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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Lübeck - Deutschland Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen Übernahme, Transport und Entsorgung der heizwertreichen Fraktion aus der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026110601024604710 / 772782-2026
Veröffentlicht :
06.11.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.12.2029
Angebotsabgabe bis :
10.12.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
90510000 - Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
DEU-Lübeck: Deutschland Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
Übernahme, Transport und Entsorgung der heizwertreichen Fraktion aus der
Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage

2026/S 216/2026 772782

Deutschland Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen Übernahme, Transport und
Entsorgung der heizwertreichen Fraktion aus der Mechanisch-Biologischen
Abfallbehandlungsanlage
OJ S 216/2026 06/11/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Entsorgungsbetriebe Lübeck
E-Mail: entsorgungsbetriebe@ebl.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Übernahme, Transport und Entsorgung der heizwertreichen Fraktion aus der
Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage
Beschreibung: Der vergebene Auftrag umfasste die Übernahme, Transport und Entsorgung
der heizwertreichen Fraktion aus der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage.
Kennung des Verfahrens: 45f82976-64bf-4b2e-8759-aac5df86e017
Interne Kennung: EBL heizwertreiche Fraktion 2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Lübeck, Kreisfreie Stadt (DEF03)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YHJM1U0#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 3
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3

2.1.6. Ausschlussgründe

Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Übernahme, Transport und Entsorgung der heizwertreichen Fraktion (1/3 der
Gesamtmenge)
Beschreibung: Es handelt sich bei den leistungsgegenständlichen Abfällen um die
heizwertreiche Fraktion, die bei der Behandlung von Restabfall in der Mechanisch-
Biologischen Abfallbehandlungsanlage anfällt und nach der AVV dem Abfallschlüssel 19 12 10
zugeordnet ist. Diese wird durch die Entsorgungsbetriebe Lübeck dem Auftragnehmer zum
Transport und zur Entsorgung bereitgestellt. Der Auftragnehmer hat die Leistung mit
Fahrzeugen mit Schubbodenauflieger (Walking-Floor-Fahrzeuge) zu erbringen und
ausreichend Transportfahrzeuge an der Übernahmestelle des Auftraggebers vorzuhalten. Die
heizwertreiche Fraktion wird an der Übernahmestelle durch den Auftraggeber verladen. Die
Vergabe der Leistungen erfolgt in drei Losen. Für die Lose gilt, dass die Bieter ein Angebot für
jeweils 1/3 der Menge abgeben können. Die schlussendliche Zuordnung zu den Losen im
Rahmen der Bewertung erfolgt durch den Auftraggeber.
Interne Kennung: 1

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Lübeck, Kreisfreie Stadt (DEF03)

Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/05/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 5
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Vertragslaufzeit beginnt am 1. Mai 2027 und
endet am 31. Dezember 2029. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 30. Juni 2030
(1. Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30. Juni 2029
ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2030 (2.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 31. Dezember
2029 ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2031 (3.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30. Juni 2030
ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2032 (4.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber oder der Auftragnehmer keine Kündigung bis
zum 31. Dezember 2030 aussprechen. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.
Dezember 2033 (5. Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber oder der Auftragnehmer
keine Kündigung bis zum 31. Dezember 2031 aussprechen.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die seinem Angebot zugrunde
liegende Kalkulation (Urkalkulation) dem Auftraggeber bei Vertragsschluss in schriftlicher
Form (in Papierform) in einem versiegelten Umschlag einzureichen. Zur Absicherung der
Erfüllung der Leistungen sowie von Gewährleistungsansprüchen hat der Auftragnehmer eine
Bürgschaft von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut oder
Kreditversicherer spätestens 15 Tage nach Vertragsabschluss zu stellen. Sofern ein Bieter im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ganz oder
teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, haftet/haften diese(s)
Unternehmen im Auftragsfalle gemeinsam neben dem Bieter für die Auftragsausführung.
Sämtliche Nachweise sind grundsätzlich auf den Bieter (bei Bietergemeinschaften auf alle
Mitglieder) bezogen, sollen somit sein eigenes Unternehmen betreffen. Dies gilt nicht für die
Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer 2.3 des
Angebotsformulars und zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer 2.4 des
Angebotsformulars). Sofern sich der Bieter Unterauftragnehmer bedient, muss der Bieter in
der Lage sein, sämtliche Nachweise zur Eignungsprüfung für die vorgesehenen
Unterauftragnehmer während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb
einer gesetzten Frist beizubringen. Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle zudem
nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung
des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er bspw. eine entsprechende
Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt. Das Ausstellungsdatum der Dokumente zum
Nachweis der persönlichen Lage / Berufs- und Handelsregister soll nicht vor dem 01.07.2026
liegen. Ein früheres Ausstellungsdatum ist unschädlich, wenn sich dem jeweiligen Nachweis
entnehmen lässt, dass dieser noch bis zum Termin der Angebotsabgabe gültig ist. Ebenso
müssen die als Nachweis zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit geforderten

