|
Titel :
|
DEU-Berlin - Wissenschaftliche Begleitung Einfuehrung Sozialer Roboter in Ttagespflege und Betreutes-Wohnen
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026101518095041160 / 2107665-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
23.10.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
06.11.2026
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
06.11.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Vertragstyp :
|
Dienstleistungsauftrag
|
|
Verfahrensart :
|
Offenes Verfahren
|
|
Unterteilung des Auftrags :
|
Gesamtangebot
|
|
Zuschlagkriterien :
|
Wirtschaftlichstes Angebot
|
|
Produkt-Codes :
|
73110000 - Forschungsdienste
73200000 - Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
|
Ausschreibung: Wissenschaftliche Begleitung Einfuehrung Sozialer Roboter in Ttagespflege und Betreutes-Wohnen
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ,
Landesverband Sachsen, Leipzig
Lützowstraße 94
10785 Berlin
+49 30 26997-0
+49 30 26997-444
Aufforderung zur
Angebotsabgabe
Stand 09.10.2026
Jan Steglich, Referent Fördermittel
M. jan.steglich@johanniter.de
T. +49 341 49627-062
An alle potenziellen BieterHinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und
personenbezogenen Hauptwörtern nachfolgend die männliche Form verwendet.
Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle
Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine
Wertung.
Datum:09.10.2026
Vergabe eines Auftrags zur
wissenschaftlichen Begleitung
Einführung sozialer Roboter in
Tagespflege und Betreuten Wohnen
Aufforderung zur Abgabe eines
Angebotes
Unterlage ergänzt und konkretisiert die in der Vergabebekanntmachung genannten
Festlegungen und Vorgaben.
Sie fasst noch einmal die Angaben und Nachweise, die ein Bieter/eine Bieterin
seinem/ihrem Angebot beizufügen hat, zusammen.
1. Art und Umfang der Leistung
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Landesverband Sachsen, beabsichtigt, im Wege einer
öffentlichen Ausschreibung gemäß 8 Abs. 1 und 2 i. V. m. 9 UVgO die
wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens Erprobung sozialer Roboter in Tagespflege
und Betreuten Wohnen" im Rahmen des ESF-Plus-Förderprogramms DigiWohl zu
vergeben.
Die Beauftragung erfolgt auf Honorarbasis.
Für die wissenschaftliche Begleitung steht aufgrund der Fördermittelbewilligung ein
jährlich gedeckeltes Budget zur Verfügung:
2026: maximal 5.000 Euro
2027: maximal 30.000 Euro
2028: maximal 30.000 Euro
Die Angebote sind so zu kalkulieren, dass diese jährlichen Obergrenzen nicht überschritten
werden.
Nähere Angaben entnehmen Sie bitte den beigefügten Vergabeunterlagen.
2. Bezeichnung der Stelle, bei der Fragen zur
Ausschreibung gestellt werden können
Fragen sind bis zum 29. Oktober 2026, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail an
jan.steglich@johanniter.de einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen
Bietern/Bieterinnen in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt.
Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den
Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6
Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist per E-Mail an alle bekannten Interessenten
übermittelt.
Enthält die Ausschreibung nach Auffassung des Bieters/der Bieterin Unklarheiten, so hat
er/sie die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Landesverband Sachsen, unverzüglich schriftlich
darauf hinzuweisen.
3. Die Gesamtleistung bildet ein Los
4. Kosten
Für die Erstellung des Angebots werden keine Kosten erstattet.
5. Sprache
Das Angebot ist in deutscher Sprache einzureichen. Die Auftragsdurchführung ist in
deutscher Sprache durchzuführen.
6. Bietergemeinschaften (falls zutreffend)
Bietergemeinschaften haben in dem Angebotsvordruck (Anlage Angebotsvordruck")
sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine
bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Beauftragung haftet die
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer
Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand.
Die unter Punkt 9. geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
zu erbringen.
7. Unterauftragnehmer/Unterauftragnehmerin
(falls zutreffend)
Der Bieter/Die Bieterin hat mit seinem/ihrem Angebot Art und Umfang der Leistungen
anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer/Unterauftragnehmerinnen übertragen will.
Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Unterauftragnehmer/die Unterauftragnehmerin
namentlich zu benennen und eine Erklärung vorzulegen, dass die entsprechenden
Kapazitäten im Auftragsfalle verbindlich zur Verfügung stehen (Anlage Erklärung
Unterauftragnehmende"). Die Erklärung ist von dem Unterauftragnehmer/der
Unterauftragnehmerin zu unterschreiben und als PDF-Datei einzureichen. Die Erklärung
kann bereits mit dem Angebot eingereicht werden. Sollte die Erklärung nicht bereits mit
dem Angebot eingereicht worden sein, so wird sie spätestens vor Zuschlagserteilung
nachgefordert.
8. Eignungsleihe (falls zutreffend)
Der Bieter/Die Bieterin kann im Hinblick auf die für den zu vergebenden Auftrag
erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen
(Eignungsleihgeber/Eignungsleihgeberin).
Er/Sie muss in diesem Fall nachweisen, dass ihm/ihr die für den Auftrag erforderlichen
Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Anlage Erklärung
Unterauftragnehmende"). Die Erklärung ist von dem betreffenden Unternehmen zu
unterschreiben und als PDF-Datei dem Angebot beizufügen.
9. Teilnahmebedingungen
Der Bieter/Die Bieterin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu
lassen. Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Zum Nachweis der Eignung sind folgende Unterlagen dem Angebot beizufügen:
a) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/der sich bewerbenden
Institution/der sich bewerbenden Person
b) Nennung der verantwortlichen Person(en)
c) Eigenerklärung zu 31 UVgO i. V. m. 123, 124 GWB analog
d) Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die
Voraussetzungen für einen Ausschluss nach 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen
e) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung,
dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird
f) Angabe von Art und Umfang der Leistungen, die an
Unterauftragnehmer/Unterauftragnehmerinnen übertragen werden sollen (nur bei
beabsichtigter Übertragung)
g) Angabe bei Bietergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben übernimmt sowie
Benennung einer zentralen Ansprechperson (nur bei Bietergemeinschaften)
h) Bestätigung, dass Angebot, eventuelle Präsentation und Auftragsleistung in deutscher
Sprache erfolgen
i) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtungserklärung nach dem Verpflichtungsgesetz
j) Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen
Arbeiten mit Angabe des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit
und der öffentlichen bzw. privaten Auftraggeber
k) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Zuschlagsfall
für den Auftrag zuständig sein werden
l) Zusicherung einer festen, kontinuierlich verfügbaren Ansprechperson; bei personellen
Veränderungen dürfen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme entstehen
m) Individuelle Referenzen
Der öffentliche Auftraggeber behält sich gem. 41 Abs. 2 S. 2 UVgO vor, dass keine
Unterlagen nachgefordert werden. Fehlende Unterlagen können daher zum Ausschluss
führen.
Der Auftraggeber legt Wert auf eine qualitativ hohe Erfüllung der Aufgabe. Die Bewertung
der Eignung der Bewerber/Bewerberinnen erfolgt anhand der in der Anlage
Bewertungsraster Eignung" genannten Kriterien. Die Nachweise sind in der oben
genannten Reihenfolge (an) einzureichen.
10. Angebotsunterlagen
Dem Angebot sind folgende Unterlagen beizufügen:
Angebotsvordruck (Anlage Angebotsvordruck")
Konzept entsprechend der Zuschlagskriterien. Das Konzept muss folgende Punkte
umfassen:
o Darstellung des Verständnisses der Projektkonzeption und der
Programmgrundsätze von DigiWohl, einschließlich der besonderen
Herausforderungen beim Einsatz sozialer Roboter mit älteren Menschen in
Einrichtungen der Tagespflege und des Betreuten Wohnens
o Empirisches Untersuchungsdesign mit Darlegung der qualitativen und
quantitativen Analyseverfahren, der Erhebungsinstrumente und der
Auswertungsmethoden sowie Darstellung des benötigten Personalaufwands
und Zeitrahmens
o Konzept zur fachpolitischen Unterstützung und zum Wissenstransfer,
einschließlich einer nachvollziehbaren Beratungsstrategie sowie eines
schlüssigen Zeit- und Arbeitsplans
o Detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan einschließlich Angabe des
angebotenen Stundensatzes sowie der kalkulierten Stundenanzahl je
JahrDetaillierter Zeitplan
o Erklärung, dass der Vertrag in der übersandten Form akzeptiert wird
Es wird darauf hingewiesen, dass jegliche Änderung der Vergabeunterlagen unzulässig ist
und zum Ausschluss führt. Fehlende leistungsbezogene Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung anhand der Zuschlagskriterien betreffen, führen gemäß
41 Abs. 3 i. V. m. 42 Abs. 1 Nr. 2 UVgO zum Ausschluss von der Angebotswertung. Die
Nachforderung dieser Unterlagen ist gesetzlich ausgeschlossen.
