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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Berlin - Deutschland Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten Erbringung von Brandwachdiensten für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026101601182444340 / 718030-2026
Veröffentlicht :
16.10.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.12.2028
Angebotsabgabe bis :
29.11.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
79700000 - Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
DEU-Berlin: Deutschland Dienstleistungen von Detekteien und
Sicherheitsdiensten Erbringung von Brandwachdiensten für die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG)

2026/S 201/2026 718030

Deutschland Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten Erbringung von
Brandwachdiensten für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
OJ S 201/2026 16/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft
E-Mail: Einkauf.inf2@bvg.de
Tätigkeit des Auftraggebers: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder
Busdienste

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Erbringung von Brandwachdiensten für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Beschreibung: Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe eines Auftrags an einen
Brandsicherheitswachdienst, gemäß der aktuell gültigen BetrVO Berlin, zur Erfüllung der
Betreiberpflichten der BVG an diversen Liegenschaften und Dienststellen der BVG, mit der
Priorität zum Einsatz an U-Bahnhöfen.
Kennung des Verfahrens: 2300d7d6-d164-497c-b961-be7046444f87
Interne Kennung: INF2-0481-2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79700000 Dienstleistungen von Detekteien und
Sicherheitsdiensten

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10179
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland

2.1.3. Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 2 387 000,00 EUR

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Der Auftraggeber (nachfolgend auch AG genannt) ist nach §100
Abs. 1 Nr. 1 GWB Sektorenauftraggeber und unterliegt dem GWB und der SektVO sowie dem
Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG). Den Unterlagen zur Veröffentlichung
liegt eine Datei mit allgemeinen Verfahrenshinweisen zum vorliegenden Vergabeverfahren
(Allgemeine Verfahrenshinweise Offenes Verfahren) bei. Die dort enthaltenen Informationen

beschreiben das Verfahren und die Besonderheiten, die zu beachten sind. Darüber hinaus
stellt der AG eine Checkliste zur Verfügung, aus der die einzureichenden Unterlagen
zusätzlich hervorgehen. 2. Durch diese Bekanntmachung erhalten interessierte Unternehmen
die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben und ihre entsprechende Eignung darzulegen. 3. Der
AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, der im Supplement zum Amtsblatt der EU
veröffentlichten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in
weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext dort
nicht vollständig, unrichtig oder sonst verändert wiedergegeben wird. 4. Sämtliche Unterlagen
zu diesem Vergabeverfahren sind direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter
dem nachfolgend angegebenen Link (siehe Auftragsunterlagen unter der URL
https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend Vergabeplattform genannt) abrufbar. Auch
alle weiteren Informationen wie Änderungen der Vergabeunterlagen oder sonstige
verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download
zur Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich auf der
Vergabeplattform unter der vorliegenden Vergabe zu registrieren, damit sie über Änderungen
des Vergabeverfahrens benachrichtigt werden. Ohne entsprechende Registrierung erfolgt
keine Benachrichtigung. 5. Bieterfragen sind ausschließlich als Bieternachrichten über die
Vergabeplattform (unter vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das betreffende
Dokument und Ziffer, auf die sich die Bieterfrage bezieht, ist zu benennen. 6. Auskünfte
werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die mind. 10 Kalendertage vor der in der
Bekanntmachung genannten Angebotsfrist an die bezeichnete Stelle (Beschaffer) unter
Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche Anfragen und
Anfragen per Mail, Fax oder Post werden nicht beantwortet. Der AG behält sich vor,
verspätete Fragen nicht zu beantworten. 7. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche
Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bietern zum Angebot
sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabeplattform
veröffentlichen. 8. Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular
explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden,
ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise
ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend. 9. Sofern
ein Angebot durch eine Bietergemeinschaft (BiGe) erfolgt, ist mit dem Angebot eine von allen
Mitgliedern der BiGe ausgefüllte Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
einzureichen, aus der sich die gesamtschuldnerische Haftung (Rechtsform) der BiGe im
Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BiGe, ein bevollmächtigter Vertreter und
die Absicht, sich im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
10. Bieter/Bietergemeinschaften dürfen nur ein Angebot einreichen. Mitglieder einer BiGe
dürfen zudem nicht zugleich als Einzelbieter oder als Mitglied einer anderen BiGe am
Verfahren teilnehmen. 11. Die unter Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes /
Ausschlussgründe und Eignungskriterien benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer BiGe
von jedem Mitglied der BiGe in einem gesonderten Formular Eigenerklärung zur Eignung EU
vorzulegen. 12. Zur Erfüllung von Mindestanforderungen an die unter der Rubrik
Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes/Eignungskriterien werden die Umsätze
von Mitgliedern einer BiGe gesamthaft ausgewertet und betrachtet. 13. BiGe haben darüber
hinaus eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche Mitglieder der BiGe haben zu
erklären, dass die Bildung der BiGe keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus
ist von jedem Mitglied der BiGe zu erklären, inwiefern wirtschaftlich zweckmäßige und
kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben. Der
AG stellt hierzu ein Formblatt Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung zur Verfügung. Es
kann auf Anlagen verwiesen werden. 14. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bieter
/die BiGe der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu. 15.

