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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Mainz - Deutschland Bau von Unterwerken Erneuerung und Erweiterung Umspannwerk Hechtsheim und Freileitungsumbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026101900553545504 / 719289-2026
Veröffentlicht :
19.10.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
20.11.2026
Angebotsabgabe bis :
20.11.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
45231000 - Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen
45231400 - Bauarbeiten für Starkstromleitungen
45232210 - Bauarbeiten für Freileitungen
45232220 - Bau von Unterwerken
DEU-Mainz: Deutschland Bau von Unterwerken Erneuerung und Erweiterung
Umspannwerk Hechtsheim und Freileitungsumbau

2026/S 202/2026 719289

Deutschland Bau von Unterwerken Erneuerung und Erweiterung Umspannwerk Hechtsheim
und Freileitungsumbau
OJ S 202/2026 19/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Bauleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Mainzer Netze GmbH
E-Mail: payam.saghafee-yazdi@kunzrechtsanwaelte.de
Tätigkeit des Auftraggebers: Mit Strom zusammenhängende Tätigkeiten

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Erneuerung und Erweiterung Umspannwerk Hechtsheim und Freileitungsumbau
Beschreibung: Gegenstand der Vergabe sind Bauleistungen für die Erneuerung und
Erweiterung des Umspannwerks Hechtsheim sowie für den Umbau der angebundenen 110-kV-
Freileitungen Bretzenheim Hechtsheim und Hechtsheim Laubenheim. Die Maßnahme
dient der Beseitigung einer erreichten Kapazitätsgrenze und der Sicherung der Versorgung im
Netzgebiet des Auftraggebers. Die Leistungen werden im Bestand und unter Betrieb erbracht.
Die vorhandenen Anlagen bleiben während der Bauzeit in Betrieb, soweit die
Leistungsbeschreibung des jeweiligen Loses nichts anderes bestimmt. Erfüllungsort ist das
Umspannwerk Hechtsheim, Justus-von-Liebig-Straße, 55129 Mainz-Hechtsheim, sowie der
Trassenbereich der 110-kV-Freileitungen Bretzenheim Hechtsheim und Hechtsheim
Laubenheim. Der vorgesehene Ausführungszeitraum ergibt sich aus der
Leistungsbeschreibung des jeweiligen Loses. Verbindliche Vertragsfristen werden im Vertrag
des jeweiligen Loses vereinbart. Grundlage ist der vom Bieter mit dem Angebot
einzureichende Bauzeitenplan. Los 1 Umspannwerk Hechtsheim: Erneuerung und
Erweiterung der 110-kV-Schaltanlage, Betriebsgebäude, Sekundärtechnik, Eigenbedarf,
Infrastruktur und Rückbau Los 2: Freileitungsbau: Neubau, Verstärkung, Umbau und Rückbau
der Maste und Stromkreise einschließlich Korrosionsschutz Los 3: Bereitstellung, Miete,
Verlegung, Betrieb und Rückbau des temporären Baueinsatzkabels
Kennung des Verfahrens: 8e1d9fa8-5ca2-45f3-ad91-db87042cc2f0
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45232220 Bau von Unterwerken
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45232210 Bauarbeiten für Freileitungen, 45231400 Bauarbeiten
für Starkstromleitungen, 45231000 Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und
Stromleitungen

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: xxZugang zu den Vergabeunterlagen Maßnahmen zum Schutz
der Vertraulichkeit (§ 5 Abs. 3 SektVO, § 41 Abs. 4 SektVO)xx Die Vergabeunterlagen
enthalten sicherheitsrelevante Informationen über Anlagen der kritischen Infrastruktur des
Auftraggebers, insbesondere Pläne, Schemata und technische Angaben zum Umspannwerk
Hechtsheim und zu den 110-kV-Freileitungen Bretzenheim Hechtsheim und Hechtsheim
Laubenheim. Der Zugang zu den Vergabeunterlagen aller Lose ist deshalb beschränkt. Er
wird nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung gewährt. Es findet kein
Teilnahmewettbewerb statt. Der Auftraggeber trifft keine Auswahl unter den Unternehmen.
Jedes interessierte Unternehmen erhält auf dem nachstehend beschriebenen Weg Zugang zu
den vollständigen Vergabeunterlagen und kann ein Angebot abgeben. xxZugang zu den
Vergabeunterlagenxx 1. Der Bieter ruft das Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform
subreport ELViS unter https://subreport.de/E76655878 auf. Für die Beantragung des Zugangs
zu den Vergabeunterlagen und die Übermittlung der Verschwiegenheitserklärung ist eine
unentgeltliche Registrierung auf der Vergabeplattform technisch erforderlich. Die Registrierung
dient ausschließlich der Durchführung der Maßnahme zum Schutz der Vertraulichkeit. Eine
weitergehende Verwendung der dabei erhobenen Daten findet nicht statt. 2. Nach Eingang
des Downloadantrags eines Bieters übermittelt der Auftraggeber diesem unaufgefordert über
die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform das Formular der
Verschwiegenheitserklärung zur Unterzeichnung. Die Übermittlung erfolgt unverzüglich, in der
Regel spätestens am folgenden Arbeitstag. Alle Unternehmen erhalten ein inhaltsgleiches
Formular. 3. Das Unternehmen übermittelt die unveränderte und von einer
vertretungsberechtigten Person unterzeichnete Verschwiegenheitserklärung über die
Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform an den Auftraggeber. 4. Der Auftraggeber
schaltet nach Eingang der ordnungsgemäß unterzeichneten Verschwiegenheitserklärung die
vollständigen Vergabeunterlagen für alle Lose unverzüglich frei, in der Regel spätestens am
folgenden Arbeitstag. Die Freischaltung setzt allein den Eingang einer unveränderten und
ordnungsgemäß unterzeichneten Verschwiegenheitserklärung voraus. Eine weitere Prüfung
findet nicht statt. Die Freischaltung steht nicht im Ermessen des Auftraggebers. 5. Eine einzige
Verschwiegenheitserklärung berechtigt zum Zugang zu den Vergabeunterlagen aller Lose. 6.
Bei Bietergemeinschaften genügt zunächst die Verschwiegenheitserklärung des
bevollmächtigten Mitglieds. Die übrigen Mitglieder sowie Nachunternehmer und andere
Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, dürfen die
Unterlagen nur erhalten, soweit sie nach Maßgabe der Verschwiegenheitserklärung zur
Vertraulichkeit verpflichtet worden sind. xxHinweisexx Bieterfragen, Antworten und Änderungen
der Vergabeunterlagen werden allen Unternehmen über die Vergabeplattform zur Verfügung
gestellt, für die die Vergabeunterlagen freigeschaltet sind. Den Unternehmen wird empfohlen,
den Downloadantrag frühzeitig zu stellen und die Verschwiegenheitserklärung unverzüglich
nach Erhalt einzureichen, spätestens bis zum 06.11.2026. Nur so ist sichergestellt, dass sie
alle Bieterinformationen rechtzeitig erhalten. Eine so späte Beantragung des Zugangs oder
Einreichung der Verschwiegenheitserklärung, dass die Vergabeunterlagen nicht mehr sechs
Tage vor Ablauf der Angebotsfrist freigeschaltet werden können, begründet keinen Anspruch
auf Verlängerung der Angebotsfrist.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:

Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 3
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Ausschlussgründe Für den Ausschluss von Bewerbern, Bietern, Mitgliedern von
Bewerber-/Bietergemeinschaften sowie von Unternehmen, deren Kapazitäten im Wege der
Eignungsleihe in Anspruch genommen werden (§ 47 Abs. 2 SektVO) und
Unterauftragnehmern, gelten die §§ 123 bis 126 GWB, für Sektorenauftraggeber nach
Maßgabe des § 142 GWB, sowie die nachfolgend genannten spezialgesetzlichen
Ausschlusstatbestände in ihrer jeweils geltenden Fassung. 1. Zwingende Ausschlussgründe (§
123 GWB) a) Rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten dem Unternehmen
nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, oder Festsetzung einer Geldbuße nach § 30 OWiG
gegen das Unternehmen wegen einer der folgenden Straftaten: Bildung krimineller oder
terroristischer Vereinigungen (§§ 129, 129a, 129b StGB); Terrorismusfinanzierung und
Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zum Zweck der
Terrorismusfinanzierung (§ 89c StGB, § 89a Abs. 2 Nr. 2 StGB); Geldwäsche (§ 261 StGB);
Betrug und Subventionsbetrug zulasten des Haushalts der Europäischen Union oder von
Haushalten, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden (§§ 263, 264 StGB);
Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie im Gesundheitswesen (§§
299, 299a, 299b StGB); Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern (§ 108e StGB);
Vorteilsgewährung und Bestechung, auch gegenüber ausländischen und internationalen
Bediensteten (§§ 333, 334 i. V. m. § 335a StGB); Menschenhandel, Zwangsprostitution,
Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft und Ausbeutung unter Ausnutzung einer
Freiheitsberaubung (§§ 232 bis 233a StGB); vergleichbare Straftaten nach den
Rechtsvorschriften anderer Staaten (§ 123 Abs. 2 GWB). b) Nichterfüllung der Verpflichtung
zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung, wenn dies durch
rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde
oder der Auftraggeber dies auf sonstige geeignete Weise nachweisen kann (§ 123 Abs. 4
GWB). Dies gilt nicht, wenn das Unternehmen die Zahlungen vorgenommen oder sich zur
Zahlung einschließlich Zinsen, Säumnis- und Strafzuschlägen verpflichtet hat. 2. Fakultative
Ausschlussgründe (§ 124 GWB) Unter Berücksichtigung des Grundsatzes der
Verhältnismäßigkeit kann ein Unternehmen jederzeit während des Vergabeverfahrens
ausgeschlossen werden, wenn es bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich
gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat (Nr. 1);
es zahlungsunfähig ist, über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung mangels Masse abgelehnt worden
ist, es sich in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat (Nr. 2); es im Rahmen
der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die seine
Integrität infrage gestellt wird; § 123 Abs. 3 GWB gilt entsprechend (Nr. 3); hinreichende
Anhaltspunkte dafür bestehen, dass es mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen
oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung
oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (Nr. 4); ein Interessenkonflikt
bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und
Unabhängigkeit einer für den Auftraggeber tätigen Person beeinträchtigen könnte und der
durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann (Nr.
5); eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die
Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese nicht durch andere, weniger
einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann (Nr. 6); es eine wesentliche Anforderung

bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich
oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu
Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat (Nr. 7); es in Bezug auf
Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder
Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu
übermitteln (Nr. 8); es versucht hat, die Entscheidungsfindung des Auftraggebers in
unzulässiger Weise zu beeinflussen, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es
unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder fahrlässig oder vorsätzlich
irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des Auftraggebers
erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln (Nr. 9).
3. Spezialgesetzliche Ausschlusstatbestände (vgl. § 124 Abs. 2 GWB) § 21 Arbeitnehmer-
Entsendegesetz (AEntG); § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG); § 21 Mindestlohngesetz
(MiLoG); § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG); § 22
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). 4. Sanktionsrechtliche Ausschlussgründe Art. 5k
der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung (Verbot der Vergabe an
Personen und Unternehmen mit Russlandbezug, einschließlich der Beteiligung als
Unterauftragnehmer, Lieferant oder eignungsleihendes Unternehmen mit mehr als 10 % des
Auftragswerts). Unternehmen sowie Personen, die in den Sanktionslisten der Europäischen
Union aufgeführt sind oder in deren Eigentum oder unter deren Kontrolle stehen, soweit
unionsrechtliche Bereitstellungsverbote einer Auftragsvergabe entgegenstehen. 5.
Selbstreinigung, Zeitraum, Nachweise Der Ausschluss unterbleibt, wenn das Unternehmen
eine Selbstreinigung nach § 125 GWB nachweist. Die Höchstzeiträume des § 126 GWB
gelten: fünf Jahre ab Rechtskraft der Verurteilung bei § 123 GWB, drei Jahre ab dem
betreffenden Ereignis bei § 124 GWB. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ist durch
Eigenerklärung bzw. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß den
Vergabeunterlagen zu erklären. Das gilt für das Unternehmen selbst, jedes Mitglied

