. Daneben werden zentral vorgehaltene Applikationen und
Dienste genutzt wie eine zentrale E-Mail-Plattform, Portale auf Basis von SAP Netweaver, ein
mit Drupal realisiertes Informationsportal und ein Dokumentenmana-gementsystem.
Applikationen werden zum Teil auf der Basis von Windows Terminal Servern betrieben. Als
Datenbanken werden bis auf wenige Ausnahmen die Produkte der Firmen Oracle und
Microsoft verwendet. Die Arbeitsplätze sind in ein einheitliches Directory eingebettet und in ein
zentrales Exchange-System integriert. Für die Arbeitsabläufe sind die veröffentlichten
Landesstandards sowie die HZD-seitigen Standards in der jeweils gültigen Fassung
verbindlich anzuwenden. Hierzu gehö-ren insbesondere die basierend auf ITIL
standardisierten Betriebsprozesse des IT-Service Managements. Im Fokus bzgl. der
ausgeschriebenen Leistungen stehen die Prozesse zum Service-Delivery, namentlich das
Incident-, Problem-, Change- und Release Management. Eingebettet in diesen Rahmen
erbringt die HZD - und hier speziell der Bereich Anwendungsmanagement Polizei - den
technischen Betrieb für alle zentralisierten Verfahren der Hessischen Polizei. Aufgrund des
hohen Zentralisierungsgrades ist eine hohe Verfügbarkeit der von der HZD zentral
betriebenen polizeilichen Anwendungen von äußerster Wichtigkeit für den Einsatz der
Polizisten. Ein Großteil der Verfahren dient der Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen
Sicherheit und Ordnung und hilft dabei Schäden an Leib und Leben von Bürgern sowie
Polizisten zu vermeiden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die
Einführung neuer Verfahren (von der Planung bis zur vollständigen Betriebseinführung) und
die Umsetzung von gravierenden Verfahrensupdates bzw. Upgrades am effektivsten mit
einem Team erfolgen, dass über aktuellstes Software KnowHow und langjährige Erfahrung
verfügt. Dieser Bedarf wird auch für die kommenden Jahre in entsprechend angepasster Form
erwartet. Außerdem müssen verstärkt landespolitische als auch bundespolitische Forderungen
umgesetzt bzw. integriert werden. Da der erforderliche Personalbedarf nicht in jedem Fall
zeitnah in ausreichender Kapazität und Qualität durch interne Mitarbeiter abgedeckt werden
kann, beabsichtigt der Auftraggeber, das Land Hessen, vertreten durch die HZD, den
Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmen gemäß § 21 Abs. 3 VgV über den
Leistungen bis zur vollständigen Betriebseinführung der neuen Verfahren im Umfeld des
Anwendungsmanagement Polizei und verbunde-ner Kooperationen und Resorts beauftragt
werden können. Unter EAS versteht man die elektronische Akte in Strafsachen eine
vermittelnde Schnittstelle, die den rechtskonformen und sicheren Austausch von Strafsachen
zwischen Polizei und Justiz ermöglicht. Die HZD stellt dieses Verfahren für 10
Landespolizeibehörden, das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Zollkriminalamt sowie
die Polizei des Deutschen Bundestags bereit. Das Rechenzentrum des Landes Hessen
besteht aus mehr als 2.800 (virtuelle und physische) Servern und den dazugehörigen
Softwarekomponenten und Betriebssystemen mit über 75.000 Benutzern. Es existieren
weiterhin viele Schnittstellen der Verfahren untereinander und gesicherte Verbindung zu
externen Komponenten (u.a. Kommunikation abgeschotteter Netzwerke der Polizei). Unter
EAS versteht man die elektronische Akte in Strafsachen eine vermittelnde Schnittstelle, die
den rechtskonformen und sicheren Austausch von Strafsachen zwi-schen Polizei und Justiz
ermöglicht.Die HZD stellt dieses Verfahren für 10 Landespolizeibehörden, das
Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Zollkriminalamt sowie die Polizei des Deutschen
Bundestags bereit. Das Rechenzentrum des Landes Hessen besteht aus mehr als 2.800
(virtuelle und physische) Servern und den dazugehörigen Softwarekomponenten und
Betriebssystemen mit über 75.000 Benutzern. Es existieren weiterhin viele Schnittstellen der
Verfahren untereinander und gesicherte Verbindung zu externen Komponenten (u.a.
Kommunikation abgeschotteter Netzwerke der Polizei). Es werden zwei Rollenprofile
ausgeschrieben ( Verfahrensspezialist EAS nach Ziffer 4.3.1 der Leistungsbeschreibung und
Senior Verfahrensspezialist EAS nach Ziffer 4.3.3 der Leistungsbeschreibung). Die
Mindestanforderungen an die Qualifikationen sind den Ziffern 4.3.2.1 und 4.3.4.1 der
Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Von folgenden Schätzmengen wird ausgegangen:
Verfahrensspezialist EAS ca. 9 Personenjahre pro Jahr / 36 Personenjahre insgesamt
(Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro Jahr) Senior Verfahrensspezialist EAS ca. 11
Personenjahre pro Jahr / 44 Personenjahre insgesamt (Mindestabnahme: 1 Personenjahr pro
Jahr)
Interne Kennung: LOT-0007
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der
Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr (max. 48 Monate).