Zertifizierungen zum Entsorgungsfachbetrieb bzw. die Genehmigung(en) gemäß Ziffer 2.4
zum Termin der Angebotsabgabe gültig sein. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Bieter
verpflichtet, die o. g. Dokumente innerhalb einer gesetzten Frist in aktueller Fassung
nachzureichen. Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Nachweise
nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom
Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf
Anforderung die Berechtigung der Gründe zu benennen. Der Auftraggeber wird bei
Angebotsabgabe nicht beiliegende bzw. nicht den Anforderungen entsprechende Unterlagen
von den Bietern unter Fristsetzung nachfordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht oder
nicht fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV von der
Wertung ausgeschlossen. Der Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u.
finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Eignungsleihe § 47 VgV). Im
Hinblick auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit und die einschlägige berufliche
Erfahrung können die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch genommen
werden, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Dies
gilt insbesondere für den Nachweis der Zertifizierung Entsorgungsfachbetrieb gem. Ziff. 2.4.
Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle zudem nachzuweisen, dass ihm die
erforderlichen Mittel für die Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er
bspw. eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt. Bei Bietergemeinschaften und
Unterbeauftragungen werden die Nachweise jeweils in der Summe bewertet. Mit dem Angebot
vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB Eigenerklärung, dass das/die
Unternehmen nicht wegen eines Verstoßes gegen § 19 Abs 3 MiLoG mit einer Geldbuße von
wenigstens 2.500 Euro belegt worden ist/sind Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung
(EU) 2022/576 Eigenerklärung, dass das/die Unternehmen die gewerberechtlichen
Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/en und dass im Berufs-
oder Handelsregister nach Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU eingetragen ist/sind bzw. über
die dort genannten Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung verfügt/en.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
beizubringen: - Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der GmbH
(Komplementär)), - Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft, - die polizeilichen
Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt, aller Inhaber)
sowie den Auszug aus dem Gewerbezentralregister für mein/unser Unternehmen, - die
Gewerbeanmeldung.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Referenzen aus den letzten 36
Monaten vor Angebotsabgabe mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten (die Mindestlaufzeit
von 6 Monaten muss vollständig in den letzten 36 Monaten enthalten sein) für den Transport
und die Entsorgung von Abfällen in der vorgesehenen Anlage mit einer Leistungsmenge von
10.000 Mg pro Jahr. Es können auch mehrere Referenzen angegeben werden, die in Summe

der geforderten Leistungsmenge entsprechen. Die Teilleistungen Transport und Entsorgung
können sich aus einer oder mehrerer Referenzen zusammensetzen. Auf Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: eine vom
o. g. Auftraggeber der Referenzleistung ausgestellte oder bestätigte Erklärung

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass über eine zum Zeitpunkt der
Angebotsabgabe gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (oder
gleichwertiger Nachweis) hinsichtlich der Tätigkeit Befördern von mindestens einer Abfallart
vorliegt. Sofern das für die Transporte vorgesehene Unternehmen nicht als
Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, gilt als Ausnahme eine Transportgenehmigung als
ausreichender Nachweis. Eigenerklärung, dass über eine zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe
gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (oder gleichwertiger
Nachweis) hinsichtlich der Tätigkeit Behandeln von mindestens der Abfallart (AVV 19 12 10)
vorliegt. Sofern der vorgesehene Standort der Entsorgungsanlage nicht als
Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, liegt dafür ersatzweise eine Genehmigung vor. Auf
Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
beizubringen: das/die Zertifikat(e) bzw. die Genehmigung(en)