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Los 1 Umspannwerk
Beschreibung: Erneuerung und Erweiterung der 110-kV-Schaltanlage, Betriebsgebäude,
Sekundärtechnik, Eigenbedarf, Infrastruktur und Rückbau. Das Umspannwerk Hechtsheim der
Mainzer Netze steht vor der Erweiterung der 110kV-AIS-Schaltanlage. Weiterhin wird ein
neues Betriebsgebäude errichtet, in dem Sekundärtechnik, Eigenbedarf und Weitverkehr
untergebracht werden. Im Zuge der Erweiterung muss auch die Bestandssekundärtechnik in
das neue Betriebsgebäude mit umgezogen werden
Interne Kennung: LOT-0001 E76655878

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45232220 Bau von Unterwerken

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.4. Verlängerung

Maximale Verlängerungen: 0

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter erklärt seinen Gesamtumsatz in den letzten
drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Maßgeblich ist der Jahresdurschnitt. Gefordert wird
mindestens 7.000.000,00 EUR netto im Jahresdurchschnitt. Bewirbt sich ein Bieter um
mehrere Lose, gilt der höchste der für diese Lose geforderten Werte. Eine Addition der
Umsätze findet nicht statt. Ein Bieter, der noch nicht seit drei Geschäftsjahren besteht, legt die
Angaben für den Zeitraum seines Bestehens vor. Soweit der Bieter aufgrund der erst kürzlich
aufgenommenen Geschäftstätigkeit die geforderten Umsatzzahlen nicht für den gesamten
maßgeblichen Zeitraum nachweisen kann, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit durch andere geeignete Unterlagen nachweisen. Als geeignete Nachweise
kommen insbesondere (Aufzählung nicht abschließend) in Betracht: eine aktuelle
Bankauskunft oder eine entsprechende Bescheinigung eines Kreditinstituts über die Bonität
und Kreditwürdigkeit des Bieters, eine Bestätigung über das Bestehen einer ausreichenden
Betriebshaftpflichtversicherung bzw. eine entsprechende Versicherungsbestätigung,
Jahresabschlüsse oder betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), soweit diese für den
Zeitraum des Bestehens des Unternehmens bereits vorliegen, eine aktuelle Liquiditäts- oder
Finanzierungsbestätigung eines Kreditinstituts, Nachweise über vorhandene Eigenmittel oder
sonstige verfügbare Finanzierungsmittel, bei neu gegründeten Unternehmen gegebenenfalls
ein belastbarer Finanz- oder Geschäftsplan, aus dem die Finanzierung und die wirtschaftliche
Tragfähigkeit der vorgesehenen Leistungserbringung hervorgehen. Die vorgelegten
Nachweise müssen insgesamt geeignet sein, die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit des Bieters im Hinblick auf die ordnungsgemäße Erbringung der
ausgeschriebenen Leistungen nachvollziehbar zu belegen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter erklärt das Bestehen einer
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000,00 EUR
für Personenschäden und mindestens 5.000.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden,
jeweils zweifach maximiert je Versicherungsjahr. Alternativ kann der Bieter stattdessen
erklären, im Auftragsfall eine Versicherung in dieser Höhe abzuschließen und dies vor
Vertragsschluss nachzuweisen. Beleg auf gesondertes Verlangen: Bestätigung des
Versicherers.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblätter: A4.7.1 für Los 1. Der Bieter reicht das
Formblatt für jedes Los ein, für das er ein Angebot abgibt. Für jede Referenz ist ein eigener

Referenzbogen auszufüllen. Der Bieter benennt mit dem Angebot für jedes Los, für das er ein
Angebot abgibt, die nachstehend geforderten Referenzen. Die Referenzleistungen müssen in
den letzten fünf Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist erbracht und abgenommen worden sein.
Jede Referenz bedarf folgender Angaben: Auftraggeber, Ansprechpartner mit
Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Leistungszeitraum, Auftragswert der eigenen Leistung
netto sowie eine Beschreibung der Leistung, aus der die geforderten Merkmale hervorgehen.
Referenzen ohne diese Angaben werden nicht berücksichtigt. Los 1 Umspannwerk
Hechtsheim: Zwei Referenzen über die Errichtung, Erweiterung oder Ertüchtigung einer
Schaltanlage der Spannungsebene 110 kV oder höher, jeweils mit einem Auftragswert von
mindestens 3.000.000,00 EUR netto. Mindestens eine dieser Referenzen muss Arbeiten im
laufenden Betrieb einer bestehenden Anlage umfassen, also Bauen im Bestand unter
Aufrechterhaltung der Versorgung. Mindestens eine dieser Referenzen muss die Sekundär-
und Schutztechnik einschließlich Inbetriebsetzung umfassen.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Für alle Lose: Eine verantwortliche Elektrofachkraft
für Anlagen mit einer Nennspannung von 123 kV oder höher nach DIN VDE 0105-100, die die
Anlagenverantwortung übernehmen kann. Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder eine
gleichwertige Funktion. sowie ein Koordinator nach DGUV Vorschrift 1 Los 1 zusätzlich:
Einen Fachbauleiter Elektrotechnik mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung im Bau oder
Umbau von Schaltanlagen mit einer Nennspannung 123 kV oder höher sowie eine
verantwortliche Person für die Sekundär- und Schutztechnik mit mindestens drei Jahren
einschlägiger Berufserfahrung.