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 11/02/2029
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.5. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 18 221 280,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 21 865 536,00 EUR
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die Leistungen aus der
Rahmenvereinbarung können bis zu einem Höchstwert von 21.865.536,00 Euro (netto) bei
einer maximalen Laufzeit von vier Jahren abgerufen werden. Ist dieser Höchstwert erreicht,
endet die Rahmenvereinbarung, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind pro Los mind. 3 geeignete Referenzen aus den
letzten 3 Jahren (Stichtag Ablauf der Angebotsfrist ) einzureichen, die nach Art und Umfang
den unter Ziff. 2.3 der Ausschreibungsbestimmungen bzw. im jeweiligen Referenzformular
aufgeführten Anforderungen je Los entsprechen (Mindestanforderungen). Los 1: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist POLAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Es werden im Referenzformular 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 13 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 1 ;
Ziff. 2.3.1 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 2: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist ComVor. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab
der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt.
Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die
eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden in
den Positionen 6 bis 12 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht
gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 2 ; Ziff. 2.3.2 der
Ausschreibungsbestimmungen). Los 3: Art: Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist
Querschnittsthemen. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der lfd.
Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 13 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet, wird
die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 3 ; Ziff.
2.3.3 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 4: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist IZEMA. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz und Jahr. Ab der
lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 9 Fragen zur Referenztätigkeit gestellt. Die
Fragen in den Positionen 1 bis 4 sind von jeder Referenz zu erfüllen. Eine Referenz, die eine
der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 4 nicht erfüllt, wird nicht gewertet. Werden von
den Referenztätigkeiten in den Positionen 5 bis 9 mehr als 2 Fragen mit Nein beantwortet,
wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen siehe Dateien Referenzen_Los 4 ;
Ziff. 2.3.4 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 5: Art: Unterstützungsleistungen
Verfahrensspezialist Webbasierte Polizeianwendungen. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 14 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine der Referenztätigkeiten in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt,
wird nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 14 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 5 ; Ziff. 2.3.5 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 6: Art:
Unterstützungsleistungen Problemmanager. Umfang: mind. 100 Personentage pro Referenz
und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 16 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 6 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 6 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 7 bis 16 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 6 ; Ziff. 2.3.6 der Ausschreibungsbestimmungen). Los 7: Art:
Unterstützungsleistungen Verfahrensspezialist EAS. Umfang: mind. 100 Personentage pro
Referenz und Jahr. Ab der lfd. Nummer 7 des Referenzvordrucks werden 12 Fragen zur
Referenztätigkeit gestellt. Die Fragen in den Positionen 1 bis 5 sind von jeder Referenz zu
erfüllen. Eine Referenz, die eine Referenztätigkeit in den Positionen 1 bis 5 nicht erfüllt, wird
nicht gewertet. Werden von den Referenztätigkeiten in den Positionen 6 bis 12 mehr als 2
Fragen mit Nein beantwortet, wird die Referenz nicht gewertet (sämtliche Anforderungen
siehe Dateien Referenzen_Los 7 ; Ziff. 2.3.7 der Ausschreibungsbestimmungen). Die
aufgestellten Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des
jeweiligen Loses sind zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderungen
nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: In wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht wird von den
Bietern zum Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: Los 1 (POLAS):
Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem
Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 1 )
Los 2 (ComVor): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 9.500.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 2 )
Los 3 (Querschnittsthemen): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des
Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 17.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem
Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens . Die aufgestellte Mindestanforderung an
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen,
die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 3 )
Los 4 (IZEMA): Mindestanforderung: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit
einem Mindestumsatz von 6.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der
Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die
diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und
werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 4 )
Los 5 (Webbasierte Polizeianwendungen): Mindestanforderung: Angabe des
Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von 16.000.000,00 Euro
(netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem
Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens. Die
aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leis-tungsfähigkeit ist
zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur
Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 5 ) Los 6 (Problemmanagement): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
15.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. Die aufgestellte Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit ist zwingend zu erfüllen. Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht
erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren
ausgeschlossen. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 6 ) Los 7 (EAS): Mindestanforderung:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens mit einem Mindestumsatz von
30.000.000,00 Euro (netto) pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des
Unternehmens. (Datei Abfrage Mindestumsatz_Los 7 ) Die aufgestellte Mindestanforderung
an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit je Los ist zwingend zu erfüllen.
Unternehmen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht
geeignet und werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.hessen.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-
635c8c99c982c76a
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.hessen.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regeln des §
56 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter
sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei
Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Datei
Verpflichtungserklaerung_oeff_AG ) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem
Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 17. Juni 2026 (GVBl. 2026 Nr. 40) mit
dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer
Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit
dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des
Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des
Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land
Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Hessen, vertreten durch die
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
8. Organisationen
8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für
Datenverarbeitung
Registrierungsnummer: 06-25153000-14
Postanschrift: Mainzer Straße 29
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@hzd.hessen.de
Telefon: +49 611340 0
Fax: +49 611340 1150
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im
Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder
Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Registrierungsnummer: DE 812 056 745
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151 126603
Fax: +49 611 327648534
Internetadresse: https://www.rp-darmstadt.hessen.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 4ea4f484-c7e3-4060-9616-68ddd7bfd83f - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/10/2026 08:59:48 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 194/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/10/2026
Referenzen:
https://vergabe.hessen.de
https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19f7e52c85d-635c8c99c982c
76a
https://www.rp-darmstadt.hessen.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-689519-2026-DEU.txt
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