11. Angebotsabgabe
Angebote können in Schriftform per Post an:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Landesverband Sachsen
Bereich Fördermittel
Gerichtsweg 28
04013 Leipzig
oder in Textform per E-Mail an foerdermittel@johanniter.de eingereicht werden.
12. Angebotsfrist
Die Angebote müssen bis zum 06. November 2026, 12:00 Uhr eingegangen sein.
Maßgeblich ist der tatsächliche Eingang (Posteingang bzw. E-Mail-Eingang) bei der
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Landesverband Sachsen.
Angebote, die nach Fristablauf eingehen, werden ausgeschlossen. Angebote, die per Fax
eingehen, werden ebenfalls ausgeschlossen.
Diese Frist gilt auch für nachträgliche Berichtigungen und Änderungen des Angebotes.
13. Berichtigungen/Änderungen oder Rücknahme
des Angebots
Berichtigungen und Änderungen des Angebots sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist
zulässig und unterliegen denselben Formerfordernissen wie das Angebot selbst. Bei
Abgabe eines überarbeiteten Angebotes ist klarzustellen, in welchem Umfang das
vorherige Angebot gültig bleibt.
Die Rücknahme eines Angebotes ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist zulässig. Sie hat in
der gleichen Form wie die Angebotsabgabe zu erfolgen.
14. Vertragsbedingungen
Grundlage ist der Vertrag, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Die allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) werden
im Falle der Zuschlagserteilung Bestandteil des Vertrages. Die Geltendmachung
Allgemeiner Geschäftsbedingungen des Bieters/der Bieterin führt zum Ausschluss.
15. Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird gemäß 43 Abs. 1 UVgO auf das unter Berücksichtigung aller
Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Der niedrigste Angebotspreis ist nicht entscheidend.
Für die Angebotswertung im Hinblick auf die Erteilung des Zuschlags erfolgt die Wertung
anhand der in der Anlage Bewertungsraster Wirtschaftlichkeit" aufgeführten
Zuschlagskriterien und ihrer jeweiligen Gewichtung.
16. Sonstiges
Mit Abgabe des Angebotes unterliegen nicht berücksichtigte Bieter/Bieterinnen den
Bestimmungen des 46 UVgO.
17. Zuschlags- und Bindefrist
Zuschlags- und Bindefrist endet am 06. Dezember 2026.
Leipzig, 09.10.2026
Anlagen:
Anlage 1 Leistungsbeschreibung
Anlage 2 Angebotsvordruck
Anlage 3 Eigenerklärung
Anlage 4 Eigenerklärung_MiLOG
Anlage 5 Eigenerklärung Bietergemeinschaft
Anlage 6 Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer
Anlage 7 Muster Honorarvertrag
Anlage 8 Bewertungsraster_Eignung
Anlage 9 Bewertungsraster_Wirtschaftlichkeit
Anhang 1
Leistungsbeschreibung
Wissenschaftliche Begleitung der
Einführung sozialer Roboter in
Tagespflege und Betreuten Wohnen
09.10.2026
Jan Steglich, Referent Fördermittel
M. jan.steglich@johanniter.de
T. +49 341 49627-062
Leistungsbeschreibung
Wissenschaftliche Begleitung der
Einführung sozialer Roboter in
Tagespflege und Betreuten Wohnen
Leipzig, 09.10.2026
Hintergrundinformation
Das Förderprogramm DigiWohl (Digitalisierung sozialer Dienste der Freien
Wohlfahrtspflege) wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ziel des Programms ist die Entwicklung, Erprobung und Implementierung digitaler
Lösungen in Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Im Mittelpunkt stehen der Auf-
und Ausbau digitaler Angebote, die organisationale Einbindung in bestehende Strukturen
sowie die Befähigung von Mitarbeitenden und Zielgruppen.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Landesverband Sachsen (im Folgenden: Johanniter), hat
im Rahmen von DigiWohl eine Förderung für das Vorhaben Erprobung sozialer Roboter in
Tagespflege und Betreuten Wohnen" erhalten.