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblatt: A4.12 Nachweis der Zertifizierung nach DIN
EN ISO 9001. Verfügt der Bieter über kein Zertifikat, beschreibt er die von ihm angewandten
Maßnahmen im dafür vorgesehenen Feld des Formblatts. Qualitätsmanagement. Der Bieter
erklärt, dass er ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein
gleichwertiges System anwendet. Ein Zertifikat ist nicht gefordert. Verfügt der Bieter über kein
zertifiziertes System, beschreibt er die von ihm angewandten Maßnahmen zur
Qualitätssicherung. Arbeitsschutz. Der Bieter erklärt, dass er ein
Arbeitsschutzmanagementsystem oder eine gleichwertige Organisation des Arbeitsschutzes
unterhält. Anzugeben ist, wer die Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit wahrnimmt. Die
Nachweise und Zertifikate sind während der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten. Der
Auftraggeber kann ihre Vorlage jederzeit verlangen

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Preis 60 % Wertungspreis ist der im Preisblatt des jeweiligen Loses
ausgewiesene Gesamtpreis ohne Umsatzsteuer. Er umfasst alle Positionen, die im Preisblatt
als wertungsrelevant gekennzeichnet sind, einschließlich der dort mit einer Wertungsmenge
hinterlegten Miet- und Bereitstellungspositionen. Positionen, die im Preisblatt ausdrücklich als
optional gekennzeichnet sind, gehen nicht in den Wertungspreis ein. Sie sind gleichwohl
verbindlich zu bepreisen. Das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält beim
Kriterium Preis 10 Punkte. Beträgt der Wertungspreis eines Angebots das Doppelte des
niedrigsten Wertungspreises, erhält dieses Angebot 0 Punkte. Für Angebote, deren
Wertungspreis zwischen dem niedrigsten Wertungspreis und dem Doppelten des niedrigsten
Wertungspreises liegt, werden die Punkte linear zwischen diesen beiden Wertungspunkten

interpoliert. Dabei erhält das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis 10 Punkte; die
Punktzahl nimmt mit steigendem Wertungspreis gleichmäßig ab und beträgt beim Doppelten
des niedrigsten Wertungspreises 0 Punkte. Das Ergebnis wird kaufmännisch auf zwei
Nachkommastellen gerundet. Erscheint ein Preis im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich
niedrig, fordert der Auftraggeber vom Bieter Aufklärung über die Kalkulation. Der Bieter hat die
Angemessenheit binnen der gesetzten Frist nachvollziehbar zu belegen. Kann der Bieter die
Angemessenheit nicht hinreichend aufklären, kann der Auftraggeber den Zuschlag auf dieses
Angebot ablehnen.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Qualität 40 % Mit dem Angebot sind einzureichen: das Ausführungs- und
Technikkonzept mit höchstens 10 Seiten das Konzept Bauablauf, Termine und Schnittstellen
mit höchstens 8 Seiten. Der Bauzeitenplan ist beizufügen und zählt nicht auf die Seitenzahl.
Ausführungs- und Technikkonzept: a. Technische Umsetzung der Primär- und
Sekundärtechnik: Darstellung der vorgesehenen technischen Lösung für Schaltfelder, Schutz-
und Leittechnik sowie Eigenbedarf, bezogen auf die Vorgaben der Leistungsbeschreibung und
der Technischen Liefer- und Ausführungsbedingungen b. Bauen im Bestand unter Spannung:
Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Bestandsanlage, Abschaltkonzept,
Schutz gegen Rückspannung, Absicherung der Arbeitsbereiche gegenüber unter Spannung
stehenden Anlagenteilen. c. Qualitätssicherung und Inbetriebsetzung: Prüfplan mit
Prüfschritten, Werksabnahmen, Funktionsprüfungen und Inbetriebsetzung. Umgang mit
festgestellten Mängeln. Dokumentation. Bauablauf, Termine und Schnittstellen a.
Bauzeitenplan: Nachvollziehbarkeit des Bauzeitenplans, Abbildung der in der
Leistungsbeschreibung genannten Meilensteine, Kritischer Weg, ausgewiesene Pufferzeiten.
b. Umgang mit Beistellungen des Auftraggebers: Behandlung der vom Auftraggeber
beigestellten Komponenten, Maßnahmen bei Abweichungen vom vorgesehenen
Bereitstellungszeitraum, Vermeidung von Stillstandszeiten. c. Schnittstellen zu Los 2 und Los
3: Umgang mit den Schnittstellen zu Los 2 und Los 3, Abstimmung der Abschaltfenster mit
dem Freileitungsbau und dem Baueinsatzkabel, benannte Ansprechpartner und
Eskalationsstufen.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz
besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de
/E76655878

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E76655878
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vorauszahlungsbürgschaft,
Gewährleistungsbürgschaft, Vertragserfüllungsbürgschaft, siehe Anlage C4

Frist für den Eingang der Angebote: 20/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 72 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze
der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln
oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen
oder zu korrigieren. Der Auftraggeber ist berechtigt, in der Auftragsbekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen festzulegen, dass er keine Unterlagen nachfordern wird.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 20/11/2026 12:15:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Ausführungsbedingungen
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Siehe BT-300
Finanzielle Vereinbarung: Vergütung als Pauschalfestpreis zuzüglich gesetzlicher
Umsatzsteuer. Abschlagszahlungen nach leistungsbezogenem Zahlungsplan entsprechend
dem Baufortschritt, Zahlung spätestens 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Rechnung.