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Umsatzangaben der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025) Auf Verlangen der Vergabestelle
sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: die jüngsten
bestätigten Jahresabschlussberichte der Jahre 2023, 2024 und 2025, bzw. die Bilanz sowie
Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2023, 2024 und 2025 in der für das Unternehmen
handelsrechtlich jeweils erforderlichen Form, falls Veröffentlichungen nach dem
Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebs- und
einer Umwelthaftpflichtversicherung sowie einer Umweltschadenversicherung Auf Verlangen
der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen:
Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Umwelthaftpflichtversicherung und
Umweltschadensversicherung mit den jeweils geforderten Deckungssummen oder die
Erklärung(en) eines Versicherers, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz
in der geforderten Höhe zu stellen

Kriterium: Umweltmanagementmaßnahmen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass die Emissionswerte der
vorgesehenen Anlage gemäß dem Genehmigungsbescheid in den Jahren 2023 - 2025 (bzw.
ab Inbetriebnahme) eingehalten wurden. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer
gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: den Genehmigungsbescheid sowie den
Umweltbericht (bzw. eine vergleichbare Unterlage) über den Betrieb der vorgesehenen Anlage
(n) für die Jahre 2023 bis 2025

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Entscheidungsbarwert

Beschreibung: Der Zuschlag wird gemäß § 58 Abs. 1 VgV über die gesamte Vertragslaufzeit
betrachtet auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt. Das preislich niedrigste Angebot
ist das Angebot mit dem niedrigsten Barwert. Grundlagen für die Barwertermittlung sind die in
den Vergabeunterlagen genannten Rahmenbedingungen. Der Barwert bestimmt sich anhand
der angebotenen Entgelte, der gemäß Angebotsformular ersichtlichen Auswertungsmengen,
der angebotenen Entgeltrabatte für den Fall des Zuschlags auf mehrere Lose
(Loskombination) eines Bieters und unter Berücksichtigung der angebotenen Gewichtungen
der Preisgleitklausel. Für die Lose gilt, dass die Bieter ein Angebot für jeweils 1/3 der Menge
abgeben können. Die schlussendliche Zuordnung zu den Losen im Rahmen der Bewertung
erfolgt durch den Auftraggeber.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Rangfolge
Zuschlagskriterium Zahl: 1

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 01/12/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/12/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 81 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber ist berechtigt, nicht aber verpflichtet, die Bieter
aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen,
insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise,
nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige
leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Ein Anspruch der
Bieter hierauf besteht nicht. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist - mit
Ausnahme von Preisangaben im Sinne von § 56 Abs. 3 S. 2 VgV - ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 10/12/2026 12:01:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein

Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirt- schaft,
Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren
wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht
berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter
deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine
Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber
geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese
Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Entsorgungsbetriebe Lübeck
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Schleswig-Holstein
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Entsorgungsbetriebe Lübeck

5.1. Los: LOT-0002
Titel: Übernahme, Transport und Entsorgung der heizwertreichen Fraktion (1/3 der
Gesamtmenge)
Beschreibung: Es handelt sich bei den leistungsgegenständlichen Abfällen um die
heizwertreiche Fraktion, die bei der Behandlung von Restabfall in der Mechanisch-
Biologischen Abfallbehandlungsanlage anfällt und nach der AVV dem Abfallschlüssel 19 12 10

zugeordnet ist. Diese wird durch die Entsorgungsbetriebe Lübeck dem Auftragnehmer zum
Transport und zur Entsorgung bereitgestellt. Der Auftragnehmer hat die Leistung mit
Fahrzeugen mit Schubbodenauflieger (Walking-Floor-Fahrzeuge) zu erbringen und
ausreichend Transportfahrzeuge an der Übernahmestelle des Auftraggebers vorzuhalten. Die
heizwertreiche Fraktion wird an der Übernahmestelle durch den Auftraggeber verladen. Die
Vergabe der Leistungen erfolgt in drei Losen. Für die Lose gilt, dass die Bieter ein Angebot für
jeweils 1/3 der Menge abgeben können. Die schlussendliche Zuordnung zu den Losen im
Rahmen der Bewertung erfolgt durch den Auftraggeber.
Interne Kennung: 2