Das Vorhaben erprobt den Einsatz sozialer Roboter in den Johanniter-Tagespflegen in
Radebeul, Zittau und Heidenau und im Betreuten Wohnens Heidenau. Die Zielgruppe sind
ältere Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf, überwiegend ohne schwere
kognitive Einschränkungen. Die Einbindung der sozialen Roboter erfolgt ergänzend zur
bestehenden sozialen Betreuung durch Mitarbeitende.
Der Einsatz der sozialen Roboter hat das Ziel die soziale Teilhabe älterer Menschen zu
stärken, Einsamkeit vorzubeugen und kognitive sowie emotionale Aktivierung zu fördern.
Gleichzeitig sollen Mitarbeitende in der Betreuung unterstützt und ihre digitale
Handlungssicherheit erhöht werden.
Auftragsgegenstand
Die wissenschaftliche Begleitung hat die Aufgabe, den Einführungs- und
Erprobungsprozess sozialer Roboter in unseren Einrichtungen formativ und summativ zu
evaluieren, die Projektwirkungen systematisch zu erfassen und den Wissenstransfer in die
Fachöffentlichkeit zu unterstützen. Die Leistung erfolgt auf Honorarbasis.
Vertragsdauer: bei entsprechenden Vertragsabschluss voraussichtlich16.11.2026 bis
31.12.2028. Anzahl Lose: Die Gesamtleistung bildet ein Los.
1. Leistungsumfang
1.1 Evaluationskonzept
Zu Projektbeginn entwickelt die wissenschaftliche Begleitung in enger Abstimmung mit
unserer Projektkoordination ein Evaluationskonzept. Es umfasst:
Überblick über die zu evaluierenden Projektziele und -indikatoren auf Basis des
bewilligten Förderantrags
Wirkungsmodell des Vorhabens (Logikmodell)
Operationalisierung der Bewertungsdimensionen: Akzeptanz, Nutzungsqualität,
Wirkungen auf Zielgruppen und Mitarbeitende sowie organisationale Integration
Auswahl und Begründung der Erhebungsmethoden (qualitativ und quantitativ)
Erhebungszeitpunkte, Stichprobenplanung und Erhebungsinstrumente
Datenschutzkonzept für alle geplanten Erhebungen gemäß DSGVO
Das Evaluationskonzept legen wir dem Projektteam zur Abstimmung vor; die Umsetzung
erfolgt erst nach Freigabe.
Abgabetermin Evaluationskonzept: 15.01.2027
1.2 Formative Evaluation (Prozessevaluation)
Die formative Evaluation begleitet den Projektverlauf kontinuierlich. Sie dient der
frühzeitigen Identifikation von Hürden und der Optimierung der laufenden Umsetzung. Die
Leistungen umfassen:
Regelmäßige Teilnahme an Projektbesprechungen: einmal monatlich
Laufende Auswertung von Rückmeldungen der Zielgruppen und Mitarbeitenden
aus den Feedbackrunden
Besuche an den Projektstandorten zur Prozessbeobachtung mindestens1x im
Quartal je Einrichtung
Kurze Feedbackberichte mit konkreten Handlungsempfehlungen für die
Projektsteuerung
1.3 Summative Evaluation (Wirkungsevaluation)
Die summative Evaluation erfasst am Ende der Erprobungsphase die erzielten Wirkungen
und bewertet die Zielerreichung.