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Weitere Informationen, Schlichtung und
Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Informationen über die Überprüfungsfristen:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt
werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Mainzer
Netze GmbH

5.1. Los: LOT-0002
Titel: Los 2 - Freileitungsbau
Beschreibung: Neubau, Verstärkung, Umbau und Rückbau der Maste und Stromkreise
einschließlich Korrosionsschutz Die 110-kV-Freileitungsanlagen BretzenheimHechtsheim
und HechtsheimLaubenheim der Mainzer Netze GmbH wurden Mitte der 1960er-Jahre
errichtet. Gegenstand der Maßnahme sind acht bestehende Freileitungsmasten auf einer
Länge von rund 1,5 km westlich und südlich des Umspannwerks Hechtsheim, sämtlich auf der
Gemarkung Hechtsheim im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Mainz. Die Bestandsanlagen
haben ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Zur Sicherstellung der langfristigen

Versorgungssicherheit ist eine deutliche Erhöhung der Übertragungskapazität beider
Leitungen erforderlich
Interne Kennung: LOT-0002 E76655878

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45232210 Bauarbeiten für Freileitungen

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblatt: A4.6 Eigenerklärung wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit. Mindestjahresumsatz. Der Bieter erklärt seinen Gesamtumsatz
in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Maßgeblich ist der Jahresdurchschnitt.
Gefordert ist mindestens für Los 2 Freileitungsbau 5.000.000,00 EUR netto im
Jahresdurchschnitt. Bewirbt sich ein Bieter um mehrere Lose, gilt der höchste der für diese
Lose geforderten Werte. Eine Addition der Umsätze findet nicht statt. Ein Bieter, der noch
nicht seit drei Geschäftsjahren besteht, legt die Angaben für den Zeitraum seines Bestehens
vor. Soweit der Bieter aufgrund der erst kürzlich aufgenommenen Geschäftstätigkeit die
geforderten Umsatzzahlen nicht für den gesamten maßgeblichen Zeitraum nachweisen kann,
kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch andere geeignete
Unterlagen nachweisen. Als geeignete Nachweise kommen insbesondere (Aufzählung nicht
abschließend) in Betracht: eine aktuelle Bankauskunft oder eine entsprechende
Bescheinigung eines Kreditinstituts über die Bonität und Kreditwürdigkeit des Bieters, eine
Bestätigung über das Bestehen einer ausreichenden Betriebshaftpflichtversicherung bzw. eine
entsprechende Versicherungsbestätigung, Jahresabschlüsse oder betriebswirtschaftliche
Auswertungen (BWA), soweit diese für den Zeitraum des Bestehens des Unternehmens
bereits vorliegen, eine aktuelle Liquiditäts- oder Finanzierungsbestätigung eines
Kreditinstituts, Nachweise über vorhandene Eigenmittel oder sonstige verfügbare
Finanzierungsmittel, bei neu gegründeten Unternehmen gegebenenfalls ein belastbarer
Finanz- oder Geschäftsplan, aus dem die Finanzierung und die wirtschaftliche Tragfähigkeit

der vorgesehenen Leistungserbringung hervorgehen. Die vorgelegten Nachweise müssen
insgesamt geeignet sein, die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters im
Hinblick auf die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen
nachvollziehbar zu belegen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter erklärt das Bestehen einer
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000,00 EUR
für Personenschäden und mindestens 5.000.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden,
jeweils zweifach maximiert je Versicherungsjahr. Der Bieter kann stattdessen erklären, im
Auftragsfall eine Versicherung in dieser Höhe abzuschließen und dies vor Vertragsschluss
nachzuweisen. Beleg auf gesondertes Verlangen: Bestätigung des Versicherers.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblätter: A4.7.1 für Los 1, A4.7.2 für Los 2 und A4.
7.3 für Los 3. Der Bieter reicht das Formblatt für jedes Los ein, für das er ein Angebot abgibt.
Für jede Referenz ist ein eigener Referenzbogen auszufüllen. Der Bieter benennt mit dem
Angebot für jedes Los, für das er ein Angebot abgibt, die nachstehend geforderten
Referenzen. Die Referenzleistungen müssen in den letzten fünf Jahren vor Ablauf der
Angebotsfrist erbracht und abgenommen worden sein. Für Los 3 genügt es, wenn die
Referenzleistung in den letzten sieben Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist erbracht und
abgenommen worden ist. Jede Referenz bedarf folgender Angaben: Auftraggeber,
Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Leistungszeitraum, Auftragswert
der eigenen Leistung netto sowie eine Beschreibung der Leistung, aus der die geforderten
Merkmale hervorgehen. Referenzen ohne diese Angaben werden nicht berücksichtigt. Los 2
Freileitungsbau: Zwei Referenzen über Neubau, Verstärkung oder Umbau von
Freileitungsmasten der Spannungsebene 110 kV oder höher, jeweils mit einem Auftragswert
von mindestens 2.000.000,00 EUR netto. Mindestens eine dieser Referenzen muss
Gründungsarbeiten und Mastmontage umfassen. Mindestens eine dieser Referenzen muss
Seilzugarbeiten an einer Freileitung der Spannungsebene 110 kV oder höher umfassen.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eine verantwortliche Elektrofachkraft für Anlagen mit
einer Nennspannung von 123 kV oder höher nach DIN VDE 0105-100, die die
Anlagenverantwortung übernehmen kann. Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder eine
gleichwertige Funktion. sowie ein Koordinator nach DGUV Vorschrift 1 eine Bauleitung mit
mindestens fünf Jahren Berufserfahrung im Freileitungsbau mit einer Nennspannung 123 kV
oder höher sowie eingesetzte Monteure über eine gültige PSAgA-Unterweisung, eine
arbeitsmedizinische Eignung für Tätigkeiten mit erhöhtem Absturzrisiko (G41 bzw.
gleichwertige Eignungsbeurteilung) sowie eine schriftliche Bestellung als EuP gemäß DIN
VDE 0105-100 oder höherwertig verfügen.