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Lübeck, Kreisfreie Stadt (DEF03)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/05/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 5
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Vertragslaufzeit beginnt am 1. Mai 2027 und
endet am 31. Dezember 2029. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 30. Juni 2030
(1. Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30. Juni 2029
ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2030 (2.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 31. Dezember
2029 ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2031 (3.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30. Juni 2030
ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2032 (4.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber oder der Auftragnehmer keine Kündigung bis
zum 31. Dezember 2030 aussprechen. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.
Dezember 2033 (5. Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber oder der Auftragnehmer
keine Kündigung bis zum 31. Dezember 2031 aussprechen.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die seinem Angebot zugrunde
liegende Kalkulation (Urkalkulation) dem Auftraggeber bei Vertragsschluss in schriftlicher
Form (in Papierform) in einem versiegelten Umschlag einzureichen. Zur Absicherung der
Erfüllung der Leistungen sowie von Gewährleistungsansprüchen hat der Auftragnehmer eine
Bürgschaft von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut oder
Kreditversicherer spätestens 15 Tage nach Vertragsabschluss zu stellen. Sofern ein Bieter im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ganz oder
teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, haftet/haften diese(s)
Unternehmen im Auftragsfalle gemeinsam neben dem Bieter für die Auftragsausführung.

Sämtliche Nachweise sind grundsätzlich auf den Bieter (bei Bietergemeinschaften auf alle
Mitglieder) bezogen, sollen somit sein eigenes Unternehmen betreffen. Dies gilt nicht für die
Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer 2.3 des
Angebotsformulars und zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer 2.4 des
Angebotsformulars). Sofern sich der Bieter Unterauftragnehmer bedient, muss der Bieter in
der Lage sein, sämtliche Nachweise zur Eignungsprüfung für die vorgesehenen
Unterauftragnehmer während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb
einer gesetzten Frist beizubringen. Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle zudem
nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung
des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er bspw. eine entsprechende
Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt. Das Ausstellungsdatum der Dokumente zum
Nachweis der persönlichen Lage / Berufs- und Handelsregister soll nicht vor dem 01.07.2026
liegen. Ein früheres Ausstellungsdatum ist unschädlich, wenn sich dem jeweiligen Nachweis
entnehmen lässt, dass dieser noch bis zum Termin der Angebotsabgabe gültig ist. Ebenso
müssen die als Nachweis zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit geforderten
Zertifizierungen zum Entsorgungsfachbetrieb bzw. die Genehmigung(en) gemäß Ziffer 2.4
zum Termin der Angebotsabgabe gültig sein. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Bieter
verpflichtet, die o. g. Dokumente innerhalb einer gesetzten Frist in aktueller Fassung
nachzureichen. Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Nachweise
nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom
Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf
Anforderung die Berechtigung der Gründe zu benennen. Der Auftraggeber wird bei
Angebotsabgabe nicht beiliegende bzw. nicht den Anforderungen entsprechende Unterlagen
von den Bietern unter Fristsetzung nachfordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht oder
nicht fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV von der
Wertung ausgeschlossen. Der Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u.
finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Eignungsleihe § 47 VgV). Im
Hinblick auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit und die einschlägige berufliche
Erfahrung können die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch genommen
werden, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Dies
gilt insbesondere für den Nachweis der Zertifizierung Entsorgungsfachbetrieb gem. Ziff. 2.4.
Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle zudem nachzuweisen, dass ihm die
erforderlichen Mittel für die Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er
bspw. eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt. Bei Bietergemeinschaften und
Unterbeauftragungen werden die Nachweise jeweils in der Summe bewertet. Mit dem Angebot
vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB Eigenerklärung, dass das/die
Unternehmen nicht wegen eines Verstoßes gegen § 19 Abs 3 MiLoG mit einer Geldbuße von
wenigstens 2.500 Euro belegt worden ist/sind Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung
(EU) 2022/576 Eigenerklärung, dass das/die Unternehmen die gewerberechtlichen
Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/en und dass im Berufs-
oder Handelsregister nach Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU eingetragen ist/sind bzw. über
die dort genannten Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung verfügt/en.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
beizubringen: - Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der GmbH
(Komplementär)), - Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft, - die polizeilichen

Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt, aller Inhaber)
sowie den Auszug aus dem Gewerbezentralregister für mein/unser Unternehmen, - die
Gewerbeanmeldung.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Referenzen aus den letzten 36
Monaten vor Angebotsabgabe mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten (die Mindestlaufzeit
von 6 Monaten muss vollständig in den letzten 36 Monaten enthalten sein) für den Transport
und die Entsorgung von Abfällen in der vorgesehenen Anlage mit einer Leistungsmenge von
10.000 Mg pro Jahr. Es können auch mehrere Referenzen angegeben werden, die in Summe
der geforderten Leistungsmenge entsprechen. Die Teilleistungen Transport und Entsorgung
können sich aus einer oder mehrerer Referenzen zusammensetzen. Auf Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: eine vom
o. g. Auftraggeber der Referenzleistung ausgestellte oder bestätigte Erklärung

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass über eine zum Zeitpunkt der
Angebotsabgabe gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (oder
gleichwertiger Nachweis) hinsichtlich der Tätigkeit Befördern von mindestens einer Abfallart
vorliegt. Sofern das für die Transporte vorgesehene Unternehmen nicht als
Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, gilt als Ausnahme eine Transportgenehmigung als
ausreichender Nachweis. Eigenerklärung, dass über eine zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe
gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (oder gleichwertiger
Nachweis) hinsichtlich der Tätigkeit Behandeln von mindestens der Abfallart (AVV 19 12 10)
vorliegt. Sofern der vorgesehene Standort der Entsorgungsanlage nicht als
Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, liegt dafür ersatzweise eine Genehmigung vor. Auf
Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
beizubringen: das/die Zertifikat(e) bzw. die Genehmigung(en)

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Umsatzangaben der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025) Auf Verlangen der Vergabestelle
sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: die jüngsten
bestätigten Jahresabschlussberichte der Jahre 2023, 2024 und 2025, bzw. die Bilanz sowie
Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2023, 2024 und 2025 in der für das Unternehmen
handelsrechtlich jeweils erforderlichen Form, falls Veröffentlichungen nach dem
Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebs- und
einer Umwelthaftpflichtversicherung sowie einer Umweltschadenversicherung Auf Verlangen
der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen:
Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Umwelthaftpflichtversicherung und

Umweltschadensversicherung mit den jeweils geforderten Deckungssummen oder die
Erklärung(en) eines Versicherers, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz
in der geforderten Höhe zu stellen

Kriterium: Umweltmanagementmaßnahmen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass die Emissionswerte der
vorgesehenen Anlage gemäß dem Genehmigungsbescheid in den Jahren 2023 - 2025 (bzw.
ab Inbetriebnahme) eingehalten wurden. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer
gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: den Genehmigungsbescheid sowie den
Umweltbericht (bzw. eine vergleichbare Unterlage) über den Betrieb der vorgesehenen Anlage
(n) für die Jahre 2023 bis 2025

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Entscheidungsbarwert
Beschreibung: Der Zuschlag wird gemäß § 58 Abs. 1 VgV über die gesamte Vertragslaufzeit
betrachtet auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt. Das preislich niedrigste Angebot
ist das Angebot mit dem niedrigsten Barwert. Grundlagen für die Barwertermittlung sind die in
den Vergabeunterlagen genannten Rahmenbedingungen. Der Barwert bestimmt sich anhand
der angebotenen Entgelte, der gemäß Angebotsformular ersichtlichen Auswertungsmengen,
der angebotenen Entgeltrabatte für den Fall des Zuschlags auf mehrere Lose
(Loskombination) eines Bieters und unter Berücksichtigung der angebotenen Gewichtungen
der Preisgleitklausel. Für die Lose gilt, dass die Bieter ein Angebot für jeweils 1/3 der Menge
abgeben können. Die schlussendliche Zuordnung zu den Losen im Rahmen der Bewertung
erfolgt durch den Auftraggeber.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Rangfolge
Zuschlagskriterium Zahl: 1