Quantitative Erhebungen:
Standardisierte Befragungen der Zielgruppen (Tagespflege-Kundschaft und
Bewohnende im Betreuten Wohnen) zu Beginn und Ende der Erprobungsphase
(Prä-Post-Design)
Standardisierte Befragungen der Mitarbeitenden zu Beginn und Ende
Dokumentation und Auswertung der Nutzungsfrequenz und -qualität der sozialen
Roboter
Qualitative Erhebungen:
Leitfadengestützte Interviews oder Fokusgruppen mit Zielgruppen, Mitarbeitenden
und, falls gewünscht, Angehörigen
Fallstudien an ausgewählten Projektstandorten
Analysedimensionen:
Akzeptanz und Nutzungszufriedenheit der Zielgruppen
Wirkungen auf Wohlbefinden, kognitive Aktivierung und soziale Teilhabe
Entlastungseffekte für Mitarbeitende und Einrichtung
Qualität der organisationalen und sozialen Integration der sozialen Roboter
Beitrag zur Überwindung digitaler Ausgrenzung
Übertragbarkeit
1.4 Berichterstattung
Die wissenschaftliche Begleitung erstellt folgende Berichte in digitaler Form:
Bericht Inhalt Abgabe
Evaluationskonzept Vollständiges Konzept inkl. Methodik, Zeitplan
und Erhebungsinstrumente
15.01.2027
Zwischenbericht Formative Ergebnisse, Prozessbeobachtungen,
Handlungsempfehlungen
30.11.2027
Abschlussbericht Vollständige Evaluation, Wirkungsanalyse,
Empfehlungen zur Übertragbarkeit
30.11.2028
Kurzzusammenfassung Praxisorientiert Ergebniszusammenfassung
(max. 5 Seiten)
30.11.2028
Der Abschlussbericht enthält explizit Empfehlungen zur Übertragbarkeit der Ergebnisse
auf andere Einrichtungen.
1.5 Fachpolitische Unterstützung und Wissenstransfer
Die wissenschaftliche Begleitung unterstützt die fachpolitische Einordnung der
Projektergebnisse und deren Transfer in die Praxis:
Fachliche Einordnung der Projektergebnisse in den aktuellen Forschungsstand zu
sozialen Robotern in der Pflege und Betreuung älterer Menschen
Aufbereitung von Ergebnissen für Präsentationen auf Fachtagungen und in
Johanniter-Gremien
Mitwirkung an mindestens einer Veranstaltung zur Ergebnispräsentation
1.6 Koordination und Abstimmung
Die wissenschaftliche Begleitung arbeitet eng mit der Projektkoordination zusammen:
Kick-off-Meeting zu Auftragsstart
Regelmäßige Abstimmungsgespräche (monatlich)
Teilnahme an projektinternen Jour Fixes nach Bedarf
2. Anforderungen an die Leistungserbringung
Datenschutz und Forschungsethik:
Alle Erhebungen erfolgen in Übereinstimmung mit der DSGVO und einschlägigen
forschungsethischen Standards
Ein Datenschutzkonzept ist Bestandteil des Evaluationskonzepts und wird spätestens zu
Beginn der ersten Erhebungsphase vorgelegt
3. Zeitplan
Phase Leistungen Zeitraum
Vorbereitung Kick-off, Entwicklung und Abstimmung
des Evaluationskonzepts
11/26-12/26
Formative Begleitung Prozessbeobachtung,
Feedbackauswertung, Zwischenbericht
01/27-10/27
Summative Erhebung Befragungen, Interviews, Fokusgruppen 01/27-10/28
Auswertung und
Berichterstattung
Abschlussbericht,
Kurzzusammenfassung
Bis Projektende
Wissentransfer Ergebnispräsentationen intern
und extern
Bis Projektende
Die genauen Zeitfenster sind im Angebot auf Basis der Gesamtprojektlaufzeit schlüssig
darzustellen.
Die formalen Anforderungen an das Angebot sowie die Bewertungskriterien ergeben sich
aus den Angebotsbedingungen und den Anlagen 6 (Bewertungsraster Eignung) und 7
(Bewertungsraster Wirtschaftlichkeit).
Source: 4
https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Bundesamt-fuer-Familie-und-zivilgesellschaftliche-Aufgaben/2026/10/666384
7.html
Data Acquisition via: p8000000
|
|