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblatt: A4.12 Nachweis der Zertifizierung nach DIN
EN ISO 9001. Verfügt der Bieter über kein Zertifikat, beschreibt er die von ihm angewandten
Maßnahmen im dafür vorgesehenen Feld des Formblatts. Qualitätsmanagement. Der Bieter
erklärt, dass er ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein
gleichwertiges System anwendet. Ein Zertifikat ist nicht gefordert. Verfügt der Bieter über kein
zertifiziertes System, beschreibt er die von ihm angewandten Maßnahmen zur
Qualitätssicherung. Arbeitsschutz. Der Bieter erklärt, dass er ein

Arbeitsschutzmanagementsystem oder eine gleichwertige Organisation des Arbeitsschutzes
unterhält. Anzugeben ist, wer die Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit wahrnimmt. Die
Nachweise und Zertifikate sind während der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten. Der
Auftraggeber kann ihre Vorlage jederzeit verlangen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Preis 60 % Wertungspreis ist der im Preisblatt des jeweiligen Loses
ausgewiesene Gesamtpreis ohne Umsatzsteuer. Er umfasst alle Positionen, die im Preisblatt
als wertungsrelevant gekennzeichnet sind, einschließlich der dort mit einer Wertungsmenge
hinterlegten Miet- und Bereitstellungspositionen. Positionen, die im Preisblatt ausdrücklich als
optional gekennzeichnet sind, gehen nicht in den Wertungspreis ein. Sie sind gleichwohl
verbindlich zu bepreisen. Das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält beim
Kriterium Preis 10 Punkte. Beträgt der Wertungspreis eines Angebots das Doppelte des
niedrigsten Wertungspreises, erhält dieses Angebot 0 Punkte. Für Angebote, deren
Wertungspreis zwischen dem niedrigsten Wertungspreis und dem Doppelten des niedrigsten
Wertungspreises liegt, werden die Punkte linear zwischen diesen beiden Wertungspunkten
interpoliert. Dabei erhält das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis 10 Punkte; die
Punktzahl nimmt mit steigendem Wertungspreis gleichmäßig ab und beträgt beim Doppelten
des niedrigsten Wertungspreises 0 Punkte. Das Ergebnis wird kaufmännisch auf zwei
Nachkommastellen gerundet. Erscheint ein Preis im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich
niedrig, fordert der Auftraggeber vom Bieter Aufklärung über die Kalkulation. Der Bieter hat die
Angemessenheit binnen der gesetzten Frist nachvollziehbar zu belegen. Kann der Bieter die
Angemessenheit nicht hinreichend aufklären, kann der Auftraggeber den Zuschlag auf dieses
Angebot ablehnen.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Qualität 40 % Mit dem Angebot sind einzureichen: das Ausführungs- und
Technikkonzept mit höchstens 10 Seiten das Konzept Bauablauf, Termine und Schnittstellen
mit höchstens 8 Seiten. Der Bauzeitenplan ist beizufügen und zählt nicht auf die Seitenzahl.
Ausführungs- und Technikkonzept: a. Gründung, Mastmontage und Seilzug: Vorgesehenes
Verfahren für Gründung, Mastaufbau und Seilzug, eingesetzte Gerätetechnik, Umgang mit
beengten Verhältnissen und Zuwegungen. b. Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender
Stromkreise: Sicherheitskonzept für Arbeiten neben in Betrieb befindlichen Stromkreisen,
Schutzgerüste und Absicherung von Kreuzungen, Freischaltungs- und Erdungskonzept. c.
Umwelt, Anlieger und Flächenschutz: Maßnahmen zum Schutz von Boden und Bewuchs,
Beweissicherung an Wegen und Flächen, Umgang mit Eigentümern und Pachtverhältnissen,
Wiederherstellung. Bauablauf, Termine und Schnittstellen a. Bauzeitenplan:
Nachvollziehbarkeit des Bauzeitenplans, Einhaltung der vorgegebenen Abschaltfenster,
Kritischer Weg, ausgewiesene Pufferzeiten. b. Schnittstellen zu Los 1 und Los 3: Umgang mit
den Schnittstellen zu Los 1 und Los 3, Abstimmung mit dem Umspannwerk und mit der
Bereitstellung des Baueinsatzkabels, benannte Ansprechpartner und Eskalationsstufen..

5.1.11. Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de
/E76655878

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe

Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E76655878
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vorauszahlungsbürgschaft,
Gewährleistungsbürgschaft, Vertragserfüllungsbürgschaft, siehe Anlage C4
Frist für den Eingang der Angebote: 20/11/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 72 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze
der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln
oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen
oder zu korrigieren. Der Auftraggeber ist berechtigt, in der Auftragsbekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen festzulegen, dass er keine Unterlagen nachfordern wird.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 20/11/2026 12:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Ausführungsbedingungen
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Siehe BT-300
Finanzielle Vereinbarung: Vergütung als Pauschalfestpreis zuzüglich gesetzlicher
Umsatzsteuer. Abschlagszahlungen nach leistungsbezogenem Zahlungsplan entsprechend
dem Baufortschritt, Zahlung spätestens 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Rechnung.