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 01/12/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/12/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 81 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:

Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber ist berechtigt, nicht aber verpflichtet, die Bieter
aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen,
insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise,
nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige
leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Ein Anspruch der
Bieter hierauf besteht nicht. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist - mit
Ausnahme von Preisangaben im Sinne von § 56 Abs. 3 S. 2 VgV - ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 10/12/2026 12:01:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirt- schaft,
Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren
wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht
berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter
deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine

Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber
geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese
Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Entsorgungsbetriebe Lübeck
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Schleswig-Holstein
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Entsorgungsbetriebe Lübeck

5.1. Los: LOT-0003
Titel: Übernahme, Transport und Entsorgung der heizwertreichen Fraktion (1/3 der
Gesamtmenge)
Beschreibung: Es handelt sich bei den leistungsgegenständlichen Abfällen um die
heizwertreiche Fraktion, die bei der Behandlung von Restabfall in der Mechanisch-
Biologischen Abfallbehandlungsanlage anfällt und nach der AVV dem Abfallschlüssel 19 12 10
zugeordnet ist. Diese wird durch die Entsorgungsbetriebe Lübeck dem Auftragnehmer zum
Transport und zur Entsorgung bereitgestellt. Der Auftragnehmer hat die Leistung mit
Fahrzeugen mit Schubbodenauflieger (Walking-Floor-Fahrzeuge) zu erbringen und
ausreichend Transportfahrzeuge an der Übernahmestelle des Auftraggebers vorzuhalten. Die
heizwertreiche Fraktion wird an der Übernahmestelle durch den Auftraggeber verladen. Die
Vergabe der Leistungen erfolgt in drei Losen. Für die Lose gilt, dass die Bieter ein Angebot für
jeweils 1/3 der Menge abgeben können. Die schlussendliche Zuordnung zu den Losen im
Rahmen der Bewertung erfolgt durch den Auftraggeber.
Interne Kennung: 3

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Lübeck, Kreisfreie Stadt (DEF03)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/05/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 5
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Vertragslaufzeit beginnt am 1. Mai 2027 und
endet am 31. Dezember 2029. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 30. Juni 2030
(1. Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30. Juni 2029
ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2030 (2.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 31. Dezember
2029 ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2031 (3.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30. Juni 2030
ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2032 (4.
Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber oder der Auftragnehmer keine Kündigung bis