Wenn sich ein Bieter oder ein Mitglied einer BiGe für die Eignung auf die Fähigkeiten eines
anderen Unternehmens stützen möchte (eines Nachunternehmers, eines Dritten oder eines
verbundenen Konzernunternehmens (sogenannte Eignungsleihe)), dann müssen für dieses
eignungsleihgebende Unternehmen zusätzlich folgende Unterlagen eingereicht werden:
Verpflichtungserklärung Eignungsleihe EU - insoweit auf dessen Leistungsfähigkeit Bezug
genommen wird. Hierin muss das eignungsleihgebende Unternehmen auch erklären, dass es
dem Bieter im Auftragsfalle die entsprechenden Kapazitäten und ggf. die betreffenden
Fähigkeiten höchstpersönlich tatsächlich zur Verfügung stellt. 16. Bei einer Bezugnahme auf
Kapazitäten eines anderen (eignungsleihgebenden) Unternehmens im Hinblick auf die
wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch dieses zusätzlich zu bestätigen,
dass es mit dem Bieter im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend
dem Umfang der Eignungsleihe haftet. 17. Beabsichtigt der Bieter, im Hinblick auf
vorzulegende Nachweise/Angaben /Erklärungen für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige
berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu
nehmen, so ist durch dieses zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragnehmer im
Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. 18. Sofern zur
Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen Unterauftragnehmer/Nachunternehmer
vorgesehen sind, ist das Formblatt Unterauftrag-/Nachunternehmerleistung einzureichen. 19.
Folgende Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen:
Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich rechtlich mit anderen
Unternehmen verbunden 20. Das Angebot muss fristgemäß, also vor Ablauf der Angebotsfrist
(s. Angaben zur Einreichung) über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. 21.
Erläuterung zum Ablauf: Der AG prüft die eingegangenen Angebote anhand der
bekanntgemachten Eignungs- und Zuschlagskriterien. 22. Datenschutz: Der Bieter/die BiGe
hat die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes
sowie anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogener Daten einzuhalten. Für die
Übermittlung personenbezogener Daten an den AG trägt der Bieter/die BiGe die
datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend der Rechtmäßigkeit
sicherzustellen (z. B. durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen).
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Weitere
Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung
(Formular: Eigenerklärung zur Eignung EU ) nachweisen. Die nachstehenden Angaben
/Erklärungen/Nachweise sind von den Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für
Bietergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von
allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU) und
eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen
/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bietern wird die Vorlage vergleichbarer
Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen
weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bieterunternehmens mit Firmennamen
und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen
Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die
Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4.

Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht
vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21
Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen
Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die
Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Eigenerklärung,
dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG)
vorliegt. 9. Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung 10. Erklärung zum
Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der
Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780). 11. Erklärung zur Höhe der Versicherung.
Hinweise: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem
betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt Eigenerklärung zur
Eignung EU zu verwenden und mit dem Angebot einzureichen. 12. Eigenerklärung zur
Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Hierfür ist das entsprechende
Formblatt ( Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k ) zu verwenden und mit dem
Angebot einzureichen. 13. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art
der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Siehe insoweit
auch nachfolgend Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien .