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Weitere Informationen, Schlichtung und
Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Informationen über die Überprüfungsfristen:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt
werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Mainzer
Netze GmbH

5.1. Los: LOT-0003
Titel: Los 3 Baueinsatzkabel
Beschreibung: Bereitstellung, Miete, Verlegung, Betrieb und Rückbau des temporären
Baueinsatzkabels. Die 110-kV-Freileitungsanlagen BretzenheimHechtsheim und
HechtsheimLaubenheim der Mainzer Netze GmbH werden im Bereich des Umspannwerks
Hechtsheim erneuert. Während der Baumaßnahme muss der Stromkreis Gass-Saar-Laub-rot
durchgehend betriebsbereit bleiben. Hierfür ist eine vorübergehende Kabelverbindung als
Baueinsatzkabel erforderlich
Interne Kennung: LOT-0003 E76655878

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45231400 Bauarbeiten für Starkstromleitungen

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet
für:selbst#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblatt: A4.6 Eigenerklärung wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit. Mindestjahresumsatz. Der Bieter erklärt seinen Gesamtumsatz
in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Maßgeblich ist der Jahresdurchschnitt.
Gefordert ist: Los 3 Baueinsatzkabel: mindestens 500.000,00 EUR netto im
Jahresdurchschnitt. Bewirbt sich ein Bieter um mehrere Lose, gilt der höchste der für diese
Lose geforderten Werte. Eine Addition der Umsätze findet nicht statt. Ein Bieter, der noch
nicht seit drei Geschäftsjahren besteht, legt die Angaben für den Zeitraum seines Bestehens
vor. Soweit der Bieter aufgrund der erst kürzlich aufgenommenen Geschäftstätigkeit die
geforderten Umsatzzahlen nicht für den gesamten maßgeblichen Zeitraum nachweisen kann,
kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch andere geeignete

Unterlagen nachweisen. Als geeignete Nachweise kommen insbesondere (Aufzählung nicht
abschließend) in Betracht: eine aktuelle Bankauskunft oder eine entsprechende
Bescheinigung eines Kreditinstituts über die Bonität und Kreditwürdigkeit des Bieters, eine
Bestätigung über das Bestehen einer ausreichenden Betriebshaftpflichtversicherung bzw. eine
entsprechende Versicherungsbestätigung, Jahresabschlüsse oder betriebswirtschaftliche
Auswertungen (BWA), soweit diese für den Zeitraum des Bestehens des Unternehmens
bereits vorliegen, eine aktuelle Liquiditäts- oder Finanzierungsbestätigung eines
Kreditinstituts, Nachweise über vorhandene Eigenmittel oder sonstige verfügbare
Finanzierungsmittel, bei neu gegründeten Unternehmen gegebenenfalls ein belastbarer
Finanz- oder Geschäftsplan, aus dem die Finanzierung und die wirtschaftliche Tragfähigkeit
der vorgesehenen Leistungserbringung hervorgehen. Die vorgelegten Nachweise müssen
insgesamt geeignet sein, die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters im
Hinblick auf die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen
nachvollziehbar zu belegen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter erklärt das Bestehen einer
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000,00 EUR
für Personenschäden und mindestens 5.000.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden,
jeweils zweifach maximiert je Versicherungsjahr. Der Bieter kann stattdessen erklären, im
Auftragsfall eine Versicherung in dieser Höhe abzuschließen und dies vor Vertragsschluss
nachzuweisen. Beleg auf gesondertes Verlangen: Bestätigung des Versicherers.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblätter: A4.7.1 für Los 1, A4.7.2 für Los 2 und A4.
7.3 für Los 3. Der Bieter reicht das Formblatt für jedes Los ein, für das er ein Angebot abgibt.
Für jede Referenz ist ein eigener Referenzbogen auszufüllen. Der Bieter benennt mit dem
Angebot für jedes Los, für das er ein Angebot abgibt, die nachstehend geforderten
Referenzen. Die Referenzleistungen müssen in den letzten fünf Jahren vor Ablauf der
Angebotsfrist erbracht und abgenommen worden sein. Für Los 3 genügt es, wenn die
Referenzleistung in den letzten sieben Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist erbracht und
abgenommen worden ist. Jede Referenz bedarf folgender Angaben: Auftraggeber,
Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Leistungszeitraum, Auftragswert
der eigenen Leistung netto sowie eine Beschreibung der Leistung, aus der die geforderten
Merkmale hervorgehen. Referenzen ohne diese Angaben werden nicht berücksichtigt. Los 3
Baueinsatzkabel: Eine Referenz über die Bereitstellung und Verlegung eines
Hochspannungskabels der Spannungsebene 110 kV oder höher als betriebsbereites
Provisorium mit einem Auftragswert von mindestens 250.000,00 EUR netto. Der Auftraggeber
behält sich vor, zu den benannten Referenzen beim angegebenen Ansprechpartner Auskünfte
einzuholen. Stellt sich heraus, dass Angaben unzutreffend sind, kann das Angebot nach § 124
Absatz 1 Nummer 8 und 9 GWB ausgeschlossen werden.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblätter: A4.7.1 für Los 1, A4.7.2 für Los 2 und A4.
7.3 für Los 3, jeweils Abschnitt B Personal und technische Ausstattung. Der Bieter erklärt mit
dem Angebot, dass ihm für die Auftragsausführung Personal in der nachstehenden
Qualifikation zur Verfügung steht. Die namentliche Benennung und die Vorlage der
Qualifikationsnachweise erfolgen erst auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers nach
Ziffer 6.2. Für alle Lose: Eine verantwortliche Elektrofachkraft für Anlagen mit einer
Nennspannung von 123 kV oder höher nach DIN VDE 0105-100, die die

Anlagenverantwortung übernehmen kann. Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder eine
gleichwertige Funktion. sowie ein Koordinator nach DGUV Vorschrift 1 Los 3 zusätzlich:
eine verantwortliche Person für Kabelmontage und Kabelprüfung in der Spannungsebene 110
kV oder höher mit mindestens drei Jahren einschlägiger Berufserfahrung.