zum 31. Dezember 2030 aussprechen. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.
Dezember 2033 (5. Verlängerungszeitraum), wenn der Auftraggeber oder der Auftragnehmer
keine Kündigung bis zum 31. Dezember 2031 aussprechen.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die seinem Angebot zugrunde
liegende Kalkulation (Urkalkulation) dem Auftraggeber bei Vertragsschluss in schriftlicher
Form (in Papierform) in einem versiegelten Umschlag einzureichen. Zur Absicherung der
Erfüllung der Leistungen sowie von Gewährleistungsansprüchen hat der Auftragnehmer eine
Bürgschaft von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut oder
Kreditversicherer spätestens 15 Tage nach Vertragsabschluss zu stellen. Sofern ein Bieter im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ganz oder
teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, haftet/haften diese(s)
Unternehmen im Auftragsfalle gemeinsam neben dem Bieter für die Auftragsausführung.
Sämtliche Nachweise sind grundsätzlich auf den Bieter (bei Bietergemeinschaften auf alle
Mitglieder) bezogen, sollen somit sein eigenes Unternehmen betreffen. Dies gilt nicht für die
Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer 2.3 des
Angebotsformulars und zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer 2.4 des
Angebotsformulars). Sofern sich der Bieter Unterauftragnehmer bedient, muss der Bieter in
der Lage sein, sämtliche Nachweise zur Eignungsprüfung für die vorgesehenen
Unterauftragnehmer während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb
einer gesetzten Frist beizubringen. Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle zudem
nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung
des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er bspw. eine entsprechende
Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt. Das Ausstellungsdatum der Dokumente zum
Nachweis der persönlichen Lage / Berufs- und Handelsregister soll nicht vor dem 01.07.2026
liegen. Ein früheres Ausstellungsdatum ist unschädlich, wenn sich dem jeweiligen Nachweis
entnehmen lässt, dass dieser noch bis zum Termin der Angebotsabgabe gültig ist. Ebenso
müssen die als Nachweis zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit geforderten
Zertifizierungen zum Entsorgungsfachbetrieb bzw. die Genehmigung(en) gemäß Ziffer 2.4
zum Termin der Angebotsabgabe gültig sein. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Bieter
verpflichtet, die o. g. Dokumente innerhalb einer gesetzten Frist in aktueller Fassung
nachzureichen. Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Nachweise
nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom
Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf
Anforderung die Berechtigung der Gründe zu benennen. Der Auftraggeber wird bei
Angebotsabgabe nicht beiliegende bzw. nicht den Anforderungen entsprechende Unterlagen
von den Bietern unter Fristsetzung nachfordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht oder
nicht fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV von der
Wertung ausgeschlossen. Der Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u.
finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Eignungsleihe § 47 VgV). Im
Hinblick auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit und die einschlägige berufliche
Erfahrung können die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch genommen

werden, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Dies
gilt insbesondere für den Nachweis der Zertifizierung Entsorgungsfachbetrieb gem. Ziff. 2.4.
Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle zudem nachzuweisen, dass ihm die
erforderlichen Mittel für die Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er
bspw. eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt. Bei Bietergemeinschaften und
Unterbeauftragungen werden die Nachweise jeweils in der Summe bewertet. Mit dem Angebot
vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB Eigenerklärung, dass das/die
Unternehmen nicht wegen eines Verstoßes gegen § 19 Abs 3 MiLoG mit einer Geldbuße von
wenigstens 2.500 Euro belegt worden ist/sind Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung
(EU) 2022/576 Eigenerklärung, dass das/die Unternehmen die gewerberechtlichen
Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/en und dass im Berufs-
oder Handelsregister nach Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU eingetragen ist/sind bzw. über
die dort genannten Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung verfügt/en.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
beizubringen: - Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der GmbH
(Komplementär)), - Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft, - die polizeilichen
Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt, aller Inhaber)
sowie den Auszug aus dem Gewerbezentralregister für mein/unser Unternehmen, - die
Gewerbeanmeldung.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Referenzen aus den letzten 36
Monaten vor Angebotsabgabe mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten (die Mindestlaufzeit
von 6 Monaten muss vollständig in den letzten 36 Monaten enthalten sein) für den Transport
und die Entsorgung von Abfällen in der vorgesehenen Anlage mit einer Leistungsmenge von
10.000 Mg pro Jahr. Es können auch mehrere Referenzen angegeben werden, die in Summe
der geforderten Leistungsmenge entsprechen. Die Teilleistungen Transport und Entsorgung
können sich aus einer oder mehrerer Referenzen zusammensetzen. Auf Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: eine vom
o. g. Auftraggeber der Referenzleistung ausgestellte oder bestätigte Erklärung

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass über eine zum Zeitpunkt der
Angebotsabgabe gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (oder
gleichwertiger Nachweis) hinsichtlich der Tätigkeit Befördern von mindestens einer Abfallart
vorliegt. Sofern das für die Transporte vorgesehene Unternehmen nicht als
Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, gilt als Ausnahme eine Transportgenehmigung als
ausreichender Nachweis. Eigenerklärung, dass über eine zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe
gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (oder gleichwertiger
Nachweis) hinsichtlich der Tätigkeit Behandeln von mindestens der Abfallart (AVV 19 12 10)
vorliegt. Sofern der vorgesehene Standort der Entsorgungsanlage nicht als
Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, liegt dafür ersatzweise eine Genehmigung vor. Auf

Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen
beizubringen: das/die Zertifikat(e) bzw. die Genehmigung(en)

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Umsatzangaben der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025) Auf Verlangen der Vergabestelle
sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: die jüngsten
bestätigten Jahresabschlussberichte der Jahre 2023, 2024 und 2025, bzw. die Bilanz sowie
Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2023, 2024 und 2025 in der für das Unternehmen
handelsrechtlich jeweils erforderlichen Form, falls Veröffentlichungen nach dem
Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebs- und
einer Umwelthaftpflichtversicherung sowie einer Umweltschadenversicherung Auf Verlangen
der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen:
Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Umwelthaftpflichtversicherung und
Umweltschadensversicherung mit den jeweils geforderten Deckungssummen oder die
Erklärung(en) eines Versicherers, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz
in der geforderten Höhe zu stellen

Kriterium: Umweltmanagementmaßnahmen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass die Emissionswerte der
vorgesehenen Anlage gemäß dem Genehmigungsbescheid in den Jahren 2023 - 2025 (bzw.
ab Inbetriebnahme) eingehalten wurden. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer
gesetzten Frist folgende Unterlagen beizubringen: den Genehmigungsbescheid sowie den
Umweltbericht (bzw. eine vergleichbare Unterlage) über den Betrieb der vorgesehenen Anlage
(n) für die Jahre 2023 bis 2025

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Entscheidungsbarwert
Beschreibung: Der Zuschlag wird gemäß § 58 Abs. 1 VgV über die gesamte Vertragslaufzeit
betrachtet auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt. Das preislich niedrigste Angebot
ist das Angebot mit dem niedrigsten Barwert. Grundlagen für die Barwertermittlung sind die in
den Vergabeunterlagen genannten Rahmenbedingungen. Der Barwert bestimmt sich anhand
der angebotenen Entgelte, der gemäß Angebotsformular ersichtlichen Auswertungsmengen,
der angebotenen Entgeltrabatte für den Fall des Zuschlags auf mehrere Lose
(Loskombination) eines Bieters und unter Berücksichtigung der angebotenen Gewichtungen
der Preisgleitklausel. Für die Lose gilt, dass die Bieter ein Angebot für jeweils 1/3 der Menge
abgeben können. Die schlussendliche Zuordnung zu den Losen im Rahmen der Bewertung
erfolgt durch den Auftraggeber.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Rangfolge
Zuschlagskriterium Zahl: 1

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 01/12/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit

Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/12/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 81 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber ist berechtigt, nicht aber verpflichtet, die Bieter
aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen,
insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise,
nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige
leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Ein Anspruch der
Bieter hierauf besteht nicht. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist - mit
Ausnahme von Preisangaben im Sinne von § 56 Abs. 3 S. 2 VgV - ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 10/12/2026 12:01:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirt- schaft,
Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren
wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen

Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht
berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter
deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine
Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber
geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese
Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Entsorgungsbetriebe Lübeck
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Schleswig-Holstein
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Entsorgungsbetriebe Lübeck

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Entsorgungsbetriebe Lübeck
Registrierungsnummer: T: 045170760
Postanschrift: Malmöstraße 22
Stadt: Lübeck
Postleitzahl: 23560
Land, Gliederung (NUTS): Lübeck, Kreisfreie Stadt (DEF03)
Land: Deutschland
E-Mail: entsorgungsbetriebe@ebl.de
Telefon: +49 451 7076-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Registrierungsnummer: 6a40e611-eaa5-4a21-b775-c4ff3cfa8425
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Stadt: Kiel
Postleitzahl: 24105

Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: 0431 988-4542
Fax: 0431 988-4702
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirt- schaft,
Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Registrierungsnummer: 6a40e611-eaa5-4a21-b775-c4ff3cfa8425
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Stadt: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: 0431 988-4542
Fax: 0431 988-4702
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 360f08fa-9033-4e5f-a579-8114e47b8251 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 04/11/2026 18:28:24 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 216/2026
Datum der Veröffentlichung: 06/11/2026

Referenzen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJM1U0/documents
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202611/ausschreibung-772782-2026-DEU.txt

 
 
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