5. Los

5.1. Los: LOT-0000
Titel: Erbringung von Brandwachdiensten für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Beschreibung: Der maximale tägliche Bedarf beläuft sich auf 8 Brandschutzhelfer und 3
Truppführer. Es besteht keine feste Abnahmemenge.
Interne Kennung: LOT-0000

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79700000 Dienstleistungen von Detekteien und
Sicherheitsdiensten

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10179
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag beinhaltet zwei Verlängerungoptionen
von jeweils 24 Monaten.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich

Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Zugang zu den Vergabeunterlagen ist eingeschränkt. Der
Auftraggeber weist darauf hin, dass von § 41 Abs. 4 SektVO Gebrauch gemacht wird, weil in
den Unterlagen vertrauliche Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse enthalten sind. Die den
Vergabeunterlagen beigefügte Vertraulichkeitsvereinbarung ist über das Nachrichtenportal der
Vergabeplattform handschriftlich (keine Signatur) unterschrieben einzureichen. Anschließend
erhalten die interessierten Unternehmen die Leistungsbeschreibung inkl. erster Anlagen über
das Nachrichtenportal. Mit dem Teilnahmeantrag/Angebot ist klar anzugeben, welche Teile
Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse enthalten. Diese Teile sind bitte deutlich zu
kennzeichnen und zu begründen, warum sie als vertraulich behandelt werden müssen.
Bewerber/Bieter, die ihren Sitz in einem Drittstaat haben, also einem Land, das kein Mitglied
der Europäischen Union ist und mit dem die Europäische Union keine internationale
Übereinkunft zum gegenseitigen Zugang zum öffentlichen Beschaffungsmarkt geschlossen
hat, haben keinen Anspruch auf Einhaltung der Vergabegrundsätze wie insbesondere
Transparenz und Gleichbehandlung, und auf Einhaltung von die Vergabegrundsätze
konkretisierenden Regelungen. Insbesondere werden sie nicht nach § 134 GWB
benachrichtigt. Auf die Regelungen des § 55 SektVO wird hingewiesen. Der AG behält sich
vor, bei Lieferaufträgen Angebote gem. § 55 Abs. 1 SektVO zurückzuweisen, bei denen der
Warenanteil zu mehr als 50 % des Gesamtwerts aus Ländern stammt, die nicht
Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftraum sind und mit denen
auch keine Vereinbarungen über gegenseitigen Marktzugang besteht (sog. Drittstaaten ). Der
AG behält sich vor, zu diesem Zweck und zur Einhaltung seiner Pflicht nach § 55 Abs. 2
SektVO die Herkunft der Waren entsprechend abzufragen.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss zur Erfülung der
Mindestanforderungen nachweisen, dass er eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder
gleichwertige Zertifikate oder Nachweise über die Einführung und Umsetzung eines
vergleichbaren Qualitätssicherungssystems besitzt. Sofern es sich um gleichwertige Zertifikate
oder Nachweise über ein Qualitätssicherungssystem handelt, sind diese mit einzureichen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind Referenzprojekte einzureichen.
Der Bieter muss zur Erfüllung der Mindestanfordeurngen mindestens 3 Referenzen aus den
letzten 5 Geschäftsjahren angeben, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Als vergleichbar werden Referenzen dann angesehen, wenn sie eines der nachstehenden
Kriterien, sowie die ergänzend aufgeführten Anforderungen erfüllen: - Einsatz von
Brandsicherheitsdiensten durch Personal mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum
Brandschutzhelfer sowie Einsatz von Personal mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung
zum Truppführer gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 2, jeweils absolviert bei einer
anerkannten Ausbildungsstätte (z. B. DEKRA Akademie). Die Leistungen müssen für ein
Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erbracht worden sein. - Einsatz
von Brandsicherheitsdiensten durch Personal mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung

zum Brandschutzhelfer sowie Einsatz von Personal mit erfolgreich abgeschlossener
Ausbildung zum Truppführer gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 2, jeweils absolviert bei einer
anerkannten Ausbildungsstätte (z. B. DEKRA Akademie). Die Leistungen müssen an einem
Flughafen erbracht worden sein. - Einsatz von Brandsicherheitsdiensten durch Personal mit
erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Brandschutzhelfer sowie Einsatz von Personal
mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Truppführer gemäß Feuerwehr-
Dienstvorschrift 2, jeweils absolviert bei einer anerkannten Ausbildungsstätte (z. B. DEKRA
Akademie). Die Leistungen müssen an einem öffentlichen Ort mit Kundenverkehr (bspw.
Einkaufzentrum) erbracht worden sein. Ergänzend müssen die Referenzprojekte folgenden
Kriterien entsprechen, um als vergleichbar angesehen zu werden. - Mindestens eine der
Referenzprojekte über vergleichbare Leistungen muss den Einsatz von mindestens 8
Brandschutzhelfern und 3 Truppführern beinhalten. - Mindestens eine der Referenzprojekte
über vergleichbare Leistungen muss eine kontinuierliche Leistungserbringung von 2 Jahren
beinhalten. Die vorstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bietern bzw. von
jedem Mitglied der BietGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen
Nachunternehmern (NU)/ Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Die hier aufgeführten Kriterien finden Sie im
Dokument Eigenerklärung zur Eignung für EU-Vergaben_2507.pdf wieder. Die geforderten
Angaben sollen in der zuvor genannten Eignerklärung zur Eigung gemacht werden.
Es müssen mindestens folgende Angaben für jedes Referenzprojekt gemacht werden: Name
und Adresse des Referenzgebers Benennung einer
Ansprechperson beim Referenzgeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse Zeitraum der
Leistungserbringung Anzahl eingesetzter Brandschutzhelfer Anzahl eingesetzter Truppführer
Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistung
Bei Angabe von mehreren Referenzprojekten ist die in der Eigenerklärung zur Eignung EU
beigelegte Tabelle zu duplizieren.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss zur Erfüllung der
Mindesanforderungen nachweisen, dass er gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder
Personen bewachen darf, durch Vorlage einer Kopie der Erlaubnis gemäß § 34a GewO. Ist
der Bieter in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ansässig, hat er neben einer Kopie der
Berufsausübungserlaubnis des Staates, in dem er sich niedergelassen hat, auch eine
Eingangsbestätigung des zuständigen deutschen Gewerbeaufsichtsamtes über seine Anzeige
gemäß § 13a GewO vorzulegen. Außerdem unter Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Verweis auf
die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Erlaubnis gemäß § 34a GewO oder
Anzeige gem. § 13a GewO

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zur Erfüllung der Mindestanforderungen hinsichtlich
der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, muss in den letzten drei Geschäftsjahren
folgende Anzahl an Mitarbeitern pro Jahr sozialversicherungspflichtig (ohne Subunternehmer)
angestellt sein: 30 Mitarbeiter. Mit dem Angebot ist eine Erklärung zur jährlichen,
durchschnittlichen Gesamtanzahl an jährlichen Beschäftigten mit einer abgeschlossenen
Brandschutzhelferausbildung einzureichen. Zur Erfüllung der Mindestanforderungen
hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit müssen/mussten, in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren pro Jahr folgende Anzahl an Beschäftigten die
eine abgeschlossene Ausbildung zum Brandschutzhelfer, durch eine offizielle Stelle, wie

beispielsweise die DEKRA Akademie pro Jahr, sein angestellt sein: 13 Brandschutzhelfer Mit
dem Angebot ist eine Erklärung zur jährlichen, durchschnittlichen Gesamtanzahl an jährlichen
Beschäftigten mit einer ageschlossenen Brandschutzhelferausbildung einzureichen. Zur
Erfüllung der Mindestanforderungen hinsichtlich der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit müssen/mussten, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren pro
Jahr folgende Anzahl an Truppführern, die entsprechend der Feuerwehr Dienstvorschrift 2
ausgebildet wurden angestellt sein: 6 Truppführer Die Beschäftigtenzahl von Mitgliedern einer
BietGe werden für die Erfüllung der Mindestanforderung addiert. Die vorstehenden Angaben
/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern (der Begriff Bewerber wird als Synonym
auch für Bietergemeinschaften (BietGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BietGe sowie
von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/
Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht
ausreichend. Die hier aufgeführten Kriterien finden Sie im Dokument Eigenerklärung zur
Eignung für EU-Vergaben_2507.pdf wieder. Die geforderten Angaben sollen in der zuvor
genannten Eigenerklärung zur Eigung gemacht werden.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot ist eine Erklärung zu den
Versicherungen des Bieters abzugeben. Die Jahreshöchstdeckungsgrenze der
Versicherungen des Bewerbers müssen je Schadensfall mindestens folgenden Werten
entsprechen [netto]: - 5.000.000 EUR für Personenschäden (für die einzelne Person), -
5.000.000 EUR für Sachschäden, - 250.000 EUR für die Beschaffung neuer Schlüssel / Code
Karten und den Austausch von Schlössern oder Schließsystemen, - 250.000 EUR für
Vermögensschäden inkl. Verletzung des Datenschutzes Die vorstehenden Angaben
/Erklärungen/Nachweise sind von den Bieter von jedem Mitglied der BietGe sowie von allen
für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/ Unterauftragnehmern
vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Die hier
aufgeführten Kriterien finden Sie im Dokument Eigenerklärung zur Eignung für EU
Vergaben_2507.pdf wieder. Die geforderten Angaben sollen in der zuvor genannten
Eignerklärung zur Eigung gemacht werden.