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Formblatt: A4.12 Nachweis der Zertifizierung nach DIN
EN ISO 9001. Verfügt der Bieter über kein Zertifikat, beschreibt er die von ihm angewandten
Maßnahmen im dafür vorgesehenen Feld des Formblatts. Qualitätsmanagement. Der Bieter
erklärt, dass er ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein
gleichwertiges System anwendet. Ein Zertifikat ist nicht gefordert. Verfügt der Bieter über kein
zertifiziertes System, beschreibt er die von ihm angewandten Maßnahmen zur
Qualitätssicherung. Arbeitsschutz. Der Bieter erklärt, dass er ein
Arbeitsschutzmanagementsystem oder eine gleichwertige Organisation des Arbeitsschutzes
unterhält. Anzugeben ist, wer die Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit wahrnimmt. Die
Nachweise und Zertifikate sind während der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten. Der
Auftraggeber kann ihre Vorlage jederzeit verlangen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Preis 65 % Wertungspreis ist der im Preisblatt des jeweiligen Loses
ausgewiesene Gesamtpreis ohne Umsatzsteuer. Er umfasst alle Positionen, die im Preisblatt
als wertungsrelevant gekennzeichnet sind, einschließlich der dort mit einer Wertungsmenge
hinterlegten Miet- und Bereitstellungspositionen. Positionen, die im Preisblatt ausdrücklich als
optional gekennzeichnet sind, gehen nicht in den Wertungspreis ein. Sie sind gleichwohl
verbindlich zu bepreisen. Das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält beim
Kriterium Preis 10 Punkte. Beträgt der Wertungspreis eines Angebots das Doppelte des
niedrigsten Wertungspreises, erhält dieses Angebot 0 Punkte. Für Angebote, deren
Wertungspreis zwischen dem niedrigsten Wertungspreis und dem Doppelten des niedrigsten
Wertungspreises liegt, werden die Punkte linear zwischen diesen beiden Wertungspunkten
interpoliert. Dabei erhält das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis 10 Punkte; die
Punktzahl nimmt mit steigendem Wertungspreis gleichmäßig ab und beträgt beim Doppelten
des niedrigsten Wertungspreises 0 Punkte. Das Ergebnis wird kaufmännisch auf zwei
Nachkommastellen gerundet. Erscheint ein Preis im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich
niedrig, fordert der Auftraggeber vom Bieter Aufklärung über die Kalkulation. Der Bieter hat die
Angemessenheit binnen der gesetzten Frist nachvollziehbar zu belegen. Kann der Bieter die
Angemessenheit nicht hinreichend aufklären, kann der Auftraggeber den Zuschlag auf dieses
Angebot ablehnen.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Qualität 35 % Der Auftraggeber gibt für Los 3 die beiden Anschlusspunkte und
die verbindlichen Zwangspunkte der Trasse vor. Sie ergeben sich aus dem Trassenplan
Baueinsatzkabel. Innerhalb dieser Vorgaben wählt der Bieter die Trassenführung, die
Verlegeart und die Länge des Bauzauns selbst und legt sie seinem Angebot verbindlich
zugrunde. Mit dem Angebot sind einzureichen: das Trassen- und Verlegekonzept mit
höchstens 6 Seiten, ein maßstäblicher Trassenplan mit Angabe der Länge je Abschnitt, der
Verlegeart je Abschnitt und der Länge des Bauzauns, die Kabelberechnung mit den
zugrunde gelegten Parametern, insbesondere Verlegeart, Verlegetiefe, Verlegeanordnung,
spezifischer Wärmewiderstand des Bodens, Umgebungstemperatur und Belastungsgrad.

Trassenplan und Kabelberechnung zählen nicht auf die Seitenzahl. Die im Trassenplan
angegebenen Längen sind zugleich die Grundlage der Kalkulation im Preisblatt Los 3.
Trassen- und Verlegekonzept Trassenführung, Verlegeart und Sicherung der Trasse: Bewertet
werden die Führung der Trasse zwischen den vorgegebenen Anschluss- und Zwangspunkten,
die Verlegeart je Abschnitt, die Querung der Baustraße einschließlich der Lastverteilung bei
einer zulässigen Achslast von 12 Tonnen, Ausführung und Länge des Bauzauns sowie die
Nachvollziehbarkeit der Kabelberechnung und der angesetzten Längen.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz
besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de
/E76655878

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E76655878
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vorauszahlungsbürgschaft,
Gewährleistungsbürgschaft, Vertragserfüllungsbürgschaft, siehe Anlage C4
Frist für den Eingang der Angebote: 20/11/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 72 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze
der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln
oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen
oder zu korrigieren. Der Auftraggeber ist berechtigt, in der Auftragsbekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen festzulegen, dass er keine Unterlagen nachfordern wird.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 20/11/2026 12:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Ausführungsbedingungen
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Siehe BT-300
Finanzielle Vereinbarung: Vergütung als Pauschalfestpreis zuzüglich gesetzlicher
Umsatzsteuer. Abschlagszahlungen nach leistungsbezogenem Zahlungsplan entsprechend
dem Baufortschritt, Zahlung spätestens 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Rechnung.

5.1.15. Techniken

Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Weitere Informationen, Schlichtung und
Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Informationen über die Überprüfungsfristen:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt
werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Mainzer
Netze GmbH

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Mainzer Netze GmbH
Registrierungsnummer: HRB 41319
Postanschrift: Rheinallee 41
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55118
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Kunz Rechtsanwälte
E-Mail: payam.saghafee-yazdi@kunzrechtsanwaelte.de
Telefon: +49 6131 971767337
Fax: +49 61 31 97176771
Internetadresse: https://www.mainzer-netze.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer: DE355604198
Postanschrift: Stiftstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: 06131162234
Fax: 06131162113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: d73f1fd2-41a9-43c2-8fe0-618f888d635f - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 16/10/2026 14:26:20 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 202/2026
Datum der Veröffentlichung: 19/10/2026

Referenzen:
https://www.mainzer-netze.de
https://www.subreport.de/E76655878
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-719289-2026-DEU.txt

 
 
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