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot ist eine Erklärung zu den Umsätzen
der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren abzugeben. Das arithmetische Mittel der
Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bieters muss zur Erfüllung der
Mindestanforderungen mindestens folgendem Wert entsprechen: 1.500.000 EUR (netto,
exklusive Umsatzsteuer). Die Umsätze von Mitgliedern einer BietGe werden für die Erfüllung
der Mindestanforderung addiert. Die vorstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von
den Bietern bzw. von jedem Mitglied der BietGe sowie von allen für die Leistungserbringung
vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/ Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf
frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Die hier aufgeführten Kriterien finden
Sie im Dokument Eigenerklärung zur Eignung für EU-Vergaben_2507.pdf wieder. Die
geforderten Angaben sollen in der zuvor genannten Eignerklärung zur Eigung gemacht
werden.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Leistungserbringung - Kommunikation

Beschreibung: Bitte beschreiben Sie in Ihrem Konzept, wie die Kommunikation vor, während
und nach der Leistungserbrigung aussehen soll. Wie sieht die Erreichbarkeit der
Ansprechpartner aus?
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 7,5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Leistungserbringung - Qualitätsmanagement &
Beschwerdemanagement
Beschreibung: Bitte beschreiben Sie in Ihrem Konzept, wie Sie sicherstellen, dass Ihre
Mitarbeiter pünktlich zum Dienst erscheinen und eine ordentliche Übergabe zum vorherigen
Einsatzkraft durchgeführt wird. Wie wird mit dem Fall umgegangen, dass ein Mitarbeiter
auserplanmässig nicht zum Einsatz erscheint. Wie stellen Sie sicher, dass die eingesetzten
Mitarbeiter eine Einweisung erhalten haben.? Bitte beschreiben Sie in Ihrem Konzept wie Sie
die Leistungserbringung der eingesetzten Dienstkräfte überprüfen. Bitte beschreiben Sie in
Ihrem Konzept, wie mit Beschwerden seitens AG umgegangen wird.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Leistungserbringung - Schulungen
Beschreibung: Bitte reichen Sie ein auf den zu vergebenden Auftrag bezogenes,
Schulungskonzept (Nachschulungen) unter Berücksichtigung der Anforderungen der
Leistungsbeschreibung ein. Wie beabsichtigen Sie die Erfolgskontrolle bei Schulungen im
Auftragsfall durchzuführen? Wie stellen Sie sicher dass geeignetes Personal in die
Schulungen geschickt werden. Wie begleiten Sie Ihr Personal während der innterbetrieblichen
Schulungen (Vorbereitung, Nachbereitung)?
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 12,5
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Gesamtangebotspreis geht zu 50 Prozent in die Gesamtwertung ein.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 50

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabekooperation.berlin/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a062974623-
2b20a53f5102adcb

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://vergabekooperation.berlin
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig

Frist für den Eingang der Angebote: 16/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 44 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Der
AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der
Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern,
fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige
Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist
ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche
Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die
Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die
vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung
der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 29/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der AN hat gem. Frauenförderverordnung
während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten.
Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d.
Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular Frauenförderbogen
zur Verfügung. Darüber hinaus hat der AN die Vorgaben nach dem BerlAVG einzuhalten,
insbesondere einen für den Auftrag eingesetzten Arbeitnehmerx n während der Ausführung
dieses Auftrags den vergaberechtlichen Mindestlohn des Landes Berlin und/oder
tarifvertraglichen Entgelte zu zahlen. Der AN hat die im Supplier Code of Conduct
niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der
Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen
entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend
Finanzielle Vereinbarung: siehe Vergabeunterlagen

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne
erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung

Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Berliner
Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft

8. Organisationen

8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft
Registrierungsnummer: 0204:11-2000016000-38
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10179
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
E-Mail: Einkauf.inf2@bvg.de
Telefon: +4930 256 28962
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt

8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax: +49 30-9013-7613
Rollen dieser Organisation:

Überprüfungsstelle

8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 82093c0f-2e65-4a54-a1ba-91ece0f0be79 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 15/10/2026 11:22:54 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 201/2026
Datum der Veröffentlichung: 16/10/2026

Referenzen:
https://vergabekooperation.berlin
https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a062974623-2b20a
53f5102adcb
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-718030-2026-DEU.txt

 
 
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